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am 2. Juli 2015
John Perkins hat mit diesem Buch genau den Gescmack von Gesellschafts- und Wirtschaftskritikern getroffen. Das Cover macht einen eher unscheinbaren Eindruck. Jedoch ist es im Original "Confession of an Economic Hitman" weitaus ansprechender gehalten.

In der deutschen Fassung trügt jedoch meiner Meinung das schlichte Cover.
Perkins beschreibt detailliert und sehr spannend wie er es bereut, selbst einmal Teil das Systems gewesen zu sein, das im Untergund mithilfe Wirtschaftsinstrumente Länder zerstört und ruiniert. Kleine Ausschweifungen zu seinem Privatleben lockern die Kritik an der Organisation auf.
Sehr oft wird auch mit Zahlen und Fakten argumentiert, welche weiter hinten in der Quellenangabe nachgeprüft werden können.

Im Großen und Ganzen ein sehr spannendes und trotzdem sachliches gehaltenes Buch mit dem gewissen "Aha" Effekt dieser selbst nach dem Lesen noch in Erinnerung bleibt.
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am 12. September 2017
Sehr interessant und schockierend. Kaufen und verschenken Sie dieses Buch; damit mehr Menschen wissen, was auf unserer Welt so vor sich geht. Auch ein gutes Geschenk für junge Leute, sollte eine Pflichtlektüre an der Schule sein.
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am 23. Juli 2014
I recommend this book to all engineers who worked in so called "development projects".

I personally have experienced the same sad situations as described in this book.
The industrialized countries themselves are however in a desperate situation to sell their products to poor countries for their economical growth.
Most of the financial helps are disguised in form of "development help" giving to poor countries credits with high interest rates in return.
In my projects which were financed by KfW, ADB, World Bank, etc.
the benefits theoretically calculated by the economists have never been realized.

Sükrü Kürkcüoglu
(Consultant Engineer)
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am 30. März 2014
Unverzichtbares Hintergrundwissen zur Diskussion um eine gerechtere Welt! Da er sich selbst in seinem Bericht nicht schont, kann Perkins glaubhaft kriminelle weltwirtschaftliche und politische Zusammenhänge erklären, die unsere Demokratien, unsere Umwelt und letztlich unser Leben bedrohen. Dieses Buch wird Ihren Blick auf das Weltgeschehen nachhaltig verändern.
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am 13. August 2016
aber nicht so reißerisch, wie der Titel (oder die Leseprobe) vermuten lässt. John Perkins schreibt teilweise (das ist jetzt natürlich subjektiv) mit einem sehr emotionalen Unterton. Von der Grundgeschichte her (was ist ein Economic Hitman und wie "rutscht" man in diesen Job) sehr interessant. Vom Schreibstil her jedoch (wieder - meine subjektive Meinung) zu viel Schmalz.
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am 21. September 2016
Das Buch- da gehe ich jede Wette ein- ist so ähnlich geschrieben, wie das Alte Testament. Die alten Juden haben einfach retrospektiv die Rolle ihres Volkes in den geschichtlichen Kontext gesetzt und die Entstehung rückdatiert. Damit erscheinen viele Passagen wie Weissagungen. Der Autor hat mit seinem Wissen aus dem aktuellen Zeitgeschehen passende Geschichten in der Vergangenheit angesiedelt. Ich bin bis zu der Passage gekommen, in der ein südostasiatischer wandernder Puppenspieler aus der tiefsten Provinz bereits in den Siebzigern die zukünftigen amerikanischen Machenschaften im Irak und Syrien weissagt. Das ist zu fett!
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am 25. März 2013
Auf das Buch wurde ich durch unterschiedliche Blogs aufmerksam, welche diese Buch sehr empfahlen. Wer tatsächlich daran glaubt, dass wir in Demokratien leben und unserer Regierungen nur das Beste für alle wollen, wird hier das erste mal einen Dämpfer bekommen wenn er mitbekommt, daß es scheinbar Institutionen gibt, die andere Länder bewusst und gezielt ausbeuten, zum Schaden der Menschen und das als Demokratisierung und Wirtschaftshilfe vermarkten. Ok!

Aber jeder der etwas besser informiert ist, wird schnell merken das ansonsten die Fakten und die konkreten Einzelteile des Puzzles in diesem Buch fehlen. Wenn es stimmt was er schreibt, ist es klar das er sein Buch so harmlos macht wie notwendig, um nicht Gefahr zu laufen ein Schicksal zu erleben wie der erste Treuhandchef in Deutschland.
Aber im Ergebnis ist es zu wenig, um wirklich einen Erkenntnismehrwert aus dem Buch zu ziehen. Bei youtube gibts ein Video von Perkins, da geht es sehr viel deutlicher zur Sache, hier bekommt man auch eine dunkle Ahnung von dem, was man mit Deutschland nach der Wiedervereinigung machte und immer noch tut. Da bekommt dieses Ganze und die Geschichte dahinter eine unheimliche Bedeutung, die dann Vieles erklärt. Dies war der Grund für mich dieses Buch zu kaufen. Aber im Großen und Ganzen ist es bestenfalls Einstiegsliteratur, wenn man noch nie etwas von der Thematik hörte. Nicht mehr. Also seht Euch das Video an, es bringt mehr wie das Buch.
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am 19. November 2012
Mutig und bewundernswert. John Perkins hat sich abgerungen, wie er vom Saulus zum Paulus wurde: allerdings nicht in einem Moment, sondern im Verlauf einer quasi lebenslangen Geschichte. Am Ende der Geschichte schreibt er endlich das Buch Bekenntnisse eines Economic Hitman", Mehrere Male wurde ihm von wohlmeinenden Freunden" geraten, es lieber nicht zu schreiben... 30 Jahre lang ließ er sich, wie er selbst schreibt, korrumpieren, bestechen und erpressen, die Wahrheit für sich zu behalten. 30 Jahre brauchte er von ersten Gewissensbissen, bis er sich endlich überwinden konnte, sein Buch zu schreiben, seine Beichte und gleichzeitig Anklage und Aufschrei, wie sehr er, und Menschen in ähnlichen Positionen, geholfen haben, das Gesicht des Planeten zu entstellen, hilfesuchende Menschen den Fängen der Korporatokratie" zu überantworten und auf der Erde ein zerstörerisches, geldgieriges, rechtloses und rücksichtsloses Weltreich" zu installieren, dessen einziger Zweck Luxusleben und Machterhalt ist, unter Ausbeutung schutzloser Menschen und der Plünderung des Planeten".
Was dieses Buch von vergleichbaren anderen (z.B. von Jerry Mander, Harald Schumann oder Jean Ziegler) unterscheidet, ist der persönliche Ansatz. Wie die anderen enthüllt er das Wesen des, in seinem Fall, US-amerikanischen Wertesystems, das sich mit seiner Hilfe über die Welt ausgebreitet hat. Und dabei die Erde und sich selbst in die Zerstörung treibt. Dabei schildert er, wie nicht ein anonymes System, sondern einzelne Menschen wie er dieses Werk tatkräftig verrichten. Und so ist der Zweck seiner Beichte, Hoffnung zu geben: denn was Menschen anrichten können, das können sie auch wieder stoppen und rückgängig machen. Wie er es schaffte, aus einem hochbezahlten, gutgeschmierten Büttel des Systems (und sind wir das nicht alle?!?) zu einem Vorkämpfer für Rechte der Ureinwohner, für erneuerbare Energien und für Selbstbestimmung der Menschen zu werden, dient uns zur Hoffnung und als Vorbild - denn wir alle, die hier in der reichen ersten Welt leben, helfen zunächst mit, dieses System aufrecht zu erhalten; haben aber gleichzeitig die Macht, es zu reformieren. Seine Hoffnung ist: die Menschen können, als Bürger und Verbraucher, die Macht wieder in ihre eigenen Hände nehmen, weg von den Konzernen und ihren leibeigenen Medien, sie können wieder mündig werden und ihre Rechte und Pflichten wieder selbst wahrnehmen.

Schade nur, daß er nicht eher ausgestiegen ist und das Buch eher verfaßt hat. Aber jeder Mensch muß seinen eigenen Weg gehen. Besser spät als nie.
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am 27. August 2015
Ausführliche und fundierte Rezessionen sind natürlich immer eine tolle Sache, für dieses Buch allerdings nicht notwendig, denn ein Wort genügt als Zusammenfassung vollkommen: Oberflächlich.

Ständig beginnen irgendwelche Geschichten, irgendwo auf der Welt, wo es irgendwie um Machterweiterung der Amerikaner geht. Wie diese exakt und im Detail aussieht, wird nicht geschildert - was auch nicht wirklich verwundert, denn wer will schon Namen nennen und konkrete Abläufe beschreiben, wenn es teilweise um Schwerverbrechen geht.

Überflüssig, dieses Buch zu lesen.
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TOP 1000 REZENSENTam 12. Juni 2015
John Perkins, ein ehemaliger Wirtschaftskiller, stellt sich gegen das System und nimmt dabei Nachteile, Drohungen und dass sich das System gegen ihn wendet in Kauf. Wer einge genaue Erklärung der Vorgänge erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Wie es bei solchen Systemen meistens der Fall ist, kann er lediglich eine geringere Anzahl an Vorgängen beschreiben, in welche er direkt involviert war.
Im Wesentlichen geht es darum, dass es private Unternehmen gibt, welche durch verborgene Kanäle der amerikanischen Regierung, teilweise amerikanischen Großunternehmen, finanziert werden. Diese Unternehmen sind als Beratungsunternehmen getarnt. Das heißt sie sollten eigentlich Dinge in Entwicklungsländern zum Besseren wenden, aber letztendlich machen sie genau das Gegenteil.
Zuerst wird versucht politische Eliten zu bestechen um an vorteilhafte Verträge für die eigenen nationalen Unternehmungen im Bereich Ressourcenextraktion zu bekommen. Falls sich die politischen Eliten weigern, werden sogenannte Schakale auf sie angesetzt. Das heißt, diese kommen dann durch Flugzeugabstürze (z.B. Omar Trujillo (Panama 1981) oder Jaime Roldòs (Ecuador 1981)), oder andere Umstände ums Leben.
Was hier schön anhand eigener Erfahrungen gezeigt wird, ist dass es nicht eine große Verschwörung braucht, sondern lediglich bestehende Machtsysteme und einige wenige Hitmen. Das Buch kann lediglich einige weitere PuzzleTeile zum Gesamtverständnis US amerikanischer Außenpolitik liefern.
Als Zusatzlektüre empfehle ich Bücher von Noam Chomsky, wie "Clintons Visionen" oder Zbigniew Brzezinski "The Grand Chessboard" (Die einzige Weltmacht), wobei man sich zusätzlich nochmals selbst nach Öl/Ressourcen Interessen der Amerikaner in der Ukraine aufmachen sollte. Direkt damit verbunden ist auch ein Artikel von Easterly et al. (2012) "Commercial Imperialism", welche die Handelseffekte aufgrund von amerikanischen Interventionen untersucht und zeigt, dass Länder im Anschluss an eine Intervention Güter gemäß komparativen Kostennachteil importieren, während der Wert/Anzahl der Exporte nicht steigt. Eine Arbeitspapierversion kann man mit Google finden.
Da man immer noch einiges dazu lernt, gibt es von mir eine klare Kaufempfehlung.
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