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Being and Nothingness
 
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Being and Nothingness

HeXeN
21. Mai 2012 | Format: MP3

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
2-tes Werk von Hexen und das hats in sich.
Wer das erste mochte und eher auf Thrash der nach vorn losgeht kann hier wegklicken,denn ihr zweites Werk ist sehr vielseitig progŽressiv ausgefallen und keine leichte Kost.
Leute die gern übern' Tellerrand schauen und open mindend sind dürfen hier Ihr Ohr riskiren.
Thrash Metal ist es immer noch auch ziemlich flott unterwegs(manches erinnert an alte Slayer,Evil Dead, Vektor aber nicht so hektisch eher verhalten Nocturnus,Massacra) aber oftmals sehr melodische Solis die hätten von Steve Vai usw sein können.
Auch hin und wieder Akustikguitarren und ein wenig im Hintergrund Keyboards was für Thrash Metal ungewöhnlich ist.
Das mit dem Keyboard wird am Anfang im letzten Song "Nocturne"(14min. lang)bewußt und erinnert mit dem genailen Riffs dazu an alte Sadist,Misanthrope oder Scholomance..weil so ein klein wenig düsteres Barockfeeling rüberkommt(also keine Dimmu Borgir Kitsch Arrangements)!
Einfach genail dieser Song der im Mittelteil dann in Akustikguitars übergeht und am Ende thrashig wird.
Schwer zu beschreiben,man kann sagen Pestilence(Testimony Of Ancients) kommen in Erinnerung an den Vovals,mal Riffs erinnern an Maiden auch Slayer scheinen durch ebenso Evil Dead.
Old Shool Thrash Metal trifft auf Prog..wäre so die Umschreibung..auch die Produktion hört sich an wie Ende 80-ziger Anfang der Neunziger Jahre aber allles klar produziert,kein dumpf dünner Sound(richtig angemessen für solch ein Metal-Stil eben)!
Topalbum !
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Format: Audio CD
Bot das Debut State of Insurgency bereits/lediglich (je nach Erwartungshaltung) gutklassigen und straighten Thrash mit deutlichem 80er Jahre Bay Area Anstrich, der direkt auf die Omme abzielte, erreicht Being and Nothingness erst über Umwege (mehrfaches Hören dringendst empfohlen!!!) die Synapsen.
Die Nackenmuskulatur wird immer noch stark gefordert, doch der Hörer wird unter Zuhilfenahme verspielter, teils arg progressiv verschachtelter Songaufbauten mit einem Quell schier unglaublichen Ideenreichtums überschüttet.
Hier verlaufen sich atmosphärische Keybordklänge und Akustikgitarren in technisch exzellent und druckvoll dargebotenem Drumming, multiplen Gitarrenläufen bzw. -soli (geil, geil, geil!!!) und virtuosem Bassgezupfe.
Die Jungs vermöbeln ihre Instrumente mit einer Virtuosität zum Niederknien, lassen ihre Songs dabei immer einem roten Faden folgen und kommen früher oder später (man höre Nocturne) zum Thema zurück.
Klar wird das (Techno-) Thrash Metier auch hier nicht neu erfunden. Aber Ähnlichkeiten mit Toxic, Despair, Anacrusis oder Arcane? Lösen bei mir Gänsehaut aus! Vereinzelte Riffs, Melodiebögen oder Spielarten der Gitarre meint man in Teilen auch schon mal bei Testament oder Megadeth gehört zu haben? Sehe ich als Hommage an große Vorbilder!

Bei mir jedenfalls hat dieser 'Bastard' richtig gezündet. Da dieses ansprechende Gehacke auch in einer amtlich fetten und staubtrockenen Produktion verpackt ist, wage ich es hier von einem angehenden Klassiker zu sprechen. Da können auch die allenfalls durchschnittlichen Vocals (Gekeife bleibt in diesem Fall Gekeife') nichts ändern.
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