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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
59
4,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 31. Juli 2017
Toll gemacht. Die Autorin weiß wovon sie schreibt. Am Schluß ist man überrascht wers war. Spannung bis zum Schluß. Proma.
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am 10. April 2017
auch dieser krimi ist unterhaltsam und sehr spannend. es ist so geschrieben das man sich wünscht mal urlaub auf dieser wunderschönen schwedischen insel zu machen
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am 24. April 2014
Nach der Trennung von ihrem Mann Henrick ist Nora endlich wieder glücklich, sie ist neu verliebt in ihren Mieter Jonas. Sie verbringen ein paar schöne Tage auf der Schäreninsel Sandhamn mit ihren Kindern. Auch Thomas ist wieder glücklich und versucht einen Neustart mit seiner Ex-Frau Pernilla und der kleinen Tochter Elin.

Die ganze Insel ist auf den Beinen und überall wird Mitsommer gefeiert. Vor allem die Jugendlichen kennen bei Alkohol keine Grenze und am nächsten Morgen wird der 16jährige Victor tot aufgefunden. Die Mädchen Ebba und Felicia hatten sich nachts schon an der Polizeistation gemeldet, da sie ihre Freunde nicht wiedergefunden haben. Victors bester Freund Tobbe und dessen Bruder Christoffer sind fassungslos und es ist nicht einfach für Thomas, Zeugen zu finden, da die Insel nahezu bevölkert ist von Menschen, die sich nicht erinnern können, mit wem sie wann wo gefeiert haben.

Victors Vater ist verbittert und will Rache für seinen toten Sohn. Nora hat ganz andere Probleme, Jonas Tochter Wilma stellt sich zwischen sie und Jonas. Auf der Beerdigung von Victor kommt es zu einem dramatischen Ereignis.

Dies ist der fünfte Teil der Serie rund um Nora und Thomas und das Buch hat mir wieder sehr gut gefallen. Psychologisch auf jeden Fall super, die Charaktere überzeugend dargestellt und die Story glaubwürdig erzählt.

Für mein Empfinden bekommen Nora und auch Thomas in dieser Geschichte wenig Raum, aber dennoch hat mir dieses Buch wieder großes Lesevergnügen bereitet und ich freue mich schon auf den sechsten Teil der Reihe.
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am 15. April 2014
Spannende Geschichte in der gewohnt netten Umgebung der Schäreninsel Sandhamn samt Einbindung ins Familienleben der Protagonisten. Der Suchtfaktor (immer weiterlesen zu wollen) ist groß, wozu auch die Mikro-Kapitel (kaum länger als 5 Minuten, meist weniger) verleiten. Diesmal ist der Hauptfokus auf Jugendliche gerichtet. Es hat mich sehr beeindruckt, dass die Autorin den Jargon so gut wiedergeben kann, hier ist auch der Übersetzerin große Anerkennung zu zollen.
Viveca Sten hat sich seit dem ersten Buch definitiv gesteigert (obwohl sie mir auch da schon gut gefallen hat).
Klare Empfehlung.
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am 4. Juni 2017
Die Beschreibung derLandschaft ist so, dass man sich alles gut vorstellen kann.
Aber Sie trinken zu jeder Zeit und es gibt immer warme Brötchen.. Etwas mehr Fallbeschreibung hätte mir besser gefallen.
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am 28. April 2014
Ich habe bisher alle Bücher aus dieser Reihe gelesen und schon auf dieses gewartet.

Viveca Sten führt in dem neuesten Krimi ihren Stil fort. Neben der Krimihandlung erfährt man in gewohnter Art und Weise wieder viel über das Leben der wiederkehrenden Personen. Das gehört bei dieser Serie einfach dazu. Ohne diese Nebenhandlungen wäre das Buch etwas blass, da die Krimihandlung - wie gewohnt - nicht allzu deutlich im Vordergrund steht. Manch einen Leser mag das stören. Aber grade das ist es, was ich an ihren Büchern mag. Man trifft immer wieder alte Bekannte und weiß schon vieles. Das lange Einlesen entfällt zumindest bei diesem Handlungsstrang.

Bei der Krimihandlung hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht.

Jetzt heißt es warten auf den 6. Teil.
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am 4. Mai 2014
Es ist der Horror vieler Eltern von Teenies, wenn die Kids zu Megapartys losziehen und Eltern nicht wissen, wann und in welchem Zustand ihr Sprössling wieder zurückkommt. Ich habe das mit meinem Nachwuchs zu „Vatertag“ erlebt, zu Mittsommer in Skandinavien geht es Eltern wohl ebenso. Wie Jonas, der neuen Beziehung von Nora, der seine vierzehnjährige Tochter zur Party auf der Schäreninsel Sandhamn ziehen lässt, nicht ohne einige Verhaltensmaßregeln mitzugeben und einer Vereinbarung, wann Töchterlein Wilma wieder zu Hause zu erscheinen hat. Wilma kehrt nicht zur vereinbarten Zeit zurück und die Suche geht los.

In dieser Nacht wird von den Kids auf Sandhamn gesoffen bis zum Filmriss, zudem auch einiges andere eingeschmissen und für einen der Jugendlichen endet die Party tödlich.

Wie bei Gewaltverbrechen im Schärengarten vor Stockholm üblich, nimmt Thomas Andreasson die Ermittlungen auf. Das ist nicht einfach an dem Tag nach dem großen Besäufnis, an dem noch jeder der Jugendlichen damit beschäftigt ist, wieder zu sich zu kommen – und natürlich hat keiner etwas von dem Mord mitbekommen.

Nora, die Freundin von Thomas aus Kindheitstagen, kümmert sich unterdessen um zwei weibliche Schnapsdrosseln, die ihren Rausch bei ihr zu Hause ausschlafen, währendNoras neuer Freund Jonas weiter nach seiner Tochter sucht. Die beiden Schnapsdrosseln waren zusammen mit dem Getöteten zur Party nach Sandhamn gekommen und so trifft Thomas wieder auf Nora, als er von den Mädchen erfahren will, was in der Nacht passiert ist. Nora macht sich indessen mehr Sorge um das Verschwinden der Tochter ihres Freundes.

In diesem 5. Fall von Kommissar Thomas Andreasson schildert Viveca Sten die Auswüchse dieses herrlichen Brauchs zur Sonnenwende. Was ursprünglich ein nettes Fest mit Tanzen, Essen und Trinken gefeiert wurde, wird heute von vielen jungen Leuten bewusst genutzt, sich mit Alk und in einigen Fällen Drogen abzuschießen. Im Nachwort schildert Viveca Sten, selbst Mutter junger Menschen, wie deprimiert sie war, als sie vor einigen Jahren nachts an diesem Tag durch die Hafengegend der Insel lief, umgeben von torkelnden betrunkenen Jugendlichen, während die Polizei versuchte, der Situation Herr zu werden.

Viveca Sten beschreibt in sensibler Weise eine derartige Situation und erzählt dabei zielgerichtet vom Fund des toten Jungen, von Sorgen und Leid der Eltern der Teenies, vom betrüblichen Verlauf eines solchen Festes bis zur Aufklärung des Verbrechens. Nicht zu kurz kommen dabei die Protagonisten Nora und Thomas, mit ihren familiären Entwicklungen. Thomas, nach dem plötzlichen Kindstod seiner ersten Tochter nun wieder Vater. Nora, nach der Trennung von ihrem Mann frisch verliebt in Jonas, durch Wilmas Verhalten aber kein unbelastetes Näherkommen.

Aber auch wenn sich die Geschichten von Nora und Thomas bereits über fünf Bände dieser Reihe hinziehen, ist es möglich ohne die Vorgeschichte in diesen Krimi einzusteigen. Es lohnt sich für Liebhaber gepflegter Kriminalromane und selbstverständlich auch für diejenigen, die die Wege in Alltag, Leid und Glück der beiden sympathischen Hauptpersonen miterleben wollen.
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am 26. April 2014
Seit dem ersten Buch hat sich Viveca Sten in ihrer Erzählweise zunehmend gesteigert und die Geschichten rund um die Hauptpersonen Nora und Thomas dichter gestrickt. Auch in diesem Buch spielen die Beiden wieder mit eine entscheidende Rolle.

Nora lebt getrennt von Hendrik und ist frisch verliebt in Jonas, der ihr altes Haus auf Sandhamn gemietet hat. Gemeinsam mit den drei Kindern wollen die Beiden ein ruhiges Wochenende zu Mittsommer auf Sandhamn genießen. Doch die Geschehnisse entwickeln sich anders als erwartet und auch Nora und Jonas sind jeder auf seine Weise mitten im Geschehen.
Ein junger Mann wurde tot aufgefunden und die Polizei steht vor einem Rätsel, da keine Zeugen gefunden werden, die sachdienliche Hinweise geben können. Oder kann Jonas Tochter Wilma der Polizei vielleicht doch helfen? Und was hat sie mit der ganzen Geschichte zu tun? Welche Rolle haben Alkohol und Drogen in dem gesamten Fall?

Rund um diese zentralen Fragen entwickelt sich ein spannender Kriminalfall, den Thomas und seine Kollegen versuchen aufzuklären. Dabei stoßen sie auf zentrale Fragen der heutigen Gesellschaft: Alkohol- und Drogensucht, Rache und Familienproblematiken.

Ein spannendes und lesenswertes Buch, das auf bekannte Art und Weise (aber trotzdem immer wieder packend) den Leser in seinen Bann zieht. Bitte mehr davon!
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am 1. Mai 2014
Auch der fünfte Band der Serie konnte mich wieder überzeugen. Viveca Sten schafft es die Atmosphäre auf Sandhamn hervorragend einzufangen, so dass man die Insel direkt vor sich sehen kann.
Bei Nora scheint es bergauf zu gehen, allerdings stellt der Zwischenfall mit Jonas' Tochter doch einiges in Frage.
Bei Thomas läuft privat alles rund, sein Privatleben steht diesmal nicht so im Mittelpunkt.
Der Kriminalfall ist diesmal etwas verzwickt und endet nach einigen Querwegen durchaus überraschend.
Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ein Fortsetzung dieser Reihe.
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Januar 2015
Mit "Beim ersten Schärenlicht" von der bekannten und namhaften Schwedenkrimiautorin Viveca Sten erleben wir bereits den fünften Fall des sympathischen Ermittlers Thomas Andreassson. Die Autorin bietet nicht nur einen Schwedenkrimi, sondern auch ein großartiges landschaftliches Kopfkino mit Flair, Atmosphäre und Idyll. Hier gibt es nicht nur einen vielversprechenden Titel, und ein unverbesserliches Cover, nein, hier bekommen wir ganz besonders seichten Krimigenuß mit vielen Elementen aus Familientragödie, Schicksal, Verstrickung, Kultur und Tradition und bitterer Realität in der Grausamkeit der Morde. Autorin Viveca Sten bringt ihre Heimat und das traumhafte Schweden dem Leser auf eine besonders spannende Art unheimlich nahe. Erschienen im KiWi-Verlag ([...])

Klapptext/Inhalt:
"Nora ist endlich wieder glücklich. In Jonas hat sie nach der Tren­nung von ihrem Mann einen neuen Partner gefunden. Dessen frühreife Tochter Wilma wiederum macht ihr Kopfzerbrechen – wie gut, dass sie für das Mäd­chen nicht verantwortlich ist. Wie alle schwedischen Jugendlichen möchte Wilma lieber mit ihren Freunden als mit der Familie Mitt­sommer feiern. Doch das Fest endet nicht gut: Ein toter Jugend­licher am Strand bereitet der lustigsten Nacht des Jahres ein grausames Ende, und Wilma ist verschwunden. Thomas Andre­asson muss einmal mehr nach Sand­hamn, um die Ermittlungen aufzunehmen. Nach und nach offenbaren ihm die Jugendlichen, was wirklich geschah. Viveca Stens neuer Roman hat alles, was das Fan-Herz begehrt: einen spannenden, lebensnahen Fall, Sand­hamn zur schönsten Jahreszeit, aber auch voller Touristen, die nicht nur Gutes im Schilde führen, Sonne, Wasser und Wind. Die erfolgreiche Krimiserie um Kommissar Thomas Andreasson wurde fürs Fernsehen verfilmt."

Meinung:
Eine unbeschreiblich schöne Landschaft, die so facettenreiche, kulturelle, idyllische, atmosphärische, skurrile und verschrobene Elemente und Bewohner mit sich bringt, und nicht nur dass, denn ein grausammer Mord an einem Teenager erschüttert das friedliche Leben nach dieser Mittsommernacht. Und die folgenden Ermittlungen bringen den sympathischen Kommissar Thomas Andreasson an seine Grenzen. Ein grandioser Krimi mit Hintergrund und mit einem deutlichen Titel "Beim ersten Schärenlicht", der im Laufe der Handlung ganz andere Aussagekraft erhält. Der Titel ist Programm, und man spürt beim Lesen förmlich das Herzblut und die Überzeugung der Autorin Viveca Sten zu ihrer Heimat Schweden und der traumhaften Idylle der vielen kleinen Inseln und Kleinode, den Menschen, den Wahrnehmungen, Eindrücken und der gewaltigen Natur. Absolut Geschickt verwebt die Autorin in all dem Idyll, in all die schönen Rituale wie dem gemeinschaftlichen Mittsommerwochenende und eine emotionale, kaltblütige und perfide Morderei. Oder war es doch alles nur ein dummer Zufall oder gar Unfall? Hier schreibt Skandinavien und bietet dem Leser unglaubliche Kulissen, Emotionen, Sinne und die eisige Kälte kranker Psychen und Schicksale, die nicht nur die Charaktere zeitweilig befällt. Man merkt der Autorin die ausgiebige Phantasie, die Überzeugung der Schauplätze, die Komplexität des Kriminalfalls, das Interesse an ausgiebiger Recherche ind Authenzität und Intensität sehr an. Leider geht die Autorin Viveca Sten in ihrem fünften Fall für Andreasson wenig in die Tiefe der Handlung, bietet kriminaltechnisch diesmal wenige Einblicke und nur seichte stetige Spannung. Sie schafft es jedoch ein sympathisches Ermittlerteam für die hochtrabenden Ermittlungen in dieser sonst so unbescholtenden Gegend und Natur zu erschaffen, punktet mit großem Kopfkino, filmreifen Szenen und wunderbarer Landschaft. Aber allein das reicht mir nicht für einen rundum gelungenen Krimi, eher für einen Roman. Etwas mehr Tempo, Pfiff und Hochspannung wäre toll gewesen um all die gelungenen Ansätze zu vollenden.Viveca Stens Kriminalhandlung birgt Elemente und Inspirationen, der Leser bekommt Raum für eigene Mutmaßungen und ein freies Spiel mit der blühenden Phantasie und ist somit ganz nah bei den Ermittlungen dabei, wird sich jedoch nur schwer mitreißen lassen können.

Schreibstil:
Wer zu diesen schreiberischen Werkzeugen greift, wie es unsere Autorin Viveca Sten in diesem 5. Band tut, der beweist eindeutig Geschick und Können im Bereich Roman, aber in diesem speziellen Fall eher nicht gänzlich für das Genre Krimi. Dem Krimiliebhaber könnte etwas fehlen, den Romanliebhaber wird es auf ganzer Linie zufrieden stellen. Garantiert! Meiner Meinung nach hat Autorin Viveca Sten Parallelen zu anderen großen Schwedenkrimivorreitern, die ihre Bücher auch verfilmen lassen. Zumindest kann sie hier zweifellos in der oberen Liga mitmischen. Viveca Sten weiß es die Leser gleich zu Beginn an die Seiten zu fesseln, durch betörende Idyll, Landschaft und heimische Atmosphäre und Familienleben. Unfreiwillig gerät man hier durch ihren Schreibstil direkt in das Geschehen und kann sich nicht mehr von den Seiten lösen. Autorin V. Sten besitzt einen sehr durchdringenden Schreibstil, denn sie schafft es problemlos und ohne störende Längen die Handlung steigend zu beginnen und diese Ebene bis zum Schluß aufrecht zu erhalten. Ihr Wiedererkennungswert ist hier zweifellos der gelungene schwedische Einfluss. Die Autorin ha hier einen seichteren, dennoch schockierenden Krimi erschaffen, den sie mit gekonnten und höchst intelligentem Wortschatz, bildhaften Darstellungen, tiefen Emotionen aus Gefühl, Angst und Entsetzen, authentischen Charakteren, Wendungen und einem Wechselspiel der Perspektiven an den durchaus perplexen und gefesselten und in landschafteingelullten Leser wiedergibt. Ihr Schreibstil bringt die Handlungen, die Gedanken und die Protagonisten sehr nahe an den Leser und fesselt ihn u.a. dadurch an die Seiten.

Charaktere:
Hat man die Charaktere erst einmal kennengelernt, freut man sich, diese so ausführlich beschrieben zu bekommen. Die Protagonisten vor allem die Besucher und Bewohner von Sandhamn sind wunderbar gezeichnet. Thomas Andreasson kommt erst später ins Geschehen, zunächst wird auf kleineren behördlichen und privaten Ebenen ermittelt, bis der zunächst harmlose Fall besondere Schärfe annimmt. Der sympathische Kommissar wuchs mir nur langsam ans Herz, aber hat man Andreasson ersteinmal kennengelernt, so stellt man sich gern an seine finderische Seite. Auch die Kollegen im Ermittlerteam sorgen für Abwechslung. Tolle Dialoge, witzige Missverständnisse und Tücken in den Ermittlungen prägen den Polizeialltag. Auch das Familienleben und die wilde Feierei der Jugendlichen kommen nicht zu kurz. Wilma mit ihren 14 Jahren haut richtig drauf, erschreckend. Aber auch die anderen jungen Alkoholleichen regen zum Nachdenken an. Im späteren Verlaug hat man dann ein Bild und eine Vorstellung jedes einzelnen. Dieses Buch bietet nicht nur an den Schauplätzen und Kulissen großes Kopfkino sondern auch durch seine Charaktere und Rollen. Der Leser wird dazu angeregt, sich mit den Protagonisten zu identifizieren und Stellung zu beziehen.

Schauplätze:
Diese sind in diesem Schweden-Krimi wirklich das Non-Plus-Ultra. So nah, und voller Sinne und überwältigender Schönheit hat hier die Autorin eine Umgebung erschaffen, die es wirklich in ihrer Heimat so zu finden gibt. Einfach toll. Der Leser wird in die weite kluftige Natur und Schönheit geholt, ein Fest für die Sinne und für das Kopfkino, das Lichtspiel, das man fast real spürt. Die Kälte auf der Haut, die wenige Sonne und Wärme, die Wucht des Meeres... Zudem bietet die Autorin V. Sten auch eine heimische Atmosphäre in den beschulichen Örtchen, mit den gemütlichen Hütten, dem geselligen Beisammensein....Hier prasselt das Feuer, hier duften die Speisen, hier gibt es Schutz und Hintergrund.
Großes Kino! DER Pluspunkt im Buch, der meine Begeisterung steigen lässt.

Die Autorin:
"Viveca Sten war Chefjuristin bei der dänischen und schwedischen Post, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie wohnt mit Mann und drei Kindern vor den Toren von Stockholm. Seit sie ein kleines Kind war, hat sie die Sommer auf Sandhamn verbracht, wo ihre Familie seit mehreren Generationen ein Haus besitzt."

Fazit:
Ein absolutes Lese-Muß für alle Schwedenkrimiliebhaber, die Lust auf sagenhafte Schauplätze und sympathische Ermittler haben. Nordisch, idyllisch, genial! Eher ein Roman als ein Krimi!
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