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Bei uns in Auschwitz Taschenbuch – 6. Oktober 2008

4.1 von 5 Sternen 20 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Borowskis unvergleichliche Erzählungen liegen nun endlich vollständig in einer sehr gelungenen Übersetzung vor.« (WDR3)

Klappentext

»Wie kein anderer veranschaulicht Borowski die Selbstverständlichkeit und Verrohung, mit der man nach einer Weile das Unvermeidliche hinnimmt. Er beschreibt, wie die Männer vom Sonderkommando, selber Sträflinge, sich vor den neu angekommenen Opfern ekeln, während sie deren Habseligkeiten zum eigenen Gebrauch wegschleppen. Er läßt uns nachvollziehen, wie gut die Lebensmittel schmecken, die man den Toten an der Rampe abgenommen hat. Niemand hat so intensiv über Hunger in den Lagern geschrieben wie Borowski.«
Literaturen

»Borowskis Erzählungen über das Lagerleben gehören zu den bedeutendsten und verstörendsten literarischen Zeugnissen der Schreckensherrschaft der Nazis und ihrer Vernichtungsmaschinerie. Scheinbar indifferent, aber mit größter Genauigkeit in der Beobachtung und messerscharfer sprachlicher Präzision beschreibt er die Entfremdung des der völligen Entgrenzung ausgelieferten Menschen von sich selbst und seinen Mitmenschen. Eine geradezu unmenschliche psychische und literarische Leistung.«
Jüdische Zeitung

»Borowski beschreibt mit harten, klaren Worten das Leben im Untergrund und im Lager, den Terror, die Unberechenbarkeit und die schreckliche Berechenbarkeit, mit der es ins Gas geht. Dem Zynismus der Deutschen setzt er einen hilflosen Zynismus der Überlebenden entgegen. Wie auch soll man sich sonst vor den Gefühlen retten?«
literaturkritik.de

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich bin erst jetzt, 2006, auf die Erzählungen von Borowski gestoßen. Mein Fehler, sicherlich, denn es gab ja Ausgaben. Dennoch: Wenn man diese erschütternden, sprachlos machenden literarisierten "Vernichtungs-Erlebnisse" liest, mit einem Abstand von 60 Jahren, muss man annehmen, dass eine frühzeitigere Verbreitung dieser Texte unbequem, unangenehm war: Weil der Autor damals schon zu "klarsichtig" war, menschliche Wahrheiten angesprochen hat - deutlich "selbstquälerisch", wie es Imre Kertes nennt - , die nicht so einfach in das ideologische Schema "hier die peinigenden Nazis, dort die gepeinigten Opfer" passen. Borowskis Erzählungen beschönigen nichts, sie zeigen die Verrohung des Menschen, ohne den "Verroher" oder den "Verrohten" zu schonen. Eine höchst wertvolle Lektüre.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Autobiographische Erzählungen eines jungen polnischen Dichters, der von 1943 bis 1945 in Auschwitz und anderen deutschen Konzentrationslagern festgehalten wurde. Zum Teil berichtet der Autor in einem Zynismus und mit einer Kaltschnäuzigkeit, die mir den Atem geraubt hat und die wohl nur dem unmittelbar Betroffenen erlaubt ist (eine Erzählung trägt den Titel: Proszê, Pañstwu, do gazu - Bitte, die Herrschaften, ins Gas); allerdings scheint das der Panzer gewesen zu sein, der es Borowski ermöglichte, das Unglaubliche zumindest eine zeitlang zu verarbeiten. Geschafft hat er es nicht, er brachte sich 1951 im Alter von 29 Jahren um. Seine Geschichten erzählen vom Alltag in Auschwitz, in dem er als Pfleger eine etwas privilegierte Position einnahm, über die Hierarchien im Lager - Kapos, Pfleger, Arbeiter, Muselmane -, den täglichen Kampf ums Überleben, um ein Stück Brot und einen Löffel Suppe und die Brutalitäten der Häftlinge untereinander. Er erzählt über Gefangenentransporte und Auslesen (wer geht gleich ins Gas und wer darf noch ein bißchen leben) und die Gier der Kapos und SS-Männer, sich der Habseligkeiten dieser Menschen zu bemächtigen. Er erzählt über seine Zeit im besetzten Warschau unmittelbar vor seiner Gefangennahme, als in einem Baustofflager arbeitete und seine Verlobte Maria deportiert wurde, als sie zufällig in eine Razzia geriet (Maria war - getrennt von ihm - ebenfalls in Auschwitz, auch sie überlebte, sie trafen sich nach dem Krieg in Warschau wieder, heirateten und bekamen eine Tochter).Lesen Sie weiter... ›
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Auschwitz-Birkenau. Der größte und der bekannteste deutsche Konzentrationslager, ein Symbol der Judenvernichtung. Der sogenannte Stammlager wurde 1940 errichtet, später kam dazu Birkenau, konzipiert als Arbeits- und Vernichtungslager. Etwa 1,1 Millionen Juden sind nach Auschwitz deportiert worden, daneben 140.000 Polen, 20.000 Sinti und Roma, über 10.000 russische Kriegsgefangene und mehr als 10.000 Häftlinge anderer Nationalitäten. 400.000 davon wurden registriert, die nicht registrierten, etwa 900.000 – allesamt Juden – wurden direkt nach der Ankunft umgebracht: vergast. (Wikipedia).

Für viele Menschen bedeutete Aschwitz den schnellen Tod, vielen gelang es aber, die Hölle zu überleben. Einer davon war Tadeusz Borowski, der junge polnische Literaturstudent und Dichter. Die Erzählungen, in denen er sein Leben in dem von Nazis besetzten Warschau, seinen Aufenthalt in Auschwitz-Birkenau und seine Internierung im amerikanischen Lager literarisch umgesetzt hat, sind der sogenannten Lager-Literatur zuzuordnen. Doch dieses Buch ist anders, besonders was die Lager-Erzählungen angeht, düstere und beklemmende Geschichten, die sich im Lager abspielen, die auch die besten in diesem Band sind. Sie sind ganz eigenartig. Geschrieben aus der Perspektive eines Ich-Erzählers, der zwar auf die Erfahrungen Borowskis zurückgreift, mit ihm aber nicht identisch ist, drücken sie keine Emotionen aus. Borowski schildert in ihnen den Alltag im Konzentrationslager, ohne es zu groß kommentieren (die Reflexion überlässt er dem Leser). Diese Art, über Auschwitz zu erzählen, als wäre alles, was dort passiert, ganz normal, ist sehr beklemmend, weshalb Borowski des Nihilismus bezichtigt wurde.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Eine weitere Autobiographie über das Grauen im Vernichtungslager.

"Man hat uns gelehrt, die Hoffnung nicht aufzugeben. Deshalb sterben wir im Gas",

T. Borowski aber hat diese Hölle überlebt und gibt uns in seinem Buch eine außerordentliche und hervorragende Darstellung über den alltäglichen Schrecken des Lagerlebens. In poetischer Form geschrieben und trotzdem nichts verschönert.

Ich kann das Buch nur weiter empfehlen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Das Werk von Tadeusz Borowski ist nicht in eine "Schublade" einzuordnen ! Nach vielen Büchern von Auschwitz - Inhaftierten kann ich mit recht sagen das "Bei uns in Auschwitz" ein Buch ist, dass das Grauen wahrhaftig auf eine beispielhaft Poetische Weise erzählt. Man erlebt das niedergeschriebene in vollem Umfang mit, ja - man hat das Gefühl das man direkt als Zeitzeuge vor Ort steht ! Und trotz der Poesie wird hier nichts verschönert, im gegenteil ! Tadeusz Borowski schont den Leser nicht, er fügt seine derzeitigen Gedanken hinzu, die so oft zum Ausdruck bringen, was der Leser selber in diesem Moment fühlt !
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