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Behutsame Ortsbestimmung: Zwei Berichte Gebundene Ausgabe – 6. Oktober 2006

3.0 von 5 Sternen 3 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Dieser Band vereinigt zwei sensible Zeugnisse aus extremen Grenzsituationen: In "Behutsame Ortsbestimmung" erkundet Péter Nádas die archaischen Strukturen seines Dorfes Gombosszeg, und in "Der eigene Tod" protokolliert er eindringlich, wie er nach einem Herzinfarkt den "Nahtod" erlebte.

Klappentext

"Péter Nádas schreibt im Nachhinein seines Überlebens eine Geschichte, deren Persönlichstes zugleich das Allgemeine zum Ausdruck bringt." Martin Meyer in der NZZ

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Zwei Essays. Der eine versucht die Heimat des Autors bildhaft zu machen, was leidlich gelingt, der zweite berichtet von einer Nahtoderfahrung des Autors. Da die Dinge, die er dabei erlebt, unbeschreiblich sind, hätte er es besser unterlassen, darüber zu schreiben. Der Text spiegelt diese zwangsläufige Hilflosigkeit wieder. Quälend auch der ganze Vorlauf, bis es zum Infarkt kommt. Wer möchte so etwas lesen?
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 24. November 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Péter Nádas ist eigentlich als ein Mann des „dicken Buches“ bekannt. Hier liegt nun ein ganz kleines Büchlein mit zwei schmalen Texten vor. Der eine heißt „Behutsame Ortsbestimmung“ und handelt von seinem Dorf Gombosszeg im Westen Ungarns. In diesem kleinen Dorf lebt der Autor wirklich wie ein Aussteiger in einfachsten Verhältnissen, nur für seinen Ackerbau und seine Schriftstellerei. Péter Nádas gibt uns in dieser Geschichte einen Einblick in eine für uns heute doch recht fremde altertümliche Dorfgemeinschaft. Die Leute haben alle einen festen Platz in der Gemeinschaft, sie sind glücklich. Es herrscht noch Naturalwirtschaft, nichts wird mit Geld bezahlt, der Tausch mit Arbeit, Materialien und Naturalien regelt die Wirtschaftsabläufe. Der Autor reflektiert über den alten Wildbirnenbaum in seinem Garten, weiß zu berichten, dass sich hier die Bauern im Sommer einfinden, sie sitzen hier, singen und erzählen von der Geschichte des Dorfes. Das alles wird es nicht mehr geben, denn bald wird auch in diese ganz zurückgebliebene Region Europas der Fortschritt Einzug halten. Gut, dass Peter Nádas diesen Baum, der auf dem Cover des Büchleins zu sehen ist, so häufig fotografiert hat. Er wird dann vielleicht eines Tages der letzte Zeuge aus einer archaischen Welt sein.

Über den zweiten Text „Der eigene Tod“ kann man eigentlich nicht so viel erzählen, den muss man lesen. Mit einem gerüttelt Maß an Satire, beschreibt der Autor die „Krankenhausgroteske“ die er im Zusammenhang mit seinem Herzstillstand erlebt hat. Er berichtet was er ihm als „beinahe Toter“, als sein Herz still stand , sein Gehirn jedoch noch prächtig funktionierte so alles widerfahren ist. Er verlor das „Alltagsbewusstsein“, glücklicherweise aber nicht das Bewusstsein und so kann er diese Erfahrungen an uns weiter geben.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Mit auffallendem Furor hat das Feuilleton Nadas kleines Bändchen angekündigt. Gerade von seiner Kompaktheit verspricht man sich kernige Gedanken; aber nach der Lektüre bleibt wenig, was sich der beschlagene Leser ins Schatzkästlein stellen kann. Die zwei Texte zwischen Erzählung und Essay sind inhaltlich nicht zu verbinden, nur das Motiv des Wildbirnenbaumes kehrt wieder. Der erste Teil, die behutsame Ortsbestimmung, berichtet im raunend pastoralen Duktus und mit verklärendem Konservatismus von einem vormodernen Dorf mit seinen Riten und Ritualen, das Kulturwandel und Entfremdung offenbar ethisch autark überstand. Mag sein, man findet dergleichen in Ungarn irgendwo, aber man vermutet es eher in abseitigen albanischen Tälern oder eben als romantische Illusion. Immerhin, der Gesang des Dorfes ist verstummt, beklagt der Autor am Ende. Der zweite Text beschreibt zum einen das innerseelische Erleben eines Herzinfarkts, also Nahtodimpressionen, zum anderen auf ironische Weise das abstruse und bornierte Laborieren der Schulmedizin am akut kranken Menschen, wie es Klinikerfahrenen vertraut ist. Ja, die mystischen Gedanken der Alleinheit liest man mit artigem Kopfnicken, kennt sie von Meister Eckart und aus der Philosophie jedoch eindringlicher und markanter, auch literarischer. Hier und da findet sich ein gewichtiger Satz; ansonsten vermutet man solche Allgemeinplätze ebenso im Tagebuch eines gebildeten Angestellten. Kurz: Wäre das Büchlein länger, wäre es ärgerlicher. Wartezimmerlektüre mit gelegentlichen Erbaulichkeiten. Berufsschriftstelleretüden.
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