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Beggars Banquet [Musikkassette]

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Produktinformation

  • Hörkassette (27. März 1995)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Deram (Universal Music Austria)
  • ASIN: B000XH2EZO
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.245.430 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Top-Kundenrezensionen

Von Toby Tambourine TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 28. November 2008
Format: Audio CD
Dies war das Album, mit dem die Stones "erwachsen" wurden, die "grossen, bösen" Rolling Stones, mit dem sie ihren endgültigen Stil fanden, ihre "klassische" Periode ('68 - '72) einleiteten, mit der sie zeitgleich ihren Zenit erreichten und dann überschritten.

Hier finden sich mit dem hypnotischen Sympathy for the Devil und dem treibenden Street Fighting Man (musikalisch schon, aber textlich eben KEIN Aufruf zum Straßenkampf) zwei absolut verdiente Stones-Klassiker, die bis heute fest im Konzertprogramm verankert sind. (Meiner Meinung nach bleibt die Studiofassung von Sympathy bei den Stones bisher unerreicht.)

No Expectations ist ein weiterer Klassiker, eine wunderschöne Blues-Ballade, deren geniale Slide-Gitarre einen von Brian Jones' letzten erwähnenswerten Beiträgen zu einem Stones-Album darstellt. Dear Doctor ist eine gelungene Country-Blues-Parodie mit hämischem Text (wie Mick Jagger einräumte, sollten sie Country erst später richtig verinnerlichen). Prodigal Son ist ein weiterer gelungener Country-Blues über die Geschichte vom verlorenen Sohn (auch ein Jahr später auf der Amerika-Tour sozusagen unplugged im Programm), die einzige Cover-Version hier; nicht ganz fein, dass die Stones anfangs versuchten, die Tantiemen über die Autorenangabe "Jagger/Richards" selber einzuheimsen. In starkem Kontrast dazu, fügt sich doch ohne Haken gleich darauf der Stray Cat Blues ein, ein böser Rocker über die Verführung Minderjähriger - und der Mutter gleich dazu. Auch aus Parachute Woman triefen geradezu die - nicht gerade subtilen - sexuellen Doppeldeutigkeiten. Wie dann zehn Jahre später bei Some Girls gilt bereits hier: etwas Humor gehört schon dazu!
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Von Ein Kunde am 12. Januar 2000
Format: Audio CD
Leider kann ich mich den Beurteilungen meiner vorherigen Autoren nicht anschließen. Man sollte differenzieren zwischen dem musikalischen Gehalt und der klanglichen Umsetzung auf CD. Aus musikalischer Sicht haben die Stones ihr zweites (nach "Aftermath") Meisterwerk hingelegt. Nicht nur die beiden berühmtesten Titel ("Sympathy for the devil" und "Street fighting man")sind hier hervorzuheben: Die Stones zeigen mit diesem Album, wie sehr sie auch den traditionellen akustischen Country Blues verinnerlicht haben: "Prodigal Son" oder "No expectations", um nur zwei Beispiele zu nennen. Letzteres ist wohl Brian Jones gewidmet, der bei den Aufnahmen zu diesem Album schon in den letzten Zügen lag, aber hier nochmal eine perfekte Slideguitar hinlegt. "Parachute Woman" ist ein saftiger Blues, dessen Text in seinen sexuellen Anspielungen Vorbild für Zappas "Bobby Brown" gewesen sein könnte. "Stray cat blues" und "Salt of the earth" ("Keith is gonna sing for you for the first time") runden das Album in seinem Abwechselungsreichtum ab. Bezüglich der Tonqualität muß ich den Vorrezensoren Recht geben. Es könnte sehr viel besser sein, aber wahrscheinlich müssen wir Fans wohl noch solange warten, bis dieser Blutsauger Allen Klein (der zugegebenermaßen die geschäftliche Dummheit der beiden 60er Jahre Supergroups clever ausgenutzt hat) das Zeitliche segnet und ein verantwortungsbewußter Erbe (Fan?!) alle Rechte am 60er Jahre Werk der Stones erhält und ein vernünftiges Remastering durchgeführt wird. Ich warte auch schon seit Jahren darauf, insbesondere auf "Aftermath" mit der britischen Titelauswahl, aber bis dahin, liebe Fans und die, die es werden wollen, hört auf die Musik von "Beggars Banquet", denn die ist perfekt.
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Format: Audio CD
Beggars Banquet [Vinyl LP]
Beggars Banquet - für mich persönlich die beste Platte, die die Rolling Stones jemals gemacht haben.
Eine Analyse der einzelnen Titel möchte ich mir an dieser Stelle ersparen. Das haben andere schon ausführlich u. sehr gut detailliert beschrieben.
Was ich mit einigen Sätzen umschreiben möchte, ist der Gesamteindruck dieses Albums. Nie zuvor u. nie danach klangen die Stones so einzigartig wie auf B.B. Mit spartanischer Instrumentierung, durch Verzicht auf technische Effekte u. beschränken auf das Wesentliche ohne unötigen Firlefanz gelang den Stones ein wahres Meisterwerk.
Im Gegensatz zum mit Psychodelic total überfrachteten u. dem damals allgemeinem Modetrend folgendem Vorgängeralbum
Their Satanic Majesties Request hört man auf B.B. keine unötige Note zuviel. Die Stones kehrten mit diesem Album wieder
zu der Musik zurück, die sie einst gelernt u. in Europa populär gemacht hatten - den Blues. Da sie an Musikalität
inzwischen gereift waren, verstanden sie es nun wie keine andere Band, Blues mit andern Stilarten wie Gospel, Folk, Country oder Samba zu verschmelzen u. vorzutragen.
Was das Album noch einzigartig macht, ist sein rauher, ungeschliffener Klang u. die Art, wie die Songs gespielt werden. Die Stones trafen hier genau den Zeitgeist von `68, sie schrieben einen chaotischen Soundtrack zu einem
chaotischen Zeitpunkt für ein anarchistisches Puplikum.
Große Nachfolge-Alben wie Let it Bleed, Sticky Fingers u. selbst das vielgerühmte Exil on Main ST. erreichen meiner Meinung nach nicht mehr die Dichte u. Intensität von Beggars Banquet.
Diese Platte gehört zu den ganz großen der Pop-Kultur, nicht nur ein Muß für Stones-Fans!
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