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Beethoven Klavierkonzerte Nr.1 & 4 (CD+Bonus DVD) CD+DVD

4.2 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Audio-CD, CD+DVD, 18. Mai 2007
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Produktinformation

  • Komponist: Ludwig Van Beethoven
  • Audio CD (18. Mai 2007)
  • SPARS-Code: DDD
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD+DVD
  • Label: Deutsche Grammophon (Universal)
  • ASIN: B000OPPSYY
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.2 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.472 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. 1. Cadenza: Ludwig van Beethoven (1. Allegro con brio)
  2. 2. Largo
  3. 3. Rondo Allegro scherzando
  4. 1. Allegro moderato - Cadenza: Ludwig van Beethoven (Original Version)
  5. 2. Andante con moto
  6. 3. Rondo Vivace - Cadenza: Ludwig van Beethoven (Original Version)

Disk: 2

  1. The Recording Sessions / Lang Lang / Beethoven
  2. Interview: Lang Lang on Concerto No.4 / Beethoven Piano Ctos
  3. Interview: Christoph Eschenbach and Lang Lang - First Encounter / Beethoven Piano Ctos

Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

titolo-concerti per pianoforte n.1, n.4compositore-ludwig van beethoven orchestra-orchestre de paris direttore-christoph eschenbach interpreti-lang lang (pianoforte)etichetta-deutsche grammophonn. dischi2data18 maggio 2007supportocd audio+dvd videogeneremusica sinfonica-brani----1.piano concerto no. 1 in c major, op. 15 - allegro con brioascolta2.largoascolta3.rondo. allegro scherzandoascolta4.piano concerto no. 4 in g major, op. 58 - allegro moderatoascolta5.andante con motoascolta6.rondo. vivace

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Wer Lang Lang sehen und hören möchte, muss heute nicht mehr nach München, Berlin, London oder sonst wohin reisen. Es reicht, sich in die Freiluft-Arena auf Pangaea Island in „Second Life“ zu begeben, jener dreidimensionalen virtuellen Welt, die bereits mehr als sechs Millionen Bewohner hat. Als virtueller Interpret tritt ein sogenannter "Avatar" des Pianisten auf, der von Lang Lang mitentworfen wurde. Zum Glück ist es nicht der Avater selbst, der da spielt - vielleicht kommt es ja noch einmal dazu - sondern immer noch Lang Lang selbst, der die beiden Beethoven Klavierkonzerte Nr. 1 und 4 interpretiert und es auf der gleichzeitig erschienenen CD demonstriert.

Beethoven, der enorm virtuose Pianist und zugleich herzbewegend zarte Tondichter: heftiges Aufbäumen gegen das Schicksal und wehmütige Herzlichkeit und stille Resignation. Zwischen diesen beiden Polen bewegt sich die Deutung seiner Klavierkonzerte. An Wut und Ungestüm, an majestätischer Virtuosität lässt der junge Lang Lang es in seinem Vortrag wahrlich nicht fehlen. Doch die poetische Verzauberung des Hörers, jener unwiderstehliche Sog in eine geistige Welt, die immer neue Nuancen bereithält und den eigenen Horizont musikalisch erweitert, will Lang Lang nicht gelingen, trotz technisch glasklarer Perfektion, glänzender Geläufigkeit, mancher berückenden Piano-Passage und ungefragt großer pianistischen Leidenschaft.

-- Teresa Pieschacón Raphael


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Format: Audio CD
Oft haben mich Freunde und Kollegen in der Vergangenheit nach meiner Meinung zu Lang Lang gefragt und meine Antwort war stets die gleiche: Wie soll man einen Pianisten einschätzen, von dem man noch nie Bach, noch nie späten Beethoven oder die letzten Schubert-Sonaten gehört hat?

Allein das ist für mich Grund genug, einem meiner Vorredner, dessen Renzension mit der Überschrift "Wozu?" beginnt, scharf zu widersprechen. Denn wozu ein junger Pianist ein Werk wie Beethovens 4. Konzert einspielt ist doch wohl klar - um sich langsam dem Teil des Repertoires zu nähern, auf den es ankommt!

Wie spielt der junge Chinese nun dieses Schlüsselwerk? Natürlich - wenn man ihn mit zeitlosen Klaviertitanen wie Arrau oder Gulda vergleicht, so ist sicher noch Luft nach oben, was Tiefe, Poesie und geistige Durchdringung angeht. Aber Lang Lang ist gerade erst 25 geworden - damit soll und kann er sich gar nicht messen. Vielmehr waren er und sein langjähriger Mentor Christoph Eschenbach, übrigens ein hierzulande sträflich unterbeachteter Dirigent, von vornherein Intelligent genug, um interpretatorisch einen ganz anderen Weg zu gehen: Ihr Beethoven ist erfüllt von sommerlicher Leichtigkeit und kammermusikalischer Einfachheit, fern aller Tragik und Monumentalität. Das eröffnet neue, selten so gehörte Aspekte und ist in jedem Fall interessant und hörenswert. Lang Lang ist einer der Pianisten, deren frühe Leistungen für Freude sorgen. Und für Spannung in Bezug auf ihren Beethoven mit 60 und ihren Bach mit 75.
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Format: Audio CD
Man hört die ersten Akkorde des G-Dur-Konzerts und fühlt erst einmal, o gott,wie "dick",keineswegs nachdenklich,zart oder wie sonst das G-Dur Konzert im Gegensatz zum Es-Dur-Konzert gewöhnlich interpretiert wird, von den Altmeistern wie Kempff oder Brendel bis hin auch zu Zimerman. Sofort könnte das Vorurteil einklicken. Für Beethoven ist Lang Lang zu jung, zu wenig reif, ein Zirkuspferd,aber kein tiefsinniger Interpret und dergleichen Vorurteile mehr.Lyrische Versionen dieses Konzerts gibt es viele,ganz voran Brendel mit Levine, der dieses Konzert mit wunderbarem Anschlag exekutiert,grossartig begleitet von Levine mit denen aus Chikago. Voller Leidenschaft hingegen Lang Lang,auch und gerade im zweiten Satz, das Klavier fast gegen das Orchester. Christoph Eschenbach trägt diesen durch und durch emotionalen Ansatz mit.Verfehlt Lang Lang Beethoven ? Bestimmt nicht, was die Leidenschaft angeht. Beethoven war immer voller Leidenschaft, seine eigenen Stücke und Interpretationen konnten ihn vollkommen wegreissen ( über die Uraufführung der Kreutzer -Sonate wird dies berichtet). Diesen emotionalen Teil Beethovens trifft Lang Lang mit der Leidenschaft eines jungen Mannes, eines Vollblutmusikers. Man muss dies wissen,um sich zu entscheiden,ob man diesen "Vollgas-Beethoven" mag. Ich denke,man Beethoven nur vollständig gerecht,wenn man neben diesen ungebärdigen Leidenschaft auch die Zartheit stehen lassen kann, die weiche,empfindsame Seele, die sich hinter bärbeissiger Leidenschaft nur versteckt,aber sich in der Musik doch eindeutig offenbart,eben auch im vierten Klavierkonzert. Dies heisst aber, es muss schon anders begonnen werden.

Als Alternative gut anhörbar,aber nicht als gültige Version dieses Konzerts.
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Format: Audio CD
Ganz klar: Lang Lang ist eine exzeptionelle Begabung- besonders was die stupenden Virtuosenstücke anbelangt. Umso interessanter ist es, ihn mit äußerlich weniger spektakulären Werken wie den Beethovenkonzerten zu erleben, die freilich vom Interpreten ein Höchstmaß an Formempfinden, Sensibilität und Akkuratesse verlangen. Und über alle diese Eigenschaften verfügt Lang und präsentiert einen technisch und musikalisch durchaus reifen Beethoven. Allerdings fehlen echte emotionale Höhepunkte und ein wirklich individueller Interpretationsansatz, was vor allem aber auch dem schwerfällig und pauschal agierenden Orchestre de Paris unter Eschenbach zuzuschreiben ist. Wer die beiden Konzerte einmal auf authentischen Instrumenten (Weil, Gardiner) oder im Geiste der historischen Aufführungspraxis (Harnoncourt, Rattle) interpretiert zu lieben gelernt hat, wird mit dem opulenten und topfigen Klang der Franzosen nur wenig Freude haben. So geraten denn auch die orchesterlosen Original-Kadenzen Beethovens am spontansten und spannendsten. Dies ist das eigentliche Ärgernis an dieser Einspielung, die man ohne gehässig zu sein als insgesamt überflüssig bezeichnen kann.
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Format: Audio CD
Zitat "Jomelli": "Wer die beiden Konzerte einmal auf authentischen Instrumenten (Weil, Gardiner) oder im Geiste der historischen Aufführungspraxis (Harnoncourt, Rattle) interpretiert zu lieben gelernt hat, wird mit dem opulenten und topfigen Klang der Franzosen nur wenig Freude haben."

Interpretaionen von Musik "im Geiste der historischen Aufführungspraxis" bzw. auf Original-Instrumenten haben wenig mit Authentizität zu tun. Sie sind Versuche einer historisch orientierten Annährerung, mehr nicht. Ich kenne renommierte Musiker, die diese Praxis als "Museumspflege" bezeichnen. BR-Klassik bringt jeden Nachmittag eine Stunde lang Musik auf historischen Instrumenten mit den unterschiedlichsten Besetzungen. Ich komme bei jedem Hören zu dem gleichen Urteil. Der Streicherklang wird teilweise zu einem unerträglichen Gesäge, ein Hammerklavier lässt im fortissimo alle Konturen verschwimmen und überhaupt haben die Orchester ganz erhebliche Probleme bei allem, was lauter sein soll als mezzoforte. Das ist mein subjektives Urteil, und ich verlange von niemandem, dass er diese Ansicht teilt.
Es bleibt jedem ernsthaften Musiker überlassen, in welchem Geiste und mit welcher Methode er der Musik der Vergangenheit begegnen und sie realisieren will, und das verdient Respekt. Aber es komme mir niemand, der mir erklären will, diese oder jene Interpretation sei authentisch. Interpretationen sind immer subjektiv, sonst wären es ja keine.
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