Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren PR Launch Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ HI_PROJECT Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Read for free AmazonMusicUnlimited longss17

Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
199
4,1 von 5 Sternen
Format: DVD|Ändern
Preis:6,39 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. Oktober 2013
Bei uns gibt es keinen Fernseher, insofern habe ich diesen Pilotfilm (= "Mini Series") erst 2010 zufällig und aus Langeweile angeschaut als mir irgendwer die DVD geschenkt hat.
Das angestaubte Original mit Lorne Greene war mir aus Kindertagen noch in Erinnerung. Mit gemischten Gefühlen und ohne irgendwelche Anspruchshaltung hab ich mich gähnend vor den Beamer gesetzt und gedacht. ok, 5 Minuten antesten, dann geht's ins Bett.

Nach 60 Sekunden war ich hellwach. Was bitte ist das denn?
Nach 20 Minuten hab ich den Film unterbrochen und fieberhaft im Internet recherchiert. Wie bitte? Das ist eine Serie? Was hab ich die letzten 7 Jahre gemacht???

Ich hab - ehe ich den Film weitergeschaut habe - , alles, was es bis 2010 an DVDs gab, noch in der Nacht nachbestellt.

Zur Handlung muss ich nach den vielen Kommentaren nichts mehr hinzufügen. Die ist einfach Klasse, die Charaktere sind aussergewöhnlich tief profiliert, der Plot ist zutiefst beunruhigend und extrem spannend. Die Cameraführung ist "hand-held" und unterstützt den Spannungsbogen wirkungsvoll.

Wie bei der Mars Trilogie von Kimley Stan Robinson ist das wirklich prickelnde für mich eine ungemein spannende "social fiction" Geschichte, die die Fallhöhe ihres Plots aus der überzeugenden schauspielerischen Darstellung und sozialer Interaktion der Charaktere in einer extrem lebensfeindlichen Umwelt bezieht. Das (hervorragende) "Science-Fiction" passiert en passant. Wunderbar....

Jetzt kommt noch was, wofür ich vermutlich in die Hölle komme: Als eingefleischter Star Trek Fan (vor allem TNG und Voyager) hab ich immer die Sauberkeit und die erste Maxime geliebt. Das kommt mir jetzt etwas bieder vor.
Star Trek steht für Ordnung, Sauberkeit und Etikette ist, Battlestar Galactica bedeutet Blut, Schweiss, Sex und Tränen und kommt mir sehr lebendig vor.

Mittlerweile habe ich die komplette Serie in 3 Jahren 4 Mal gesehen und es ist jedes Mal wieder ein Genuss. In der ersten Staffel war ich ein glühender Fan von Starbuck, mittlerweile ist die zerrissene Persönlichkeit von Colonel Saul Tigh für mich das Highlight der Serie.

Gäb es 10 Sterne, würde ich die hier vergeben.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Juli 2006
Man war ich anfangs skeptisch. Kann man einen Klassiker, der nach einem tollen Auftakt nach und nach schwächelte neubeleben? Man kann! Und man hat viel mehr gemacht, als nur eine Neubelebung. Gegner behaupten schon mal, dass die neue Serie nichts mit der alten Serie zu tun hätte. Das ist nicht ganz richtig! Die besten Elemente des Originals (Der Vernichtungsangriff zu Beginn, die Flucht durchs All, die Suche nach der Erde, die Entdeckung Kobols [1. Staffel] und das Grunddesign einiger Raumschiffe der Flotte oder der Galactica...) wurden beibehalten. Unwichtige Figuren wurden gestrichen und die Zylonen sind weit aus komplexer angelegt. Diesmal von Menschen entwickelte Maschinen die sich selbständig gemacht haben und nach 30 Jahren der Zurückgezogenheit brutal zuschlagen. Das nicht alle Zylonen ohne skrupel zu erledigen sind, da es hier auch wie bei den "Helden" ebenso Schattierungen gibt, macht die Serie weit aus interessanter. Schon am Ende dieses Pilotfilms wundert man sich darüber, dass einer der Charaktere, die man während des Films ins Herz geschlossen hat, auch ein Zylone sein soll (Info: Es gibt mehrere Modelle in mehrfacher Ausführung, die von Menschen nicht zu unterschieden sind). Wenn man die 1. Staffel sieht, entwickelt man nach anfänglicher kritischer Betrachtung der Figur (,die durch die Schlussszene des Pilotfilms hervorgerufen wird), zunehmend Mitleid mit dem menschlichen Zylonen. Auch wenn der Pilotfilm seine Längen hat, so überzeugt er durch eine fesselnde Story, deren Potential beim Betrachten der 1. Staffel erst richtig deutlich wird. Alles wird komplizierter und vielschichtiger und diese Entwicklung wird auch in der 2. Staffel fortgesetzt.

Als dieser Pilotfilm gedreht wurde, war man sehr mutig. Denn eine Serie war noch gar nicht genehmigt! Hätte der Film nicht genügeng Erfolg gehabt, hätte es keine Fortsetzung mehr gegeben! Beinahe hätte es sogar noch wegen Geldmangel keine 1. Stafel gegeben. Glücklicherweise fanden sich noch Geldgeber. Schließlich durften erstmal 13 Folgen gedreht werden, welche ab September endlich auch bei uns in Deutschland als DVD-Box mit 4 DVDs erhältlich sein werden! Nachdem schon die 1. Staffel den Pilotfilm übertraf, machte man mit der 2. Staffel, welche nun bis zu zwanzig Folgen umfasst, eine weitere Steigerung (2. Staffel enthält u.a. den "breakaway hit" PEGASUS - 2.5). Die dritte Staffel wird derzeit gedreht!

Dieser Pilotfilm bildet das Fundament, auf dem alles weitere aufbaut. Effekte, Musik und darstellerische Leistungen sind im Pilotfilm schon gut und werden in der Serie noch besser. Es lohnt sich also nach diesem insgesamt gelungenen Start, der stellenweise noch ein paar dramaturgische Durchhänger hat, in die noch bessere Serie (besonders was die Erzähltechnik betrifft!!!) einzusteigen.
0Kommentar| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. Juli 2016
Ich habe mir den film gekauft weil ich die Premiere des ersten Films mit Lorne Green im Kino angeschaut hatte und dann fing meine Freude für Weltraum Filme an. Und nun will ich natürlich sehen wie die neue Serie werden wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juni 2004
.
Warning Spoiler!
Kampfstern Galactica diese Miniserie oder genau genommen ist es jetzt ja der 3h Pilotfilm für die im Januar 2005 in der USA startede Serie, ist wirklich der abslute Wannsinn. Eine wirklich gelungene Neuinterpretation der alten Serie. Bzw. mehr noch hat man die Grundidee genommen und den Rest mit alten und vertrauten Namen neu drumherum erfunden.
Angefangen bei der Galactica selbe, äußerlich komplett überarbeitet sieht sie vertraut und doch ganz anders aus. (Vergleichbar mit der original TV zur ersten Movie Enterprise. Im Inneren ist sie komplett neu, bzw. Alt. Den diese Galactica wird zu Beginn des Films außer Dienst gestellt und ist schon teilweise zum Museum umgebaut. Aber auch sonst ist die Technik eher zurück konstruiert worden. Telefone mit Schnur nur unabhängig operierende Computer, also keinerlei Netzwerke und das hat es bestimmt noch nie gegeben: Keine automatischen Türen, sondern nur Flugzeugträger mäßige Schotten. Alles in allem sieht es an Bord der Galactica eigentlich aus wie auf einem Flugzeugträger und genau genommen ist sie ja auch nichts andres als ein Flugzeugträger im Weltall.
In diesem Zusammenhang währe noch zu erwähnen das die Uniformen eher in Richtung Babylon 5 gehen und auch sonst die zivilen Kostüme viel weniger in Richtung Fantasy gehen wie beim Original. Im Prinzip tragen die meisten Zivilisten ganz normale Klamotten, wie Oberhemden mit Krawatten und Jacketts.
Auch sonst gibt es, abgesehen vom FTL Antrieb für Überlicht Schnelle Sprünge (Nur zweimal im ganzen Film) keine der üblichen SiFi Wunderantriebe und Waffen. Es gibt keine Energie Schutzschilde, sondern die Galactica hängt von ihrer Panzerung ab. Es gibt auch keine Laser Waffen. Die Cylonen schießen mit ballistische Flugkörper, die Viper und auch die Bordwaffen der Galactica scheinen Projektile zu verschießen. Und vergesst die Laser der Ur-Galactica die nie etwas trafen und stellt Euch ein richtig gewaltiges Sperrfeuer vor.
Die Viper (Mark II) der Originalserie ist eigentlich das einzige das unverändert übernommen wurde. Doch auch diese sind als Teil der geplanten Ausstellung an Bord und werden dann aus Mangel an Jägern wieder in Betrieb genommen. Die Vipers haben übrigens einen „Normalen" Raketen Antrieb womit der überlieferte Katapultstart endlich Sinn macht. Währe es doch wenig empfehlenswert innerhalb eines Raumschiffs eine Rakete zu zünden.
Eine weitere wirklich tolle Neuerung, nicht nur im Vergleich zum Original, sondern für SiFi im allgemeinen ist der Stil wie dieser Film gefilmt wurde und zwar wie eine Art von TV Dokumentation. Noch nie ist z.b. eine Schlacht im Weltall so „realistisch" dargestellt worden. Realistisch ist auch das richtige Wort für die Handlung selber. Die ganze Stimmung ist recht düster, wie auch zu erwarten werden doch fast alle bis auf rund 50000 Menschen der zwölf Kolonien vernichtet und der Rest begibt sich am Schluss des Films auf die Flucht und bis dahin sind manche harte Entscheidungen zutreffen.
Was die verschiedenen Figuren angeht so setzt sich der Realismus hier fort. Alle Figuren besitzen Tiefe und Profil und auch sie sind nur Menschen. Das Verhältnis zwischen Vater und Sohn Adama ist in keiner Weise so harmonisch wie beim Original und Col. Tigh hat ein Alkohol Problem, um nur zwei Beispiele zunennen.
Eine weitere noch zu nennende endscheidende Änderung gegenüber dem Original ist der Ursprung der Cylonen. Waren es im Original einfach nur die „bösen Nachbarn" so sind sie jetzt die Schöpfung der Menschheit, die irgend wann gegen ihre Meister rebellierte.
Und wenn sie vierzig Jahre nach Ende des Krieges wieder auftauchen um die zwölf Kolonien zu vernichten, haben sie sich so weit entwickelt das sie Menschliche Form an genommen haben und somit nicht mehr so leicht zu erkennen sind.
Was meiner Meinung nach der Serie noch eine weitere Interessante Dimension verleiht. Die Hardcore Fans glauben natürlich das dies nur geschah um Kosten zusparen, was meiner Meinung nach absolut nicht stimmt.
Die Klassischen Zenturier sind aber auch noch dabei und da sie jetzt ein CGI Effekt sind sehen sie natürlich viel beeindruckender und gefährlicher aus. Auch sind die Angriffsjäger der Cylonen nicht mehr mit einer Besatzung besetzt und fliegen unbemannt oder wie ich vermute wird einfach ein cylonisches Bewusstsein direkt in diese Jäger transferiert. Bietet sich doch auch an, warum sollte auch eine Maschine manuell eine andere Maschine bedienen, wenn es so doch viel schneller und effizienter geht.
Auch die neuen und verbesserten Cylon Basestars sehen echt beindruckend aus und im Profil läst sich das Design des original Models noch erahnen.
Wie die neuen Kampfsterne aussehen erfahren wir leider nicht. Da aber die Möglichkeit nicht ausgeschlossen wird das die eine oder andere Geschichte aus der original Serie wieder Verwendung finden wird, könnte es also auch zu einem Wiedersehen mit dem Kampfstern Pegasus unter Comander Cain kommen und das dürfte dann ja einer der neuen Kampfsterne sein.
Hier noch ein Wort zur Music, einem komplett neuen Soundtrack (obwohl im Rahmen der Zeremonie zur Austerdienststellung der Galactica wird das original Thema kurz angespielt) und sie ist, wie soll ich sagen, herrlich unaufdringlich. Versteht mich nicht falsch, das original Thema gehört zu meiner Lieblings Themen dieser Zeit, aber vor dem sehr dunklem Hintergrund der neuen Serie währe das alte Thema doch viel zu pompös.
Zum Schluss bleibt nur noch zusagen, das wenn die Serie konsequent in die eingeschlagenen Richtung weiter entwickelt wird dann wird das die beste SiFi Serie der nächsten Jahre.
Ich sehe hier außerdem die Möglichkeit das Galactica die Art von Storys erzählen kann mit de-nen Star Trek bewiesen hat das die Serie dann am besten war wenn das SF-Element nur Nebensache und Mittel zum Zweck war.
Wie z.B. in Folgen wie Star Trek's „let this be your last battlefield / Bele jagt Lokai" und DS9's „Duet / Der undurchschaubare Marritza" - Meiner Meinung nach die beste DS9 Folge aller Zeiten - also reale Probleme verpackt in den Mattel der Science Fiction.
Zusammen genommen ist also das, für alle die nicht gerade 100%ige, puristische Fans des Originals sind, dies vielleicht die viel Versprechenstee neue SiFi Serie des Jahres. Und persönlich kann ich sie nur jedem Empfehlen der einer solch realistisch angelegten Space-Opera offen und unvoreingenommen gegenüber steht.
22 Kommentare| 84 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2017
Was mich so fertig macht die komplette Serie Battlestar Galactica kann man sich mit der Prime Mitglied anschauen, bis auf diesen Pilotfilm -den kann man sich nur als DVD kaufen - Amazon bitte - wer hat sich das wieder ausgedacht!!!!!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. Mai 2016
Die Serie begann als Remake so vielversprechend, doch irgendwie hat sie Ihre Einmaligkeit bis zum Ende nicht aufrecht erhalten können.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Februar 2005
Ich habe wirklich sehr sehr lange mit dem Kauf des Remakes von Kampfstern Galactica gewartet, denn obwohl mir die zum Teil gravierenden Schwächen der alten Serie bewußt sind, mag ich sie immer noch. Galactica (1979) war eine Serie, in der sich außerordentlich schnell die Charaktere fanden und miteinander harmonierten. Das ist innerhalb einer ersten Staffel eher selten. Ich habe immer auf eine Fortsetzung der klassischen Serie gehofft. Nun haben wir sie also. Oder ist es jetzt ein Remake? So richtig will sich offenbar innnerhalb des Pilotfilms niemand festlegen. Einerseits wird immer wieder Bezug auf die Vergangenheit genommen, andererseits passen einige Dinge wieder nicht so richtig in die Kontinuität der Geschehnisse. Aber gut. Es ist ein neuer Film, der auch von einem Fan des 1979er Sensurround Kinospektakels fair beurteilt werden sollte.
Nach den rund 180 Minuten kann ich abschließend nur sagen: Her mit der Serie. Jawoll, Galactica 2003 (Produktionsjahr) hat mich gepackt. Natürlich haben die Hauptcharaktere erst grobe Konturen bekommen aber es ist schon jetzt genug Potential für einige interessante Episoden erkennbar. Besonders markant hierbei: Adama, Baltar und Nummer 6. Dazu dann noch die sich am Ende abzeichnende unklare Situation mit den zylonischen Schläfern und die anstehende Reise ins Ungewisse. Das sind Steilvorlagen für eine qualitativ hochwertige Serie. Die ersten Reaktionen auf die bereits abgedrehte erste Staffel sind denn auch geradezu euphorisch, so daß man nur hoffen kann, daß die Folgen auch bald hier bei uns erhältlich sein werden. Ich habe schon etliche Pilotfilme gesehen und auch wenn an Galactica 2003 noch keineswegs alles rund und perfekt ist, würde ich diesen als einen der besten Erstlinge bezeichnen.
Den Skeptikern (Und ich war einer der größten) kann ich nur empfehlen: Kämpft euch durch die etwas müde erste halbe Stunde, überseht das ein oder andere kleine Loch im Drehbuch und gebt der neuen Serie eine Chance. Sie hat es verdient.
0Kommentar| 23 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2006
Zunächstmal möchte ich anmerken, daß ich doch erstaunt bin, über so manche schlechte Rezension hier, die umso merkwürdiger erscheinen, je mehr man diese liest.
Da hängen sich die Leute teilweise an unglaublichen Details auf, die für sie offenbar die Welt bedeuten, und drifften dabei komplett an dem Kern der Sache vorbei.
Vielleicht sollten ihnen die "0 von XYZ Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:"-Zeilen über ihren Bewertungen zu denken geben...
Egal, kommen wir zur Neuverfilmung der Serie Battlestar Galactica. Oder vielmehr Neuinterpretation.
Denn trotz vieler Parallelen zur alten Serie gibt es mindestens genauso viele Unterschiede.
Zum Beispiel haben nicht wenige der Rollen Geschlecht und/oder Hautfarbe gewechselt und manche sogar die Seiten, denn plötzlich gibt es Zylonen in Menschengestalt.
Nicht wirklich überraschend für eine moderne Fassung des Stoffs, denn der unerkannte und doch allzeit präsente Feind in den eigenen Reihen hat naturgemäß etwas bedrohlicheres, als die lustig rumstolzierenden Chrommännchen der alten Serie.
Wirklich erstaunlich und sehr innovativ ist die Idee, daß diese Mensch-Maschinen tatsächlich einen Glaubenskrieg gegen die Menschheit führen. Es geht nicht um Resourcen oder Macht, sonder um Religion, eine Religion der Maschinen, und deren fanatische Auslegung, was diese Mensch-Maschinen noch um einiges gefährlicher erscheinen lässt. Einerseits von der Liebe Gottes reden, anderseits Atombomben auf Menschen fallen lassen - Battlestar Galactica zeigt sicher nicht unbeabsichtigt deutliche Anspielungen auf die Situation unserer Welt, und verfehlt damit nicht die gewollte Wirkung.
Die Zerstörung einer ganzen Zivilisation wurde deutlich glaubhafter vermittelt, als im Original, wo die Beinahe-Apokalypse eher schulterzuckend zur Kenntnis genommen wurde, und praktisch nur als Ausgangspunkt für Abenteuer diente.
Hier wird der Überlebenskampf einer ganzen Art glaubhaft dargestellt, zumindest um einiges glaubhafter als in der alten Serie.
Düster, hart, kaltherzig, und manchmal schockierend brutal (wenn auch subtil dargestellt) - wer von einem Vernichtungskrieg etwas anderes erwartet hat, lebt nicht in der Realität.
Die Rollen sind gut besetzt, wenn wohl auch etwas gewöhnungsbedürftig für Fans des Originals.
So sind jetzt zBsp. Starbuck und Boomer Frauen, wobei Starbuck die Witwe von Apollos Bruder zu sein scheint - und Gefühle für Apollo entwickelt hat. Das allein dürfte noch Stoff für so manche Folge bieten.
Baltar ist nun ein Wissenschaftler, der indirekt (und unbeabsichtigt) für den Untergang verantwortlich ist, ohne daß es jemand der Überlebenden ahnt, und ist zusammen mit ihnen auf der Flucht, ständig heimgesucht von einen menschlichen Zylonin, welche eine ungewöhnliche Mischung aus fleisch-und-silikon-gewordenen Versuchung und einer religiösen Fanatikerin darstellt - eine faszinierende Mischung.
Die Anführerin(!) der Menschen ist krebskrank, und ist somit nicht nur mit ihrer eigenen, im höchsten Maße unsicheren Zukunft konfrontiert, sondern auch mit der von knapp 50.000 Menschen, und damit dem letzten Rest ihrer gesamten Art.
Somit dürfte es genug Stoff geben, für zahlreiche spannende Folgen.
Die Trickeffekte sind wie nicht anders zu erwarten auf hohem Niveau.
Der düstere Soundtrack, der zum großen Teil einzig aus treibenden Trommel-Solos besteht, unterstreicht die allgemeine Weltuntergangsstimmung.
Alles in allem eine recht gelungene Neuinterpretation und in jedem Fall sehenswert.
0Kommentar| 64 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Februar 2006
Zunächstmal möchte ich anmerken, daß ich doch erstaunt bin, über so manche schlechte Rezension hier, die umso merkwürdiger erscheinen, je mehr man diese liest.
Da hängen sich die Leute teilweise an unglaublichen Details auf, die für sie offenbar die Welt bedeuten, und drifften dabei komplett an dem Kern der Sache vorbei.
Vielleicht sollten ihnen die "0 von XYZ Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:"-Zeilen über ihren Bewertungen zu denken geben...
Egal, kommen wir zur Neuverfilmung der Serie Battlestar Galactica. Oder vielmehr Neuinterpretation.
Denn trotz vieler Parallelen zur alten Serie gibt es mindestens genauso viele Unterschiede.
Zum Beispiel haben nicht wenige der Rollen Geschlecht und/oder Hautfarbe gewechselt und manche sogar die Seiten, denn plötzlich gibt es Zylonen in Menschengestalt.
Nicht wirklich überraschend für eine moderne Fassung des Stoffs, denn der unerkannte und doch allzeit präsente Feind in den eigenen Reihen hat naturgemäß etwas bedrohlicheres, als die lustig rumstolzierenden Chrommännchen der alten Serie.
Wirklich erstaunlich und sehr innovativ ist die Idee, daß diese Mensch-Maschinen tatsächlich einen Glaubenskrieg gegen die Menschheit führen. Es geht nicht um Resourcen oder Macht, sonder um Religion, eine Religion der Maschinen, und deren fanatische Auslegung, was diese Mensch-Maschinen noch um einiges gefährlicher erscheinen lässt. Einerseits von der Liebe Gottes reden, anderseits Atombomben auf Menschen fallen lassen - Battlestar Galactica zeigt sicher nicht unbeabsichtigt deutliche Anspielungen auf die Situation unserer Welt, und verfehlt damit nicht die gewollte Wirkung.
Die Zerstörung einer ganzen Zivilisation wurde deutlich glaubhafter vermittelt, als im Original, wo die Beinahe-Apokalypse eher schulterzuckend zur Kenntnis genommen wurde, und praktisch nur als Ausgangspunkt für Abenteuer diente.
Hier wird der Überlebenskampf einer ganzen Art glaubhaft dargestellt, zumindest um einiges glaubhafter als in der alten Serie.
Düster, hart, kaltherzig, und manchmal schockierend brutal (wenn auch subtil dargestellt) - wer von einem Vernichtungskrieg etwas anderes erwartet hat, lebt nicht in der Realität.
Die Rollen sind gut besetzt, wenn wohl auch etwas gewöhnungsbedürftig für Fans des Originals.
So sind jetzt zBsp. Starbuck und Boomer Frauen, wobei Starbuck die Witwe von Apollos Bruder zu sein scheint - und Gefühle für Apollo entwickelt hat. Das allein dürfte noch Stoff für so manche Folge bieten.
Baltar ist nun ein Wissenschaftler, der indirekt (und unbeabsichtigt) für den Untergang verantwortlich ist, ohne daß es jemand der Überlebenden ahnt, und ist zusammen mit ihnen auf der Flucht, ständig heimgesucht von einen menschlichen Zylonin, welche eine ungewöhnliche Mischung aus fleisch-und-silikon-gewordenen Versuchung und einer religiösen Fanatikerin darstellt - eine faszinierende Mischung.
Die Anführerin(!) der Menschen ist krebskrank, und ist somit nicht nur mit ihrer eigenen, im höchsten Maße unsicheren Zukunft konfrontiert, sondern auch mit der von knapp 50.000 Menschen, und damit dem letzten Rest ihrer gesamten Art.
Somit dürfte es genug Stoff geben, für zahlreiche spannende Folgen.
Die Trickeffekte sind wie nicht anders zu erwarten auf hohem Niveau.
Der düstere Soundtrack, der zum großen Teil einzig aus treibenden Trommel-Solos besteht, unterstreicht die allgemeine Weltuntergangsstimmung.
Alles in allem eine recht gelungene Neuinterpretation und in jedem Fall sehenswert.
0Kommentar| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2005
Schluss mit dem Gejammere! Eines muss man hier wohl nochmal klarstellen: Es handelt sich hier um einen Pilotfilm, und die haben eben eine Tendenz zur Langatmigkeit. Da werden die Charaktere vorgestellt, Beziehungen erklärt oder angedeutet und der ganze Rahmen für die Serie gesetzt. Zugegeben, viele Pilots sind mit 90 Minuten schon zu lang, und dieser hier dauert drei Stunden. Trotzdem fand ich ihn keine Sekunde langweilig.
Endlich wird einmal erklärt warum Baltar die Menschheit an die Zylonen verrät und wer denn diese Zylonen sind und woher sie kommen. Die Charaktere sind nicht mehr alle so übermenschlich gut und aalglatt sonder haben Ecken und Kanten (Konflikte, Insubordination, Alkoholsucht ...), die Special Effects sind gut und mit Bedacht gezielt eingesetzt.
Man sollte auch bedenken dass das Medium Film nun schon über 100 Jahre alt ist, alles wurde schon mal gemacht und das führt zu einer Menge Deja Vu's. Trotzdem haben die Macher es geschafft Kampfstern Galactica nach altem Vorbild neu zu erschaffen und ihm trotzdem einen eigenen 'Stempel' aufzudrücken. Ich kann es kaum erwarten den Rest der Serie zu sehen.
0Kommentar| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden