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Kundenrezensionen

3,2 von 5 Sternen
6
BattleTech 17: Karma
Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:7,99 €


am 11. Januar 2018
Ich mag Bernard Craw - oder Robert Corvus, wie er sich nun wohl nennt. Er ist einer der ganz wenigen Fantasy-Autoren, der mit einem ausreichend weiten Blick schreibt. Merkt man auch, wenn man seinen YT-Kanal anschaut, den ich ganz gerne sehe. Vor allem pappt er nicht - wie die meisten Fantasy-Autoren irgendwelchen Murks zusammen, der dann vor dem Hintergrund einer (selbst erdachten oder wie hier vorgegebenen) Welt absolut keinen Sinn ergibt.

Inhaltlich bekommt man hier eine Battletech-Story, die einige orignelle Ideen enthält und (bin nur ganz ansatzweise Experte) in den größeren Rahmen passt. Die Charaktere sind glaubhaft motiviert, die sich entwickelnde Story ist interessant, gut und böse ist hier Ansichtssache (soweit ich das beurteilen kann, auch das BT-typisch).

Der Roman ist insgesamt solide Unterhaltung, definitiv für einen Fantasy-Roman überdurchschnittlich. Wobei man sagen muss, ich liebe Fantasy, aber auf dem Sektor wird zu 90% absoluter Schrott produziert. Das hier gehört nicht in die Schrott-Kategorie, mit Abstand nicht. Es ist aber auch kein großer Wurf - den hat der Autor, von den ich einiges schon gelesen habe, aber auch ansonsten noch nicht (von mir bemerkt) geschafft.

Falls in nächster Zeit ein deutscher Autor allerdings einen großen Wurf hinbekommt, meines Erachtens könnte es Corvus/Craw sein. Lieber Robert/Bernard oder wie du heißt, ich wünsche dir und mir, dass du bald den neuen LotR/Harry Potter/ASoIaF schreibst.
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am 19. August 2013
Ich hege immer große Hoffnungen, sobald das Erscheinen eines neuen BT Romans verkündet wird. Leider schaffen es die meisten der jüngeren Romanen nicht die Atmosphäre, sowie die gewohnte Qualität ihrer Vorgänger zu erreichen. Dieses Buch leidet ebenfalls an diesem Problem. Obwohl die Idee im Kern interessant ist, fehlt es der Erzählung einfach an Farbe. Ich habe das Buch angefangen zu lesen und quasi bis zum Ende gehofft, dass das alte BT Fieber auftreten würde. Leider war dies nicht der Fall, aber ich schätze das Buch als einen Anfang des Autoren, welcher durchaus noch ausbaufähig ist. Mal sehen was die Zukunft noch bringt.
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am 7. Juni 2011
Eigentlich freute ich mich auf dieses Buch. Als langjähriger Battletech-Leser freute es mich, wieder neues Classic-Battletech Werk in die Finger zu bekommen, darunter eben auch dieses Buch.

Dazu muss ich sagen dass ich diesen Typischen Satz "..... auf einer scheinbar unbedeutenden Welt..." absolut nicht mehr hören kann....

In Karma geht es um einen Angriff von Truppen Haus Mariks auf einen Planeten der Capellaner, Niomede 4. Mal was anderes als der typische Davion-Kurita Kampf.

Leider muss ich sagen dass mich die Story nicht wirklich reizt. Der Schreibstil ist ganz gut, es lässt sich alles schön vorstellen aber mich persöhnlich spricht es nicht an. Habe bis jetzt das halbe Buch hinter hier, aber wirkliche Lust zu lesen verspüre ich nicht mehr.
Mag wohl einerseits daran liegen, das auch dieses Werk, wie ein paar der neuen Classic BT Romane zum stirnrunzeln anregt.
In diesem Fall rede ich von dem Marik Angriff, der mit 20 leichten, und 5 schweren Mechs erfolgt (20 leichte des selben Typs und 5 schwere des gleichen Typs).... Diese Konstellation ist nicht ganz nachvollziehbar.

Trotzdem habe ich mir vorgenommen es fertig zu lesen, einfach um die Story kennenzulernen, aber allzuviel erwarte ich ehrlich gesagt nicht.
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am 18. Januar 2008
Nicht Super, aber sehr gut.
Die Story läuft rund, ist fesselnd und macht Spass. Die Losstech-Philosophie wird konsequent umgesetzt (1 Batalion = nur Heuschrecken und Orions). Die Geschichte verrate ich nicht, lest selber ist zu empfehlen.
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am 20. April 2008
Nach vielen mißlungenen Erscheinungen in der deutschen CBT-Linie, die bestenfalls das Niveau mittelmäßiger Fan-Fiktion erreicht haben, gibt Karma Anlass zur Hoffnung.

Die Geschichte ist gut erzählt und keine der beiden beteiligten Fraktionen (Herzogtum Andurien / Konföderation Capella) wird negativ dargestellt. Auch die fiktiven Fakten zu den beteiligten Einheiten stimmen weitgehend.

Lediglich zwei Dinge veranlassen mich zu einem Punktabzug bei dieser, ansonsten gut gelungenen, Geschichte:

1. Homogene Einheitsstrukturen passen nur bedingt in den 4. Nachfolgekrieg. Natürlich ist es richtig, das Lanzen aufgrund von logistischen Notwendigkeiten und den beschränkten Ersatzteilen nach Möglichkeit zusammengelegt wurden - aber ein Bataillon mit 29 Heuschreck/Locust-Mechs war auch damals eher ein Ausbildungbataillon und keine Kampfeinheit. Dieses leichten Scoutmaschinen mit damals sehr wertvollen (Kostenfaktor rd. das vierfache eines Locusts) 75 tonnen schweren Orions zu paaren und zudem noch Mischlanzen aus beiden aufzustellen, anstatt die schweren Maschinen in zwei Sturmlanzen zu gliedern, ist nicht nur ungewöhnlich sondern taktisch äußerst unklug.

Wie will man die 129 km/h-Spitze der Heuschrecken ausnutzen, wenn der Orion im Sturmlauf gerade halb so schnell ist - und wie sollte diese Lanze gegen eine typische mittelschwere Lio-Lanze aus z.B. zwei Verteidigeen einem Blackjack und einem Katapult abschneiden? Sie würde zu langsam sein um sich zurückzuziehen ohne den Orion zu opfern und bei einem Kampf würde die Marik-Lanze innerhalb kürzester Zeit aufgerieben weil die Feuerkraft nicht ausreicht!

Die Einheiten des renomierten Kriegerhauses Kamata ähnlich aufzustellen ist ebenfalls seltsam. Anstatt die Katapulte und den Verteidiger/Vindicator in die Kommandolanze zu gruppieren, werden sie lustig auf die drei Lanzen verteilt. Diese bestehen dann aus den, von der Konföderation wirklich sehr stark genutzten aber ansonsten recht wertlosen, Satdtkolossen/Urbanmechs. Die Lio-Variante mit der 20er Autokanone war jedoch selten und gleich 9 Maschinen auf eine Kompanie eines Kriegerhauses zu verteilen - wenn es Haus Liao damals schon so schlecht gegangen wäre, wäre der 4 Nachfolgekrieg noch schneller vorbei gewesen!

2. Entgegen der Darstellung ds Autors hat ein Orion keinen "Kopf", das Cockpit ist vielmehr im Torso integriert. Man kann also weder den "Kopf" herunterziehen (bei einer Tonnage von 40t zu 75t kann ich mir das jedoch auch generell nicht vorstellen) noch auf dem Boden rutschen und den "Kopf" in den Nacken legen.

Gesamtfazit: Ein wirklich guter Auftakt mit guter Recherche und einem akzeptablen Anteil von Ungereimtheiten und Fehlern. Ich würde mich über mehr von Craw freuen.
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am 7. April 2008
Karma von Bernard Craw

Auf 314 Seiten führt Bernard Craw zurück in die Zeit des legendären 4. Nachfolgekriegs.
Der Ort: Die Grenze zwischen Konföderation Capella und der Liga Freie Welten.
Formal sind beide Sternenreiche verbündet. Aber seit wann hält das wahre Patrioten oder größenwahnsinnige Machtmenschen von ihren Intrigen ab?
Im Herzogtum Andurien, einem von Capella Jahrhunderte lang unterdrücktem Mitgliedstaat der Liga, wird die Pakt zwischen beiden Reichen abgelehnt und nach Wegen gesucht den Erbfeind endgültig zu schlagen. Als sich die Kunde vom Ausbruch des 4. Nachfolgekrieges verbreitet, kommt ein Stein ins Rollen, der die einzige ruhige Grenze der umkämpften Konföderation zu Gunsten Anduriens in Flammen setzen soll. Auf der atmosphärenlosen Ödwelt Niomede entwickelt sich in rasanten Tempo eine klassische Battletech-Geschichte: Verrat und Heldenmut treffen aufeinander. Spione und Krieger ringen mit sich und ihren Überzeugungen.
Auf den luftleeren Ebenen und unterirdischen Städte Niomedes treten sich die Teile der 3rd Defenders of Andurien, des capellanischen Warriorhouse Kamata und die einheimische Miliz gegenüber, um unter schwierigsten Umweltbedingungen ihre Ziele zu erreichen. Neben geschmolzener Panzerung, zertrümmerten Mechs und erschütterten Idealen bleiben auch die Charaktere nicht verschont: „Karma“ besticht gerade durch ihre gekonnte Darstellung und die Entwicklung vor dem Hintergrund der brutalen Kämpfe und machtpolitischen Intrigen. Auch die detaillierte Beschreibung der fremdartigen Umweltbedingungen überzeugt. Der Autor erklärt zwar im Nachwort, woher er die vielfältigen Inspirationen erhielt, dies ändert aber nichts an seinem Verdienst eine rundum gelungene Kombination dieser Denkanstöße im Rahmen des Battletech-Universums zu entwickeln.
Für den eingespielten Battletech-Leser gilt noch anzumerken, daß eine – oftmals schmerzlich vermißte – Karte das Buch schmückt. Innovativ sind außerdem militärische Truppenaufstellungen und Kurzbiographien der beteiligten Personen: Wer den Überblick verlieren sollte, kann hier nachschlagen, welche Mechlanze gerade das Zeitliche segnet und wer Herr Sing noch mal war.
Alles in allem ist „Karma“ ein gelungener Battletech-Roman: Spannend geschrieben, mit vielfältigen Eindrücken und flotten Schreibstil. Capellaner sind nicht einfach stereotype Klone gehirngewaschener Chinesen, sondern ringen mit sich, ihrer niomedischen Gesellschaftsordnung und einigen interessanten einheimischen Kultureigenheiten. LosTech-Wunder der vergangenen Sternebundära werden sparsam aber eindrucksvoll eingestreut, der Technologieverlust als echte Bedrohung dargestellt. Mechs sind noch nicht die schnelllebige Massenware späterer Zeiten sondern schwer ersetzbare Relikte mit „Karma“.
Nach „Duo Infernale“ und „Schattenkrieg I“ ist „Karma“ ein weiteres gelungenes Buch im durchwachsenen Markt der Classic Battletech und Mechwarrior Literatur. Weiter so!
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