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am 28. August 2006
"Barrierefreies Webdesign" ist das erste richtig gelungene Buch für Webprofis, welches sich ausschließlich dem Thema Barrierefreiheit (bzw. der Erstellung von barrierearmen Webseiten) widmet. Auf Erläuterungen zu HTML und CSS sowie seitenlange theoretische Erläuterungen zu BITV und WCAG wird wohltuend verzichtet. Stattdessen vermitteln die Autoren in einem angenehmen Schreibstil die wichtigsten Anforderungen, die heutzutage jede moderne Webseite, welche den Besuchern keine technischen Einschränkungen auferlegen will, erfüllen sollte. Dies beinhaltet auch Usability-Themen, die nicht nur für "rein barrierefreie" Webseiten zutreffen (z.B. Navigationsstruktur und webgerechte Textformulierungen).

Den Autoren - übrigens alle selbst seit Jahren im Web aktiv - gelingt der Spagat, jeder der drei grob definierten Zielgruppen Barrierefreiheit so direkt zu vermitteln, daß die Erkenntnisse sofort in die Praxis umgesetzt werden können: Webprofis, denen Barrierefreiheit im Internet noch fremd ist, werden motiviert, ihre bestehenden Seiten genauer durchzuchecken. Webprofis, die sich eingehend mit dem Thema befassen wollen, bekommen anhand des Beispielprojekts auf [...] Lust, zumindest einige der schnellen Anpassungen hin zu barrierearmen Seiten sofort auszuprobieren. Und Entscheider sowie Grafikdesigner werden sensibilisiert, daß eine barrierefreie Webseite nicht gleichzusetzen ist mit der Einrichtung einer "nur Text"-Version oder dem Verzicht auf ein ansehnliches Layout. Der höhere Aufwand während der Planung einer barrierearmen Webseite macht sich schnell bezahlt.

Fazit: Dieses Buch ist ein optimaler Leitfaden für alle, die sich praxisorientiert bis ins Detail mit dem Zukunftsthema Barrierefreiheit im Web auseinandersetzen wollen. Es eignet sich sowohl zum "Komplettverzehr" als auch zum Nachschlagen während der täglichen Arbeit. Die farblich schöne Aufbereitung rundet den positiven Eindruck ab.
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am 22. August 2006
Ein hervorragendes Buch ist den beiden Autoren da gelungen! Ich dachte, ich würde mich einigermaßen mit Barrierefreiheit und den Anforderungen daran auskennen, wurde aber schon nach wenigen Seiten eines besseren belehrt. Arten von Behinderungen, umfassende und geeignete Maßnahmen gegen entsprechende Barrieren auf Websites, Designaspekte (u.a. die "Problemformate" Flash und PDF), gesetzliche Vorgaben (WCAG1 und BITV, letztere als Checkliste mit abgedruckt), ein umfangreiches Praxisbeispiel mit Relaunch-Vorgehensweise (incl. realer Website mit Vorher-/Nachher-Zustand), Linklisten, Verweise auf nützliche Tools - alles ist im Buch enthalten. Die Gliederung ist plausibel, die Inhalte sind gut nachvollziehbar und für den geneigten Leser sehr ansprechend aufbereitet. Kurzum: es macht Spaß, dieses Buch zu lesen und der Informationsgehalt ist beträchtlich. Redundanzen (bei Addison-Wesley gelegentlich ein Problem) sind minimal und nur dort vorzufinden, wo sie auch der Verständlichkeit dienen. Nicht zu vergessen der gut begründete Hinweis, dass die oft geforderte 100%ige Barrierefreiheit nicht (immer) realisierbar ist.

Für Webdesigner, die sich mit diesem Thema befassen müssen, ist das Buch ein Pflichtkauf, allen anderen sei es im eigenen Interesse zumindest dringend empfohlen, vor allem, wenn man bedenkt, dass viele Seiten im Web, die sich Barrierefreiheit auf die Fahnen geschrieben haben, die Auflagen dazu überhaupt nicht erfüllen.
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am 21. August 2006
Dr. Michael Charlier ist vielen Webdesigner(inne)n, die sich für standardkonformes Webdesign interessieren, als uneigennütziger Moderator der deutschsprachigen CSS (Cascading Style Sheets)-Mailingliste, als zweifacher Gewinner des BIENE-Awards und als Betreiber verschiedener Angebote im Netz bekannt.

Angie Radtke kennen viele vor allem durch ihr Engagement für das OpenSource-CMS (Content Management System) Joomla!

Beide bringen verschiedene Hintergründe und Arbeitsschwerpunkte mit, harmonieren aber hervorragend im Erreichen der Zielsetzung dieses Buches:

Sie vermitteln auf verständliche Weise ein komplexes Thema, das zumeist nur von einem elitären Zirkel von Experten diskutiert wird.

Sie bleiben nicht an der Oberfläche, verzichten aber zugunsten der Verständlichkeit auf Fachtermini in Bezug auf "political correctness".

Sehr angenehm ist, dass das Buch komplett in Farbe gedruckt ist, so dass ein Besuch auf einer Website, um Beispiele zu verstehen, nicht nötig ist.

Obwohl die Theorie nicht zu kurz kommt, ist der praktische Teil das wohl Interessanteste für Webdesigner/innen, denn hier wird eine fiktive, nicht barrierefreie Website in eine weitestgehend barrierefreie Website "verwandelt".

Ein tolles Buch, das eine seit langem klaffende Lücke füllt.
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am 15. September 2006
Gerade weil die deutschsprachige Lektüre zum Thema Barrierefreiheit leider noch sehr zu wünschen übrig lässt, obwohl die Gesetzgebung auf Bundesebene bereits seit 2002 besteht, sind die Ansprüche an ein Buch, das sich mit Barrierefreiheit befasst, entsprechend hoch.

Die Autoren haben hier einen sehr guten Aufbau des Buches gewählt, indem sie zum Verständnis wichtige Hintergrundinformationen voranstellen und ein konkretes Projekt Schritt für Schritt nachfolgen lassen. Wirklich beachtlich ist, dass das Buch abschließend sogar noch Informationen zu den vorgenannten Spezialfällen wie PDF-Dateien und Typo3 bietet.

Wichtig ist hierbei, dass auch der getroffene Ton genau der richtige ist, um größtmöglichen Nutzen aus dem Buch ziehen zu können. So nehmen die Autoren die Benutzergruppen ernst, zu deren Gunsten Barrierefreiheit gewährleistet sein sollte, legen aber dieselben Maßstäbe bei den Lesern des Buches an. Sie nehmen beispielsweise die weitverbreitete Befürchtung ernst, Barrierefreiheit gehe zu Lasten des Designs und räumen mit solch einem Vorurteil auf. Zudem eignet sich das Buch bereits für Leute mit einem soliden Grundwissen zu HTML und CSS. Völlige Einsteiger haben ein wenig nachzuholen, um mit dem Buch arbeiten zu können, aber schon mit dem eben angesprochenen Grundwissen lohnt die Lektüre, spricht jedoch gleichermaßen versierte Webentwickler an.

"Barrierefreies Webdesign" ist ein äußerst empfehlenswertes Buch zum Thema. Es enthält alles Nötige in gut verständlicher und praxisorientierter Form, so dass jeder ab dem Niveau eines fortgeschrittenen Einsteigers Schritt für Schritt den gebotenen Workshop nachvollziehen und auf eigene Webprojekte projizieren kann.
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am 31. Oktober 2006
Wer sich dem Thema Barrierefreies Webdesign nähert, wird in den bisherigen deutschsprachigen Werken entweder auf den Webstandards-Weg geführt oder aber mit allerhand Richtlinien, Vorgaben und erhobenen Zeigefingern begrüßt. Kein Wunder, denn die Gestaltung barrierefreier Websites ist mitnichten einfach und voller Fallstricke.

Mit Michael Charlier und Angie Radtke hat sich ein Autorenteam zusammengefunden, das im Hinblick auf Barrierefreiheit aus dem Vollen schöpfen kann: BIENE-Award, BITV-Erfahrung, Schulungskompetenz und CMS-Know-How. Bei so vielen Kompetenzfeldern ist es vor allem eine Frage der Fokussierung bzw. der Strukturierung, um möglichst viel Wissen zu vermitteln. Genau das ist den beiden Autoren aber in vorzüglicher Weise gelungen und zwar anhand des Praxisbeispiels der fiktiven Gemeinde Bad Seendorf.

Für Experten mag das Buch zu wenig Tiefgang haben, aber beim genauen Lesen und Stöbern im Code entdeckt sicherlich jeder noch das ein oder andere Versatzstück, um zukünftig noch zugänglichere Seiten zu erstellen. Meiner Ansicht nach ist es der gelungene Brückenschlag zum Handbuch Barrierefreies Webdesign und anderen Werken der deutschen Webstandards-Szene und gehört ab sofort zu den Standardwerken.
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am 16. Oktober 2006
Das Buch deckt die Anforderungen der Barrierefreiheit kaum ab. Man würde denken, die Autoren müssten die Einseitigkeit ( = blindenlastig) vermieden haben, da sie beide Referenzen bei der Umsetzung barrierearmer Websites haben. Insgesamt fehlt ein engerer Bezug zu den Richtlinien sowie die Berücksichtigung der Nutzerbedürfnisse, insbesondere behinderter Nutzer. Zwischendurch gibt es immer wieder gute Passagen, aber insgesamt kann das Buch nicht empfohlen werden. Für Einsteiger bedingt geeignet, wobei es viele sachliche Fehler gibt. Der Preis ist für den Inhalt eindeutig zu hoch.
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