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Barbar Rosa: Eine Detektivgeschichte Gebundene Ausgabe – 8. März 2001

2.6 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Tausend Jahre Ekel: Ein Detektiv auf Horrortrip
Georg Klein, mit dem Erscheinen seines dritten Buchs vom top- und floplistenversessenen Feuilleton zum neuen "Superstar der deutschen Literatur" (taz) ausgerufen, liebt das Spiel mit trivialen Genres ebenso wie die einsamen, moralisch fragwürdigen Helden: Kam sein Erstling Libidissi (1998) als Agentenroman daher, angesiedelt in einer exotisch-fernen und doch seltsam vertrauten Welt, firmiert Barbar Rosa als "Detektivgeschichte". Mühler, "Außendienstmitarbeiter" einer kafkaesk-geheimnisvollen "Verwaltung", erhält den Auftrag, einen Geldtransporter, der samt Fahrern und Transportgut verschwunden ist, aufzuspüren. Im Verlauf seiner Ermittlungen verstrickt sich der lemurenhafte Detektiv immer tiefer in das Rätsel, das er doch eigentlich aufklären soll, wird zum Spielball fremder Interessen.

Dem Leser, der Mühler atemlos über 26 Kapitel durch eine namenlose "Hauptstadt", ein in die nahe Zukunft verlegtes post-apokalyptisches Berlin, hinterhertaumelt, wird einiges abverlangt. Die Recherchen führen an bizarre Orte, die Informanten des Detektivs gehen absonderlichsten Professionen nach: Freund Kurti, der in der "Grünen Zisterne", einem ausgedienten Pissoir-Häuschen, einen Videoverleih mit fäkophilen Sensationen betreibt, der Illusionist und Körperkünstler Bertini, der nicht nur am lebenden, sondern gern auch am toten Objekt arbeitet, schließlich der in einem ausgedienten Parkhaus untergebrachte "Gebrauchttextfundus" der Gebrüder Lionel und Arnold Ilbich, ein Warenlager für Bedrucktes aller Art. Das Interieur der degenerierten Metropole wechselt beständig zwischen High-Tech und Industrieschrott; flimmernde Monitore, demolierte Telefonzellen, aus denen es urplötzlich läutet, todbringende Zwillen, liebevoll "Glücksküsschen" genannt. Bevölkert werden die Straßen der rechtsfreien Verfalls-Zone von räuberischen Jugendbanden und Süchtigen, die sich zur Erzeugung eines verbotenen Rauschgetränks zusammenrotten. Lustvoll malt Klein sein schauriges Dekor aus: Eiter und nässende Ekzeme, tonnenweise Fäulnis, Schimmel und Verwesung. Wer hier eintritt, lasse alle Hoffnung fahren.

Billige Effekthascherei? Bei all den ausgesuchten Geschmacklosigkeiten, mit denen Klein seine Leser traktiert, sind seine Ekel- und Endzeitbilder nie Selbstzweck, sondern sorgsam als Zitate aus dem "Gebrauchttextfundus" der Literaturgeschichte markiert. Klein verwebt sie zu einer Atmosphäre, in der sich auf beklemmende Art die Zeitebenen mischen. E.T.A. Hoffmanns Ellixiere des Teufels lassen ebenso grüßen wie Pynchons Die Enden der Parabel. In einer paranoiden Vision Mühlers wird so auch das alte Motiv der Kyffhäusersage recycelt: Ein "transparentes Kind" ist hier der schaurige Doppelgänger des sagenumwobenen Barbarossa: "Vom Kinn des Kindes oder von seinen Lippen hing, halb wie ein Bart, halb wie eine an falscher Stelle ausgetriebene Nabelschnur ein fleischfarbenes Gewächs herunter. Es hatte mit der sanften Gewalt des Wurzelkeims die Tischplatte durchstoßen und ringelte sich, einem Schwänzlein ähnlich, unterhalb des Tisches. Mir schienen tausend Jahre Ekel, ein Kaiserreich der Scheu und Abscheu, an diesem Auswuchs aufgehängt."

Eine Detektivgeschichte? In einem (Selbst-)Interview auf seiner Website, in dem sich Klein als "Spannungsleser" outet, könnte ein Schlüssel zum Verständnis seines Schreibens liegen: "In fernen, lang verflossenen Zeiten, in einem Kriminalroman von Agatha Christie zum Beispiel, mag der süßeste Sinn eines Geheimnisses in seiner Auflösung oder Aufklärung gelegen haben. Heutzutage erscheinen mir die Errichtung und der Erhalt eines Geheimnisses weit wertvoller und ungleich schwieriger (...). Große Geheimnisse sind Reservate der Phantasie. Dort liegen auch die Biotope der Literatur." Bye, bye, Miss Marple: In unsere prosaische, bis in die letzten Winkel aufgeräumte Alltagswelt schlägt Georg Kleins kryptischer Schauerroman ein wie ein Meteorit aus fremden Galaxien. --Niklas Feldtkamp

Pressestimmen

Es gibt wenig, was wir mit so viel Vorfreude erwarten wie den neuen Roman dieses abgründigen Spielers. (Die Welt)

Georg Klein ist einer der seltenen wirklich originellen Erzähler der deutschen Gegenwartsliteratur. (Die ZEIT)

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Top-Kundenrezensionen

am 10. Februar 2012
Format: Gebundene Ausgabe
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am 10. Dezember 2004
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
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am 20. Juni 2001
Format: Gebundene Ausgabe
0Kommentar| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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