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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
5
Bach  - Das wohltemperierte Klavier (Teil 1)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,43 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 26. März 2015
Die Aufnahme von Pierre-Laurent Aimard ist brilliant, einfach großartig und kommt dem unmittelbaren Musikerlebnis im Konzertsaal (Salzburg und München) recht nah. Der Vergleich mit den Aufnahmen von Sviatoslav Richter und Glenn Gould sind höchst aufschlussreich.
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am 28. August 2014
Ich kann dem Vorrezensenten nur zustimmen. Unaufgeregt, manchmal fast meditativ, manchmal mit originellen eigenen Einfällen (z.B. Präludium 861 !), mit hervorragend herausgearbeiteten Fugenthemen (z.B. 869) - einfach congenial zum Komponisten, dem ja dies Werk zu verdanken ist und das Aimard so hervorragend interpretiert. Auch das booklet ist gelungen - mit dem einzigen Nachteil, dass über den Interpreten - außer einem Photo - nichts mitgeteilt wird. Schade eigentlich; er hätte es verdient !
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 9. November 2014
Aimard ist ein Meister seines Faches. Er interpretiert das Werk meisterhaft. Ohne den Klavierstimmer S. Knüpfer hätte das Steinway - Piano nicht seine Performance unter Aimard entfalten können. MfG
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. November 2014
Ich habe den Verdacht, dass Händelfan diese Aufnahme gar nicht richtig angehört haben. Sonst könnte er oder sie nicht so einen Unsinn schreiben. Es könnte aber sein, dass er/sie lediglich ein Paar der schnelleren Fugen angehört haben und daran Anstoß genommen haben. Die langsamen und lyrischen Stücke sind nach meinem Ermessen ausgespriochen "romantisch " interpretiert. Sehr poetisch und gefühlvoll.Außerdem setzt Aimard die Pedale doch ein, da haben er/sie nicht richtig zugehört.
Leider fand ich die Pollini aufnahme überhaupt keine Offenbarung sondern eher unangemessen für die Musik von Bach - zu romantisch und verschwommen noch dazu. Bach war eben kein Romantiker im Sinne des 19. Jahrhundert. In jedem Fall ist 1 Stern völlig daneben. Die Besprechung von Händelfan klingt sehr nach starke Vorurteile gegen Herrn Aimard. Ich finde, dass er eine wunderbare Balance zwischen die Herausarbeitung von klare Strukturen und zarte Poesie erreicht hat.
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 8. September 2014
Pierre-L-Aimard ging nach eigener Aussage für seine Bach-Exegese über ein halbes Jahr
in Berliner Wiss.-Colloquium-Klausur, um sich dem Ursprung der wohltemperierten Tonanalyse
des J.S.Bach eingehend und uneingeschränkt zu widmen.
Aimard ist ja keinesfalls Bach-spezialist, allenfalls ein zeitgenössisch musikorientierter,
der komplexe Notationen zu analysieren und klanglich zu transformieren weiss.
Und wie bei den Modernen unsrer Zeit erstaunlicherweise auch ebenso unprätentiös beim
oldie Bach, dem Vater aller unsrer 'wohltemperierten' Klavierliteratur.
Aimard spielt hist.orientiert Bach ohne Pedal, aber die chromatische Vielfalt dessen 48er
Dur-moll-Tonerkundungen als klangästhetisch modern-moderat reflektierte Einheit.
Insofern ist Aimards Darbietung pianistisch commod, ohne individuell-exemplifizierende,
willkürliche Akzentuierungen und Attitüden, ein Musterbeispiel an 'werkgetreuer' Interpretation.
Der somit Hohepriester wie Fischer oder Arrau vergangener Zeiten ebenso wie die heute
als die sog. Modernen wie Gould und Gulda als zu individuell
Interpretierende infrage stellt.
Wer weiss-? - Mir persönlich klingen die höchst individuellen Bach-Erkundungen von Gulda und
Gould auf dem Klavier und die hist. pur-exemplifizierten der Cembalisten Leonhard-plus allemal
tongestaltenreicher und im musikalischen Sinn lebendiger als die moderat-temperierte Version
des objektivistisch-klangoptimierten Aimard,
dem man immerhin eine ästhetische Verbindlichkeit zu neuzeitlich-
orientierter Akzeptanz von convinient-Kultur zusprechen möchte.
Wohltemperiert, musikalisch wie kulturell allemal -
jedoch im Sinne Bachs, wer weiss -?
16 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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