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Der Baader-Meinhof-Komplex Taschenbuch – 11. August 2008

4.5 von 5 Sternen 155 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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Gerade noch rechtzeitig, bevor sich das 68-er Jubiläumsjahr mit dem Kinostart des oskarverdächtigen Spielfilms Der Baader Meinhof Komplex zu Ende neigt, hat der Autor der Drehbuchvorlage, Stefan Aust, eine neue Version seines gleichnamigen Werkes von 1985 vorgelegt. Natürlich drängt sich bei diesem Timing der Verdacht auf, es ginge dem unlängst geschassten Chefredakteur des Nachrichtenmagazins Der Spiegel darum, beflügelt vom Hype um den Film noch einmal kräftig Kasse zu machen. Doch die Anschaffung des inzwischen auf knapp 900 Seiten angewachsenen Opus Magnus von Aust lohnt sich tatsächlich!

Nicht umsonst galt Austs ebenso präzise wie unvoreingenommene Chronik der Ereignisse vom Juni 1967 bis zum „Deutschen Herbst“ 1977 schon bald nach Erscheinen der Erstauflage als Standardwerk. Die Eliminierung von Fehlern, die Anreicherung mit weiteren Details und die Illustration mit Fotos, die der Autor für die dritte Ausgabe geleistet hat, wird diesen Anspruch sicherlich weiter zementieren. Erstehanderfahrungen und die persönliche Bekanntschaft mit etlichen Akteuren der RAF und deren Umfeld machten das Buch seit jeher so einzigartig und authentisch. Dabei hat es der Sache nur wenig Abbruch getan, dass Aust, der sich seine ersten Sporen noch unter der Ägide von Ulrike Meinhof bei der linksradikalen Postille Konkret verdiente, mit dem Verdikt des Revisionisten und Karrieristen im inneren Zirkel der RAF stets auf eine Mauer des Schweigens stieß. Durchbrochen lediglich von einer Handvoll Renegaten, die sich vor allzu unvorsichtigen Äußerungen freilich gehütet haben dürften, um ihre Bewährung nicht zu gefährden.

Vor allem im Umgang mit ihnen und den offiziellen Quellen, die noch immer weit davon entfernt sind, ungefiltert zu sprudeln, ist investigatives Gespür gefragt. Und über ein solches verfügt der alte Hase des Enthüllungsjournalismus zweifellos in einem weit höheren Maße als die meisten anderen Publizisten, die sich in den letzten Jahrzehnten mit der RAF auseinandergesetzt haben. Trugen bei der Neuausgabe von 1997 vor allem Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) sowie Aussagen einiger in der DDR untergetauchter RAF-Mitglieder zur weiteren Erhellung des dunkelsten Kapitels der deutschen Nachkriegsgeschichte bei, so kreist Austs Spot diesmal über den zwielichtigen Machenschaften westdeutscher Geheimdienstler, die er schon in seiner TV-Dokumentation beleuchtete. Auch in dieser Hinsicht eine erhellende Lektüre! Roland Detsch, literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Eines der wenigen unumstrittenen Werke zum Thema." (Süddeutschen Zeitung)

"Wer immer sich künftig über die RAF, ihre Ursprünge, ihre Struktur und ihre Figuren ein Bild machen will, er wird den Aust lesen müssen." (Die Zeit)

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Nach wie vor sind die Analysen von Stefan Aust unverzichtbar für das Verständnis der RAF. Dennoch bleiben viele Desiderate der Forschung, insbesondere auch im Zusammenhang der Entwicklung der Bundesrepublik nach den sechziger Jahren offen.
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Von Benedictu TOP 1000 REZENSENT am 16. Juni 2017
Format: Taschenbuch
… ist auch für die heutige junge Generation aufschlußreich. Der Klassiker zum "Deutschen Herbst" von Stefan Aust, der dieses Jahr neu herauskommt, zeigt die berechtigte Empörung über den Interventionismus des Westens, mit alles seinen Anfang nahm und der ja bis heute anhält, bis hin zur Eskalation der Gewalt, mit der sich die radikalisierten Akteure des Protestes ihren eigenen Untergang bereiteten.

PRESSE
Erhellend vor der heutigen Kritik an den Leitmedien ist die damalige Situation: Zur Vorbereitung des Besuchs des amerikanische Vizepräsident Hubert Humphrey im April 1967 wurde in der Küche der berühmt-berüchtigten Kommune I Pudding angerührt, mit dem Humphrey beworfen werden sollte. Die Aktion flog schon vor der Durchführung auf und die Zeitungen überschlugen sich vor Empörung. Aus dem Pudding-Attentat wurde plötzlich ein Sprengstoffanschlag. Die Schlagzeile der BILD lautete: »Geplant: Bombenanschlag auf US-Vizepräsident en«. Im Innenteil des Blatte hieß es: »Mit diesen Bombenlegern werden wir fertig! Die Mehrheit der Deutschen hat Verständnis für den Kampf der Amerikaner in Asien ...«. Die Verschwörer kamen nach kurzer Haft wieder frei, als klar wurde, daß der angebliche Sprengstoff nichts als Pudding und Quark war.
In der Zeitschrift "konkret" kommentierte Ulrike Meinhof das geplante Polit-Happening: »Nicht Napalmbomben auf Frauen Kinder und Greise abzuwerfen, ist demnach kriminell, sondern dagegen zu protestieren. Nicht die Zerstörung lebenswichtiger Ernten, was für Millionen Hunger und Hungertod bedeutet, ist kriminell, sondern der Protest dagegen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Meine Meinung zu diesem Buch ist zwiegespalten. Auf der einen Seite haben wir das viel gelobte und mit Preisen belohnte "Standardwerk" zur Entstehung der RAF, auf der anderen Seite haben wir knapp 700 Seiten teilweise staubtrockene Faktensammlung, die das Lesen streckenweise extrem anstrengend machen. Aber zunächst mal zu den guten Seiten:

Wer sich über die Entstehung und die Anfänge der RAF umfassend informieren möchte, ist hier genau richtig. Es werden wirklich alle (!) Beteiligten genannt, vorgestellt und ihre Bedeutung für das Thema klargestellt. Es werden detailliert die Strukturen und Geschehnisse dargelegt, die zur Bildung der Baader-Meinhof-Gruppe" führten dargelegt. Dabei beschränkt sich der Autor im Wesentlichen auf die Zeit zwischen 1967 und 1977, so dass nachfolgende Ereignisse (die RAF als solche existierte ja auch danach noch weiter) keine Erwähnung finden, bzw. nur am Rande gestreift werden. Sicherlich ist es ein extrem schwieriges Unterfangen, die damalige Stimmung in der Gesellschaft dem heutigen Leser (z.B. mir, ich bin Jahrgang '72) verständlich nahe zu bringen und daraus die Motivation und das immense Gewaltpotenzial einer solchen terroristischen Vereinigung abzuleiten. Aber dieses Kunststück gelingt dem Autor auf jeden Fall. Das ganze erste Kapitel (120 Seiten) beschäftigt sich unter dem Titel Wege in den Untergrund" mit der Entstehung dieser Gruppierung, damals noch als "Baader-Meinhof-Bande" bekannt. Im Folgenden werden auf knapp 700 Seiten alle, aber auch wirklich alle Geschehnisse im Zusammenhang mit dieser Gruppe detailliert beleuchtet und dargestellt. Dabei gelingt dem Autor das nächste Kunststück mit Bravour, nämlich stets sachlich und neutral zu bleiben.
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Format: Taschenbuch
Ob es Stefan Aust gefällt oder nicht: Die RAF ist seit mindestens 23 Jahren, seit dem erstmaligen Erscheinen seines Buches "Der Baader-Meinhof-Komplex", ein wichtiger Bestandteil seines Lebens. Anlässlich der im September 2008 in den Kinos angelaufenen Verfilmung mit Moritz Bleibtreu in der Rolle des Andreas Baaders sowie Martina Gedeck als Ulrike Meinhof, veröffentlichte Aust kurz zuvor eine überarbeitete und ergänzte Neuauflage seines Klassikers. Dass die Geschichte der RAF noch längst keine Vergangenheit ist, sondern immer noch Denken und Handeln einer bestimmten Gruppe von Personen beeinflusst, musste Stefan Aust Ende September 2008 leidvoll am eigenen Leib erfahren. Unbekannte verübten einen Anschlag auf sein Haus und der entsprechende Bekennerbrief endete mit den Worten: "Die Revolution sagt: 'Ich war, ich bin, ich werde sein'". Dieses Zitat stammt von Rosa Luxemburg vom Tage vor ihrer Ermordung am 19. Januar 1919. Und mit eben diesem Satz endet das Schreiben der RAF aus dem Jahre 1998, mit dem die Gruppierung offiziell ihre Auflösung bekannt gab. Und auch "Der Baader-Meinhof-Komplex" endet mit diesem Satz (vgl. S.878). Deutlicher könnte die Gegenwart der Vergangenheit nicht zum Ausdruck gebracht werden.

Auf fast 900 Seiten rekonstruiert die Darstellung die Geschichte der RAF, die sich größtenteils in dem Zeitraum beginnend mit dem 2. Juni 1967, der Ermordung Benno Ohnesorgs, bis zum 18. Oktober 1977, der Befreiung der Landshut und dem daraus resultierenden kollektiven Selbstmord der Stammheimer RAF-Häftlinge, erstreckt. Aust basiert seine Darstellung auf Gesprächen und Interviews mit Zeitzeugen sowie der Auswertung reichhaltigen Quellenmaterials.
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