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Baader und Herold: Beschreibung eines Kampfes Taschenbuch – 2. Juli 2007

4.5 von 5 Sternen 6 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Dorothea Hauser, 1965 in Heidelberg geboren, ist Historikerin und lebt in Paris. Zur RAF hat sie auch Aufsätze über "Rechte Leute von links?" (2005), "Die ehemaligen Achsenmächte und der Terrorismus der 1970er Jahre" (2006) sowie "Ulrike Meinhof und Gudrun Ensslin" (2007) veröffentlicht.


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Format: Taschenbuch
In den letzten Jahren habe ich, ausgelöst durch den Film "Todesspiel" viel über den deutschen Terrorismus der 1970er-Jahre gelesen, gehört und gesehen. Angefangen mit dem Buch "Der Baader Meinhof Komplex" bis hin zum Briefwechsel von Julia Albrecht und Corinna Ponte in "Patentöchter". Und obwohl "Baader und Herold" schon etwas älter ist, ist es bis jetzt das letzte Buch in einer längeren Reihe.
Der Autorin ist es gelungen, eine interessante Doppelbiografie zweiter Antipoden der Auseinandersetzung der extremen Linken und der Staatsgewalt zu schreiben. Sie verzichtet auf platte Klischees und die Auswalzung schon zur Folklore gewordener Ereignisse dieser Zeit und schildert vor allem auch das Aufwachsen und den Werdegang der beiden Männer klug und verständnisvoll. Baader ist mehr als nur der gewaltbereite Macho – und Herold mehr als nur der eiskalte Vertreter des "Überwachungsstaats". Gerade die Person Herold geht ja in den bisherigen historischen und journalistischen Behandlungen des Themas eher unter.
Dorothea Hauser geht auch auf das persönliche Umfeld der Protagonisten ein, ohne sich jedoch in zu vielen Nebensträngen zu verheddern. (Das unterscheidet sie erfrischend von der Biografie Heinrichs VIII. von Sabine Appel. Aber das nur nebenbei.).
Lediglich der Untertitel "Beschreibung eines Kampfes" ist etwas missverständlich. Denn einen direkten Kampf zwischen Horst Herold und Andreas Baader - im Sinn eines Duells - scheint es so nicht gegeben zu haben. Gerade auch deswegen, da ja Andreas Baader relativ früh in Haft kam, obwohl er ja zusammen mit Gudrun Ensslin und anderen die Aktivitäten der Gruppe beeinflusste und zum Teil auch steuerte.
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Format: Taschenbuch
Baader und Herold - diese beiden Namen stehen für eines der spannendsten und zugleich dunkelsten Kapitel deutscher Nachkriegsgeschichte. Das Leben von Andreas Baader, einem der führenden Köpfe der Roten Armee Fraktion (raf), und Horst Herold, dem Chef des BKA, bildet genug spannenden Stoff für mindestens ein Buch. Gerade die vergleichende Gegenüberstellung macht dieses Buch jedoch so unvergleichlich intereessant. Durch die Beschreibung des Lebenswegs dieser beiden Protagonisten des deutschen Herbst wird schnell klar, dass sich die unversöhnlichen Feinde so unähnlich gar nicht waren. Es kommt einem schon bald der Verdacht, dass nur Zufälle den einen in den Untergrund trieben und den anderen sich zur Verteidigung der Staatsmacht berufen fühlen machten. Dadurch gelingt es der Autorin eine überzeugende Erklärung - wenn auch natürlich nicht Rechtfertigung - für das Abdriften vormals hoffnungsvoller junger Menschen in den Untergrund, zu liefern.
Der immer wieder zwischen den beiden Leben hin- und hersrpingende Erzählstil macht dieses Buch so ungeheuer lesenswert. Mit dem neuen Konzept der Duographie ist Dorothea Hause eines der wenigen wirklich uneingeschränkt zu empfehlenden Werke über die Entstehung und die Geschichte des deutschen Herbst und der raf gelungen. Und die günstige Taschenbuchausgabe ist ein weiterer Grund, sich das Buch zuzulegen.
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Format: Taschenbuch
Wer Stefan Austs Baader Meinhof Komplex gelesen hat, der wird in diesem Buch nicht sehr viel Neuigkeiten entdecken.
In eine Rezension wird über "unversöhnlichen Feinde" geschrieben. Ich empfand dies im Gelesenen nicht so. Eigentlich kann man fast von gegenseitlichem Respekt sprechen. Aussagen Horst Herolds wie "Eine Frage ist, ob der Terrorismus in seinen Erscheinungsformen in Deutschland, wie aber auch in der ganzen Welt, ein Produkt der Hirne der Täter ist [...] Oder ob der Terrorismus eine Widerspiegelung gewisser gesellschaftlicher Situationen der westlichen Welt ist, dass der Terrorismus gewissermaßen die Probleme reflektiert, die objektiv bestehen." bezeugen eine gewisse Empathie für die erste Generation der RAF. Andererseits wurden Herolds Schriften zur Terrorismusbekämpfung von Baader zur Pflichtlektüre der RAF gemacht. Folgerichtig stimmt wohl auch Herolds Aussage: "Baader war der einzige, der mich jemals richtig verstanden hat. Und ich bin der einzige, der ihn jemals richtig verstanden hat." Und dies obwohl sich beide nie persönlich getroffen haben.
Trotzdem ist es interessant zu lesen, dass es in der Tat gewisse Prallelen in beiden Bibliographien gibt. An einer Kreuzung drifteten dann halt die Lebenswege auseinander. Während Baader sich für die Gewalt entschied, entschied sich Herold für den Rechtsstaat mit all seinen objektiven Mängeln. Dies wird im Buch ganz ordentlich herausgearbeitet.
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