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am 13. September 2012
Ich bin durch mein Repetitorium bei Hemmer auf dieses Buch hingewiesen worden und mir es wurde immer wieder daraus zitiert.

Klar, das Buch ist auf keinen Fall was für die Anfangssemester, allenfalls für Hausarbeiten wenn man einen bestimmten Problemschwerpunkt gezielter nachlesen möchte. In meiner Examensvorbereitung ist er jedoch ein treuer Wegbegleiter...

Der Aufbau ist nicht wie in einem "normalen" Lehrbuch, sondern, wie der Titel schon sagt, nach Anspruchsgrundlagen geordnet.
Im "Medicus" kann man so gut wie jeden Meinungsstreit des Zivilrechts nachlesen, auch wenn Dieter Medicus ab und zu Mindermeinungen vertritt.

Der "Medicus" wird jedes Jahr auf dem aktuellen Stand gehalten, deswegen immer auf die neuste Ausgabe achten.
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am 17. Januar 2013
Ich habe im Jahr 2002 die zweite juristische Staatsprüfung bestanden. Eine Vorbereitung auf die Zivilrechtsklausuren ohne den "Medicus" war zu meiner Zeit nicht denkbar. Die Argumentationsstärke des Autors spiegelt sich in vielen Gerichtsentscheidungen, die sich auf ihn beziehen, wider und ich kann zu dem Buch folgendes sagen:

Das Buch ist genau das, worunter es bei Amazon "firmiert": Eine (...) Darstellung (des Zivilrechts) zur Examensvorbereitung.

Dieses Buch liefert bei vielen Fragen des Zivilrechts eine Hilfe zum Verständnis der jeweiligen Problematik. Während man prinzipiell zivilrechtliche Examensklausuren auch mit bloßem Auswendiglernen bestehen kann, liefert dieses Buch den Versuch, die Zusammenhänge zu verstehen, die Gründe, die zu gewissen "überwiegend vertretenen Meinungen" führen oder eben warum "minderheitlich vertretenen Meinungen" nach Auffassung des Autors der Vorzug zu gewähren sei.

Die Kritik, dass der "Stoff des Buches so komprimiert ist, dass man Kopfschmerzen bekommt", ist völlig berechtigt. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass es sich bei diesem Buch weder um einen Vergnügungsroman, noch um einen Reiseführer handelt, sondern um den Versuch einer "mathematikähnlichen" Darstellung des komplexesten Rechtsbereich des Deutschen Rechts, also des Zivilrechts.

So führt der Autor praktisch bei jedem Problem Fußnoten zur Vertiefung an welche belastbar und meist weiterführend sind. Man kann eigentlich mit dem Nachlesen und Verstehen der Literatur- und Rechtsprechungsnachweise für jede einzelne RANDNUMMER des Buches einen ganzen Tag verbringen.

Der "Medicus" ist eines der wenigen Bücher zur Examensvorbereitung, die auch vor Gericht zitierfähig sind (da jeder Angst vor diesem Buch hat).

Genau wie Engisch, Methodenlehre, Roxin Strafrecht AT und Schwerdtfeger "öffentliches Recht in der Fallbearbeitung" legt dieses Buch einen Grundstein für alle, die lieber verstehen wollen statt "repetieren" zu müssen.
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am 10. September 2012
Also das Buch ist nicht schlecht, aber es setzt schon Vorwissen in Zivilrecht voraus. Ich muss mich meinem Vorredner anschließen, dass der Aufbau gewöhnungsbedürftig ist, ein System lässt sich da schwer erkennen. Aber für Hausarbeiten und um vertiefte Probleme nachzulesen ist das Buch sehr gut geeignet. Man findet nahezu jeden relevanten Meinungsstreit des Zivilrechts, wenn auch nur ansatzweise, aber in den Fußnoten werden dann Quellen genannt zum weiterlesen. Vom Typus her würde ich sagen, es ist ein Lehrkurzkommentar. Als Begleitbuch ist es gut geeignet, wird auch jährlich auf den neuesten Stand gebracht. Bereue den Kauf nicht.
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am 18. Dezember 2011
Das Buch ist teilweise schon eine Zumutung. Man bekommt relativ schnell Kopfschmerzen und einen Wissensoverload. Ein Problem jagt das Nächste. Nun gut, das Examen stellt nunmal derartige Anforderungen. Inaltlich ist gegen den Medicus nichts zu sagen und wenn man gezielt ein Problem nachlesen will, dann erfüllt er seine Dienste.

Aber besonders nachteilig ist der Anspruchsaufbau. Persönlich hätte ich einen Aufbau angefangen beim BGB AT für besser Gehalten. Hier jedoch ist der Aufbau eher verwirrend.

Ich finde es schon Schade, dass es kein Examenslehrbuch gibt, das in einfachster Sprache juristische Problem leicht und nachvollziehbar darstellt. Der Medicus gehört jedenfalls nicht dazu.

Der Medicus ist nur für bereits gut Vorgebildete eine Adresse, ermuntert aber nicht gerade einen sich in den Anfängen der Examensvorbereitung befindlichen Studenten.
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