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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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Format: Taschenbuch|Ändern
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Elternpräsenz ist der Kernpunkt dieses Buches. Die Ausführungen konkretisieren die grundlegenden Darstellungen in dem „Vorgängerbuch" Autorität ohne Gewalt.
Welche Möglichkeiten gibt es bei Schulschwänzen, Bedrohungen, direkter körperlicher Gewalt? Wie können Eltern die Geschwister schützen? Was können Eltern machen, wenn ihr Sohn oder die Tochter nicht zur abgemachten Zeit heimkommt, tagelang fortbleibt oder sich in eindeutig extrem gefährdenden Kreisen aufhält?
Diesen Fragen gehen die renommierten Psychologen Haim Omer und Arist von Schlippe in bewährter Form nach.
Sie beschreiben ihr Konzept des gewaltlosen Widerstandes in Bezug auf die Relevanz im beraterischen und therapeutischen Kontext und berichten aus der Praxis, wie diese Möglichkeit zur Widererlangung elterlicher Präsenz konkret aussehen kann.
Eine veränderte Haltung zur Gewalt und das Durchbrechen gewohnter Eskalationsmuster im familiären Rahmen sind hier besonders ausschlaggebend.
Zudem werden das Sit-in, Telefonrunden, das persönliche Aufsuchen des Kindes, die Befehlsverweigerung, ein verlängerter Sitzstreik, aber explizit auch Versöhnungsgesten als potentielle Formen beschrieben, unakzeptablen Verhaltensweisen eines Kindes zu begegnen.
Im Anhang werden die „Techniken" noch einmal zusammenfassend erläutert.
Die neu eingebrachten Mind Maps bezüglich elterlicher Präsenz sowie des kindlichen Verhaltens verhelfen zu einer guten Übersicht.
Dieses Buch stellt insbesondere den Beziehungsaspekt in den Mittelpunkt der beraterischen und elterlichen Auseinandersetzung.
Es sind insbesondere die Kapitel zur Gewalt gegenüber Geschwistern, über die Allianz zwischen Eltern und Lehrern/-innen bzw. Erziehern/-innen sowie über die gesellschaftlichen Bezüge, welche viele neue Aspekte einfließen lassen.
Die Gewalt gegenüber Geschwistern wird markant und mit betroffen machenden Statistiken näher untersucht. Bei der Beschreibung der Möglichkeiten zur Zusammenarbeit von Schulen und Eltern zur Stärkung der elterlichen Präsenz werden konkrete Vorschläge zur Widerherstellung eines zufriedenstellenden Bündnisses formuliert.
Vernetzung und Enttabuisierung sind in dem Abschnitt zum gewaltlosen Widerstand in der Gesellschaft ein wesentlicher Bestandteil.
Die beiden Graphiken zu den unterschiedlichen Aspekten bei der elterlichen Präsenz und beim gewaltlosen Widerstand verdeutlichen sehr anschaulich, dass nur eine sorgfältige Planung, Durchführung und Begleitung der diversen Formen des gewaltlosen Widerstandes zu den gewünschten, nachhaltigen Erfolgen führen werden.
Dieses Buch ist eine sehr anschaulich und überzeugt durch die verständliche und alle Beteiligten achtende Darstellung des gewaltlosen Widerstandes zur Wiedererlangung elterlicher Präsenz. Die Verantwortung für Fehlentwicklungen wird keinem Part besonders zugeschrieben, sondern vielmehr Wert darauf gelegt, dass einzig und allein ein gemeinsames, konstruktives Vorgehen zum Erfolg führen kann. Sowohl Eltern als auch „professionelle Pädagogen und Berater" finden in diesem Werk weiterführende, entlähmende Unterstützung.
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am 12. Juni 2009
Die Autoren beschreiben ein "Notfallprogramm" für extreme Fälle. Von daher habe ich es bei meinen Kindern (noch) nicht angewendet. Wir kamen mit Gesprächen bisher immer gut über die Runden.

Doch finde ich die Beispiele und die Idee die dahinter steckt sehr beeindruckend, einleuchtend und gut! Es geht darum, ein Kind, das seine Grenzen verloren hat, durch (aufgedrängte) Beziehungen, z.B. in Form von "Hütestunden" zurückzuholen. Dazu braucht es ein gutes Netz von Menschen, die bereit sind mitzuhelfen. Ich stelle mir vor, dass nur schon die Mobilisierung von allen beteiligten Helfern und das Ausbrechen aus der Isolation eine grosse Veränderung bewirken kann.

In meinem Bekanntenkreis habe ich noch nie erlebt, dass jemand den Versuch gewagt hat, es braucht tatsächlich enorme innere Stärke, vor allem, wenn das Verhältnis zum Kind schon arg geschädigt ist. Ich denke, ohne professionelle Begleitung ist das praktisch unmöglich. Daher kein Selbsthilfe-Buch, aber eine schöne Vision auf eine gewaltlose Erziehung.
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am 18. Oktober 2006
Gesellschaftliche Verhältnisse machen neue Erziehung erforderlich, „die vor allem durch eine neue Beziehung zwischen Erwachsenen und Kind“ gekennzeichnet wird. „In ihr muss das Kind als gleichwertiger, gleichwürdiger Partner respektiert und anerkannt werden. Gleichzeitig muss der erziehende Erwachsene sich klar machen, dass er das, was er erreichen möchte, zielsicher gar nicht erreichen kann, dass Erziehung vielmehr immer (und prinzipiell) ein Experiment mit ungewissem Ausgang ist.“ Und bei aller Wertschätzung und partnerschaftlicher Perspektive bedürfen Kinder der Erziehung. Denn sie müssen dahingehend trainiert werden und sich trainieren lassen, die eigenen Möglichkeiten zu erkennen und zu fördern sowie Grenzen der Anderen zu erkennen und zu respektieren. Denn fast jeder junge Mensch lebt lange Zeit den Augenblick und bedenkt erst zunehmend die Konsequenzen seines Handelns. Insofern müssten Kinder ein Recht auf jene Erziehung einklagen, die Orientierung gibt und Richtungen weist, auch wenn nicht gewährleistet wäre, dass sie sich daran hielten. Diese Qualität von Erziehung zu denken und umzusetzen ist nicht jedem Erzieher, noch besser jedem Erziehenwollenden, so ganz klar bis hinzu, dass sie so verunsichert sind, ständig zwischen Extremen zu schwanken, und die betroffenen Kinder ihre Eltern diesbezüglich ablehnen und gegen sie protestieren. Diese familienpädagogische Situation und andere Situationen sind ein Thema dieses Buches. Die Autoren rücken die Bedeutung der elterlichen Präsenz in den Mittelpunkt und wollen die Dinge zwischen Erwachsenen und Kindern wieder ins Lot bringen. Ansatzpunkt ist die Beziehung der Eltern zu ihrem Kind. Die Autoren gewichten eine andere Beziehung zwischen Erwachsenem und Kind, „die durch Achtung, Respekt und Versöhnlichkeit“ gekennzeichnet ist und zugleich fordert, dass das Kind im altersgemäßen Umfang Verantwortung für sein Handeln übernimmt. Kinder werden im besonderen Maße als Subjekt ihres Lebens und Lernens anerkannt und respektiert. Darin liegt eine Verschiebung des pädagogischen Paradigmas (Denkmuster).

Die Autoren entwickeln quasi ein Coaching für Eltern, mit dem sie einmal für sich selbst ihre elterliche Präsenz aufarbeiten können und sich befähigen können, Schritte für die Wiedergewinnung der elterlichen Präsenz zu gehen. Wer sich ständig darin übt, die Omer’sche und Schlippe’sche Idee der elterlichen Präsenz in ihrem Wert und ihrer Bedeutung sowie Anwendung nachzuvollziehen und umzusetzen, wird zunehmend in die Lage kommen, systematisch zu deeskalieren, Versöhnungsgesten einzubringen und die Rolle der Aktivierung von sozialer Unterstützung voll bewusst wahrzunehmen. Die Autoren plädieren für eine menschliche Allianz zwischen Kindern und Eltern so wie zwischen Eltern und Kindern. Die Autoren belegen: Eltern können die Grundausstattung ihrer Kinder nicht verändern, doch die Aktivitäten der Grundausstattungen dahingehend beeinflussen, dass der Mensch in seiner Grundausstattung zum Menschen durch Erziehung wird. Mit anderen Worten, durch zwischenmenschliche Beziehungsqualitäten, durch die Auswertung von individuellen und sozialen Erfahrungen lassen sich Menschen „coachen“. Welche Einflüsse im und am Menschen zu Veränderungen führen und welche Konsequenzen dies für die pädagogischen Beziehungen zwischen Eltern und Kindern und darüber hinaus auf menschliche Beziehungen überhaupt nehmen können, zeigen die Psychologen verständlich in der Sprache und pointiert im Ton sowie wissenschaftlich „aufgeklärt“ auf.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

Eltern unter Stress – zum Wandel der Bilder von Elternschaft

Veränderung der Rahmenbedingungen von Erziehung

Professionalisierung der Elternrolle und elterliches Schuldgefühl

Elterliche Kompetenz – Problematisierung eines an sich eingängigen Konzepts

Die Selbstorganisation einer Beziehung braucht einen guten Rahmen

Gewaltloser Widerstand – eine Form der Unterstützung von Eltern unter Stress

Sackgassen und Dilemmata von Eltern und Kindern

Elterliche Präsenz

Gewaltloser Widerstand

Der Gewalt die Nahrung entziehen

Automatischer Gehorsam und Unterdrückungsmechanismen

Ziele des gewaltlosen Widerstandes

Respekt für das Gegenüber und versöhnliche Geste

Eskalationsprozesse

Unterwerfung

Dominanzorientierung: Wer ist der Boss?

Das „Spiel um den Stolz“

Emotionale Erregung

Gefährliche Annahmen über die Ursachen von Aggressivität

Rahmenbedingungen für die Entstehung von Gewalttätigkeit

Gewalt gegen Geschwister

Kinder, die Herrschaft im Haus übernehmen

Eltern und Lehrer und Eltern und Erzieher – eine unerlässliche Allianz

Schulprobleme sind „Inter-System-Probleme“

Implizite Annahmen

Verbesserung der Art, einander anzusprechen

Respektarbeit

Gewaltloser Widerstand als eine gemeinsame Plattform

Gewaltloser Widerstand in der Gesellschaft

Grenzen überschreiten

Allianzen bilden

Fehler, die polarisieren können

Die Präsenz Erwachsener in Bereichen hohe Anfälligkeit für Gewalt

Ein modifizierter Schulausschluss

Den Ausschluss mit den Eltern koordinieren

Nachwort: Gewaltloser Widerstand als eine moralische und praktische Doktrin

für den einzelnen die Familie und Gemeinschaft

Für die erew BIBLIO-KOM Dr. Karl-J. Kluge
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am 9. Mai 2013
Haim Omar ist ein Muss für die Arbeit mit Familien, Dennoch finde ich das Buch zu ausschweifend. Eine Variation des selben Themas. Wenn man die Grundidee von Haim Omar verstanden hat kann man meiner Ansicht nach im grunde aufhören zu lesen.
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am 2. Januar 2012
Das beste Buch zu diesem Thema, das ich in den letzten
Jahren gelesen habe. Klar und nachvollziehbar wird beschrieben,
wie deutlich konturierte und abgegrenzte Beziehungen aussehen können.
Praxisnah, verständlich und gut geschrieben. Uneingeschränkt
empfehlenswert !
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Das die Erziehungsschwierigkeiten innerhalb vieler Familie zunehmen, liegt auf der Hand. Dieses Buch möchte Eltern darin unterstützen, ihre Ohnmacht oder ihre unbefriedigenden eingefahrenen Muster zu überwinden und zu einer Wiedergewinnung ihrer elterlichen Präsenz zu gelangen.
Anhand der Philosophie von Mahatma Gandhi geht es dabei nicht um Belohnen oder Bestrafen sondern um gewaltfreie Konfrontation, innerhalb einer klaren Haltung, die besagt, dass es so nicht mehr weiter gehen kann und dass die Eltern alles in ihrer Macht stehende tun werden, außer eben mit Worten oder körperlich anzugreifen, um wieder zu einem zufriedenstellenden Familienleben zurück zu finden. Eltern werden gestärkt, aber nicht innerhalb eines Machtkampfes mit ihrem Kind, damit die Möglichkeit einer wertschätzenden Beziehung wieder in greifbare Nähe kommt.

Der Fokus richtet sich dabei auf schwerste Auffälligkeiten von Kindern, wie z.B. extrem renitentes Verhalten, körperliche Gewalt gegen Eltern oder Geschwister oder auch Erpressung durch Suizidandrohung etc.. Buch knüpft direkt an das Vorgängerwerk "Autorität ohne Gewalt" an, wiederholt, wo es nötig erscheint und vertieft, unter anderem auch mit zahlreichen Fallbeispiele, die veranschaulichen, um was es Haim Omer eigentlich geht und wie dies praktisch umzusetzen ist.

Dieses Fachbuch ist meiner Ansicht nach nur bedingt für betroffene Eltern direkt geeignet. Ich würde immer zu professioneller Unterstützung raten. Allen, die in Familie hinsichtlich Erziehung fördernd beraten, kann ich es nur wärmstens an Herz legen. Hilfreich könnte es auch für Lehrer sein, die im Helferkreis der Eltern eine wichtige Position einnehmen.

Mir war es vergönnt, Haim Omer schon mehrmals live erleben zu können. Mit seiner ruhigen und gelassenen Art und seinen klaren Aussagen leistet er gute Überzeugungsarbeit für sein Konzept.

Fazit: Wo Winterhoff nur aufzeigt, bietet Omer Lösungsmöglichkeiten an.
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am 7. Februar 2015
Endlich wird praxisnah und doch fundiert beschrieben, wie man schwierige(re) Kinder erziehen und auf ihrem Weg als Kind und Pubertierender begleiten kann - für Eltern, die doch eigentlich immer das Beste für ihr Kind wollen, sich aber durch zunehmende Konflikte verunsichert und zwischen allen Erziehungsidealen hin und hergeworfen fühlen. Empfehlenswert ebenso für Lehrer und andere Menschen, die Familien bei der Erziehung unterstützen wollen und immer wieder mit Fragen konfrontiert werden, wie: "Wir wollen ihm ja helfen, aber er schreit und schlägt dann nur um sich, er haut seine Schwester, er droht mit Selbstmord, er rennt weg...was sollen wir machen..?".

Lesen! 5 Sterne für den Inhalt.
(Leider ist das Buch am Rücken nur geklebt statt gebunden. Schon nach einmaligem normalem Gebrauch verschieben sich die Seiten und die Klebebindung löst sich vom Rückenkarton. Die Möglichkeit das Buch an andere Eltern ausleihen zu können oder mehrfach durchzuarbeiten, wird daher durch geringere Haltbarkeit sehr begrenzt sein. Daher 1 Punkt Abzug.)
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am 6. Januar 2010
Dieses Buch ist aus meiner Sicht vor allem ein hilfreiches Buch für Menschen, die professionell mit Eltern arbeiten. Ich habe einige Thesen, von denen ich überzeugt war, infrage gestellt gefunden und bin ins Nachdenken gekommen (z. B. über den Sinn von Belohnungssystemen). Andererseits enthält es nicht so viele Techniken für Eltern, wie ich es mir erhofft hatte.
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am 30. Mai 2013
endlich ein Buch mit praktischen Beispielen und konkreten Handlungsbeispielen, wirklich sehr zu empfehlen!
Wurde mir von einem SOS Kinderdorf empfohlen!
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am 14. Dezember 2013
Deutlich dargestellt. Praxisnah. Eine systemische Methode, die sehr wirksam sein kann, wenn Klienten Lust haben an sich und "ihrem Problem" zu arbeiten!
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