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Aus dem Berliner Journal Gebundene Ausgabe – 20. Januar 2014

4.2 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Wenige konnten die Träume unserer in sich selbst verliebten, vorwärtsdringenden Epoche besser beschwören als Max Frisch«
Iris Radisch, DIE ZEIT

»Ich konnte das Buch ... nicht mehr weglegen.«
Tobias Rüther, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 12.01.2014

»Es sind ausgefeilte Porträtskizzen voller Empathie. Und nicht ohne Widerhaken.«
Volker Hage, DER SPIEGEL 3/2014

»Tatsächlich ist in der Auswahl, die nun korrekterweise den Titel Aus dem Berliner Journal erhalten hat, der ganze Max Frisch in all seiner thematischen Vielfalt, in seinem psychologischen Scharfsinn und in seiner gesellschaftlichen Neugier wiederzuentdecken.«
Jörg Magenau, Süddeutsche Zeitung 17.01.2014

»Für Frisch-Fans eine Fundgrube, vor allem aber auch ein atmosphärisch sehr dichtes zeitgeschichtliches Zeugnis.«
Helmut Böttiger, Deutschlandradio Kultur 20.01.2014

»Aus dem Berliner Journal der Jahre 1973/74 ist die ausführlichste Beschäftigung Frischs mit den DDR-Verhältnissen ... Für heutige Leser liest sich das alles wie Berichte aus einer fremden Welt, beinahe selbst wie ein düsterer Deutschland-Science-Fiction, fast schon wie die Fantasie von einem geteilten Zürich für einen Schweizer.«
Richard Kämmerlings, DIE WELT 18.01.2014

»Es ist ein literarisches Ereignis, in dem sich Max Frisch selbst beobachtet.«
Focus 4/2014

»Die Notizen über die Kultureliten Ostberlins der 70er Jahre sind klug und interessant. Am besten gefallen haben mir an dem Journal jedoch eher alltägliche Beobachtungen...«
Detlef Kuhlbrodt, taz. die tageszeitung 20.01.2014

»Ich las diesen Max Frisch jetzt Aus dem Berliner Journal und war total beeindruckt. Nicht nur von dem psychologischen Reichtum, den Max Frisch zu entfalten vermag, sondern auch von der delikaten Stilartistik ... das ist wirklich ein toller Autor.«
Ijoma Mangold

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Max Frisch wurde am 15. Mai 1911 in Zürich geboren und starb am 4. April 1991 an den Folgen eines Krebsleidens in seiner Wohnung in Zürich. 1930 begann er sein Germanistik-Studium an der Universität Zürich, das er jedoch 1933 nach dem Tod seines Vaters (1932) aus finanziellen Gründen abbrechen musste. Er arbeitete als Korrespondent für die Neue Zürcher Zeitung.
Seine erste Buchveröffentlichung Jürg Reinhart. Eine sommerliche Schicksalsfahrt erschien 1934 in der Deutschen Verlags-Anstalt Stuttgart. 1950 erscheint Das Tagebuch 1946-1949 als erstes Werk Frischs im neugegründeten Suhrkamp Verlag. Zahlreiche weitere Publikationen folgten.

Thomas Strässle lehrt Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und leitet an der Hochschule der Künste Bern das transdisziplinäre Institut Y.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Manfred Orlick HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 11. Februar 2014
Format: Gebundene Ausgabe
Längst war bekannt, dass Max Frisch (1911-1991) während seiner Berliner Jahre ein tagebuchartiges Journal geführt hatte. Als 2011 die zwanzigjährige Sperrfrist für seinen Nachlass ablief, stellte es also keine allzu große Überraschung dar. Nun liegt also eine Auswahl aus dem „Berliner Journal“ im Suhrkamp Verlag vor. Dabei konzentrierte man sich auf Passagen von allgemeinen literarischem Interesse, während private Notizen aus persönlichkeitsrechtlichen Gründen weggelassen wurden. An Uwe Johnson, der eine Fotokopie von Teilen des Journals aufbewahrte, schrieb Frisch später: „Ich weiß nicht mehr, was darin steht, viel Krudes, viel Selbstgerechtigkeiten“.

Max Frisch war im Februar 1973 mit seiner Frau Marianne von Zürich nach Berlin gezogen, weil es ihn in der Schweiz einfach zu eng wurde und er einen künstlerischen Neuanfang suchte. Vom ersten Tag an machte er persönliche Notizen (vom Warten auf die Handwerker bis zum Einkauf auf dem Wochenmarkt). Dazwischen Anmerkungen über Treffs mit Schriftstellerkollegen ( Günter Grass, Uwe Johnson u.a.) oder erste Eindrücke, die die Stadt auf ihn macht: „Berlin ohne eine einzige Zeitung von Rang.“ Kritisch setzt er sich mit den Ansichten anderer Schriftsteller (Alfred Andersch) auseinander oder vermerkt seine tägliche Lektüre (z.B. Christa Wolf). Häufig trifft er sich auch mit ostdeutschen Schriftstellerkollegen (Wolf, Biermann, Kunert, Becker). Dabei hatte Frisch den Vorteil, die geteilte Stadt als Außenstehender ohne jegliche Befangenheit zu sehen.

Doch bereits nach einigen Tagen bemerkt er, dass er „beim Schreiben schon an den öffentlichen Leser denkt“.
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Von Gerhard Mersmann TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 10. April 2014
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Wert von Tagebüchern bezieht sich in seltenen Fällen auf literarische Güte. Zumal bei Schriftstellern stellte man sich ansonsten nicht umsonst die Frage, warum zur Klärung der sprachlichen und kompositorischen Qualität nicht das zu nehmen wäre, was von den Autoren selbst der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Das Interesse an Tagebüchern ist vor allem aus der historischen Perspektive heraus dennoch nicht zu unterschätzen. Tagebücher geben Einlass in die Tagesroutinen, die ganz profanen Ängste, Sorgen, Quälereien oder Ausschweifungen. Daraus kann ein Bild entstehen, das das abgestimmte oder von den Feuilletons erschaffene relativieren. Und in besonders seltenen Fällen bekommt die Nachwelt noch Informationen, die nicht unbedingt das Bild der Person oder des Werkes präziseren, sondern Einblick geben in das, was man die Lebensbedingungen des Zeitalters zu nennen pflegt, zu denen auch die politischen Umstände der Existenz zählen.

Nun, lange nach seinem Tod, erscheint ein Band mit dem Titel Aus dem Berliner Journal. Es bezieht sich tatsächlich auf die täglichen Notizen Max Frischs während seiner Berliner Jahre, die 1973 in einer Wohnung in Friedenau begannen und den Rest des Jahrzehntes andauern sollten. Da das Journal vieles enthielt, was Personen des Zeitgeschehens betraf, war Max Frisch weise genug, die Publikation mit einer 20jährigen Sperrfrist zu belegen. Und die Max Frisch Stiftung, die nun letztlich darüber entschied, was aus den Journalen veröffentlicht werden sollte, war klug genug, das Private und die Beziehung Frischs zu seiner damaligen Frau nicht für die Publikation frei zu geben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Über die nicht unproblematische Herausgebersituation und Textauswahl kann man sicher lange streiten, aber lässt man dieses (mit einem sehr genauen Kommentarteil ausgestattete) Journal, wie es nun einmal vorliegt, auf sich wirken, so fällt Folgendes auf: eine ungeheure Ehrlichkeit in der Selbstbefragung, gerade, was die Rolle des Schriftstellers angeht. Der Erfolg seiner Bücher ist Frisch nicht geheuer; er gesteht sich offen ein, dass erst die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit ihn die Lage versetzt hat, die Gesellschaft, in der er lebt, mit kritischer Distanz zu betrachten.
Als er 1974 mit seiner Ehefrau aus dem ihm zu behaglich vertraut gewordenen Zürich nach Berlin zieht, interessieren ihn vor allem die Verhältnisse im Osten, die er luzide, aber ohne die übliche Selbstgerechtigkeit des Westens entlarvt, als "Bürokratismus mit sozialistischer Phraseologie", ohne jede Mitbestimmung von der Basis.
Lesenswert, oft unter die Haut gehend sind die Portraits der Kollegen: die Geltungssucht des "Staatsschriftstellers" Günter Grass, der ohne wöchtenliche politische "Hirtenbriefe" nicht leben kann, der Aktualität nur erträgt, wenn er selbst drin vorkommt, die Sensibilität Uwe Johnsons (den Frisch siezt, gerade weil sie einander so sehr verbunden sind), die Gereiztheit von Alfred Andersch. Für einen Moment stellt sich der Tagebuchautor Biermann, den er schätzt, im Westen vor, und es erscheint gerade zu hellsichtig der Pausenclown von heute, ohne dass seine damaligen Verdienste geschmälert würden. Doch zugleich lässt Frisch diese Kollegen mit all ihren Schwächen gelten, sieht sich selber als im menschlichem Umgang oft tölpelhaft, ungeschickt an.
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