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am 1. Oktober 2017
kann man sich nicht aussuchen. So auch hier, wo anlässlich des Verschwindens des Vaters und dann seiner Beerdigung die Familie wieder zusammen kommt, um sich gegenseitig das Leben zur Hölle zu machen.
Der Film ist hervorragend besetzt und insbesondere Meryl Streep und Julia Roberts spielen glänzend. Um deren beiden Charaktere, gegenseitige Vorwürfe und Verletzungen geht es dann auch hauptsächlich, so dass die anderen Rollen nur im direkten Bezug zu den beiden Hautprollen zum Tragen kommen bzw. genau da, wo sie es nicht sind, blass und teilweise künstlich wirken.
Das ist eigentlich auch mein Hauptkritikpunkt am Film: Es drängt sich der Eindruck auf, als sollten alle möglichen "klassischen" Familienkonflikte abgehandelt weden. Das wirkt dann, insbesondere in der Figur des Little Charlie oder die Beziehungen der Schwestern untereinander, nicht immer überzeugend und teilweise künstlich und aufgepfropft, wie auch der eigentliche Hauptkonflikt zwischen Mutter und Töchtern auf halber Strecke stecken bleibt.

Trotzdem: Eine klare Kaufempfehlung für Fans von guter Schauspielerei, die die inhaltlichen Mängel in den HIntergrund rücken lassen.
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am 3. Oktober 2017
Ich bin grundsätzlich nicht die kritischeste Zuschauerin. Erst recht nicht bei einem Film, in dem so viele Lieblingsschauspielerinnen auftreten wie hier. Aber dieser Film hat für mich überhaupt keine Botschaft, nicht den Funken positiver Emotion. Kann aber auch sein, dass ich da was übersehen habe, denn obendrein ist diese Parade von häßlichen Auftritten auch noch so langweilig, dass ich regelmäßig aufgestanden bin, um was anderes zu machen. Sorry, aber das ist ein Flop.
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am 7. Oktober 2017
Der Film ist mit grandiosen Schauspielern besetzt und die tiefdimensionierte Geschichte keine Sekunde langweilig. Jedes Familienmitglied hat seine eigene Macke, die durch die vernetzte Familiengeschichte entstanden ist, aber mit der am Ende jeder für sich alleine kämpft.
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TOP 500 REZENSENTam 4. Juni 2016
Beverly "Bev" Weston (Sam Shepard) ist mit dem Poeten T.S. Eliot der Auffassung, dass "das Leben lang ist". Er lebt mit seiner an Krebs erkrankten Frau Violet "Vi" (Meryl Streep) in Osage County in den trockenen und heißen Great Plains Oklahomas und stellt die "Indianerin" Johnna als Haushaltshilfe an, bevor er ein paar Tage später verschwindet. Dieses Ereignis führt dazu, dass sich die gesamte Familie bei der Mutter Violet einfindet. Das sind die älteste Tochter Barbara "Barb" (Julia Roberts) mit Mann (Ewan McGregor) und Tochter, sowie die beiden anderen Töchter Karen mit Freund und Ivy. Außerdem Violets Schwester Matti Fae (Margo Martindale) mit Mann (Chris Cooper) und Sohn "Little Charles" (Benedict Cumberbatch).

Vi ist verbittert, einsam und vorwurfsvoll gegen Bev, gegenüber ihrer Familie und sich selbst. Sie wird aggressiv, streitlustig und gehässig, läuft geradezu zur "Hochform in Feindseligkeit" auf, wie es ihr Schwager treffend formuliert. Sie versprüht Gemeinheiten und zieht sich dann auf den Standpunkt zurück, sie sage nur endlich einmal die Wahrheit. Dadurch fordert sie heftige Gegenreaktionen der anderen heraus, eine familiäre Schlammschlacht beginnt, sie gehen einander an die Kehle.

"Im August in Osage County" beruht auf dem Theaterstück von Tracey Letts. Der Film ist dann auch einem Theaterstück gleich inszeniert und braucht nur wenige Sets. Vornehmlich findet die Handlung innerhalb des Hauses statt.

Diese "Familiendramödie" ist kurzweilig, bitterböse und fängt viel Realität ein. Angeführt von Meryl Streep ist sie durchweg gut besetzt und gespielt. Und besonders erwähnenswert finde ich, dass sie frei von Kitsch endet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 19. August 2014
Bei „Im August in Osage County [OT: August: Osage County] handelt es sich um ein Familiendrama aus dem Jahr 2014. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Tracy Letts. Bei der Verfilmung nahm John Wells im Regiestuhl Platz.

Beverly Weston lebt zusammen mit seiner an Mundkrebs erkrankten Frau in Osage County. Während er gerne einmal zur Flasche greift, leert seine Frau Violet ein Pillendöschen nach dem anderen und beglückt ihre Umwelt mit allerlei verbalen Gemeinheiten. Als Beverly eines Tages spurlos verschwindet trommelt Violets jüngste Tochter Ivy die gesamte Familie (u.a. ihre Schwestern Barbara & Karen) zusammen. Als die Familie wenig später dann die Nachricht bekommt, dass Beverly Selbstmord begangen hat, nimmt das Drama seinen Lauf...

Ich liebe Julia Roberts und vergöttere Meryl Streep, somit war mir von Anfang an klar, dass ich diesen Film unbedingt sehen muss. Der Film war was ich erwartet habe, ein Familiendrama. Es war unschön und unerwartet. Es war die unperfekte Familie pur. „Im August in Osage County“ ist eine Art Charakterstudie bei der man die verschiedenen Puzzelteile zusammensuchen muss um am Ende das Gesamtwerk der dysfunktionalen Familie betrachten zu können. Der gesamte Cast liefert meiner Meinung nach eine grandiose Leistung ab, aber erwähnenswert sind vor allem Julia Roberts und „the godess of acting“ Meryl Streep. Warum keine von beiden einen Oscar bekam ist mir schleierhaft (gerade Roberts hätte ihn verdient gehabt).

BILD & TON:
Das Bild ist oberer Durchschnitt oder anders gesagt, es wäre mehr drinnen gewesen. Es mangelt an Schärfe und auch der Schwarzwert ist nicht optimal. Der Ton ist so wie er ist okay. Es handelt sich um einen dialoglastigen Film, daher lege ich hier keinen Wert auf Surround Sound, sondern auf eine astreine Verständlichkeit der Dialoge und diese ist gegeben.

EXTRAS:
Making of, Bildergalerie, Trailer und noch etwas mehr. Alles in allem ist die Ausstattung okay, allerdings werden Extrafetischisten keine feuchten Augen bekommen.

***FAZIT***
Wer auf dialoglastige Filme mit tollen Schauspielern steht und auch damit leben kann, wenn es nicht alle 5 Minuten kracht und boomt, der könnte gefallen an diesem Familiendrama finden, welches so bewundernswert von Streep und Roberts angeführt wird. Wer dies allerdings nicht tut, wird am Ende zumindest für die eigene Familie dankbar sein ;).

_____________________________
Einzelbewertungen, welche zum Gesamtsterneergebnis führten:
STORY: *****
BILD: ***
TON:****
EXTRAS:***
--------------------
GESAMT: ****
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am 25. August 2017
Im August in Osage County, im Original August: Osage County, ist ein Familiendrama aus dem Jahr 2013, welches von Regisseur John Wells inszeniert wurde, um die 120 Minuten dauert und ab 12 Jahren freigegeben ist. Es handelt sich bei dem Film um eine Literaturverfilmung des mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten, im Original gleichnamigen Bühnenwerks von Tracy Letts. Der Film überzeugt durch seine Darsteller, die ihre Figuren großartig spielen und die Handlung somit sehr interessant gestalten. Hinzu kommt noch ein bitterböser, schwarzer Humor, der diesen Streifen umso sehenswerter macht.

Zunächst einmal zur Handlung:

Nach dem plötzlichen Verschwinden von Familienoberhaupt Beverly Weston (Sam Shepard) kommt die ganze Familie aus allen Himmelsrichtungen zurück nach Osage County. Die zurückgelassene Ehefrau Violet Weston (Meryl Streep), bissig und verbittert, trauert auf ihre eigene, unversöhnliche Weise. Sie schluckt mehr Schmerzmittel als ihr gut tut und lässt an nichts und niemandem ein gutes Haar. In ihrem Haus im schwülheißen Oklahoma sind weder die drei Töchter noch die angeheiratete Verwandtschaft vor ihren Beschimpfungen sicher. So dauert es nicht lange, bis alte und neue Konflikte aufbrechen und man sich buchstäblich an die Kehle geht. Für die Töchter Barbara (Julia Roberts), Karen (Juliette Lewis) und Ivy (Julianne Nicholson) ist klar, dass etwas geschehen muss. Aber Violet ist längst nicht so hilflos, wie alle glauben. Besser als jeder andere durchschaut sie, was sich hinter den Kulissen abspielt. Und sie kennt auch die intimsten Familiengeheimnisse...

Was mir gefallen hat:

Zunächst einmal hat mir der Aufbau der ganzen Geschichte sehr gut gefallen. Der Film beginnt ruhig, die verbliebene Ehefrau fragt sich was mit ihrem Mann passiert ist. Die restliche Familie wird langsam in die Geschichte eingeführt, der Zuschauer bekommt genug Zeit sich ein erstes Bild von der Verwandtschaft zu machen. Erst im Laufe der Zeit werden die Charaktere lauter, suchen Streit und werfen sich die schlimmsten Dinge an den Kopf, dann kommen auch totgeschwiegene Geheimnisse ans Licht und die Situation scheint jederzeit zu eskalieren. Das Ganze kann auf jeden Fall mit gewisser Spannung betrachtet werden und macht richtig viel Spaß.
Neben dem wunderbaren Aufbau funktionieren auch alle Darsteller exzellent und liefern eine beeindruckende Performance ab. Allen voran überzeugt Meryl Streep, als in die Jahre gekommene Ehefrau und Mutter von drei Töchtern. Sie ist eins mit ihrer Rolle und wurde dafür zurecht bei den Academy Awards 2014 als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Ich könnte mir im Nachhinein keine bessere Darstellerin für diese Rolle vorstellen. Neben ihr überzeugt Julia Roberts, die mir bereits in "Die Akte" von 1993 gefallen hat und auch sonst schon in tollen Filmen mitgewirkt hat, als eine von drei Töchtern. Meiner Meinung nach wäre der Gewinn des Academy Awards als Beste Nebendarstellerin mehr als berechtigt für sie gewesen. Zusätzlich zu den beiden spielen auch die bekannten Gesichter Chris Cooper, Ewan McGregor, Juliette Lewis, Benedict Cumberbatch und die junge Abigail Breslin sehr gut. Ebenfalls tolle Leistungen liefern noch der kürzlich verstorbene Sam Shepard, Margo Martindale und Julianne Nicholson ab. Die Darsteller zeichnet hier vor allem die Tatsache aus, dass sie es schaffen ihre Rollen, bis auf wenige im Skript festgeschriebene Ausnahmen, so unsympathisch wie möglich dastehen zu lassen.
Ergänzend zu den Leistungen der Darsteller ist auch die Musik von Gustavo Santaolalla sehr stimmig und passend und die zusätzlichen Songs sind allesamt gut gewählt.
Was mir noch im Gedächtnis geblieben ist, sind die unfassbar guten Dialoge, denen ich gespannt folgen konnte, was auch notwendig ist um am Geschehen dranzubleiben. Zu den Dialogen kommt noch ein bitterböser schwarzer Humor hinzu, der die Stimmung nochmal aufbessert und für mich nicht wegzudenken wäre. Allen die den Film jetzt unbedingt sehen wollen, sei noch gesagt, dass es zunächst etwas verwirrend sein könnte, die Figuren und ihre familiäre Beziehung einander zuzuordnen, aber im Laufe des Films sollte sich das, bei konzentriertem Zusehen ganz von selbst geben.
Ebenfalls gut sind das gesamte Bühnenbild, sowie die Arbeit der Kamera.

Fazit:

Zum Abschluss sei gesagt, dass Fans von Dramen mit komödiantischem Einschlag, ähnlich dem Film "Der Gott des Gemetzels" von 2011, mit Im August in Osage County voll auf ihre Kosten kommen werden. Der Film hat einen exzellenten Cast, überzeugt mit tollen Songs und ich fühlte mich die vollen zwei Stunden lang wunderbar unterhalten. Was will man mehr! Wenn Ihr durch diese Rezension Lust am Schauen bekommen habt, seht ihn Euch unbedingt an. Von mir bekommt Im August in Osage County die volle Punkteanzahl, also fünf Sterne.
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am 28. November 2016
Mir fällt in Diskussionen oder auch Streitereien in Filmen oft auf, dass sie wenig Spannungsaufbau in diesen Situationen aufweisen und von jetzt auf gleich gestritten wird und genauso schnell wieder Ruhe einkehrt. Bei diesem Familiendrama empfand ich die Situationen von Streitereien besser aufgebaut. Zum Beispiel beim Leichenschmaus zu Hause, wo man immer wieder merkt, dass die frische Witwe in Streitlaune ist und es nach vielen Sticheleien und Beleidigungen endlich zur verbal-körperlichen Explosion kommt. Ich empfand solche Szenen sehr authentisch und wenig inszeniert oder geschauspielert. Ich hab es den Schauspielern abgenommen. Und das zeichnet ja letztendlich einen guten Schauspieler aus: Er muss uns eine Illusion der Wahrheit bieten, die wir Zuschauer diesem abkaufen.
Das Familiendrama wirft keine Lösungen auf und ich habe auch keine Lösung gebraucht am Ende, um den Film gut zu finden. Der Film schien mir auch nicht den Anspruch zu haben, sondern vielmehr die tiefe Verwurzelung der familiären Probleme aufzuzeigen und dass Familienprobleme oftmals sehr verzwickt sein können. Klar, die Probleme, die in diesem Film geschildert werden, sind nicht Ottonormal-Familienprobleme. Doch die Quintessenz ist für mich gewesen, dass Familiendynamiken schwer zu verstehen sind und nur schwer umzulenken sind. In diesem Film funktioniert das Umlenken nicht - und das macht es dramatisch, ergo passend.
Ich fand den Film gut.
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Ok. Es ist ein Drama. Ein Drama ohne Lösungsangbot. Am Ende hat eine wildfremde Frau das Problem an der Backe und alle anderen verdünisieren sich. Die Schauspieler sind gut und es ist auch toll gespielt, aber der Plott ist einfach nur erbärmlich und man überlegt mehrfach, schalte ich den Film jetzt aus? Ich hätte es tun sollen. Schade, um meine Lebenszeit. Die hätte ich mit Schlafen sinnvoller verbringen können.
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am 28. September 2014
Ob man diesen Film allerdings als Blu-ray unbedingt braucht lasse ich mal im Raum stehen da der Film keinerlei Effekte bietet.
Vom Unterhaltungswert ein sehr schöner Film. Schwarzer Humor mit einer zusätzlich sehr tiefgründigen Story und einem, wie ich fand nicht so überzeugendem Ende.
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am 15. Oktober 2014
Ein sehr skurriler, immer unterhaltsamer Film, mir einer großartigen Besetzung. Erinnert ein wenig an Theater mit vielen emotionalen, überraschenden Momenten, die einen etwas ratlos zurück lassen. Empfehlenswert
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