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Der Augensammler: Psychothriller Gebundene Ausgabe – Restexemplar, 1. Juni 2010

4.3 von 5 Sternen 670 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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Der Augensammler ist sauer. Er fühlt sich von der Presse missverstanden. Schon das Etikett des Sammlers ist ihm nicht angemessen. Es stimmt: Der Augensammler tötet die Mütter, entführt die Kinder und gibt den Ermittlern die Chance, in etwas mehr als 45 Stunden seine Opfer zu finden, bevor er diesen ein Auge entfernt. Aber der Mörder will sich weniger als Sammler, sondern eher als Spieler verstehen.

Zum Spiel gehört auch der Reporter Alexander Zorbach, der einmal zur Polizei gehörte. Ihn sucht die blinde Physiotherapeutin Alina Gregoriev auf, die aussagt, den Augensammler in Behandlung (und dabei Visionen) gehabt zu haben. Und so nimmt eine Geschichte ihren Lauf, in der der Ich-Erzähler Zorbach erkennen muss, dass er mehr zum Spielball geworden ist, als ihm in diesem tödlichen Duell lieb sein kann...

Seit seinem Roman Die Therapie gilt der in Berlin geborene Schriftsteller Sebastian Fitzek als einer der wichtigsten deutschen Autoren des Psychothrillers. Dabei hat man ihm von Anfang an vorwerfen können, dass seine Plots nicht immer ganz stringent und im Besonderen allzu konstruiert wirken. Auch beim Bestseller Splitter, der durchaus zu begeistern wusste, war das der Fall. Aber bei Splitter täuschte eine ungeheuer rasante Handlung über derartige Schwächen noch hinweg. Da gab es keinen überflüssigen Satz, im Gegenteil: Beizeiten hätte man sich als Leser vielleicht sogar die ein oder andere Passage, die ein oder andere Erklärung mehr gewünscht, um etwas zur Ruhe zu kommen

Bei Der Augensammler ist es genau umgekehrt: Hier ware man als Leser mehr als froh, wenn die Geschichte etwas schneller zur Sache käme. Dabei stimmt die Grundidee. Und trotzdem schleppt sich die Handlung und zieht sich hin. Es hilft alles nichts: 50 Seiten weniger hätten dem Augensammler mehr als gut getan. Hartgesottene Fitzek-Fans wird dies natürlich trotzdem nicht stören. -- Stefan Kellerer

Der Verlag über das Buch

Interview mit Sebastian Fitzek zu „Der Augensammler“

Herr Fitzek, haben Sie eigentlich Angst im Dunkeln?
Kommt drauf an, was ich vorher gemacht habe. Wenn ich gerade einen
spannenden Thriller gesehen oder gelesen habe, dann sind dunkle Keller
nicht gerade mein bevorzugter Aufenthaltsort. Allerdings habe ich (unter anderem) die Macke, dass ich nur bei kompletter Dunkelheit einschlafen kann – selbst ein Standbylämpchen des Fernsehers kann mich da schon stören.

Da Sie Ihren Lesern quasi Alpträume auf dem literarischen Silbertablett servieren – verraten Sie uns, ob Sie selber einen Alptraum haben, der Sie nachts einholt?
Ja – und den habe ich natürlich gleich verbraten, damals schon in meinem Erstling „Die Therapie“. Ich fahre nachts mit meiner Freundin im Auto und wir können die Küste nicht finden, zu der wir eigentlich wollen. Die Straße ist sehr eng und führt durch einen dunklen, dichten Wald. Ich denke mir: „Mensch, wir müssten doch schon längst am Meer sein, so lange, wie wir schon unterwegs sind“, da lichtet sich auf einmal der Wald und ich erkenne, dass wir die gesamte Zeit nicht auf einer Straße sondern auf einem Steg gefahren sind. Der Steg führt weit über das offene Meer und hört plötzlich auf – ich sehe das Ende und kann nicht bremsen. Sobald das Auto abhebt und in den tosenden Wellen zu versinken droht, wache ich auf. Das ist so in etwa der Alptraum, der Viktor Larenz auf Parkum heimsucht.

Im „Augensammler“ geht es um einen mörderischen Wettlauf gegen einen Mann, der ritualisierte Morde an Frauen und Kindern vollzieht. Auf den ersten Blick wirkt das ausschließlich grausam, auf den zweiten zeigt sich ein krankhaftes, aber logisches System. Wie kommen Sie zu so einem Motiv – legen Sie diese Plots an reale Fälle an oder fallen Sie Ihnen einfach ein?
In diesem Fall entspringt das Szenario meiner Phantasie und ich hoffe, dass es dafür keine Parallele in der Realität gibt. Aber meine Erfahrung zeigt, dass die Wirklichkeit die Fiktion an Grausamkeit leider oftmals um Längen schlägt.

Ebenso beeindruckend wie beklemmend ist Ihr medizinisches Wissen, zum Beispiel in der Szene mit der eingeschweißten Frau. Wie  recherchieren Sie diese Details?
Zuerst einmal habe ich eine bestimme Szene in meinem Kopf. Ich weiß genau, wie es in diesem Keller aussieht und was mit der eingeschweißten Frau geschieht. Dann versuche ich dieses Bild in meinem Kopf zu „zeichnen“, indem ich es anfangs ohne Recherche herunter schreibe. Ich gestehe, das Schreiben hat auch den Effekt, dass ich das schreckliche Bild (für eine kurze Zeit) aus meinem Kopf bekomme.
Dann erst beginne ich in Büchern und im Internet zu recherchieren, ob ein solcher oder ähnlicher Zustand zuvor schon einmal dokumentiert wurde. Ich gebe das Kapitel dann Ärzten zu lesen und nehme am Ende die notwendigen Korrekturen vor.
Viele gehen sicher andersherum vor – aber ich persönlich mag keine Bücher und Filme, denen man anmerkt, dass sich da jemand durch gerichtsmedizinische Literatur gewälzt hat, auf der Suche nach möglichst grausamen Todesarten. Das kennt man zum Beispiel von den späteren SAW-Folgen (die erste hat mir noch sehr gefallen).
Wenn ich explizite Gewalt schildere, (meist seelische), dann ergibt die an dieser Stelle einen übergeordneten Sinn im Gesamtgefüge. Ich baue meine Geschichten nicht um derartige Stellen herum, sondern sie entwickeln sich während des Schreibens von alleine. Deswegen steht bei mir in der Regel erst die Phantasie und dann die Recherche. Aber das ist keine starre Regel. Selbstverständlich stoße ich auch während meiner Recherche auf interessante Fakten, die mich dann wieder inspirieren – meist für ein neues Buch.

Die Seitennummerierung des Buches verläuft entgegengesetzt. Stand das von Anfang an fest oder haben Sie das „unterwegs“ entschieden?
Das stand von Anfang an fest, nachdem ich den Prolog schrieb und dachte, dass könnte ebenso gut ein Epilog sein. Nicht nur die Seitenzahlen laufen daher rückwärts, auch die Kapitelnummerierungen.

Sie schreiben über seelische Abgründe, perfide Verbrechen und strauchelnde Menschen – wie schreibt man so etwas, ohne sich selbst darin zu verlieren? Abgedunkelte Schreibhöhle oder lichtdurchflutetes Arbeitszimmer?
Gute Frage! Erst kürzlich habe ich darüber nachgedacht, dass es schon paradox ist: Aber je grausamer eine Geschichte ist, desto schöner muss der Ausblick sein, den ich beim Schreiben habe. Aus diesem Grund habe ich meinen Schreibtisch in den Wintergarten gewuchtet. Der ist zwar viel zu groß für den kleinen Raum und sieht auch nicht besonders aus, aber von hier aus habe ich einen herrlichen Blick in den bewaldeten Garten und auf einen Mini-Teich. Ich glaube, das stellt den Ausgleich her, wenn ich ein verliebtes Entenehepaar beobachte, während der Held meines Buches gerade am Ersticken ist.

Im Augensammler schaffen Sie das Kunststück, trotz der grausamen Faszination des Mörders und seiner Taten die eigentliche Spannung in die Figur des Ermittlers zu legen. Wer war zuerst da, der Gute oder der Böse?
Die Blinde! Ich hatte von Anfang an Alina Gregoriev, die blinde Physiotherapeutin vor Augen, die behauptet, sie könne bei bestimmten Menschen durch bloße Berührungen in deren Vergangenheit sehen. Und zuletzt habe sie den Augensammler behandelt und seine Morde „gesehen“. Für mich ist Alina die heimliche Hauptfigur, nicht zuletzt weil ich mich ein Jahr lang intensiv mit der Welt der Blinden und Sehbehinderten beschäftigt habe. Ich stand mit über zwanzig Blinden in direktem Austausch, habe sie interviewt, mich mit ihnen getroffen und die wesentlichen Kapitel vorab zum Lesen gegeben. Die Einblicke, die mir gewährt wurden, waren so faszinierend (nehmen Sie nur mal die Frage, wie blind Geborene träumen), dass ich das alles gar nicht in einem Buch unterbekommen habe.

Was fällt Ihnen leicht zu schreiben, was finden Sie besonders schwer?
Das kann ich so allgemein nicht beantworten. Schreiben ist für mich wie Sport. Man muss sich jeden Tag aufs Neue motivieren und den inneren Schweinehund überwinden, der immer schönere Tätigkeiten findet, wenn man das Glück hat, sich seinen Tag selbst einzuteilen. Am Anfang ist es dann manchmal beschwerlich, aber wenn man dann mittendrin ist (und zu schwitzen beginnt;) macht es auf einmal plötzlich Spaß und alles scheint wie von selbst zu laufen. Am Schönsten aber ist es, wenn man das Ende erreicht hat und mit einem guten Gefühl unter der Dusche steht - oder vor dem Kühlschrank. Passt auch beides auf Sport und Schreiben.

Wie geht Ihnen nach dem Ende eines Buches? Leben die Hauptfiguren weiter oder sind sie mit dem Schlusspunkt dann auch ruhig?
Die leben weiter. Zumindest die, die mir ans Herz gewachsen sind, und das können sogar die Bösen sein. Daher tauchen bestimmte Figuren auch in anderen Büchern wieder auf, allerdings nur am Rande. Obwohl – beim Augensammler denke ich tatsächlich über eine Trilogie nach.

Und wer liest als Erstes gegen?
Meine Freundin Sandra. Da kann sie sich gar nicht gegen wehren.

Angesichts der menschlichen Abgründe und Nöte, die Sie zeigen – was sind Sie selbst für ein Typ? Halb volles oder halb leeres Glas Wasser?
Sie denken, da ist Wasser drin? Dann nehmen Sie mal einen Schluck. Nur zu. Aber sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt …

Und wo wir schon bei den Flüssigkeiten sind – gibt es bestimmte Getränke, Rituale, Musik, die für Sie beim Schreiben wichtig sind?
Nee, eigentlich nicht. Ich hab es mal mit Musik versucht. Ausgewählte Filmmusiken, die mich vielleicht motivieren und inspirieren. Das war toll, ich hatte wirklich tausende von Bildern im Kopf. Aber ich war so abgelenkt, ich konnte nichts davon zu Papier bringen.
Ich brauche wirklich nur einen Laptop und Strom. Na ja, und meinen Schreibtisch im Wintergarten, da geht’s am besten.

Aggression, Frustration und Verletzungen – wie reagieren Sie selbst sich ab? Sie sind Sie ein Mensch, der explodiert oder implodiert?
Da fragen Sie mal besser meine Freundin. Die würde sagen, dass ich sehr aufbrausend bin. Vor allen Dingen, wenn ich müde und hungrig bin und Sandra meine Geschichte kritisiert – die schlimmste Kombination in der Sie mich antreffen können. Sie hält – kein Witz – für den Fall der Fälle immer ein Snickers bereit. Ich selbst weise das aufs Heftigste zurück und halte mich (Sternzeichen Waage!) für den ausgeglichensten Menschen der Welt.

Lieber Herr Fitzek, wenn Sie als Buchhändler einem Kunden das Buch empfehlen würden – mit welchen drei Schlagworten würden Sie es beschreiben?
Auf. Eigene. Gefahr.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition
Wer einen spannenden und unvorhersehbaren Psychothriller lesen will, der muss dieses Buch unbdeingt lesen. Die Story ist äußerst originell und man fühlt sich als Leser mitten im Geschehen. Das Buch geht "runter wie Öl", einfach nur Spannung pur! Ich habe bereits einige Bücher von S. Fitzek gelesen, aber der Augensammler ist bislang mein liebstes Buch von ihm. Das ist eine filmreife Story und müsste von den Amerikanern verfilmt werden (nicht von Deutschen, denn die können meiner Meinung nach keine Filme produzieren, geschweige denn authentisch schauspielern).
Wirklich empfhelenswert.
ACHTUNG: Wer den Augensammler lesen will, darf das Buch "Der Augenjäger" nicht vorher lesen!!!!!
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Von Spaddl TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 2. Juni 2010
Format: Gebundene Ausgabe
Mit "Der Augensammler" publiziert der deutsche Schriftsteller Sebastian Fitzek seinen bereits sechsten Roman bei Droemer-Knaur.
Diesmal erzählt er die Geschichte von Alexander Zorbach, seines Zeichens traumatisierter Polizist, der nun bei einer Zeitung arbeitet und auf der "Jagd" nach dem Augensammler ist, der kleine Kinder entführt, die Mütter tötet und den Vätern knapp 45 Stunden Zeit gibt, die gekidnappten Kinder wiederzufinden - ansonsten werden sie sterben. Die Zeitung, bei der Zorbach angestellt ist, hat ihm den Namen "Augensammler" gegeben, weil jedem Kind, das getötet aufgefunden wird, das linke Auge fehlt. Leider hat die Polizei keine brauchbare Spur, bis Alexander Zorbach von einer blinden Physiotherapeutin aufgesucht wird, die behauptet, den Augensammler behandelt zu haben - denn sie kann, nur durch Körperkontakt, in die Vergangenheit ihres Patienten schauen. Ein Kampf um Leben, Tod und Zeit beginnt, denn Alexander Zorbach wird zum Hauptverdächtigen ernannt...

Ich bin, seit der Veröffentlichung von Die Therapie, ein begeisterter Fitzek-Fan und von seinen bisherigen Büchern ausgesprochen begeistert gewesen. Er schreibt ungemein spannend, vermag es den Leser zu fesseln und die Handlungsverläufe sind in seinen Romanen so gestaltet, dass eine Wendung die nächste jagt. Er hat eine klare Sprache und formuliert präzise. So auch in diesem Roman.
"Der Augensammler" ist in insgesamt 84. Kapitel gegliedert, die aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden, wobei jeder der entsprechenden Charaktere einen anderen Sprachduktus erhalten hat.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ich kaufe mir immer wieder gerne Hörbücher, um diese auf langen Autofahrten zu hören und mir damit die Zeit zu vertreiben. Der Augensammler hat dabei gute Dienste geleistet. Die Lesestimme kann man gut haben und der Thriller selbst ist spannend und man kommt auch nach einigen Tagen wieder gut in die Story rein, wenn man nicht mehr reingehört hat. Empfehlenswert und noch spannender als der Augenjäger.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zunächst...das Buch ist echt gut. Nicht überragend aber trotzdem lesenswert!
Und nun zur Kritik ;)

positiv:
Spannnend, clever, und sehr schwer zu durchschauen. War echt so ziemlich von der ersten Seite an gepackt. Das Buch in zwei Tage durchgelesen, was bei mir normalerweise nicht der Fall ist.

negativ:
Das Ende. hmmmmm WARUM??? Ich weiß immer noch nicht, ob ich das Ende mögen will oder nicht. Es ist ja schon auf gewisse Art genial. Logische Konsequenz. Vielleicht gibts ein Nachschlag im nächsten Buch Augenjäger ?!

Wie immer der etwas schwächelnde Schreibstil. Der kommt nie so ganz bei mir an.
Die Charakterisierung. Ich frage mich, warum es immer kaputte Figuren mit dramatischem Hintergrund sein müssen. Teilweise wirken sie etwas unglaubwürdig was mich über das gesamte Buch als störend begleitet.

Fazit: Trotz den vielen von mir genannten Kritikpunkte ein wirklich fesselnder Thriller...besonders Fitzek Fans werden voll auf ihre Kosten kommen!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Inhalt
Ein kranker Psychopath spielt ein grausiges Spiel. Er entführt Kinder, tötet die Mutter und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit sein Fleisch und Blut zu retten.
Der Ehemalige Polizist, der jetzt als Zeitungsreporter arbeitet, Alexander Zorbach berichtet über diesen Fall und gerät unweigerlich immer tiefer in die Fänge des Augensammlers...

Lob
Das Buch ist voll von Rätseln, aber auch "AHA"-Momenten, eben so, wie man es von Fitzek gewohnt ist, mit dem kleinen Unterschied, dass dieses Buch einen Touch Krimi bekommt, was mir sehr gut gefallen hat.
Es ist spannend geschrieben und wird aus der Sicht verschiedener Personen erzählt. Da die Anzahl der handelnden Personen überschaubar ist, bereitete das keinerlei Probleme und machte die Geschichte um einiges spannender, insbesondere die Polizeiarbeit.
Das Buch ist - auch wenn es vielleicht zuerst nicht so wirken mag - realistisch. Das Nachwort (von dem ich übrigens auch begeistert bin, da es kein 08/15-Gefasel ist) erklärt, das Fitzek sich sehr mit dem Thema "Blindheit" beschäftigt hat und so gibt es nicht nur kein Hollywood-Blödsinn, sondern auch ein wenig Klugscheißerwissen für zwischendurch.

Kritik
Von den rückwärts laufenden Seitenzahlen hatte ich mir ein bisschen mehr erhofft. Es war zwar eine ganz nette Idee, nur ist das Buch von links nach rechts gelesen trotzdem der kleiner werdenden Seitenzahlen chronologisch, was mich bis zum Schluss hin etwas verwirrt hat (jedoch ergibt es zum Ende hin doch einen Sinn, nur meines Erachtens, war das nicht nötig).
Wer jedoch auf eine "Nein, das gibt's doch nicht"-Auflösung (wie in z.B.
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