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    Im Auge des Zyklons: Der Elf-Aquitaine-Skandal und mein Kampf gegen internationalen Finanzbetrug Taschenbuch – 4. September 2003

    4,6 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

    der Elf-Aquitaine-Skandal und mein Kampf gegen internationalen Finanzbetrug 1. Aufl. 2003 288 S. Taschenbuch Riemann Verlag, ERSTAUSGABE

    Von der Marke

    Produktbeschreibungen

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    Der Fall Elf Aquitaine schlug seinerzeit hohe Wellen in den Medien. Es war einer der größten Polit- und Wirtschaftsskandale der Nachkriegszeit. Die gebürtige Norwegerin Eva Joly führte als Oberste Ermittlungsrichterin im französischen Finanzministerium acht Jahre lang die Untersuchungen im Skandal rund um den Öl-Konzern. Trotz Morddrohungen, Behinderung der Ermittlungen und den Verflechtungen von Industrie und Politik hielt sie eisern durch und beendete den Kampf gemeinsam mit ihren Kollegen erfolgreich im März 2001.

    Zu dieser Zeit begann sie, sich die psychisch niederdrückenden Ereignisse minutiös von der Seele zu schreiben. Ihr wurde viel Geld von einem Verlag für diese Arbeit geboten, was sie aber ablehnte und sich stattdessen für einen kleineren, unbekannteren Verlag entschied. Hätte diese dramatische Korruptionsaffäre nicht tatsächlich eine Schar von Ermittlern rund um Eva Joly in Atem gehalten, würde jeder das Buch für einen sehr spannenden und gut komponierten Mafia-Krimi halten.

    Tatsächlich waren Mafia-Methoden mit im Spiel. Sie sollten Eva Joly zum Schweigen bringen. Zeitweise wurde die couragierte Richterin rund um die Uhr von Sicherheitsbeamten bewacht. Die Maßnahmen gegen Schlupflöcher und gegen Intrigen wurden immer ausgefeilter. Selbst im Justizpalast konnte 1998 nicht mehr ungehindert offen telefoniert werden, weil die Leitungen angezapft wurden. Journalisten erfuhren von Einsätzen wie von einer Hausdurchsuchung gegen den Präsidenten des Verfassungsrates Roland Dumas durch dunkle Kanäle und warnten ihn vor.

    Es war generell ein Fall der Superlativen: Schmiergeldzahlungen in Milliardenhöhe, 850 amtlich versiegelte Container mit Beweismaterial, 80 Millionen Mark Provisionsgelder an die Holzer-Firma Delta International und 37 Angeklagte. Selbst wenn der Fall Elf Aquitaine jahrelang Schlagzeilen machte, ist diese persönliche Schilderung von Eva Joly keineswegs überflüssig. Sie korrigiert damit ein einseitiges Bild, das durch die Medien seinerzeit geschaffen wurde. Das Buch zeigt, wie David gegen Goliath gewinnen kann und macht Mut für eine bessere Welt ohne Korruption. --Corinna S. Heyn

    Über den Autor und weitere Mitwirkende

    Eva Joly wurde in Oslo geboren. Mit 18 Jahren kam sie nach Paris. Sie studierte Jura und wurde 1990 Oberste Untersuchungsrichterin im französischen Finanzministerium. 1995 begann sie mit Ermittlungen in einer Unterschlagungsaffäre von Elf Aquitaine. Als sie der Verstrickung vieler Politiker und Unternehmen in die Affäre auf die Spur kam, wurde die Situation hochexplosiv: Unter Morddrohungen deckte sie dem größten europäischen Korruptionsskandal auf. Im März 2001 konnte sie die Ermittlungen erfolgreich abschließen. Im Juni 2000 wurde sie vom norwegischen Justiz- und Außenministerium mit dem Aufbau einer Kommission beauftragt, die auf internationaler Ebene den Kampf gegen die Korruption und die Schwarzgeldströme zwischen Politik, Wirtschaft und Mafia aufnehmen soll. 2002 wurde Eva Joly zur Europäerin des Jahres gewählt. Die heute 58-Jährige hat zwei Kinder und lebt in Oslo.

    Produktinformation

    • Herausgeber ‏ : ‎ Riemann Verlag
    • Erscheinungstermin ‏ : ‎ 4. September 2003
    • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
    • Seitenzahl der Print-Ausgabe ‏ : ‎ 288 Seiten
    • ISBN-10 ‏ : ‎ 3570500519
    • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3570500514
    • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2.283.825 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
    • Kundenrezensionen:
      4,6 von 5 Sternen 5 Sternebewertungen

    Kundenrezensionen

    4,6 von 5 Sternen
    5 weltweite Bewertungen

    Spitzenrezensionen aus Deutschland

    • Bewertet in Deutschland am 6. Februar 2013
      Formatieren: TaschenbuchVerifizierter Kauf
      Kurz und bündig: hochinteressant, spannend und skandalös. Kein seichter Feierabendspaß, ziemlich detailreich (obwohl manches aus juristischen Gründen sicherlich nicht gesagt wird), aber nie langweilig. Und glaubhaft. Leider.
      Nachtrag: das Buch gibt's nicht mehr. Wundert mich nicht ...
    • Bewertet in Deutschland am 6. Mai 2004
      Formatieren: Taschenbuch
      Die Autorin Eva JOLY hat als französische Untersuchungsrichterin Ermittlungen gegen den staatlichen Ölkonzern Elf-Aquitaine geführt.
      Wer nun aber in ihrem Buch eine Darstellung ihrer Erhebungstätigkeit erwartet, wird bitter enttäuscht. Vielmehr ist es die subjektive Beschreibung ihrer Gefühlswelt und sonstigen Befindlichkeit, während sie, und das sei ihr zugestanden, Einschüchterungsversuchen bis hin zu Morddrohungen ausgesetzt war.
      JOLY beschreibt in (ermüdender) Detaillierheit den verdeckten Kampf des französischen Establishments gegen ihre Tätigkeit, das Unverständnis in der Kollegenschaft über ihren Personenschutz, die mangelnde Unterstützung durch die Vorgesetzten, wie sehr sie sich mißverstanden fühlt und unter den medialen Vorwürfen leidet, etc.
      Nach der Lektüre darf man sich schon fragen, warum ihr (männlicher) Kollege wesentlich stress-resistenter war. FAZIT: Nur teilweise erhellend.
      4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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