Es wird kein Kindle Gerät benötigt. Laden Sie eine der kostenlosen Kindle Apps herunter und beginnen Sie, Kindle-Bücher auf Ihrem Smartphone, Tablet und Computer zu lesen.

  • Apple
  • Android
  • Windows Phone
  • Android

Geben Sie Ihre Mobiltelefonnummer ein, um die kostenfreie App zu beziehen.

Kindle-Preis: EUR 4,64
inkl. MwSt.

Diese Aktionen werden auf diesen Artikel angewendet:

Einige Angebote können miteinander kombiniert werden, andere nicht. Für mehr Details lesen Sie bitte die Nutzungsbedingungen der jeweiligen Promotion.

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

An Ihren Kindle oder ein anderes Gerät senden

Facebook Twitter Pinterest <Einbetten>
Aufzeichnungen aus der Hölle. So überlebte ich den Holocaust von [Lermer, Willy]
Anzeige für Kindle-App

Aufzeichnungen aus der Hölle. So überlebte ich den Holocaust Kindle Edition

4.8 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

Alle Formate und Ausgaben anzeigen Andere Formate und Ausgaben ausblenden
Preis
Neu ab Gebraucht ab
Kindle Edition
"Bitte wiederholen"
EUR 4,64

Kindle-Deal der Woche
Kindle-Deal der Woche
20 ausgewählte Top-eBooks mit einem Preisvorteil von mindestens 50% warten auf Sie. Entdecken Sie jede Woche eine neue Auswahl. Hier klicken

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der australisch-polnische Holocaust-Überlebende und Zeitzeuge Willy Lermer berichtet über seine Zeit als junger Häftling in den Konzentrationslagern Plaszow, Auschwitz-Birkenau, Sachsenhausen und Dachau.

Eindringlich und bewegend vermittelt Willy Lermer, welche Ängste und Qualen er durchzustehen hatte und wie er sich zum Durchhalten und Überleben motivierte. Am Rande des Todes erlebte er 1945 die Befreiung durch die US-Armee. Mit seiner Emigration nach Australien 1950 enden Lermers Aufzeichnungen.

Willy Lermers Erinnerungen sind ein wertvoller Schatz. Im 21. Jahrhundert ist die Vermittlung der Geschichte des Nationalsozialismus an junge Menschen eine große Herausforderung. In der Erinnerungskultur nehmen daher Zeitzeugenberichte durch die Authentizität und Unmittelbarkeit der persönlichen Erfahrungen einen besonderen Stellenwert ein. Sie machen deutlich, welche Verantwortung wir und die nachkommenden Generationen für die Gestaltung einer demokratischen Zukunft ohne Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Antisemitismus haben.

Aus dem Inhalt:

Aus mir war im Außenlager des KZ Dachau ein sogenannter „Muselmann“ geworden, nur noch Haut und Knochen und immer hungrig. Ich träumte von dem Tag, an dem ich mich nach Herzenslust satt essen konnte. Manchmal träumte ich, dass ich an einem reich gedeckten Tisch säße – Brot, Butter, Sardinen, Eier, ich konnte sogar den Duft von Kaffee riechen… aber das blieb nur ein Traum.
Unsere Brotrationen wurden immer kleiner; wir mussten jetzt einen Brotlaib zwischen 12 Männern aufteilen. Das Teilen war äußerst schwierig: Wir mussten erst eine Art Skala entwickeln, sodass jeder exakt die gleiche Menge an Brot erhielt, nicht mehr und nicht weniger. Dies allein dauerte schon eine halbe Stunde.
Weil der Hunger immer unerträglicher wurde, aß ich alles, was ich finden konnte – Grashalme oder Kräuter, die ich in die Wassersuppe gab. Wenn ich Glück hatte, fand ich einige Kohlblätter oder Kartoffelschalen. Sie hungerten uns aus bis zum Tod, und viele starben an Unterernährung. Ich konnte kaum noch laufen, das Atmen war ein Kampf, und ich weiß nicht, woher ich die Kraft zu überleben nahm.
Eines Tages tötete die SS einen ihrer Hunde und ordnete an, dass er auf dem Lagergelände vergraben werden sollte: „Hunde sollen bei euch Hunden sein.“ Der Hund wurde wie befohlen vergraben, aber in der Nacht beschlossen einige von uns, ihn wieder auszugraben, zu zerlegen und zu essen. Ich stand Schmiere und erhielt dafür einen Knochen mit etwas Fleisch daran. Ich versteckte ihn bis zum nächsten Abend.
Dann füllte ich Schnee in meinen 3-Liter-Topf, nahm etwas Streusalz vom Boden und wartete, bis ich alles auf unserem Herd kochen konnte. Endlich war es soweit: Ich nahm den Knochen, mein Stück Brot und ein kleines Stück Käse von der Abendration und rührte alles in den Topf. Ich hatte in meinem ganzen Leben noch nie eine so gute Suppe gegessen. Daran sieht man, zu was einen Hunger treiben kann.
Um Weihnachten 1944 wurden noch mehr Juden in unser Lager gebracht. Sie stammten aus Ungarn, und die meisten von ihnen waren nur kurze Zeit in Lagern gewesen, einige kamen sogar direkt aus ihrer Heimat. Sie konnten sich kaum an die harten Lebensbedingungen gewöhnen, die sie im Lager erwarteten – nichts zu essen, große Kälte und harte Arbeit. Viele von ihnen wurden krank und starben. Davon nahmen wir kaum Notiz, denn Sterben gehörte zur Tagesordnung, man konnte nichts dagegen tun. Jeder musste selbst sehen, wo er blieb.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 767 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 72 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00FCGILQW
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #35.815 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

  •  Ist der Verkauf dieses Produkts für Sie nicht akzeptabel?

Kundenrezensionen

4.8 von 5 Sternen
5 Sterne
18
4 Sterne
5
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Alle 23 Kundenrezensionen anzeigen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition
In einem Bücherforum stieß ich zufällig auf dieses Buch, als die Übersetzerin darauf hinwies, dass der Autor die Tage 90 Jahre alt geworden ist und nun seine Erinnerungen ins deutsche übersetzt wurden. Da ich mich sehr für das Thema Holocaust interessiere und gerade noch ein anderes Buch darüber gelesen hatte, wollte ich diese Aufzeichnungen gern lesen.

Willy Lermer wird 1923 in Krakau geboren, er erlebt die Anfangszeit des Krieges in Polen, als er noch denkt, es wird bald vorbei sein. Doch die Juden in Krakau werden immer mehr schikaniert und sinnlosen Gesetzen unterworfen. Immer öfter muss er harte Zwangsarbeit verrichten und bekommt kein Geld dafür, nur Schläge und Demütigung. Er bringt sich oft unbewusst in lebensgefährliche Situationen "nur" um etwas Brot zu bekommen. Er überlebt insgesamt 4 Konzentrationslager und überlebt nur mit einem Hauch von Leben.

Dieses Leben ist so aufwühlend und beeindruckend zugleich. Wie sehr Willy Lermer kämpft um zu überleben. Immer wieder hat er Glück und entkommt nur knapp dem Tod. Dennoch ist er nicht verbittert sondern arbeitet heut in einem jüdischen Gedenkmuseum um jungen Leuten zu zeigen, was Hass aus einem Menschen macht.

Ich bin selbst erst 31 und habe den Holocaust nur in Büchern oder im Fernsehen verfolgt. Das ist oft so unwirklich und nicht greifbar. Aber wenn man diese Erinnerungen liest, scheint man mittendrin zu sein. Er schreibt von Auschwitz und von Dachau und die namenlosen Reportagen im Fernsehen bekommen ein Gesicht. Ich würde mir wünschen, dass viele dieses ebook lesen und sehen zu was Menschen fähig sind. Das Thema Holocaust sollte nicht verdrängt werden. Ich bin dankbar für Menschen wie Willy Lermer, die den Mut und die Kraft haben darüber zu schreiben und nichts zu beschönigen oder es für sich zu behalten!
Kommentar 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Willy Lermer beschreibt aus eigenem Erleben mit einfachen Worten (und damit tief beeindruckend) die Gräueltaten des Naziregimes gegenüber der jüdischen Bevölkerung Europas. Sein Bericht macht für den Leser die schlimmen Situationen, die Entbehrungen und die Erniedrigungen nachvolziehbar, zumindest ein wenig. Lermer verurteilt nicht pauschal. Er differenziert genau, nennt Verbrecher beim Namen, egal welcher Nation oder Gesinnung. Ebenso nennt er Helfer, ohne die er noch schlimmer gelitten oder nicht überlebt hätte, ebenso egal welcher Nation oder Funktion. Mein Bild des Holocausts hat sich mit diesem Buch erweitert. Hochachtungsvoll habe ich das kurze Buch geschlossen. Danke, Herr Lermer.
Kommentar 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Eines dieser Bücher, das einfach nur die Tatsachen schildert, wie sie erlebt wurden. Nichts erscheint übertrieben oder dramatisiert. Zuweilen überrascht wie emotionslos und distanziert berichtet wird. Lermer ist weder Schriftsteller noch Journalist. Literarisch ist der Text nicht interessant aber als Erfahrungsbericht sehr wertvoll, zumal immer mehr Zeitzeugen versterben. Ich könnte mir vorstellen, daß das Buch gut im Schulunterricht zu verwenden wäre.
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
ich kaufte dieses Buch, da mich Geschichten von Menschen sehr interessiert. Die tragische Geschichte von Hern Lermer soll uns mahnen, dass wir nicht vergessen, wozu Menschen fähig sind.
es darf niemand mehr so leiden!!!! Nazis sind die waren Untermenschen
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Der Autor Willy Lermer berichtet von seiner Lebensgeschichte mit den Nationalsozialisten. Nichts wird übertrieben dramatisch dargestellt und nichts scheint übertrieben. Dies ist bei seinem Leben auch nun wirklich nicht notwendig. Die Sachlichkeit und der gute Schreibstil haben mir am besten gefallen. Der Autor versucht auch junge Leute an dieses unsägliche Thema heran zu führen, damit so etwas nie wieder passiert. Ein Buch, dass ich jedem nur empfehlen kann.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
... danke Herr Lermer für Ihre Erinnerungen und Erzählungen. Es war sehr schockierend all das zu lesen und auf den letzten Seiten und den Worten Ihrer Befreiung hatte ich Tränen in den Augen und mich soooo sehr für Sie gefreut.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Von Buchfreund2012 am 3. Dezember 2013
Format: Kindle Edition
Mit „Bericht aus der Hölle. So überlebte ich den Holocaust“ haben Willy Lermer, Sabine Zürn und Peter Lipa ein erschütterndes, kostbares Zeitzeugendokument unserer gar nicht allzu weit entfernten Vergangenheit geschaffen.
Nüchtern und sachlich führt Willy Lermer dem Leser das unvorstellbar grausame System des Nazi-Terrors vor Augen, das er als junger Häftling in verschiedenen Konzentrationslagern - und schon in der Zeit davor - erleiden musste. Und das Wunder, dieses auf Töten ausgerichtete System überlebt zu haben. „Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“ (George Santayana). Ein Buch, das man jedem nur empfehlen kann. Möge die Lebensgeschichte Willy Lermers bewirken, dass sich Zeiten, wie er sie erleben musste, nie wieder ereignen müssen.
Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden
Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Ein sehr spannendes, packendes Buch. Es hilft einem sich ein vages Bild zu machen was die Gefangenen der KZ durchmachen mussten. Nur vage, da keiner von uns diesen Graus nachvollziehen kann. Ich bewundere jeden Menschen der den Mut und die Kraft hat sich seinen Erlebnissen zu stellen. Ich fand das Buch absolut lesenswert.
Kommentar Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
Missbrauch melden

Die neuesten Kundenrezensionen

click to open popover