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Aufstieg und Fall der großen Mächte: Ökonomischer Wandel und militärischer Konflikt von 1500 bis 2000 Taschenbuch – 16. November 2000

4.4 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Man kann historische Monographien vielleicht generell in solche unterteilen, die aus der Perspektive des Zaunkönigs geschrieben sind, um Einzelprobleme zu erörtern und solche, welche aus der Perspektive des Adlers geschrieben sind, um die großen Zusammenhänge zu untersuchen. Beide haben selbstverständlich ihre Existenzberechtigung. Es steht ausser Frage, dass Kennedys Werk zur zweiten Kategorie gehört. Es ist von vorneherein als ein sehr mutiges und gewaltiges Unterfangen anzusehen, die Geschichte der letzten 500 Jahre in einer Monographie zu untersuchen. Dies ist hier meisterhaft gelungen, wobei man sich jedoch eine Einschränkung vergegenwärtigen muss, die der Titel des Buches "Aufstieg und Fall der grossen MÄCHTE" bereits nahelegt. Es geht primär um MACHTpolitik, weniger sozialgeschichtliche Fragestellungen. Ökonomischen Fragen wird hohe Bedeutung eingeräumt, jedoch immer im Hinblick auf die Machtfundamente der jeweils entscheidenden Akteure, die bis in unsere Zeit nun mal die modernen europäischen Nationalstaaten waren. Zweite "Einschränkung": Das Buch ist 1987 geschrieben und die Entwicklungen der Folgejahre können somit nicht berücksichtigt werden. Gerade das macht die Prognosen des Autors über den relativen Abstieg der grossen Mächte, den er sowohl für die UdSSR als auch für die USA vorhergesagt hat, jedoch überaus faszinierend. Was die Zukunft der USA angeht, hat Paul Kennedy seine Meinung, wie ich finde zu Unrecht, mittlerweile geändert. Lobenswert sind auch die überaus umfangreichen Zitat- und Literaturangaben des äußerst spannend geschriebenen Buches.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Jedem, der einen Einblick in die jüngere Geschichte Europas und der Welt gewinnen will, sei dieses spannend geschriebene Werk von Paul Kennedy empfohlen. Ausgehend von der Fragestellung, warum im 18. und 19. Jahrhundert das in zahlreiche Staaten zersplitterte Europa und nicht die noch Anfang des 16. Jahrhunderts in ökonomischer und militärischer Hinsicht viel mächtigeren Reiche Asiens die konkurrierenden Mächte der Welt überflügelten, analysiert der Autor die politischen, ökonomischen und militärischen Ursachen dieses Aufstiegs. Dabei kommt der historisch interessierte Leser zu zahlreichen, zum Teil auch überraschenden Einsichten. Wer etwa hätte gedacht, dass die Siege Großbritanniens und Hollands über Frankreich und Spanien im 16.-19. Jahrhundert auch etwas mit den besseren Möglichkeiten dieser Staaten zu tun hatten, an den Weltmärkten zu günstigeren Zinsbedingungen an Kredite gelangen zu können, und dies wiederum mit den ökonomisch freieren Verfassungen dieser Staaten sowie den daraus resultierenden wirtschaftlich vorteilhafteren Rahmenbedingungen und Wachstumsaussichten zusammenhing? Solche Zusammenhänge werden dem Leser bei der Lektüre von Aufstieg und Fall der großen Mächte durch den Autoren unentwegt aufgezeigt und tragen zur Schärfung seines historischen Bewusstseins und der Einsicht in die geschichtliche Bedingtheit der heutigen globalen politischen und ökonomischen Strukturen bei. Sicherlich kann man die Konzentration des Autoren auf Ökonomie und Militär als einseitig bemängeln. Andererseits ist diese Einseitigkeit aber geradezu erfrischend und bringt Zusammenhänge ans Tageslicht, die sonst allzu leicht verborgen bleiben.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Der amerikanische Historiker Kennedy hat 1987 - also zwei Jahre vor dem Zerfall der UdSSR - ein sehr interessantes Buch über den Aufstieg und Fall großer Mächte vorgelegt. Er argumentiert im Sinne der sogenannten "Zyklentheorie" der sogenannten Neo-realistischen Schule in den Internationalen Beziehungen dar. Ausgehend von einem wahrgenommenen Verfall der amerikanischen Hegemonie während der 70-ger Jahre (Stichwort: Vietnam, Watergate) und dem Problemdruck, den das sowjetische Imperium seit Ende der 1970-ger Jahre offensichtlich in die Krise taumeln ließ (und dann 1991 zu seinem implosiven Zerfall führte), gewannen Studien an Interesse, welche Gesetzmäßigkeiten im Zerfall der Imperien analysierten. Gerade jetzt, nach Ende des Ost-West-Konfliktes und dem weltweit wahrgenommenen amerikanischen Hegemonieanspruch unter Präsident George Bush jr. dürfte diese Studie erneut auf Interesse stoßen, da sie ganz eindeutig die Begrenztheit von Imperien aufzeigt und damit aufzeigt, dass längerfristig nur eine multipolare oder bipolare Weltordnung, jedoch keine Macht alleine herrschen kann. Dies haben jüngst Joseph S. Nye mit seinem "Paradox der amerikanischen Macht" , Charles Kupchan mit seinem Buch: "Die europäische Herausforderung" oder Peter Bender: "Weltmacht Amerika : Das neue Rom" gezeigt. Insbesondere Bender zieht in seinem Werk direkte Parallelen zwischen dem heutigen Amerika unter Bush und der antiken Weltmacht Rom. Beginnt in der Weltgeschichte eine längere Vorherrschaft Amerikas oder geht sie - wie Kupchan meint - zu Ende?
Um solche Einschätzungen historisch zu untermauern, sind Werke wie das vorliegende von Paul Kenney von großem Interesse. In Anlehnung an G.
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