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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
7
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Auf der falschen Spur (Maria Kallio ermittelt, Band 9)
Format: Gebundene Ausgabe|Ändern
Preis:11,00 €+ 3,00 € Versandkosten


am 28. März 2009
Wie immer ein genialer Krimi der finnischen Autorin Leena Lehtolainen!
Der Fall nimmt eine unerwartete Wendung u. dss Ende ist überaschend. Es ist ein über 400-Seiten langer Krimi, und ich hatte den Eindruck entweder ging der Autorin die Luft aus oder der Verlag wollte keinen 600 Seiten oder noch mehr Seiten Krimi, denn ich hätte mir eine ausführlichere Beschreibung der Verhöre mit der Mörderin gewünscht. Die beiden letzten Kapitel wirkten m. E. irgendwie gekürzt.
Maria Kallio ist unersetzlich für die Polizei, ihre Art zu ermitteln, sie wird aus ihrem vergleichsweise "beschaulichen" Projekt wieder zur Polizeiarbeit abkommandiert - von höchster Stelle. Sie ist die Powerfrau schlechthin, davon träumen wir doch alle - irgendwie ! Aber man wird auch wieder hineingezogen in das private Leben der Ermittlerin, in ihre Gefühlswelt, das ist ebenso spannend wie der Fall!
Mir gefallen die Geschichten, die Fälle! Ich hoffe auf mehr! Bis Kallio das Pensionsalter erreicht hat u. evtl. auch noch als rüstige Rentnerin Fälle aufklärt ! Weil sie neugierig bleibt u. Dinge immer mit den Augen einer Kommissarin sieht!
Ich hoffe jedoch, das Maria Kallio im nächsten Roman diese Anwaltspraxis, die im Vorgänger angekündigt wurde, eröffnen wird, denn die Idee des Projektes finde ich sehr spannend, u. ich war etwas erstaunt, das sie wieder bei der Polizei landet!
Aber dennoch, es war mal wieder ein großes Lesevergnügen !
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am 15. November 2009
Seit vielen Jahren schon haben sich die Kriminalromane der finnischen Schriftstellerin Leena Lehtolainen um die sympathische Anwältin und Kommissarin Maria Kallio aus Espoo auch in Deutschland einen herausragenden Platz unter den Krimireihen erobert und die Leser von Lehtolainens Büchern werden immer zahlreicher. Zuletzt hat sie mit ihrem vom Rezensenten übrigens begeistert besprochenen Familienroman "Du dachtest, du hättest vergessen" eine kleine Pause mit Maria Kallio eingelegt und zu Beginn des neuen vorliegenden Buches erfahren wir auch, warum.

Maria Kallio hat ihre Arbeit bei der Espooer Polizei gekündigt. Zunächst hatten sie und ihre Freundin Leena geplant, eine gemeinsame Anwaltskanzlei aufzubauen, doch dieser Plan zerschlägt sich, als Leena nach einem Unfall teilweise gelähmt bleibt. Maria selbst wird immer noch von schlimmen Albträumen gequält:
"Es wunderte mich, dass die Träume erst einsetzten, nachdem ich den Polizeidienst quittiert hatte. War meine Psyche einfach nicht bereit gewesen, Albträume hinzunehmen, solange mir im Alltag jederzeit etwas zustoßen konnte ? Ich hatte erst nachträglich eingesehen, dass ich mich auf die Fälle, die ich untersuchte, emotional viel zu sehr eingelassen hatte. Als Ermittlungsleiterin hätte ich distanzierter sein, Abstand von den Verdächtigen halten und mich auf das Gesamtbild konzentrieren müssen. Vielleicht war der Posten der Kommissarin und Dezernatsleiterin von Anfang an nicht das Richtige für mich gewesen, oder besser gesagt, ich war die falsche Person für diesen Job. In meiner neuen Arbeit hatte ich viel eher das Gefühl, am richtigen Platz zu sein."

Noch während Maria über die gescheiterten Kanzleipläne trauert und auch noch psychisch angeschlagen ist von einer schweren Körperverletzung, die sie im Zuge der Ermittlungen zu einer Mordserie, ihr letzter Fall, erlitten hat, meldet sich ein alter Studienkollege bei ihr. Mikko Rajajoki ist Leitender Referent im Innenministerium und er bietet Maria die Leitung eines Forschungsprojekts über häusliche Gewalt an. Dabei sollen zunächst "die vielfältigen Erscheinungsformen kartiert und dann wirksame Präventionsmaßnahmen entwickelt werden."

Maria gefällt diese Arbeit gut und sie erlebt die vielleicht beste Zeit ihres Lebens. Die geregelten Arbeitszeiten tun auch ihrer Familie gut und sie ist regelrecht glücklich und ausgeglichen.
Doch dann bringen zwei Ereignisse ihr Leben wieder in Aufregung. Zunächst lernt sie Jutta Särkikoski kenne, eine kritische Sportjournalistin, die ähnlich wie Leena einen Unfall hatte und der Folge an einer Behinderung leidet. Jutta hat aber den Verdacht, dass sie quasi einem Anschlag zum Opfer gefallen ist, denn kurz vor dem Unfall, bei dem ihr Auto von der Straße gedrängt wurde, hatte sie einen Dopingsskandal in der finnischen Leichtathletik aufgedeckt, eine der Nation fast schon heiligen Sportart.
Das andere Ereignis ist der Mord, der während einer Veranstaltung des finnischen Behinderten-Sportverbandes geschieht und in dessen Folge die Leiterin des Gewaltdezernats der Espoor Polizei ihren Rücktritt erklärt.

Eine kleingedruckte Passage ihrer schon Jahre zurückliegenden Kündigung erlaubt es dem Innenministerium Maria Kallio zur Leitung einer Sondereinheit zur Aufklärung dieser Tat zu verpflichten. Widerwillig und mit gemischten Gefühlen nimmt Maria die Ermittlungen auf und stellt immer mehr Zusammenhänge zwischen dem Mord und dem Unfall von Jutta Särkikoski her, und sie begegnet den schon lange vernarbten Wunden eines alten Mordfalls, in dem sie ermittelt hatte.

Lange Zeit wechseln die vermuteten Verdächtigen; Maria ist auf der "falschen Spur". Die Handlung und somit das ganze Buch zieht sich für meine Begriffe in die Länge, sodass meine von der ersten Seite schon gewonnene Aufmerksamkeit und Begeisterung ab etwa der Mitte des Buches doch arg nachgelassen hat.

Ich wünschte mir von Leena Lehtolainen, dass sie in ihrem nächsten Buch Maria Kallio von ihrem Forschungsprojekt über häusliche Gewalt erzählen lässt. Der auch dieses Mal wieder gut recherchierte Blick hinter die Kulissen des finnischen Sports und Behindertensports hat mich jedenfalls dieses Mal nicht so gefesselt.
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TOP 1000 REZENSENT VINE-PRODUKTTESTERam 30. Januar 2009
Heute soll es mal wieder um einen Kriminalroman gehen.

Ich lesen, wie ihr ja sicher wisst, sehr gern die Krimis nordischer Autoren

kurze Inhaltsangabe:
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Dies ist schon der 10. Fall rund um Maria Kallio. Es geht darum, dass Maria eigentlich bei der Polizei aufhören wollte, aber wiedereinmal kommt alles anders ... Doping im finnischen Profisport ist das Grundthema, mit welchem sich der Leser und Maria Kallio beschäftigen müssen. Dieses Thema zieht sich auch durch den gesamten Roman ist ist der Handlungsstrang, mit dem sich auch der Leser beschäftigen und auseinanderzusetzen hat. viel über dieses Thema kommt hier zum Tragen, was die Autorin rund um den Fall erwähnt.

Auch in diesem Buch geht es wieder darum, dass Maria nicht als Übermensch sondern als ganz normale berufstätige Frau dargestellt wird, die ihre Stärken und Schwächen hat, dies finde ich immer besonders angenehm.
Rund um den Fall, den sie zu bearbeiten hat, werden ihre ganz persönlichen Probleme behandelt.

Mit ihrer Freundin Leena will sie eine neue Existenz gründen, aber das wird dann nichts, da Leena verunglückt und eine Behinderung zurückbleibt, die Pläne zerschlagen sich also leider. In diesem Zusammenhang lernt Maria die nächste der Hauptpersonen des Romans kennen - die Journalistin Jutta Sarkikoski, die seinerzeit einen Dopingskandal aufdeckte, Morddrohungen erhielt und auch verunfallte. Kann das alles Zufall sein .... ????

Innerhalb des Behinderten-Sportbunds gab es einen Toten, Maria geht an ihren Arbeitsplatz zurück und sie versucht den Fall aufzuklären, der wie immer sehr verstrickt und sehr spannend von Anfang bis Ende aufgebaut ist. Der Spannungsbogen ist hammermässig gestaltet und der Leser weiß bis zum Ende nicht, wie die Zusammenhänge genau zu erklären sind.

Ich möchte keine weiteren Ausführungen vom Inhalt machen, das muss man gelesen haben, zuviel möchte ich nicht verraten im Vorfeld, eines steht fest Spannung pur ist gewährleistet, wie man das von Leena Lehtolainen nicht anders erwartet.

Man kann nicht vom Buch lassen .....

Autorin:
=====

Leena Lehtolainen ist eine der bekanntesten finnischen Autoren.

Geb. 1964 in Vesanto, veröffentlichte Leena Lehtolainen 1976, also mit 12 Jahren, ihr erstes Buch, den Jugendroman "Ja äkkiä onkin toukokuu" (Und plötzlich ist es Mai). 1981 erschien ihr Jugendroman "Kitara on rakkauteni" (Die Gitarre ist meine Liebe), der von einer Jugendband erzählt.

Mit dem Buch "Ensimmäinen murhani" (Alle singen im Chor) begann Leena Lehtolainen 1993 ihre Laufbahn als Kriminalautorin und brachte mit ihrer lebensechten Heldin Maria Kallio eine begeistert aufgenommene weibliche Perspektive in die von Männern dominierte finnische Kriminalliteratur.

Leena Lehtolainen studierte Literaturwissenschaft an der Universität Helsinki und schrieb 1995 ihre Lizentiatenarbeit über gattungstypische Besonderheiten in den drei Detektivromanen der finnischen Autorin Eeva Tenhunen. Neben ihrer Tätigkeit als Schriftstellerin arbeitet sie auch als Literaturwissenschaftlerin und Kritikerin. Leena Lehtolainen lebt in Degerby, westlich von Helsinki.

Hobbies

Joggen, Skilanglauf, Schwimmen, Stickwalking, Segeln
Gitarre- und Klavierspiel, Singen, Musikhören, von klassischem Gesang bis Punk

Familie

Verheiratet mit Mikko Lensu
Kinder: Konsta Johannes geb. 1991) und Otso Olavi (geb. 1994)

Quelle: [...]

meine Meinung zum Buch:
=================

Ich habe während meiner Inhaltsangabe schon kurz erwähnt, dass das Buch mal wieder vor Spannung sprüht, es ist so gestaltet, das der Spannungsbogen von Anfang bis Ende gehalten und immer wieder neu aufgebaut wird.

Die Autorin verwendet viel wörtliche Rede, viele erklärende bildhafte Adjektive und schafft es, dass der Leser vollkommen in die Handlung eintauchen kann. Man fandet mit und denkt nach, wer wohl die Drahtzieher sein könnten, aber man tappt bis zum Schluss im Dunkeln... und das macht ja einen guten Krimi aus ....

Ich finde, dass es wiedermal sehr gut gelungen ist, die Persönlichkeit Maria Kallio in den Vordergrund zu stellen, sie wieder ein Stück weiter im 10. Fall dem Leser vorzustellen, ihre persönlichen Belange in die kriminalistische Handlung einzubeziehen und sie um den Fall zu gruppieren.

Die besondere nordische Mentalität kommt sehr gut rüber und auch die Handlungsorte kann man sich als Leser sehr gut bildhaft vorstellen.

Ich finde dieses Buch wieder sehr gelungen, es ist weder besser noch schlechter als seine Vorgänger, es ist einfach ein Leena Lehtolainen-Krimi, wie er "im Buche steht".

Fans der Autorin müssen diesen Roman einfach lesen, man möchte ja auch wissen, wie es mit Maria Kallio weitergeht. Die Handlung des kriminalistischen Falls ist immer abgeschlossen, aber die Person der Maria wird in jedem Fall wieder ein stückweit vorangetrieben, auf realistische und nicht überdrehte Art und Weise, das finde ich so angenehm, weil es aus dem Leben gegriffen ist, man kann mit dieser Frau und ihren Gefühlen und Gedanken mitleben.

Ich stelle mir manchmal die Maria Kallio in Figur der Leena Lehtolainen vor, warum weiß ich nicht, aber ist so ...

FAZIT
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Unbedingte Leseempfehlung

kurze Leseprobe:
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"Oder der Mörder meinte, bei der zierlichen Jutta Särkikoski genügt eine kleine Dosis Nikotin." "Aber nicht die zierliche Jutta Särkikoski hat das Brötchen gegessen, sondern der massige Pentti Vainikainen! Argh!! Vainikainen hat nicht mal geraucht, damit lässt sich die Nikotindosis also auch nicht erklären. Und laut Aussage seiner Frau hatte er keine Nikotinallergie." .....
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am 23. Januar 2009
Eigentlich wollte die Autorin Leena Lehtolainen damals einen Roman mit einer weiblichen Kriminalistin schreiben, weil es so etwas in Finnland nicht gab. Nun ist ihr mit "Auf der falschen Spur" bereits der 10. Fall um die Polizistin Maria Kallio gelungen, und wieder ist es ein großartiger Krimi geworden. Neben einer spannenden Story, die sich mit dem Doping im finnischen Profisport beschäftigt und die die toughe Maria rund um die Uhr in Atem hält, geht es Leena Lehtolainen aber auch um den ganz normalen Alltag von Frauen im Beruf - immerhin arbeiten in Finnland 80% aller Frauen.

Dabei will sie ihre Figur nicht als Superheldin zeigen, sondern sie vermittelt uns mit Maria Kallio das Bild einer gut ausgebildeten Frau, die einfach ihren Weg geht. Sie wirkt, wie alle Figuren Lehtolainens, wie mitten aus dem Leben gegriffen: sehr lebendig und authentisch. Wieder ein erfrischender und fesselnder Krimi aus dem hohen Norden. Und wer es schafft, sich auch noch die Nachnamen zu merken, ist wahrlich bereit für Finnland.
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am 22. Januar 2009
Gleich zum Anfang hat mich gestört, daß sich die taffe Ermittlerin Kallio in eine ungewünschte Rolle drängen läßt, aber sonst geht das Buch nicht los...Die Verwicklungen im finnischen Leistungssport haben mich auch nicht interessiert, aber darum geht es im gesamten Buch. Der Krimiplot wird dann irgendwo reingewurschtelt, naja. Aber wenn man auf dem Laufenden über die Kommissarin und ihr Leben bleiben will, sollte man das Buch doch lesen.
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am 3. Februar 2009
Die Kallio hat sich für drei Jahre von der Polizei abgemeldet. Was nun - etwas forciert - zurück kommt, ist eine neue Kallio, nicht mehr so cool, fast etwas wehleidig und viel weniger findig als auch schon. Etwas schade ... die Sympathie zur neuen Maria muss ich erst wieder finden. Ich hoffe, Leena Lehtolainen (die ich sehr bewundere) findet einen neuen Job für ihre Romanfigur, bei der wir wieder so richtig mitfiebern können. Allerdings - wie es ein anderer Rezensent ausdrückt: Leser der Kallio-Reihe dürfen dieses Buch keinesfalls auslassen. Sonst fallen sie völlig aus der Serie, was ja sehr schade wäre... Deshalb trotz allen Vorbehalten 4 Punkte.
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am 5. Februar 2009
Leena Lehtolainen gehört im Prinzip zu meinen Favoritinnen, was den nordischen - hier: finnischen - Kriminalroman angeht. Aber ich finde, mit dieser Geschichte hat sie sich keinen Gefallen getan. Ehrlich gestanden bin ich "erst" auf Seite 123 des Buches, doch die erwartete Spannung hat sich noch nicht eingestellt. Mein Eindruck: eigentlich geht nach einem ganz gelungenen Auftakt nur darum, wer ein Brötchen mit Nikotin verseucht und damit einen Sportfunktionär vergiftet hat. Und das liest sich - für meine Begriffe - ziemlich zäh und redundant.
Ich habe diese Neuerscheinung erst einmal aus der Hand gelegt und empfehle lieber alle anderen Bücher der Autorin.
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