Mit „Gebraucht – Gut“ sparen
6,99€6,99€
Versand durch: Amazon Verkauft von: BrunoBooks
Mit „Gebraucht – Wie neu“ sparen
0,98€0,98€
Lieferung für 3€ 8. - 14. Mai
Versand durch: Sabibooks Verkauft von: Sabibooks
Lade die kostenlose Kindle-App herunter und lese deine Kindle-Bücher sofort auf deinem Smartphone, Tablet oder Computer – kein Kindle-Gerät erforderlich.
Mit Kindle für Web kannst du sofort in deinem Browser lesen.
Scanne den folgenden Code mit deiner Mobiltelefonkamera und lade die Kindle-App herunter.
Bild nicht verfügbar
Farbe:
-
-
-
- Herunterladen, um dieses Videos wiederzugeben Flash Player
Auf der Suche nach Marie: Roman (Piper Taschenbuch) Taschenbuch – 1. November 2005
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe192 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberPiper
- Erscheinungstermin1. November 2005
- ISBN-103492229697
- ISBN-13978-3492229692
Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Piper; 7., Edition (1. November 2005)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 192 Seiten
- ISBN-10 : 3492229697
- ISBN-13 : 978-3492229692
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 2,214,131 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 106,433 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 199,529 in Literatur
- Nr. 626,672 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Kundenrezensionen
Kundenbewertungen, einschließlich Produkt-Sternebewertungen, helfen Kunden, mehr über das Produkt zu erfahren und zu entscheiden, ob es das richtige Produkt für sie ist.
Um die Gesamtbewertung der Sterne und die prozentuale Aufschlüsselung nach Sternen zu berechnen, verwenden wir keinen einfachen Durchschnitt. Stattdessen berücksichtigt unser System beispielsweise, wie aktuell eine Bewertung ist und ob der Prüfer den Artikel bei Amazon gekauft hat. Es wurden auch Bewertungen analysiert, um die Vertrauenswürdigkeit zu überprüfen.
Erfahren Sie mehr darüber, wie Kundenbewertungen bei Amazon funktionieren.-
Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuche es später erneut.
Marie lernt einen jungen Mann kennen, mit dem sie eine intensive erotische Affäre beginnt. Dennoch bleiben ihr die Gefühle für ihren Mann und auch ihr Pflichtbewusstsein und die Realität erhalten. Sie liebt die Menschen und die Dinge, aber sie hat das Gefühl, dass diese Menschen und die Pflichten an unsichtbaren Schnüren mit ihr verbunden sind, und sie mal hierhin und mal dorthin gezogen wird. Mit ihrem Geliebten erfährt sie es zum ersten Mal anders: "...Der Mensch, der mir so ähnlich ist. Und dennoch bleibe ich ich selbst. Mehr ich selbst, als ich es je gewesen bin." Dennoch begleitet sie ihren Mann in eine ungeliebte Stadt, als dieser beruflich wechseln muss. "Man befreit sich nicht, indem man einen Menschen im Stich lässt. Wirklich befreien kann man sich nur, wenn man sich den Dingen stellt, vor denen man davonlaufen möchte." Und sie lässt auch ihre Schwester Claude nicht im Stich, als diese in Not ist. In ihrem Prozess erfährt Marie, wie sehr sich ihr Verhältnis zu der Schwester ändert bzw geändert hat. Die Ansichten der Schwestern sind sehr unterschiedlich und Marie löst auch hier die unsichtbare Schnur: "Man sieht nur das, was man auch versteht. Und man versteht nur das was man auch liebt. Zuerst muss man sich hingeben, sich einlassen, dann erhält man dafür auch etwas zurück. Aber du wartest immer nur, du wartest, dass irgend etwas auf Dich zukommt...[...] Da aber nichts von alleine auf Dich zukommt, verzweifelst du.[...] Du selbst musst lieben, du selbst musst leben. Etwas vom Leben zu fordern, heißt, es von sich selbst zu fordern."
Es gäbe noch viele schöne Aspekte zu erwähnen. Manche lassen sich bei Simone de Beauvoir in "Das andere Geschlecht" nachlesen.
Die Woche schreibt: "Dieser Roman ist einer der schönsten Liebesromane, die es momentan zu lesen gibt." Stimmt!
und machte mich über Nacht zum Fan der Bourdouxhe - so lässt mich diese Geschichte ratlos zurück.
Die Protagonistin mäandert in ihrem Tun (befremdlich unmotivierte Liebe zu einem zufällig Getroffenen, der kaum ein Gesicht kriegt und nie wirklich Gestalt annimmt) vor sich hin, wie ein Bächlein, das seinen Weg nicht kennt und auch nicht wirklich finden zu wollen scheint?
Doch halt! Kurz erfährt man - das heißt man überliest es schnell, wenn man nicht höllisch aufpasst - , dass sie auf der Suche nach sich selbst ist!
Aha!?
Ansonsten: Geplätscher irgendeiner Handlung, banalstes Zeug ... allenfalls im Nebensatz eine beiläufige Erwähnung des drohenden Krieges, als ginge es um das Gesäusel einer Wespe am Limonadenglas?!
Dann - auch das zufällig ... oder so - erzählt sie mal was vom Sinn der Ungewissheit (ich hab ihn leider nicht verstanden), des Momenthaften in der Liebe (Dito - denn die wird ja nicht greifbar, ist allenfalls so lau zu spüren wie eine Windstille) und gibt dem Geliebten - der mit ihr Verstecken spielt und nie über sich spricht - die Absolution für sein Zublocken. Äh?
Kurzum: ich muss wieder einmal konstatieren - um mit Asterix zu sprechen - `ils sont fout, ces francais!' Und das sage ich bei aller Liebe, ich mag die Nachbarn nämlich. Aber manchmal, es tut mir leid, da denkt ihr Franzosen arg seltsam ums komische Eck ...
Insgeheim habe ich mich gefragt auf welchem transeligen Hormonfilm die Autorin (oder Hauptdarstellerin) vor sich hin tapert?!
Dann habe ich mich brav besonnen - ist das Werk doch ehrwürdige Jahrzehnte alt. Aber ob deshalb die Schriftstellerin vor Zusatzstöffchen beim Schreiben gefeit war? Man weiß es nicht.
Zudem wurde die Autorin damals viel gelobt (immerhin von der Beauvoir persönlich!), ich habe also bis zur letzten Seite ausgehalten. Dann - kurz vor Schluss - glaubte ich das eine oder andere literarische Sätzchen entdeckt zu haben ... doch dann ist plötzlich Schluss ... ach? Das soll dann alles gewesen sein? Und wenn ja, wozu?
Nun ja .... mein Rat? Trotzdem und auf jeden Fall `Gilles Frau' lesen.
