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Auf der Flucht: Erinnerungen Taschenbuch – 13. Februar 2006

3.2 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Klappentext

Für den Elfjährigen endet die Kindheit nach einem trügerisch glänzenden Weihnachtsfest 1944 mit der Flucht aus der österreichischen Tuchstadt Bielitz an der Grenze zu Galizien. Zusammen mit der hochschwangeren Mutter und drei kleinen Geschwistern, ist er unterwegs nach Schlesien, nach Sachsen und schließlich nach Sachsen-Anhalt, wo nach Kriegsende eine neue Zeit der Ängste, Lügen und Behauptungen beginnt. Mit dem DDR-Abitur in der Tasche, studiert er in Tübingen. Frontwechsel im Kalten Krieg. Die Ziele des Heranwachsenden sind klar: Er möchte satt werden und einer Welt der wechselnden Lügen entrissen – auch für den Preis der Anpassung. Dabei wird er von der Phantasie, auch der der Bücher und des Kinos getröstet und von der Realität verbogen. Er erfährt Liebe, Betrug, Verrat, Nähe und Fremdheit, Lüge und eigene Wahrheit. Oder, um es in Goethes Worten zu sagen: »Eines schickt sich nicht für alle!Sehe jeder, wie er’s treibe,Sehe jeder, wo er bleibe,Und wer steht, dass er nicht falle« -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hellmuth Karasek, Journalist und Schriftsteller, leitete über zwanzig Jahre lang das Kulturressort des Nachrichtenmagazins Der Spiegel, war Mitherausgeber des Berliner Tagesspiegel und Autor bei Welt und Welt am Sonntag. Er war Mitglied des »Literarischen Quartetts« und veröffentlichte zahlreiche Bücher, u. a. über Billy Wilder sowie die Romane Das Magazin (2000) und Betrug (2001). Hellmuth Karasek verstarb am 29. September 2015.

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Kundenrezensionen

3.2 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Ein wunderbares, großes Erinnerungsbuch", lobt Elke Heidenreich.

Hellmuth Karasek betont in einem Interview, dass er ein Geschichtenbuch über die Geschichte schreiben wollte. Und das ist seine Biographie denn auch geworden - aus seinem Leben macht er, nüchtern und selbstkritisch, eine Erzählung, die die bewegte Geschichte Deutschlands widerspiegelt.

Herkunft aus einem Nazi-Haushalt, Erziehung an einer NS-Eliteschule, Flucht in den damals sowjetisch besetzten Teil Deutschlands, nach dem DDR-Abi Flucht in den Westen und Studium in Tübingen , um nur einige Stationen seines turbulenten Lebens zu nennen.

"Auf der Flucht" ist ein Selbstporträt, das einen anderen Menschen zeigt, als wir ihn vom Fernsehen her kennen.

Karaseks Buch kann man getrost neben Reich-Ranickis Autobiographie stellen, las ich kürzlich irgendwo. Und genau da habe ich es denn auch hingestellt.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Karasek schreibt so frisch und frei die interessanten Erinnerungen, dass man bei der Lektüre einfach die Zeit vergisst und immer weiter liest. Es ist einfach spannend und kurzweilig ihm zu folgen. Besonders bemerkenswert ist, dass seine Selbstbeweihräucherung zum Schmunzeln Anlass gibt sowie in Grenzen und glaubwürdig bleibt.
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Format: Taschenbuch
Wie so viele andere Literaten im fortgeschrittenen Alter wirft auch Karasek einen stolzen Blick zurück auf die eigene Biographie. Die große Zäsur im Leben, die Übersiedelung von der entstehenden DDR in die Nachkrieg-Bundesrepublik, markiert den Wendepunkt zwischen einer Mangel geprägten Kindheit und einer politschen, künstlerischen und wirtschaftlichen Freiheit, die der begabte junge Mann für sich zu nutzen weiß. Geschwätzig wird Karasek immer dann, wenn er seine zahlreichen Eroberungen beschreibt und die in den glückseligen Kontext eines enthemmten (liberalen) 68er-Aufbruchs stellt. Die sexuelle Freiheit führte wohl kurzfristig zu Stolz und Befriedigung, mündete aber bei den Protagonisten langfristig zu Ermüdung und Ernüchterung. Aus den Augen eines Senioren wirkt die Glorifizierung etwas peinlich.
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Format: Taschenbuch
In seinen Memoiren plaudert Karasek über sich selbst und kann sich nicht so recht entscheiden, in welcher Richtung sein Pferd steht. Einerseits sei er ein „Trittbrettfahrer“ gewesen, den andere immer mitschleppten: Rudolf Augstein, Billy Wilder und natürlich Marcel Reich-Ranicki. Er sei der „Harry Klein“ des Kulturbetriebs gewesen; jener Harry, der bei Derrick den Wagen vorfährt.

Andererseits will er im Literarischen Quartett hinter den Kulissen entscheidend mitbestimmt haben, welche Bücher in der Sendung besprochen wurden. Den Rausschmiss der Kollegin Sigrid Löffler habe eigentlich er, der zahme Karasek, vorangetrieben. Grund sei Löfflers vernichtendes Urteil gewesen über den Spielberg-Film Schindlers Liste. Karaseks Leidenschaft fürs Kino ist bekannt.

Auch dass Reich-Ranicki seine Autobiografie Mein Leben schrieb, die ein fulminanter Bestseller wurde, habe Karasek maßgeblich angeregt („Das musst du aufschreiben“).
„Reich“, wie Karasek seinen Mentor nennt, hatte ihm übrigens einmal finanzielle Hilfe angeboten, als er Probleme mit dem Finanzamt hatte.

Karasek kommt auch auf seinen ehemaligen Freund Martin Walser zu sprechen. Walser verfüge über eine „erotische Lebensstrategie“ und habe sich „seine libidinöse Welt an den Bodensee geholt“, sogenannte „Literatur-Groupies“.

In seiner Biographie erfahren wir auch, dass Karasek im Vahinger Schwimmbad „über die vielen Fettbäuche der Männer erschrak“; und, dass er seine Frau betrog und sie ihn.

Erotik ist und bleibt das Lieblingsthema des Kulturprofessors, im Quartett noch relativ bescheiden: „Ein hocherotisches Buch“, jubelte Karasek, als der Roman "Mann und Frau" der Israelin Zeruya Shalev besprochen wurde.
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Format: Gebundene Ausgabe
Diese „Erinnerungen“ sind eine angenehme, witzige Lektüre; Karasek kennt viele interessante Zeitgenossen und portraitiert sie klug. Hat man es aber eher auf sein Privatleben abgesehen, wünschte man sich manches mehr.
Wenn man das Namensregister dieser Erinnerungen liest, findet man jede Menge Verwandte von Karasek aufgeführt: Kinder, Geschwister, Onkel, Tanten, aber keine erste Ehefrau. Warum das so ist – wird nicht erklärt. - Wenn man das Buch liest, erfährt man, dass Karasek mindestens zweimal verheiratet war beziehungsweise ist; die ERSTE Ehefrau, mit der er mindestens einen Sohn hat, taucht aber, wenn ich recht gelesen habe, nur unter ihrem südamerikanischen Geburtsnamen auf (den erfährt man nur, wenn man das Buch liest.
Die Schilderung dieser Ehe ist interessant, freilich muss man die wichtigsten Aussagen dazu aus verschiedenen Stellen des Buchs zusammen suchen. Es fällt dem Autor vieles ein, Amüsantes und Interessantes! Aber wenn man Fragen zum Privatleben hat, etwa die Frage „Wie verlief die Ehe oder die Ehen?", dann tut man sich nicht leicht.
So viel ist jedenfalls sicher: Zunächst war da eine feurige Liebesehe zwischen dem damaligen Deutsch-Lehrer Karasek und einer aus Südamerika kommenden Deutsch-Studentin. Die Ehe wurde zur Katastrophe. Es wurde zugeschlagen. Die Ehefrau kratzt ihren Mann so übel, dass er am folgenden Tag wegen der noch erkennbaren Streit-Spuren am liebsten zuhause geblieben wäre statt zur Arbeit zu gehen. Eines Tages verschwand die Ehefrau nach Südamerika, ohne ein Wort zu hinterlassen, unter Mitnahme des Sohnes.
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