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Außer Dienst: Eine Bilanz Audio-CD – Gekürzte Ausgabe, Audiobook

4.3 von 5 Sternen 137 Kundenrezensionen

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Eine kürzliche Umfrage ergab, dass, wäre der Mann nicht definitiv zu alt, sich 80 Prozent aller Deutschen Helmut Schmidt als idealen Kanzler vorstellen könnten. Wenn dies, 25 Jahre nach dem Rückzug aus allen politischen Ämtern, keine Auszeichnung ist! Der Altkanzler, dessen unglaublicher 90. Geburtstag bevorsteht, rangiert im Bewusstsein der Deutschen immer noch als Staatsmann par excellence. Und eine solch hochrangige Persönlichkeit erlaubt es sich, eine „außerdienstliche“ Bilanzierung seines politischen Erfahrungsschatzes vorzulegen. „Denn“, so Schmidt verschmitzt bescheiden, „vielleicht könnte doch einer von den Jüngeren daraus einen Nutzen ziehen.“ -- Nichts wäre mehr zu wünschen, Herr Bundeskanzler!

Eines vorab: Es handelt sich hier nicht um die autobiografische Rückblende auf ein politisches Lebens- und Gesamtwerk. Im Gegenteil. Schmidt, der Pragmatiker, möchte seine in aktiver Zeit gewonnenen Erfahrungen angesichts einer völlig veränderten politischen Weltlage zur Verfügung stellen. Immer im Gepäck, die großen philosophischen Fragen: Welchen Leitbildern sollten wir folgen? Was lässt sich aus Geschichte lernen? Im Spiegel gerade dieser Frage reflektiert der Altkanzler über die Unvorstellbarkeit eines Auslandseinsatzes der Bundeswehr in Afghanistan noch zu seinen Zeiten. Gelegenheit für einen historischen Ausflug und die noch immer problematische Stellung Deutschlands im politisch-militärischen Weltgefüge.

Natürlich holt der Wirtschaftsfachmann Schmidt zu einem satten Referat über die Finanzmärkte aus. Beklagt wird die verschlafene „Modernisierung unseres zerklüfteten Bankensystems“, gewarnt wird vor Spekulantentum und Heuschreckenflügen. Betrauert die große Zeit des von der RAF ermordeten Freundes Herrhausen und seiner Deutschen Bank. Institutionen, so Schmidt, an die sich eine Bundesregierung in ökonomischen Fragen noch vertrauensvoll wenden konnte. Wie anders heute. Der Kanzler wird (in Maßen) privat. Erstaunt vernehmen wir, dass Schmidt die „Guillaume-Affäre“ als Rücktrittsgrund Willy Brandts im Mai 1974 völlig inakzeptabel fand und ihm die eigene künftige Kanzlerschaft große Sorgen bereitete. Risiken und Chancen der Globalisierung. Der „Sonderfall“ der Neuen Bundesländer. Die radikal veränderte Rentensituation, die ebenso radikal veränderte Maßstäbe verlangt. Ein kleiner Seitenhieb auf Lafontaine und seine „Sekundärtugenden“. Eine Schulung bei den antiken Rhetorikern. Spurensuche nach eigenen Fehlern. In einem der letzten Sätze seiner klugen Reflexion appelliert der Altkanzler mit einer römischen Weisheit an die heutige Politikerkaste: Im Zweifelsfalle sei das Gemeinwohl höherzustellen als die eigene Karriere. Um schließlich witzelnd, aber nicht ohne Wehmut festzustellen: „Die meisten meiner Weggefährten haben schon endgültig ihre Adresse gewechselt.“ - Das können Sie sich aus dem Kopf schlagen, Herr Bundeskanzler. Die Republik braucht Sie noch! –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

"Das Hörbuch ist eine kluge und beinahe philosophische Betrachtung über die heutige Zeit von einem Staatsmann von Format." (www.westropolis.de / Onlineportal der WAZ Mediengruppe)

"Unbedingte Lese- oder, besser gesagt: insbesondere auch Hörempfehlung!" (Radio Ostfriesland)

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Format: Gebundene Ausgabe
Der erste Satz in Helmut Schmidts persönlicher Bilanz ist Programm: "Gegen Ende des Lebens wollte ich einmal aufschreiben, was ich glaube, im Laufe der Jahrzehnte politisch gelernt zu haben". Dieses Werk ist folgerichtig Lagebericht und scharfsinnige Analyse zugleich, aber auch ein Appell an den gesunden Menschenverstand und den Einsatz der Vernunft.

Was das Buch wohltuend unterscheidet von vergleichbaren Lektüren wie beispielsweise Helmut Kohls oder Gerhard Schröders Memoiren ist das Fehlen von persönlicher Abrechnung oder kleinkritteliger Rechtfertigung. Hier teilt ein Elder Statesman seine Erfahrungen, seinen Sachverstand und auch sein Weltbild mit dem Leser mit dem Ziel, diesen zu sensibilisieren für eine Auseinandersetzung mit den gegebenen Zusammenhängen, seien sie ökonomischer oder kultureller Natur, und ihn zu wappnen gegen den um sich greifenden Opportunismus: "Ein Politiker muß nicht alles sagen was er weiß, aber was er sagt muß seine Wahrheit sein" - und nicht das was den Massen oder dem Zeitgeist gefällt.

Sollte dieses Buch sein letztes sein (was eigentlich undenkbar wäre), so liegt hier das Vermächtnis eines großen Mannes auf dem Büchertisch - in exakt dem Stil in dem er sich uns in der Erinnerung präsentiert: Pragmatisch, hanseatisch-nüchtern, ungebrochen klar. Und höchst erkenntnisreich.

Unbedingte Leseempfehlung!
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Format: Gebundene Ausgabe
Sicherlich gibt es viele und auch wirklich sehr gute Memoiren von politischen Persönlichkeiten (auch wenn es sich hierbei nicht um eine Autobiografie im eigentlichen Sinn handelt, sondern vielmehr um eine persönliche Bilanz respektive ein Fazit über ein langes Leben) die es wert sind gelesen zu werden wie Brandts "Erinnerungen" oder Weizsäckers "Vier Zeiten". Gleichwohl handelt es sich bei Helmut Schmidts "Außer Dienst" um ein besonderes Buch, das in seiner Wirkung nachhaltig ist.
Schmidt überzeugt durch klare präzise und scharfsichtige Aussagen über die historische Bedeutsamkeit des 20. Jahrhunderts (europäische Geschichte, EU etc.), dem Zustand und dem Fortwirken des 21. Jahrhunderts und stellt immer dabei den in der Verantwortung stehenden Menschen in den Mittelpunkt seines Handelns und Wissens. In seinen Vorschlägen und Äußerungen wird stets der Vernunft und der Verantwortung im Bezug auf die zu erfordernde Moralität im gemeinschaftlichen Zusammenleben der Vorrang eingeräumt, was ihn zu einer gewissen Vorbildfunktion charakterisiert - gerade im gegenwärtigen Zustand mangelnder Vorbilder.

Zu Recht lässt sich nach dieser Lektüre konstatieren, dass man um aufrecht zu handeln, weder ein "Held noch ein Heiliger" (U. Wickert) zu sein braucht, um der "goldenen Regel" in jeglichen Absichten des Lebens Einhalt zu gebieten.

Ich habe diese Lektüre - so wie seine anderen Bücher ebenfalls - mit großer Begeisterung und viel Zugewinn gelesen und kann sie jedem nur sehr empfehlen. Vielen Dank, Helmut Schmidt.
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Format: Audio CD
Faszinierend, phantastisch. Wer das Leben und die Arbeit von Helmut Schmidt verfolgen konnte und nun eine, ja beinahe schonungslose Zusammenfassung, liest, muss begeistert sein. Helmut Schmidt hat das Glück, die Wirkung seines eigenen Tuns aus der Entfernung und innerhalb der jüngeren Geschichte betrachten zu können.

Jetzt bedauere ich, dass ich dieses, sein Wirken nicht intensiver verfolgt habe.

Ein Buch, welches Pflichtlektüre für jeden jungen Menschen werden sollte.

Danke Helmut Schmidt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Es ist seit knapp 15 Jahren und Handeln für Deutschland. Wege aus der Krise. das erste Buch von Helmut Schmidt, dass wir erworben haben. Präzise und sprachlich genau seziert der Altkanzler in einer durchweg lesenswerten Art und Weise alle gesellschaftlich relevanten Themen auf seine berühmte hanseatische Korrektheit. Ob Schule, Einkommenshöchstgrenzen, die Parteien im Bundestag oder aktuell sehr relevant die Berufsgruppe der Investmentbanker, Schmidt hat zu allem etwas Spannendes zu sagen. Investmentbanker bezeichnet Helmut Schmidt übrigens sehr treffend als "ein dem Raubrittertum vergleichbarer Pseudo-Adel". Empfehlung: Lesen!
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Von Janne Hoffmann TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 20. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Bin mit dem Buch noch nicht ganz durch, doch mir ist klar: Hier schreibt ein weiser Mann, einer der wenigen, die angesichts des zunehmenden globalen Chaos noch den Überblick haben. Als Schmidt Kanzler wurde, war ich zwanzig Jahre alt und erinnere mich noch gut an das Gefühl der Erleichterung und Sicherheit, das ich dabei empfand. Es war, als hätte Deutschland mit ihm eine Art Kapitän bekommen, einen erfahrenen, umsichtigen Schiffsführer, von dem man wusste - er wird uns durch alle Stürme bringen. Und das hat er getan. Schmidt war für Deutschland wie ein Vater, der seine Liebe zwar nicht überdeutlich zeigte, sie aber bewies, indem er die Geschicke dieses Landes, das Wohl und die Sicherheit seiner Bürger über alles stellte. Im Gegensatz zu vielen Politikern von heute konnte man ihm vertrauen - und das war wunderbar.
Wer des Lesens mächtig ist sollte jeden Satz, den Helmut Schmidt zu Papier bringt, begierig in sich aufsaugen. Man kann ungeheuer viel lernen, einiges an Halbwissen abbauen und wird manchen vorschnell eingenommenen Standpunkt revidieren. Ich wüsste keinen anderen Menschen, weder Mann noch Frau, der über einen derartigen Kenntnisreichtum verfügt und in der Lage wäre, die vielschichtigen Phänomene von Geschichte und Politik so einleuchtend miteinander zu verknüpfen und zu erklären. Wohltuend Schmidts grundsätzliche Haltung: die Dinge mit Vernunft betrachten, mit klarem, kühlem Geist, aber mit einem warmen Herz. Besser geht's nicht. Im Dezember wird Helmut Schmidt neunzig - ich wünschte, er würde ewig leben, und seine wunderbare Loki auch.
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