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am 1. Dezember 2011
Man muss kein Anhänger des Dark Wave/Gothic/Death Rock sein, um 'Atrocities' von Christian Death als eines der ganz großen Werke der Rockmusik schätzen zu lernen, vielleicht sollte man aus dem gleichen Grund auch nicht unbedingt einer sein. Der emotionale Grundton des 1986 beim deutschen Normal-Label erschienen Albums ist auf jeden Fall dunkel, voller Trauer, Melancholie und Hoffnungslosigkeit. Doch ist diese Stimmung hier weit jenseits Genre üblicher Versatzstücke, der Pose oder des oftmals nur aufgesetzt Düsteren anzusiedeln. Ist doch das Thema des Konzeptalbums, das in der Originalveröffentlichung auf LP noch in einen 'Prologue' (Seite 1) und ein 'Finale' (Seite 2) eingeteilt war, der Holocaust. Die Kunst des bedingungslosen Herabsinkens in die grauenvollsten Abgründe menschlicher (Un-)Taten, konsequent aus subjektiven Perspektiven in kleinen Impressionen erzählt, durchaus im Sinne Aristotelischer Katharsis. Eindringlichen Textpassagen, wie 'Forever lost is my gentle love/My lips, like powder in the wind/Thirsty dreams in the ocean of kiss/Buried beneath forty years' ("The Danzig Walz"), steht dabei eine Musik beiseite, die in ihrer manchmal unverhohlenen Schönheit sogar Trost zu spenden scheint. Vor allem Barry Galvins Gitarren machen 'Atrocities' allein schon zu einem Hörerlebnis, mal sägend, mal klirrend, sehr oft mit einer brillanten Melodieführung. Bei jedem Durchhören von 'Atrocities' beschleicht mich die Angst vor dem letzten Stück und ich zögere "The Death Of Josef" auch wirklich noch bis zum finalen Klavierton und letzten Seufzer Valor Kands laufen zu lassen. Viel lieber würde ich noch einmal Gitane DeMones faszinierenden Gesang bei "Tales Of Innocence" hören wollen. Doch jedesmal höre ich das Album zu Ende. Ein Kunstwerk, ein Gemälde sieht man sich auch solange an, bis es alle Geschichten erzählt hat, die es zu erzählen hat. 'Atrocities' ist ein düsteres Gemälde, fürwahr, wie ein Bild von Otto Dix (auf der Rückseite des Plattencovers) oder von Fernand Khnopff, aber es ist, wie diese Bilder auch, eine ästhetische Bereicherung für jeden, der sich darauf einzulassen gewillt ist.
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am 24. Dezember 2003
Eigentlich hatte ich mir ja geschworen, nie eine Christian Death CD aus der Post-Rozz-Ära zu kaufen... Ein Probehören dieser CD hat mich aber dazu verleitet für dieses Album eine Ausnahme zu machen. Dieses Album ist definitiv eine der besten Death Rock Platten überhaupt, hier können sich London After Midnight und selbst die genialen Cinema Strange eine dicke Scheibe abschneiden!
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am 20. Februar 2006
Ich schließe mich der Vorrgängerrezension an. Die Scheibe ist abslolut gut auch ohne RW.
Zwar mag ich die charismatischere Stimme von RW lieber, das ändert aber nicht daran, daß diese Cd hervorragenden Gothicrock enthält, nicht zu letzt auch wegen Gitane Demone. Kaum eine der neuen Bands kommt da ran, obwohl ich von den erwähnten Cinema Strange sehr angetan bin.
Man stelle sich vor RW und nicht Valor (der ja durchaus fähig ist) hätte hier gesungen, alle Welt wäre begeistert gewesen. Daran ändert auch nichts der Namensstreit oder die Frage, ob Christian Death ohne das Genie Rozz Williams überhaupt Christian Death sein können.
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