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am 6. April 2015
"Asterix - Operation Hinkelstein" ist der sechste Teil der Asterix Filmreihe und der erste Film, bei dem ein Abfall der Qualität zu vernehmen ist.
Die Handlung in aller Kürze:
Die Römer versuchen (nicht das erste Mal) den Druiden Miraculix zu entführen. Dieser Versuch wird von Asterix und Obelix vereitelt, allerdings wird dabei versehentlich Miraculix von einem Hinkelstein begraben. Von da an ist Miraculix vollkommen durchgeknallt, geisteskrank und ohne Erinnerung. In der nächsten Nacht taucht zusätzlich noch der sich als Seher bezeichnende Lügfix auf, der die Leichtgläubigkeit der Dorfbewohner schnell für sich zu nutzen weiß. Allein Asterix durchschaut den hinterlistigen Schmarotzer, doch ohne Miraculix kann er seine Freunde nicht überzeugen. Deshalb und auch aus dem Grund, dass das Dorf ohne Zaubertrank den Römern ausgeliefert ist, versuchen Asterix und Obelix Miraculix sein Gedächtnis wieder zu geben. Dieser, immer noch schwachsinnig, braut verschiedenste Tränke, die von einem Römer als Versuchsobjekt ausprobiert werden müssen. Derweil ist der Seher Lügfix den Römern in die Hände gefallen, die ihn benutzen, die naiven Gallier aus ihrem Dorf zu vertreiben.

Handelte es sich bei seinem Vorgänger "Asterix bei den Briten" noch um eine 1zu1-Umsetzung des Comic-Bandes mit dementsprechenden Erfolg, kombinierte man bei "Operation Hinkelstein" den Band "Der Seher" mit Szenen aus "Der Kampf der Häuptlinge". Aus letztgenannten wurden ausschließlich die Szenen übernommen, in den Miraculix schwachsinnig nicht in der Lage ist den Zaubertrank zu brauen. Und gerade diese Szenen sind es, die diese eigentlich sehr gelungene Umsetzung des Bandes "Der Seher" zu einem insgesamt eher schwachen Film machen. Denn alle Szenen rund um die Handlung mit dem Seher sind ausgezeichnet inszeniert worden. Der Comicband ist hervorragend und die aus diesem Band stammenden Szenen sind so comicgetreu umgesetzt, wie in kaum einem anderen Asterix-Film. Als Beispiel hierfür sei nur die Filmsequenz genannt, in der der Seher zum ersten Mal auftritt und die Gallier gekonnt hinters Ohr haut. Ebenso gut sind die Szenen, in denen der römische Zenturio den Seher verhört. Zeichnungen, Animationen, Dialoge - hier stimmt alles.
Deshalb ist es einfach nur schade, dass man ausgerechnet "Der Kampf der Häuptlinge" in die Handlung integrieren musste. Mir war schon der Comicband immer ein bisschen zu verrückt, in diesem Film wirken diese Szenen, die leider sehr viel Raum einnehmen, wie ein Fremdkörper. Sie sind kaum lustig, ziehen die Handlung ins Lächerliche und kehren die Moral des Filmes, dass es Zauberei eigentlich nicht gibt, auf albernster Weise ins Gegenteil um.
--- Vorsicht, Spoiler! ---
Das Ende des Filmes kann ebenfalls nicht ganz überzeugen. Die plötzliche, völlig zufällig eintretende Genesung Miraculix wirkt doch etwas einfallslos. Auch hätte man den Seher am Ende des Filmes ruhig verschonen können, statt ihm ebenso wie Miraculix einen Hinkelstein auf den Kopf zu schleudern, so dass dieser dann ebenfalls völlig von Sinnen aus dem Römerlager trappt, wie ein geisteskranker Hund. Das ganze ist wirklich nur sehr eingeschränkt lustig.

Auch hätte man die Darstellung der einzelnen Charaktere noch besser umsetzen können, insbesondere Obelix wirkt nur noch wie ein minderbemittelter Trottel, was natürlich sehr schade ist.
Fazit: Der Film ist als eine Mischung aus sehr vielen guten und sehr vielen albernen Szenen. Für Asterix-Fans zwar durchaus empfehlenswert, andere sollten es aber doch lieber mit den Vorgänger-Teilen der Reihe versuchen.
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am 30. Mai 2013
Den Film habe ich das erste Mal so mit 6-7 Jahren gesehen. Nun bin ich 21 und hab die alte VHS-Kassette beim Umzug wieder entdeckt. Hab ihn mir abends einfach mal eingelegt und angesehen. Ich bin auch heute noch davon begeistert!
Was den Film für mich besonders macht ist vor allem die grafische Gestaltung: Sehr viele Szenen muten sehr malerisch und verträumt an. Die Wälder und Landschaften sind sehr warm, ja teilweise auch etwas düster gestaltet. So etwas gibt es bei heutigen Produktionen einfach nicht mehr. Da muss man den Zeichnern einfach mal ein ganz dickes Lob geben, denn der heutige kalte gefühlslose computergenerierte 3D-Content kommt da einfach nicht ran. Allein die erste Einstellung im Film sagt schon viel darüber aus. Dieser Film wurde wirklich noch für ein breites Publikum gemacht und ich hatte damals wie heute meinen Spaß dabei. Heute sehe ich den Film aber auch aus einem anderen Blickwinkel. Als Kind versteht man manche Anspielungen und "Pointen"/Szenen einfach noch nicht. Operation Hinkelstein bringt auch Erwachsene noch zum Nachdenken. Gestaltung und Story ergänzen sich einfach hervorragend. Dazu muss man allerdings sagen, dass der Film insgesamt eine etwas nachdenkliche bis bedrückende Atmosphäre hat auch wenn es an lustigen Szenen nicht fehlt - er kam mir als Kind immer etwas langatmig und zu ruhig vor. Die Geschichte rund um den "Seher" und die von ihm an der Nase herumgeführten Dorfbewohner , den durchgedrehten Miraculix und natürlich die Hauptprotagonisten Asterix und Obelix, die alles wieder ins Lot bringen müssen (sonst gibts am Ende kein Wildschwein ;-) ) ist alles andere als flach - aber auch nicht zu anspruchsvoll - es handelt sich ja immer noch um einen Jugendfilm. Auch Disney hat mit "Cap und Capper" sehr schöne Zeichentrickfilme gemacht, aber die Asterixcartoons sind vom Niveau her noch ein Stück höher angesiedelt. Diese sprechen häufiger auch ernstere Themen aus dem Alltag an und auch der Wortwitz ist noch ausgefeilter. Gerade das unterscheidet sie von den heutigen, leider immer oberflächiger werdenden, Zeichentrickfilmen. Hier aber erzeugen Bild, Ton und Inhalt eine, für einen Trickfilm, sehr dichte Atmosphäre - etwas ruhiger aber durchaus sehenswert.
Fazit: Operation Hinkelstein ist mal etwas anderes als die vielen knallbunten und hektischen Trickfilme von heute. Ganz klare Kaufempfehlung für einen entspannten Familienabend!
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am 23. April 2017
Sehr guter Klassiker. Nach häufigem Sehen ist mir ein erwachsenes Detail ins Auge gesprungen. Sehr witzige Szene für Erwachsene im Kinderfilm. (Ca. 10 min 40 sek. vor Ende des Films)
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am 17. Oktober 2014
Als eine Gruppe römischer Legionäre versucht, den Druiden Miraculix zu entführen, wirft Obelix einen Hinkelstein. Eigentlich will er dadurch die Römer in die Flucht schlagen und den Druiden retten, aber er sorgt dafür, dass der Hinkelstein genau auf Miraculix landet. Dieser überlebt den Unfall zwar, ist jedoch fortan geistig dermaßen verwirrt, dass er sich nicht einmal mehr an das Rezept des Zaubertrankes erinnern kann. Das gallische Dorf ist einem Angriff der Römer somit schutzlos ausgeliefert. Mitten in diese Situation herein platzt Lügfix, der sich als Seher präsentiert, später allerdings mehr oder weniger freiwillig mit den Römern kooperiert...

Bei "Asterix - Operation Hinkelstein" handelt es sich um den sechsten Asterix-Zeichentrickfilm. Er stammt aus dem Jahr 1989 und basiert auf den beiden Comicbändern "Der Kampf der Häuptlinge" und "Der Seher". Er geht 77 Minuten und ist ab 6 Jahren freigegeben.

Nachdem die fünf Vorgänger ein an ihr Alter angepasstes konstant hohes Niveau erreichen und halten konnten, ist hier der erste kleinere Leistungsabfall zu vermerken. Das Gesamtpaket kann zwar immer noch auf ganzer Linie überzeugen, aber man merkt deutlich, dass auch die Asterix-Reihe mit diesem Film im Zeitalter der medialen Modernisierung angekommen ist. Das fängt beim Soundtrack von Michel Colombier an, der in Fachkreisen zwar als beste Filmmusik aller bis dato erschienenen Asterix-Abenteuer gilt, auf mich stellenweise aber einen unpassenden Eindruck macht. Setzte der Barde Troubadix bisher immer nur seine Leier, seine Carnyx oder seinen Dudelsack ein, tanzt er hier zu Rockmusik in einem Outfit herum, das eher zu einem Mick Jagger gepasst hätte. Natürlich kann man es den Produzenten nicht verübeln, wenn sie Ende der 1980er-Jahre ein bisschen mehr Schwung in die Sache bringen wollen, aber ich finde, dass man bei solchen einzigartigen Geschichten zeitgemäß bleiben sollte. Auch der Zusammenschluss der Frauen gehört eindeutig in diese unpassende Kategorie und erinnert doch stark an hiesige Emanzipationsdebatten. Man wird den Eindruck nicht los, dass Albert Uderzo sich hiervon zum Comicband "Asterix und Maestria" inspirieren ließ, der genau diese Thematik aufgreift. Sicherlich sind solche neuartigen Details irgendwo nett anzuschauen, aber sie passen meiner Meinung nach absolut nicht in die Geschichten des kleinen gallischen Dorfes. Unter diesem Problem leider in meinen Augen übrigens auch die späteren Werke von Albert Uderzo.

Klammert man diese mehr oder weniger überschaubaren Schwachpunkte allerdings aus, bleibt eine erneut detailgetreue Umsetzung der Vorlage übrig. Ohne diesen Film würde in der Asterix-Reihe eindeutig etwas fehlen. Zwar kommt die Kritik an der Hellseherei nicht so gut herüber wie im Comic, aber das dürfte eher daran liegen, dass man sich hier an zwei verschiedenen Geschichten bedient hat. Es ist ein grundsolides Asterix-Abenteuer, dessen heimlicher Höhepunkt für mich persönlich immer noch die unheimliche Ankunft des Sehers Lügfix ist. Diese Szene hat mir früher regelmäßig einen kalten Schauer über den Rücken gejagt. So weit geht es heutzutage zwar nicht mehr, aber diese Szene gehört für mich nach wie vor zu den Highlights der gesamten Asterix-Reihe. Und sie ist ein gutes Beispiel dafür, dass der Soundtrack zu diesem Film größtenteils passend und gelungen ist.
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am 7. März 2013
Die Hefte von Asterix und Obelix habe ich bereits als Kind verschlungen- die Filme sind für mich das perfekte lustig-unterhaltsame Abendprogramm nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Operation Hinkelstein ist gut gemacht, die üblichen kleinen Details, die die Bücher so herrlich machen, sind auch im Film integriert
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am 17. April 2014
Ich hatte den Film nur für Testzwecke ausgeliehen. Mir kam es hierbei weniger auf den Film als vielmehr auf den Leihprzess an.
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am 15. März 2011
Dieser Asterix-Film ist zeichnerisch und auch vom Ton her billigster Machart, aber da mögen die Meinungen und Geschmäcker ja noch auseinander gehen. Auch zur Geschichte kann man verschiedener Meinung sein. Aber das Thema "kölsch" ist nun wirklich ein Witz.
Habe mir den Film wegen der angeblich kölschen Tonspur gekauft und frage mich, wer denn hier bitte schön kölsch spricht. Egal, was für Namen hier die DVD als Sprecher zieren, dies als kölsch zu verkaufen ist eine Frechheit. Spielt das mal einem echten Kölner vor und der wird reagieren wie Automatix, der einen nicht frischen Fisch von Verleihnix ins Gesicht bekommt - und zwar zu Recht!
Wer sich mit dem Gedanken trägt, dieses Machwerk wegen der kölschen Tonspur zu kaufen: bloss FINGER WEG !!!
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am 12. Januar 2013
Das Geschenk kam super an!hat damit nie gerechnet!ein wunderbares geschenk, und der Preis ist einfach wunderb ar. und habe es sonst nirgends bekommen!
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am 21. Dezember 2016
Auch wenn dieser Asterix und Obelix Teil, der durchgeknallte ist, den es gibt und die Produzenten hier wohl etwas probiert haben, ist es trotzdem eine Empfehlung. So viele Kindheitserinnerung und ein kleines eigenes Universum, was so einzigartig ist, einfach toll.

Weiterhin ist die Umsetzung, was Bild und Ton angeht, gut gelungen.
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am 18. Dezember 2012
Die Qualität ist nicht wirklich viel besser als die DVD Version. Trotzdem bin ich mit meinem Kauf völlig zufrieden. Als Asterix Fan sollte man die Blu-ray in der Sammlung stehen haben
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