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Artpop
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ARTPOP [Explicit]
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Titelverzeichnis
| 1 | Aura |
| 2 | Venus |
| 3 | G.U.Y. |
| 4 | Sexxx Dreams |
| 5 | Jewels N' Drugs |
| 6 | MANiCURE |
| 7 | Do What U Want |
| 8 | ARTPOP |
| 9 | Swine |
| 10 | Donatella |
| 11 | Fashion! |
| 12 | Mary Jane Holland |
| 13 | Dope |
| 14 | Gypsy |
| 15 | Applause |
Produktbeschreibungen
Nach der Veröffentlichung der Singles „Applause“ und „Do What U Want“ (feat. R. Kelly) meldet sich Lady Gaga jetzt mit ihrem neuen, mit Spannung erwarteten, 3. Album Artpop zurück. Lady Gaga selbst bezeichnet das Album als Electronic Candy (elektronischen Leckerbissen), das sie mit DJ White Shadow produzierte.
Lady Gaga ist eine wahre Ikone: nicht umsonst wird sie erst 2011 vom FORBES Magazine als “mächtigste Frau der Welt’ bezeichnet. Sie unterhält mittlerweile ein von Andy Warhol inspiriertes kreatives Pop-Imperium, mit dem sie ihre Ideen, Kreationen und Inszenierungen ausarbeitet und den Namen Lady Gaga zum Synonym von perfekter Konzeptkunst und zur modernen Ikone gemacht hat.
Die Veröffentlichung von Artpop markiert den Beginn einer neuen Ära in der Musikindustrie, in der Pop endlich wieder als echte Kunst verstanden werden muss. Tonangebend ist auf Artpop daher einzig und allein die Künstlerin, die sich hinter der Ikone verbirgt. Der Titel Artpop lässt sich auf vielerlei Arten interpretieren; Lady Gaga will damit jedoch in erster Linie ihre kreativen Obsessionen zelebrieren.
Artpop erscheint außerdem als CD+DVD Deluxe Edition. Die Bonus DVD enthält die einstündige Performance von Lady Gaga beim Londoner iTunes Festival 2013.
Produktinformation
- Auslaufartikel (Produktion durch Hersteller eingestellt) : Nein
- Produktabmessungen : 12,19 x 14,3 x 0,99 cm; 119,92 Gramm
- Hersteller : Interscope (Universal Music)
- Modellnummer : B2_0342871
- Erscheinungsdatum : 2013
- Label : Interscope (Universal Music)
- ASIN : B00FOY5JX0
- Herkunftsland : Deutschland
- Anzahl Disks : 2
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 94,201 in Musik-CDs & Vinyl (Siehe Top 100 in Musik-CDs & Vinyl)
- Nr. 3,751 in Limited Edition
- Nr. 33,715 in Pop (Musik-CDs & Vinyl)
- Kundenrezensionen:
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#1 Aura:
Lady Gaga hat ihr früheres Selbst getötet und in einem Kofferraum am Highway 10 zurückgelassen. Auf sehr bizarre und sperrige Weise startet ARTPOP mit "Aura" - und erinnert dabei an die blutrünstigen Szenen des "Telephone"-Videos, Quentin Tarantino oder Robert Rodriguez' Film "Machete", bei dem Gaga ihr schauspielerisches Debüt gibt. Der fulminante Song eröffnet mit einer arabisch anmutenden Gitarrenmelodie, die von Electro-Beats abgelöst wird, deren Härte man so von Lady Gaga noch nicht kannte.
Die Anspielungen auf das Arabische ziehen sich durch den ganzen Song, so fragt Gaga: "Do you wanna see the girl who lives behind the aura?" und könnte damit die Persönlichkeit hinter all den Outfits, ihrem Äußeren und dem Körper(lichen) meinen. "Aura"/"awrah" bezeichnet im Arabischen Blöße bzw. nackte Haut, die es zu verhüllen gilt. Ursprünglich sollte der Song "Burqa" heißen - der Raum für Interpretation ist also groß.
#2 Venus:
"Venus" zelebriert die weibliche Sexualität und nicht umsonst schickte Gaga alle (Männer) aus dem Studio, um den Song im Alleingang zu produzieren. Das Stück sampelt Zombie Zombie's "Rocket Number 9", zitiert griechische und römische Mythologie und auch auf dem Album-Cover findet sich ein Hinweis auf den Song durch Sandro Botticelli's berühmtes Gemälde "Die Geburt des Venus".
Das Ergebnis von Gaga's erster Eigenproduktion polarisiert und erinnert mit seinem industriellen, rauen Sound an "Bad Romance". Der Song ist äußerst wulstig und komplex, so reihen sich zunächst unterschiedlichste Strophen-Teile aneinander, bis der Song im Refrain mit "When you touch me I die just a little inside" (vgl. "la petite mort" als französische Bezeichnung für den Orgasmus) in einem überschwänglich feiernden Ausbruch seinen wortwörtlichen Höhepunkt erreicht. Für mich ein Meisterwerk in sich.
#3 G.U.Y.:
Liebe Grüße von Himeros, Gott des sexuellen Verlangens und Sohn der in "Venus" besungenen Aphrodite. "G.U.Y." ist ein solider, 80er-Jahre-Computerspielmusik-unterlegter Pop-Song über Geschlechterrollen, Emanzipierung und Dominanz. Ich interpretiere ihn so, dass Gaga nicht ständig ihre Dominanz (auch in sexueller Hinsicht) beweisen will, um sich als ebenbürtiger Teil der Partnerschaft zu fühlen und von ihrem Partner auch als solcher wahrgenommen zu werden. "I don't need to be on top to know I'm wanted, 'cause I'm strong enough to know the truth."
#4 Sexxx Dreams:
Der Besuch auf der Venus hat gefruchtet, denn lasziver und sinnlicher als in "Sexxx Dreams" hat man Gaga wohl noch nie gehört. Übereinander gelegte Stimmen, verführerischer Sprechgesang, 80s-Sound und ja, irgendwo ist da auch Madonna. Ein verruchter Song über ebenso verruchte Träume, der sofort ins Ohr geht, großes Single-Potential hat und eigentlich gar keiner weiteren Beschreibung bedarf.
#5 Jewels N' Drugs:
Mit diesem Song wollte Gaga aus der (Pop-)Box ausbrechen und ihrer Liebe für andere Genres Ausdruck verleihen. Mit Unterstützung der Rapper T.I., Too $hort und Twista gelingt Gaga ein Ausflug in den Hip Hop, der durch DJ White Shadow's wobbelnder Dubstep-Untermalung so weit vom ARTPOP gar nicht entfernt ist. Ein außergewöhnlicher, frecher und für viele zunächst bestimmt schwer zugänglicher Song.
#6 MANiCURE:
Eine Maniküre als "man cure"? Ja, wenn das denn so einfach wäre. Gaga ist süchtig nach Liebe und schreit nach Heilung. Noch nie war ihre Stimme kratziger und noch nie hat rasanter Electro-Pop so sehr nach dreckigem Rock'n'Roll geklungen. Ein kokettes Album-Highlight, das gut und gerne noch 1-2 Minuten länger hätte sein können.
#7 Do What U Want:
Für einen Ausflug in die Welt des R&B hat sich Gaga Urgestein R. Kelly ins Boot geholt, der in der Vergangenheit ebenfalls mit der ein oder anderen Negativ-Schlagzeile zu kämpfen hatte. "Do what you want with my body" - aber ihren Geist und ihr Herz bekommt ihr nicht. Noch treffender kann man Kritikern nicht entgegentreten. So simpel das musikalische Arrangement des Midtempo-Songs, so herausragend die stimmliche Leistung der beiden. Kritiker scheuten sich nicht vor einem Vergleich mit Christina Aguilera und auch das Publikum scheint begeistert, so wurde der Song nach einem ersten Verkaufserfolg kurzerhand zur zweiten (statt "Venus") auserkoren.
#8 ARTPOP:
Eine Interpretation von ARTPOP bietet der gleichnamige Song mit der Botschaft: "Sei wie du bist - samt all deinem Glanz und deiner Grausamkeit - und ich werde dich lieben. Wir können zusammengehören." Und so wie in Gaga's Schaffen Kunst und Popkultur, verschmelzen im Titelsong ein hypnotisierender 80s-Beat und magische Stimm-Arrangements zu einem ganz besonderen Electro-Pop-Moment, der einen in Trance versetzt.
Gaga gehe es mit ihrem ARTPOP nicht um kommerziellen Erfolg, sondern darum, ihren Fans eine Freiheit und ein Selbstbewusstsein zu vermitteln, welche allem standhalten können. "Akzeptiere deine Einzigartigkeit - denn durch sie wirst du zu etwas Besonderem."
#9 Swine:
"Swine" ist ein Song, der, so Gaga, von der düstersten Zeit ihres Lebens handelt. Zur näheren Geschichte hält sie sich ungewohnt bedeckt und lässt die Musik für sich sprechen. Laut und klagend singt sie "You're just a pig inside a human body" und auf quiekende "SWINE!"-Kreische folgen immer intensiver werdende, elektronisch hämmernde Instrumental-Teile. Sicherlich für manche gewöhnungsbedürftig und sperrig, aber definitiv ein außergewöhnlich aggressiver und emotionaler Höhepunkt des Albums.
#10 Donatella:
Mit Zeilen wie "Walk down the runway, but don't puke" ist "Donatella" eine Hommage an Mode, Geld und Luxus, die sich selbst nicht allzu ernst nimmt. Pulsierende, harte Electro-Beats (die mich an die französische Band Yelle erinnern) untermalen den lauten Refrain, bei dem unweigerlich dürre Supermodels mit Champagner-Flaschen vor dem geistigen Auge erscheinen und neckisch "I'm a rich bitch, I'm the upper class" rufen. Ein fabelhafter, energischer Soundtrack für die (über-)selbstbewussten Stunden des Lebens.
#11 Fashion!:
Wie sehr ich vor dem ersten Hören Angst vor diesem Song hatte. "Produziert von will.i.am und David Guetta" gilt für mich nicht unbedingt als Qualitätssiegel. Umso beruhigter war ich, als ich ihn schlussendlich für "gut" befinden konnte. Thematisch in einer Reihe mit "Donatella", ist "Fashion!" entschleunigter, urbaner Pop mit deutlichen 80er-Einflüssen. Und natürlich mit dabei: das obligatorische Gemurmel von will.i.am, diesmal sogar in (fragwürdigem) Französisch.
Wäre Gaga absurderweise nicht bereits mit einem anderen Song namens "Fashion" (ohne Rufzeichen) auf dem Soundtrack zum Film "Confessions Of A Shopaholic" zu hören, wäre "Fashion!" (mit Rufzeichen!) ein würdiger Ersatz.
#12 Mary Jane Holland:
Die "Lady of the 'Dam" (eine Anspielung auf "damned" und "Amsterdam") streift durch das Rotlichtviertel Amsterdams, vorbei an russischen Prostituierten und billigem Gin, die dort mindestens genauso leicht zu haben sind, wie Marihuana ("Mary Jane"). Gaga schlüpft in die Rolle der "Mary Jane", durch die sie sich besser zu fühlen scheint. Aus ihrer Vorliebe zu Marihuana während des Songschreibens machte die Sängerin bereits in einem CBS News-Interview 2011 keinen Hehl. Politisch inkorrekt (aber ehrlich), inhaltlich mysteriös und typisch Gaga, erinnern Titel und Feeling des Songs außerdem an ihren früheren Song "Bloody Mary" - ein Zufall?
#13 Dope:
Anfang September 2013 beim iTunes Festival als Erstversion und Fan-Song "I Wanna Be With You" vorgestellt, kommt in "Dope" wieder jene Gaga zum Vorschein, die wir schon von "Yoü And I" kennen: Klavier, tiefer Bass und die erdig-rauchige Stimme einer gequälten Seele. Als emotionalster Song und gleichzeitig einzige Ballade des Albums sticht "Dope" deutlich heraus und ist laut Gaga eine intime, tiefgründige Offenbarung. Im Studio soll es gar zu einem Ausbruch der Gefühle gekommen sein - das spürt man. Eine herausragende Leistung, die Gaga's Können als talentierte Singer-Songwriterin unterstreicht.
#14 Gypsy:
Inhaltlich schließt "Gypsy" am Vorgänger an. Gaga ist ständig auf Reisen, um bei ihren geliebten Fans zu sein - und muss gleichzeitig die Lieben daheim zurücklassen. Nach einem kurzen, ruhigen Piano-Intro verwandelt sich der Sound aber in eine mitreißende Pop-Hymne mit temporeichem Schlagerbeat, die sich vielleicht am besten als "The Edge Of Glory" auf Speed beschreiben lässt. Wahnsinnig eingängig und als vorletzter Track des Albums wie ein Aufbruch der sonst eher strengen, harten Electro-Beats.
#15 Applause:
Gaga lebt für den Moment, an dem das Publikum glücklich ist. Und das ist genau dann, wenn auch der Applaus passiert. Der Song, der als erste Single-Auskopplung den meisten bekannt sein dürfte, dient musikalisch und inhaltlich als perfekter Abschluss des Album und ist eine metaphorische Verbeugung vor dem Publikum. Umso glücklicher bin ich, dass dieser runde Abschluss nicht, wie oft üblich, noch mit etwaigen Bonus-Tracks oder Remixes zerstört wird.
Fazit:
ARTPOP strotzt vor Intensität, Extravaganz und Theatralik. Es ist laut und pulsierend wie eine exzessive, durchtanzte Nacht in einem dröhnenden Underground-Club.
Gaga nimmt das Publikum mit auf eine Reise zwischen inhaltlichen Extremen, singt in unverblümter Ehrlichkeit über Sex und Drogen, seelische Abgründe, Ruhm und schwankendes Selbstbewusstsein - und kleidet dabei ihren wahren Rock'n'Roll-Charakter in hämmernde Electro-Beats und die für sie so typischen, süchtig machenden Melodien.
Alle 15 Songs wurden von ihr in enger Zusammenarbeit mit DJs/Songwriter/Produzenten wie Paul "DJ White Shadow" Blair und Anton "Zedd" Zaslavski geschrieben und (mit)produziert. Gaga's persönliche Note, aber auch der kreative, frische Elan ihrer bisher eher unbekannten Partner aus der elektronischen Musik ist unverkennbar.
Und obwohl Gaga in jedem Song ihrer Persönlichkeit einen neuen Anstrich verleiht, gewährt das rundum stimmige Album allen, die sich darauf einlassen, einen spannenden und berührenden Blick auf die Künstlerin hinter der "Aura".
Laut eigener Aussage soll ARTPOP "eine Feier der elektronischen Leidenschaft" sein, und dass trifft den Nagel auf den Kopf. ARTPOP bringt elektronische Popmusik/Dancemusik auf ein neues Level, die Musik ist eine noch nie dagewesene Mischung aus riesigen Pop Hooks und atemberaubenden Elektrobeats und Synthesizer-Melodien.
Um die Gesamtheit des Werkes zu erfassen muss man eine gewisse Vorliebe für diese moderne Musikrichtung haben. Viele Leute werden ARTPOP (wie auch Gaga's vorherige Alben) als „Trash“, „Einheitsbrei“ oder „billige Kirmesmusik“ bezeichnen, weil sie das Genre nicht verstehen: Einen guten elektronischen Song zu schreiben und zu produzieren ist viel komplexer und anspruchsvoller wie eine Pop-Ballade, die nur von einem Klavier oder einer Gitarre begleitet wird.
Das Album kommt in einer wunderschönen Aufmachung, das Booklet, die Plastik-Case und die CD sind aufwendig und kreativ gestaltet. Das von Jeff Koons erstellte Cover, das auf dem Bildschirm eher wie eine billige Collage rüberkommt, blüht auf dem Booklet in voller Pracht auf (Schriftzüge sind aus glänzender Folie modeliert)und wirkt wie ein Meisterwerk. Schon hier sammelt Lady Gaga jede Menge Pluspunkte, denn nur die wenigsten Künstler geben sich bei der Gestaltung ihrer „physikalischen“ Alben so viel Mühe. Jetzt aber an das Eigentliche, die Musik!
Track by Track Bewertung:
1. AURA 8/10
„Aura“ ist eines der experimentierfreudigsten Songs auf dem Album. Im Intro treibt Gaga den „Trash-Faktor“ auf die Höhe, die Strophen werden von hammerharten Technobeats begleitet. Es folgt ein himmlischer Chorus, dem der Song seine 8/10 Punkte verdankt. Ein gelungener Auftakt, der noch lange nach dem Hören im Ohr bleibt.
2. VENUS 8.5/10
„Venus“ ist ein echtes Highlight auf ARTPOP. Eine interessante Mischung aus den Bowie-70ern, modernen Synthesizern und teilweise sehr seltsamen Harmonieklängen. Die Musik ist perfekt auf das außerirdische und göttliche Thema (Venus als Göttin der Liebe) des Stücks abgestimmt. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran jemals etwas wie „Venus“ gehört zu haben, das Lied spiegelt das innovative Potential ARTPOP's und das Spielen mit neuen Arrangements wieder.
3. G.U.Y 9/10
Dieser Song beginnt mit der Einführung von einer weiblichen Computerstimme. Die Nummer behält diesen dunklen, seltsamen und genialen Unterton, überzeugt aber mit einem eingängigen Refrain und gibt eine gute Figur als einer der zahlreichen Dance-Hits auf dem Album ab!
4. SEXXX DREAMS 10/10
Ein etwas dunkler und schmutziger Dance-Song mit dem besten Chorus auf dem gesamten Album. „Sexxx Dreams“ ist mein persönlicher Lieblingstrack, volle Punktzahl!
5. JEWELS N' DRUGS (feat. T.I, Too Short & Twista) 8/10
Mit dieser Nummer musste ich erst ein bisschen warm werden: ein waschechter Hip-Hop Song, der beim ersten Mal Abspielen nicht so richtig auf das Album passen will. Beim erneuten Hören reißen einen der Beat und die Rap-Parts aber doch mit und besonders Gaga's Refrain, der leider nur in der zweiten Hälfte des Songs vorkommt, runden den Track angenehm ab!
6. MANICURE 9/10
Ein super Glamrock-Popsong mit Ohrwurm-Garantie!
7. DO WHAT U WANT (FEAT. R KELLY) 9/10
„Do What U Want“ ist ein R&B Song mit lupenreinen Dubstep Beats. Die Strophe von R&B Urgestein R. Kelly ist zwar gut gemeint, verblasst aber leider neben Gaga, die stimmlich richtig aufblüht und mit dem Refrain einen echten Volltreffer landet.
8. ARTPOP 8/10
Der Titelsong der Platte hebt sich von den anderen Dance-Hits auf ARTPOP ab. Die Strophen und der Chorus haben etwas mystisches und hypnotisches. Ein tolles Lied, dass wieder die Vielfältigkeit des Werkes unter Beweis stellt.
9. SWINE 7/10
Die Techno-Hymne „Swine“ glänzt mit Strophen, die sich etwas zu sehr nach Autotune anhören und einem rockigen Refrain, dem ein Electro-Breakdown folgt, der die Tanzflächen der Clubs zum Glühen bringen wird.
10. DONATELLA 10/10
Wow! Ein riesiger, unerwarteter Dance-Hit und ein weiteres, absolutes Highlight der Platte. Meiner Meinung nach Single-würdig!
11. FASHION! 6/10
Von dieser Lady Gaga/Will.I.Am Kollaboration hatte ich mehr eindeutig mehr erwartet. Ein belangloser Text und Will.I.Am's Möchtegern-Französisch zum Schluss (was soll denn das?) machen den Song zu einem mittelmäßigen Dance-Track. Einzig Gaga's Stimme, die sich in diesem Stück sehr nach Florence + The Machine anhört, und das Klavier-Thema retten „FASHION!“. Trotzdem ein wenig Schade!
12. MARY JANE HOLLAND 8.5/10
„Mary Jane Holland“ hört sich plump gesagt an, als hätte Gaga im Tonstudio ein Schäferstündchen auf dem Mischpult gehabt und mit der rechten Pobacke zu viele Knöpfe gedrückt! Das Ergebnis kann sich aber sehen lassen. Ein eingängiger Elektro-Song, der sich gerade durch die Vielschichtigkeit der Effekte auszeichnet und einem zum Mittanzen zwingt.
13. DOPE 10/10
Die große Überraschung auf ARTPOP! Eine herzzerreißende Klavier-Ballade in der Gaga eine emotionale Seite zeigt und ihre rauchige Power-Stimme auspackt. Mich hat „Dope“ sehr berührt, man merkt, dass Gaga tief aus ihrem Herzen schreibt „Each day, I cry / Oh, I feel so low from living high /... I need your more than Dope“. Das vielleicht schönste Lied, das Fräulein Gaga je geschrieben hat. Wundervoll!
14. GYPSY 9.5/10
„Gypsy“ fängt mit einem traurigen Intro (wieder nur Gaga mit Klavier) an und entwickelt sich zum „glücklichsten“ Lied auf ARTPOP. Der Song wechselt zwischen eher ruhigen Strophen und einem Power-Tech-Chorus („I'm, I'm, I'm, I'm a... Gypsy“). Ein sehr besonderer und schöner Dance-Song! Gaga gibt zum Ende des Albums nochmal richtig Gas!
15. APPLAUSE 10/10
Mit der ersten Singleauskopplung von ARTPOP konnte Lady Gaga nichts falsch machen! Die Strophen hören sich merkwürdig, gut an, dazu ein mitreißender Beat und ein explodierender Refrain: fertig ist der perfekte Chartstürmer und ein großartiger Abschluss für das Pop-Album des Jahres!
ARTPOP ist ein gigantisches Pop/Dance Album, das den hohen Erwartungen absolut gerecht wird. Es bietet das was es soll: tanzbare Musik für die perfekte Clubnacht und ist dazu noch facetten- und abwechslungsreich!
Ob man sie und ihre Musik mag oder nicht, Lady Gaga ist eine der wenigen verbliebenen Musiker in der Popszene, die alle Songs selber schreiben und produzieren. Ihr musikalisches Talent und ihre stimmliche Darbietung sind überzeugend (wer Gaga noch nie live am Klavier gehört, der hat etwas verpasst). Ihre Arbeit, sei es eine Live-Show, ein Fotoshooting, Musikvideo, Outfit oder natürlich ihre Musik, hat immer eine tiefere Bedeutung und einen künstlerischen Aspekt, auch wenn dies nicht für jeden offensichtlich ist.
Mit alledem springt Lady Gaga aus dem Rahmen der 0815-Popsängerinnen, in den ihre Kritiker sie immer wieder stecken wollen. Sie ist derzeit der größte und beste Popstar, den wir haben und hoffentlich bleibt sie uns noch lange so erhalten. Für mich zumindest, ist sie jetzt schon eine Legende der Musikgeschichte.
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