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am 22. Juli 2012
Die Entscheidung im 2. Weltkrieg steht immer noch auf der Kippe, jede der Konfliktparteien hält die anderen so gut wie möglich im Auge. Deshalb sind sich die Amerikaner ziemlich sicher, dass die Nazis ernsthafte Absichten am Bau einer Atombombe haben. Einer der führenden Geheimdienstchefs wird deshalb beim Nuklearforscher Alvah Jesper (Gary Cooper), einem früheren Studienkollegen, vorstellig. Jesper kennt sich nämlich nicht nur in der Materie gut aus, sondern hält so gut möglich Kontakt mit Kernforschern in Europa, die fast zwangsläufig für die Nazis und Faschisten arbeiten müssen. In der Schweiz soll er eine ältere, von den Nazis zur Mitarbeit genötigte Forscherin treffen und ausser Landes schaffen. Der Plan misslingt aber und die Forscherin wird getötet. Immerhin kann sie Jesper noch auf die Fährte eines Kollegen Polda (Vladimir Sokoloff) in Italien bringen. Diesem drohen die Mussolinigetreuen, dass seine Tochter sterben würde, sollte der Professor nicht loyal sein. Der Professor hat aber seine Ideale nicht vergessen und willigt in Jespers höchst riskanten Plan ein, zusammen mit der Tochter und unterstützt von Rebellen die Flucht zu wagen.
Mit "Cloak and Degger" (Warner Bros., 1946) hat Regisseur Fritz Lang eine spannende Agentengeschichte gedreht. Das Ende des Krieges war hier ein sehr hilfreicher Begleitumstand, ermöglichte das doch, dass die Figuren und die Geschichte im Vordergrund standen und weniger die Kriegspropaganda aus vielen Filmen der vergangenen Jahre. Die Handlung macht einen für Hollywood bemerkenswert realistischen Eindruck. Vor allem aber bleibt die Spannung erhalten, und das, obwohl bis kurz vor Schluss auf turbulente Action-Szenen weitgehend verzichtet wird. Die Darsteller wirken glaubhaft. Der Film ist wirklich gelungen. Man merkt, dass Fritz Lang ein Könner seines Fachs war, selbst wenn er bekanntere Filme gedreht hat als diesen.
Ein etwas höherer Bekanntheitsgrad hätte dem Film wohl auch zu einer gelungeneren DVD verholfen, als es die vorliegende aus der "Arthaus Retrospektive" zulässt. Der Film ist natürlich noch in schwarz/weiss und im Format 4:3. Er dauert auf DVD 97 Minuten. Damit wird dem Publikum von Studiocanal leider nur eine gekürzte Fassung vorgesetzt. Aber auch aus Gründen der Ausstattung wäre eine Veröffentlichung über Warner Home Video viel besser gewesen: Es gibt hier nur eine deutsche und eine englische Tonspur, die immerhin beide gut verständlich sind. Es lohnt sich übrigens durchaus, ab und zu auf die Originaltonspur zu wechseln, weil dort einige Zusammenhänge zum Teil anders sind. Untertitel gibt es leider nur auf Deutsch. Was bei den Sprachen karg daherkommt, setzt sich leider im Bonusbereich fort, denn dieses besteht leider nur aus Programmvorschau. Schade, dass man es verpasst, dem Film die gebührende Würdigung durch Vollständigkeit und Hintergrundmaterial angedeihen zu lassen. Deshalb reicht es leider insgesamt nur für zwei von fünf Decknamen.
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am 24. April 2012
Rezension zu: "Im Geheimdienst" (USA 1946)

Zum Inhalt:

Gegen Ende des II. Weltkrieges beauftragt der US-Geheimdienst den Physiker Alvah Jespter (Gary Cooper) damit, in Europa in Erfahrung zu bringen, wie weit die Forschungen der Nazis zum Bau von Atombomben bereits fortgeschritten sind. Jesper versucht zuerst in Italien einen gewissen Professor Polda zu finden, um ihn zur Mitarbeit zu überreden. Dessen Tochter, Maria, die von Nazis entführt worden ist, versucht Jesper mit Hilfe von geheimen Widerstandskämpfern zu befreien, wobei er sich in die Widerstandskämpferin Gina verliebt, was den Auftrag aber nicht unbedingt leichter erfüllbar macht und für beide existenzielle Konflikte mit sich bringt.

Bewertung:

Das "Lexikon des internationalen Films" bewertete diesen Film folgendermaßen:

"Abenteuerliches Spionagedrama, grob konstruiert, aber spannend in Szene gesetzt und gut gespielt. Langs Handschrift zeichnet diesen Film allerdings nicht aus."

"Im Geheimdienst" (Originaltitel: Cloak and Dagger) ist ein spannender Spionagefilm des Regisseurs Fritz Lang aus dem Jahre 1946 mit Gary Cooper und Lilli Palmer in den Hauptrollen.
Ein absolut sehens- und empfehlenswerter Film mit einer sehr guten Besetzung. Die deutsche Schauspielerin Lilli Palmer (1914-1986) gerät leider -völlig zu Unrecht- immer mehr in Vergessenheit. Die Ehefrau des britischen Theaterschauspielers und Filmstars Rex Harrison, war in den 50er- und 60er-Jahren in England, den USA und in Deutschland eine vielbesetzte Schauspielerin. Der Schauspieler Robert Alda ist der Vater des Schauspielers Alan Alda, des Hauptdarstellers in der US-amerikanischen Fernsehserie M.A.S.H.

Die Bild- und Tonqualität [schwarz-weiß; Filmlänge ca. 97 min] ist -gemessen am Alter des Films- sehr gut.

A C H T U N G !!!

Die Original-Filmlänge dieses Films wird mit 102 bzw. 106 Minuten angegeben.
Der Anbieter "StudioCanal" veröffentlichte diesen Film im Jahre 2000 als VHS-Video-Band mit einer Filmlänge von 106 Minuten.
Der selbe Anbieter "StudioCanal" veröffentlichte 2011 und 2012 diesen Film auf DVD mit einer Filmlänge von nun 97 Minuten in
beiden DVD-Veröffentlichungen.

Das ergibt eine D I F F E R E N Z von 9 Minuten!!!

FAZIT:

Ich kenne diesen Film noch aus meiner Kindheit und mag diesen Film.
Meines Erachtens verdient dieser Film 5 Sterne!!!
Die gängige Praxis, alte Filme zu zerschneiden und damit einen Film zu entwerten, kann ich nicht nachvollziehen!!!
Interessieren würde mich der Grund allerdings schon, warum hier geschnitten wurde!!!
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am 5. Januar 2013
Nun, was soll man über diesen Film sagen? Ein Spionage-Thriller eben, der in letzten Jahren des 2. Weltkriegs spielt. Bauen die Deutschen eine Atombombe oder nicht? Im Film: ja. Sie bauen eine (man bedenke das Entstehungsjahr des Films, 1946. Zu dieser Zeit wussten ja nur wenige Eingeweihte darüber Bescheid, dass, u.a. wegen Mangel an spaltbarem Material und Mangel an industrieller Kapazität, keine deutsche Atombombe im Bau oder in Planung war).
Die Story in Kürze: eine ungarische, von den Deutschen zur Mitarbeit an ihrem geheimen Atombombenprojekt erpresste Wissenschaftlerin hat sich in die neutrale Schweiz abgesetzt und Kontakt zur Gegenseite, d.h. den Amerikanern, aufgenommen.
Alarmiert durch entsprechende Andeutungen von ihrer Seite aus, kontaktiert der amerikanische Geheimdienst OSS einen US-Wissenschaftler, der sie von früher kennt, und schickt ihn nach Europa und in die Schweiz, um sie zu treffen und sie zum endgültigen Bruch mit den Deutschen und zum Wechsel auf die amerikanische Seite zu bewegen. Die deutsche Seite bekommt schnell Wind davon und ergreift recht drastische Gegenmaßnahmen, was dazu führt, dass unser Mann unser falscher Identität eine gefährliche Geheimmission ins besetzte Italien antreten muss und bald alle Hände voll zu tun hat, um sich die deutschen Agenten bzw. die faschistischen Ordnungskräfte vom Leibe zu halten.
Die Story erinnert ein bisschen an entsprechende Hitchcock-Filme Ende der 30-er-Jahre, wie „Der Auslandskorrespondent“, „Saboteur“ oder „Die 39 Stufen“. An diese kommt der Film aber nicht heran, was Spannung und Atmosphäre betrifft. Es ist alles recht vorhersehbar und es gibt kaum überraschende Wendungen und wenn doch, dann sind sie nicht besonders glaubhaft. Fritz Lang, der nach seiner Emigration in Hollywood als Regisseur erfolgreich war, hat diesen Film 1946 gedreht, d.h. zu einer Zeit, als die Schrecken des 2. Weltkriegs noch frisch in aller Bewusstsein waren. Natürlich muss der Film vor dem Hintergrund der damaligen Situation gesehen werden, wobei das im Film aufgeworfene Ethikproblem, nämlich die Verantwortung eines Wissenschaftlers für die Folgen seiner Arbeit, hier für die Mitarbeit an einem Projekt, durch das ein verbrecherisches Regime in den Besitz von Massenvernichtungswaffen gelangen kann, durchaus an Aktualität nichts verloren hat.
Fazit: Inbesondere wegen der Hauptdarsteller, Gary Cooper als zum Geheimagenten mutierter Atomphysiker (mit - für einen Uniprofessor - beachtlichen Nahkampffähigkeiten) und der jungen Lili Palmer, ein durchaus sehenswerter Film trotz einiger Schwächen und Ungereimtheiten.
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am 13. Juni 2012
I have the DVD released in Spain: 103 minutes.
The German DVD 97 minutes. It is a censored copy. Bad.
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