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Arten sterben: Wendepunkte der Evolution Gebundene Ausgabe – 1. März 2016
Kaufoptionen und Plus-Produkte
- Seitenzahl der Print-Ausgabe240 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberTheiss in Herder
- Erscheinungstermin1. März 2016
- Abmessungen22 x 2.1 x 27.5 cm
- ISBN-103806232849
- ISBN-13978-3806232844
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Biodiversität und ErdgeschichteGebundene AusgabeKOSTENFREIER Versand durch AmazonErhalte es bis Freitag, 31. MaiNur noch 2 auf Lager (mehr ist unterwegs).
Produktbeschreibungen
Pressestimmen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Iris Newton promovierte an der Universität Liverpool in Archäologie. Sie hat zahlreiche Bücher aus dem Englischen übersetzt.
Produktinformation
- Herausgeber : Theiss in Herder; 1. Edition (1. März 2016)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 240 Seiten
- ISBN-10 : 3806232849
- ISBN-13 : 978-3806232844
- Originaltitel : The Great Extinctions
- Abmessungen : 22 x 2.1 x 27.5 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 614.589 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 2.302 in Populärwissenschaft (Bücher)
- Nr. 11.946 in Biowissenschaften
- Nr. 16.069 in Ingenieurwissenschaft & Technik (Bücher)
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Diese erfrischende Buch ist jedem kritischen Leser wärmstens empfohlen.
Nach einer umfangreichen Einleitung, die die Themen Evolution, paläontologische und geologische Grundbegriffe und die Arten und Ursachen des Aussterbens behandelt, folgen sehr ausführlich die großen "fünf Artenaussterben".
Die Texte sind verständlich, die Grafiken hervorragend, dagegen fallen einige Bilder (Darstellungen der Lage der Erdmassen und der Flora und Fauna) leider etwas ab. Zu rühmen ist die ausführliche grafische Darstellung der Erdzeitalter und die jeweilige Aussterbensrate.
MacLeod beschreibt schlüssig, wie immer wieder "interene" Ursachen das Artenaussterben befördert haben. Für den Laien überraschend, dass sehr oft die Höhe des Meeresspiegel eine wichtige Rolle gespielt hat.
Natürlich erwartet jeder Leser eine Erklärung des Sauriersterbens, aber MacLeod bleibt sich treu, er bietet keine einfache Lösung (in der Populärliteratur der Yukatan-Impakt) an. Er weist sogar nach, dass der Impakt alleine nicht genug Energie freigesetzt hätte, die zu einer solchen Katastrophe hatte führen können. Auch hätte der "nukleare Winter" höchstens einige Hundert Jahre gedauert.
So liefert MacLeod auch alle Daten, um zu erkennen, dass der Manicouagan Impakt in Kanada, der auch auf einen 10 km Brocken zurückzuführen ist, in einer Zeit auftrat, in der die Aussterbensrate besonders gering war.
Ursächlich für das "Dinosterben" soll der Vulkanismus der Dekkan Lavafeldes in Indien gewesen sein; dieses wird ausführlich behandelt. Leider ist das Buch in seiner englischen Version 2013 erschienen, so dass der Artikel von Richards, Alvarez (!) u.a. nicht mehr brücksichtigt werden konnte; der die Schockwellen des Impakts als Ursache des Vulkanausbruchs sieht.
Das letzte Drittel des Buches ist dem Aussterben in den letzten 60 Mio. Jahren gewidmet, längst nicht so spektarkulär, aber deutlich näher, da uns die Gestalt der Erde, Flora und Fauna vertrauter sind.
Letztlich bleibt die Frage nach dem Artenaussterben in Gegenwart und Zukunft.
Ausgesprochen positiv ist zu bewerten, das MacLeod auf moralsierende Aufrufe verzichtet, sondern, dass er Fakten nennt und der Menscheit zutraut den richtigen Weg zu finden. Das Ganze ohne Zorn und Eifer.
Fazit: trotz kleiner redaktioneller Mängel - wohl in Verantwortung des Lektorats - ein sehr gutes und wichtiges Buch. Absolut empfehlenswert.
Über Artenvielfalt wird heute viel gesprochen, dennoch kam es im Lauf der Erdgeschichte zu Ereignissen von einer unvorstellbaren Gewalt, denen teils über 95 Prozent der Spezies zum Opfer fielen, eine Quote mit Konsequenzen, die sich unserem Horizont entziehen. In "Arten sterben - Wendepunkte der Evolution" geht es um eine vielschichtige Betrachtung dieser Extinktionswellen. Das Rüstzeug dazu liefern die einleitenden Kapitel, in denen die Auslöser und Mechanismen, frühere - Darwin! - und aktuelle Theorien sowie weitere relevante Aspekte erläutert werden, nicht zuletzt auch die fossilen Belege hierzu.
Anschließend geht es um die einzelnen Großereignisse, denen je ein Abschnitt mit mehreren Kapiteln gewidmet wurde. Diese Kapitel lauten jeweils "Rahmensituation", "Artensterben", "Zeitlicher Verlauf" und "Ursachen"; es gibt immer eine Einleitung zum Abschnitt, eine Zusammenfassung am Ende und bisweilen weitere Unterkapitel, gerade bei besonders komplexen Aussterbenswellen.
Nicht nur die anschaulichen, auch für interessierte Laien ohne bemerkenswerte Vorkenntnisse problemlos verständlichen Erläuterungen begeistern, sondern nicht zuletzt das reichlich vorhandene und ideal eingesetzte Bild- und Grafikmaterial. Besprochene Arten werden durch die Visualisierung geradezu lebendig, grafisch abgebildete Statistiken ermöglichen eine differenzierte und vergleichende Betrachtung, Karten zeigen, wo wesentliche Gegebenheiten und Abläufe zu verorten sind.
Hervorgehoben werden soll der angemessene Schwerpunkt auf anthropogenes, also durch den Menschen hervorgerufenes Artensterben, ein nicht erst seit ein paar Jahren augenfälliger Faktor für die Minderung der Biodiversität, wie sie sich uns zurzeit zeigt. Angemessen kritisch, doch nicht panisch nimmt sich der Autor diesen Aspekt vor. Auch die Zusammenfassung und Schlussfolgerungen gegen Ende des Buchs beziehen den Einfluss des Menschen ein, ohne ihn im Kontext zu überhöhen oder aber zu marginalisieren. Ohne allzu schulmeisterlich daherzukommen, erzielt der Autor doch einen enormen Lerneffekt bei jedem, der sich für die Evolution interessiert und vor einer genauen Analyse der Massensterben nicht zurückschreckt, die gewissermaßen Platz schufen für neue Entwicklungen.
Ein gehaltvolles, fundiertes, auch für ein breites Publikum verständliches Buch zu einem höchst spannenden Thema!