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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
53
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am 28. März 2011
ich versuche es kurz zu machen:

Der Anfang ist durchaus noch vielversprechend, aber rasch schleicht sich eine gewisse Belanglosigkeit ein.
Das Buch liest sich ziemlich schnell weg, die Komplexität der Geschichte hält sich deutlich in Grenzen, die Artemis-Variante "Orion" ist nicht wirklich gelungen, da sie im Grunde nicht viel zur Story beiträgt, auch die meisten anderen Figuren bieten nur die gewohnten Versatzstücke, gepaart mit technischen Brimborium und entwickeln sich nicht. Das Ende wird dann holterdipolter abgewickelt, trotz der zahlreichen Toten wird zur Tagesordnung übergegangen, ein offenes Ende ist sogar auch noch möglich)...

Es ergibt sich ein ähnlicher Effekt wie beim vorletzten Harry Potter: Vor dem letzten Band muss (auch Colfer will ja nur noch einen Artemis-Fowl-Roman schreiben) schnell noch eine Lücke gefüllt werden (aber warum eigentlich?) Soll die Hautperson schnell noch in einen Zustand von Labilität und Verwundbarkeit gebracht werden, damit es im letzten Band besonders spannend wird?

Insgesamt: Ein Buch, wie mit einem Generator geschrieben, wenig inspiriert. Ich hoffe, der Autor war nur zu beschäftigt und läuft im letzten Band wieder zu alter Form auf.
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am 15. März 2012
Das vorletzte Abenteuer rund um Artemis Fowl und seine Freunde, ja Freunde, denn mittlerweile hat sich einiges getan und Artemis ist auch nicht mehr derselbe wie früher. Aber warum? Unser Verbrechergenie ist durch all seine Begegnungen mit dem Erdvolk soweit verändert, dass er sogar nur noch Gutes tun möchte und versucht die Welt zu retten. Allerdings ist die Mischung aus Schuldgefühlen, genialen Ideen und Selbstzweifeln, die Artemis plagen, weil er eigentlich böse sein wollte, nun aber Gutes unternimmt oder den Guten hilft, sehr aufrührend und so leidet der Ärmste am sogenannten Atlantis-Komplex. Es ist einfach witzig, wenn man beobachtet, wie neurotisch und paranoid sich Artemis verhält und erst recht, wenn man Bekanntschaft macht mit Orion. Orion, wer ist denn das? Das kann ich hier leider nicht näher erläutern, dann wäre ja der ganze Spaß weg. J

Soviel sei jedoch gesagt, Artemis schliddert zusammen mit Holly und den anderen wieder in ein sehr turbulentes Abenteuer und wie sagt Nummer Eins so schön: Könnt ihr nicht einfach mal ein Picknick machen oder etwas anderes ganz Normales, müsst ihr immer gleich die Welt retten? Ja, müssen sie und es bleibt nur zu hoffen, dass sie es noch weiter tun!

Es gibt wieder jede Menge Action und die gesunde Portion Humor ist auch dabei, einfach klasse! Dieses Buch sei also allen Fans der Artemis-Reihe empfohlen und all denen, die Elfen, Zwerge, Dämonen und andere Wesen zu schätzen wissen!

Von mir gibt es fünf der fünf möglichen Sterne!
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am 21. Juli 2011
Ich muss mich meinen maulenden Vorrednern leider anschließen. Der neueste Artemis Fowl - Roman kommt an seine Vorgänger nicht heran. Über den Inhalt gehe ich deshalb nicht ein.
Man sollte zwar im Hinterkopf behalten, dass es sich hierbei um einen Kinder- bzw. Jugendroman handelt und nicht unbedingt auf Erwachsene abzielt - auch wenn sich Artemis bei den erwachsenen Lesern ebenfalls zahlreiche Fans gemacht hat, aber auch jüngere Leser dürften mit dem holprigen Verlauf und dem "seltsam" konstruierten Ende so Ihre Probleme haben.

Es hat den Anschein, als ob Colfer seinen Roman unter extremen Zeitdruck geschrieben bzw. abgegeben hat. Insgesamt wirkt die Geschichte unfertig und grob skizziert, das heißt:

Colfer hat sich im Vorfeld überlegt, welche Charaktere mitwirken sollen und den groben Verlauf der Geschichte anhand von verschiedenen Handlungspunkten strukturiert.
Es ist ein Handlungsverlauf erkennbar und die wichtigsten Stationen sind auch gut ausführlich dargestellt. Diese Stationen folgen allerdings zu dicht und abrupt aufeinander. Die Lücken zwischen den einzelnen Höhepunkten werden gar nicht oder nur sehr sparsam gefüllt. Ebenso sparsam war Colfer diesmal auch in der Dosierung seines ihm typischen Humors, der ja bisher immer die spezielle Würze bzw. das i-Tüpfelchen der Artemis Fowl-Romane ausmachte.
Auffällig ist dieses Mal auch, dass es unverhältnismäßig viele Nebenstränge gibt, die dann aber alle auf einmal ineinander übergehen. Hierdurch werden die Nebencharaktere ungemein aufgewertet, da Sie nun mehr Beachtung finden, doch führt es immer mehr dazu, das der Protagonist Artemis insgesamt verblasst.
Sprachlich ist der Roman wieder einwandfrei verfasst und übersetzt. Kinder werden den Roman schnell und zügig "verschlingen" und insbesondere den Poklappen-Experten Mulch noch tiefer in ihr Herz schließen.

Pädagogisch hat das Buch meiner Ansicht nach wieder einen hohen Stellenwert. So wird Artemis mit den Schuldgefühlen seiner früheren Untaten geplagt und er lernt, dass man für sein Handeln (auch langfristig) verantwortlich ist und Fehltritte nur durch gute Taten korrigieren kann, wenngleich das bei Artemis natürlich bedeutet, dass er die ganze Welt retten möchte!
Weiterhin "lernt" bzw. erfährt der Leser, das man zwischen Gut und Böse nicht immer so einfach trennen kann, wie einem das oft in Büchern oder (Kinder-)Filmen suggeriert wird. So ist der Bösewicht Root zwar durch und durch böse, aber er tut vieles nur aus Liebe zu seiner Frau und stellt diese Liebe letztendlich über all seine anderen Charaktereigenschaften. Auch Artemis ist zwischen Gut u Böse hin und her gerissen und merkt, dass der Charakter eines Menschen an der Gesamtzahl seiner guten und weniger guten Taten u Charaktereigenschaften gemessen wird und niemand ohne Fehl und Tadel ist.

Pädagogik 4 Sterne + Qualität von Geschichte u Stil 2 Sterne : 2 = 3 Sterne
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Artemis macht Holly Komplimente und will die Welt retten. Moment mal ' Artemis? Artemis ist nett?! Das kann doch nicht wahr sein!
Ist es eigentlich auch nicht. Denn Artemis ist nicht er selbst. Er leidet an dem sogenannten Atlantis-Komplex, was dazu führt, dass er einen zwanghaften Umgang mit der Zahl fünf entwickelt, sich vor der Zahl vier fürchtet und seinen überragenden Intellekt nicht mehr einsetzen kann. Eine zweite Persönlichkeit namens Orion macht sich in ihm breit und übernimmt zeitweise die Kontrolle. Schuld ist der jahrelange Magiemissbrauch, den Artemis betrieben hat.
Ausgerechnet jetzt läuft eine ferngesteuerte Marssonde aus dem Ruder und bedroht die Welt. Wie bitte schön soll Artemis in seinem derzeitigen halbdebilen Zustand die Welt retten?
Dieser Band kann leider mit seinen Vorgängern nicht mithalten. Auch wenn das gewohnte Personal wieder vorkommt, kommt diesmal nicht so recht Schwung in die Geschichte.
Schlecht ist das Buch dennoch nicht, es gibt auch diesmal wieder nette kleine skurrile Einfälle und Mulch Diggins ist anarchistisch und unappetitlich wie immer. Wie immer liest sich die Geschichte gut und flüssig.
Ich hoffe, dass Artemis wieder zu seiner alten Form zurückfinden wird und werde daher auch den nächsten Band lesen.
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am 31. März 2011
Ich hatte mich anscheinend zu früh gefreut. Der wieder äußerst gelungene sechste Band "Das Zeitparadox" versöhnte mich mit dessen völlig aus der Spur geratenem Vorgänger "Die verlorene Kolonie". Dementsprechend gutgelaunt und mit frohem Mut ging ich nun an das siebente Hörbuch-Abenteuer des irischen Superhirns Artemis Fowl - und sah mich wieder enttäuscht. Vielleicht ist das Universum rund um die brisante Beziehung des inzwischen 15jährigen Artemis und seiner unterirdischen Freunde mittlerweile wirklich ausgereizt oder der Band dient nur als vorbereitender und daher seltsam seelenloser Platzhalter für das von Autor Eoin Colfer angekündigte abschließende Finale. "Der Halbblutprinz" der Harry Potter-Reihe lässt da herzlich grüßen. Oder war das Schreiben der von der Kritik sehr wohlwollend aufgenommenen Sequels von Douglas Adams' "Per Anhalter durch die Galaxis"-Reihe zuviel, um da noch gleich einen brillianten Fowl-Band nachzulegen?

Zur Story: Artemis, der sich anstatt neue Gaunereien zu planen, mittlerweile für die Rettung des Weltklimas interessiert, wird seit geraumer Zeit von psychischen Problem, die ihn zu zwanghaften Handlungen treiben, geplagt. Dieser sogenannte Atlantis-Komplex kommt zum denkbar schlechten Zeitpunkt, bereitet doch eine unbekannte macht einen Anschlag auf die Unterirdischen und vor allem deren Zentrale Untergrund-Polizei (ZUP) vor...

So weit, so gut. Die Wandlung Fowls zu einem eher sanftmütigen Zeitgenossen könnte man noch durchgehen lassen, würden nicht auch alle anderen liebgewonnenen Charaktere der Reihe in diesem Buch seltsam blutleer bleiben. Technikgenie Foaly kann seine Trümpfe ebensowenig ausspielen wie Artemis langjähriger Leibwächter Butler. Selbst mein erklärter Liebling, der kleptomanische Zwerg Mulch Diggums, darf zwar wieder im breitesten bayrischen Zungenschlag vom Leder ziehen, wirkliche Handlungsimpulse vermag er aber auch nicht zu setzen. Permanent wartet man auf einen für die Reihe typischen Schlenker im Plotverlauf, aber diese Überraschungen sucht man diesmal vergebens. Spannung und Mitfiebern, sonst ein Markenzeichen fast jeden Fowl-Bands: Fehlanzeige.

Auch der souveräne Rufus Beck kann da wenig herausschlagen. Seltsamerweise verzichtete er diesmal beim Intonieren des Dämons "Nummer Eins" auf dessen bisher in zwei Hörbüchern verwendete Kieksstimme. Das ist das erste Mal überhaupt, dass ich bei Becks zahlreichen Einsätzen im Audiobereich einen Stimmenwechsel eines Charakters innerhalb einer Reihe erlebe.

Fazit: kein Totalabsturz, aber in meiner persönlichen Hierarchie der Saga nur Punktlandung auf dem vorletzten Platz. Ich hoffe auf einen großen Showdown, Mr. Colfer!
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am 8. Juni 2011
Die Serie um Artemis Fowl ist mit die beste Reihe, die ich kenne. Zwar gab es auch hier Schwächen, ich persönlich finde 'Die verlorene Kolonie' relativ schwach, allerdings strozt diese Serie hauptsächlich von Wortwitz, Charme und bahnbrechender Genialität.

Die in Band 5 offenbarte Schwäche machte Colfer mit einem grandiosen 6ten Teil mehr als wett. So konnte man sich auf einen weiteren brillianten 7ten Teil freuen. Weit gefehlt ist zwar was anderes, allerdings schafft es Colfer nicht auf das ansonsten so hohe Niveau der Serie zu halten. Die Psychoticks von Artemis sind extrem nervig, Spannung kommt auch bei der drohenden Gefahr bei mir nicht wirklich auf. Der Abstecher zu den beiden Butlers ist nicht das Gelbe vom Ei und auch der sonst so amüsante Mulch kann nicht für Hochstimmung sorgen. Als dann zum ersten mal Artemis' Alter Ego, Orion, auftaucht, sinkt die Leselaune ins Bodenlose. Man fragt sich was dieser Junge in der Geschiche macht. Er bringt sie nicht weiter und spielt keine wichtige Rolle. Stattdessen himmelt er Holly wie ein gottgleiches Wesen an. Holly ist genervt und macht sich Sorgen. Der Leser auch - genervt von Orion, Sorgen ob das jetzt noch 250 Seiten so weitergeht. So bleibt einem nichts anderes übrig als sich gelangweilt und mehr oder weniger genervt durch die ersten knapp 200 (!) Seiten zu arbeiten.

Dann wirds jedoch wieder viel besser. Durch einen Stromschlag auf Seite 182 kehrt der alte Artemis Fowl, vorläufig erst einmal ohne jede Art von Komplex, auf Seite 221 in seinen Körper zurück. Sofort kehren die altbekannte Genialität samt Wortwitz zurück. Das Buch macht von der einen auf die andere Sekunde sofort wieder Spaß. Artemis zieht den Leser als der beeindruckende Charakter, der er nunmal ist, sofort in seinen Bann und lässt sie sowohl schmunzeln als auch lachen. Dies wirkt sich glücklicherweise auch auf die Artemis umgebenden Charaktere und die Geschichte aus. Zwar flacht die Story gegen Ende wieder etwas ab, aber immerhin kommt man auf den letzten paar Seiten doch noch mal zum Schmunzeln.

So nervtötend und langweilig die ersten 200 Seiten auch waren sie lassen sich Dank Colfer's Schreibstil dennoch flüssig lesen.

Fazit: Wenn man mal über den langweiligen und sehr, sehr langatmigen Start des Buches und den sehr nervigen Orion hinwegsieht, war der Rest dann doch noch guter Seriendurchschnitt und das ist bekannterweise ein ziemlich brillianter Durchschnitt. Allerdings zeigt das Buch, dass der Serie mittlerweile die Ideen fehlen. Hoffen wir, dass Colfer mit dem nächsten Buch ein Abschluss gelingt, der ähnlich genial und brilliant ist wie die Teile 3 und 6, und sich dann mal wieder etwas Neues einfallen lässt. Denn vermutlich ist Artemis Fowl II. mittlerweile zu alt.
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TOP 500 REZENSENTam 25. Februar 2011
An seinem fünfzehnten Geburtstag präsentiert Artemis den Elfen seinen neuen genialen Plan: Er will die Welt retten! Dumm nur, dass ihm da, neben einer Amok laufenden Marssonde und ferngesteuerten tödlichen Robottern, eine kleine neurotische Störung namens Atlantis Komplex dazwischenkommt. Aufgrund seines jahrelangen Magiemissbrauchs hat es ihm sozusagen das Hirn gegrillt und er leidet an Ticks, Zwangsstörungen, Paranoia und Neurosen und das ist erst die erste Phase! Phase zwei ist viel, viel Schlimmer (für den Leser), denn in dieser Phase übernimmt ein gutes, aber leider romantisch verklärtes, Holly mit Komplimenten überschüttendes und deutlich weniger intelligentes alter Ego den Körper von Artemis Fowl, während der untätig, eingesperrt im eigenen Hirn und umzingelt von Vieren (Nein nicht Viren, hier ist tatsächlich die Zahl vier gemeint) zusehen muss, wie unbekannte Bösewichte versuchen seine Freunde zu töten, und dabei teilweise auch erfolgreich sind.

Der Autor hat wohl selber eingesehen, dass Artemis in Band 6: Das Zeitparadox einfach zu gut und langweilig wurde und versucht nun mit dieser Wendung, bzw. dieser Krankheit noch einmal irgendwie die Kurve zu kriegen, das gelingt aber nur bedingt. Wo ist das geniale, böse Genie geblieben? In diesem Teil kann man dem Autor nicht vorwerfen Artemis währe zu lieb und nett, nein es ist ja nicht Artemis, es ist sein alter Ego und das nervt ungemein, genauso wie Artemis Ticks nerven.
Für Action sorgen in diesem Teil hauptsächlich Butler im Gymnastikanzug und seine Schwester Juliett, aber ganz ehrlich, die Bruder und Schwester Getue ist auch nicht das gelbe vom Ei. Selbst Mulch Diggums hat irgendwie nicht mehr den alten Schwung, da können selbst Fowlys Witze nicht mehr viel reißen. Das Highlight des Buches ist eindeutig der neue Bösewicht. Er ist, deutlich interessanter, besser und genialer als Artemis. Er ist wie Artemis früher war und dennoch hat er (wie der alte Artemis) einen guten Kern und tut seine bösen Taten alle nur aus Liebe. Ich hoffe er bleibt uns erhalten, denn dieser neue Bösewicht hat Stil.

Fazit: Das Buch war nicht langweilig, weit gefehlt. Es liest sich gut und fließt dahin, aber es kommt nie Spannung auf und selbst die Toten, Charaktere, die man teils schon sehr lange kennt, sterben so nebenbei ohne dass es wirklich weh tun würde und man ihnen nachtrauern würde.
Aus der Serie ist irgendwie die Luft raus. Es werden Stereotype abgehandelt ohne dass sich die Charaktere weiterentwickeln, die Anrufe von Artemis Mutter, die wohl als Auflockerung gedacht waren, wirken deplaziert und peinlich und lassen Artemis noch mehr als Weichei erscheinen als er ohnehin schon ist. Es bleibt zu hoffen dass er durch die Behandlung seiner Krankheit wieder zu seinem teuflisch bösen Selbst findet.

Es gibt am Anfang des Buches zwar eine kurze Zusammenfassung für diesen Band wichtiger Ereignisse, dennoch dürfte es für Neueinsteiger schwierig sein der Handlung zu folgen, denn es wird sehr häufig auf vorherige Ereignisse und Personen zurückgegriffen ohne diese zu erläutern und zu erklären.

Die Reihe:
1. Artemis Fowl
2. Artemis Fowl. Die Verschwörung
3. Artemis Fowl. Der Geheimcode
4. Artemis Fowl. Die Rache
5. Artemis Fowl. Die verlorene Kolonie
6. Artemis Fowl. Das Zeitparadox
7. Artemis Fowl. Der Atlantis-Komplex
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am 2. Dezember 2014
Meine Meinung:
Endlich ist er wieder zurück aus dem Zeitmeer und jeder wartet auf den neuen Coup von Artemis, doch irgendwie scheint er verändert, und gar nicht mehr er selbst.

Artemis benimmt sich dieses Mal noch seltsamer als sonst, er scheint total neben der Spur. Zwar versucht er die Welt zu retten, doch sein Verstand scheint verloren. Er wirkt auf einmal viel "leichter" und gelassener und er kann sogar seine Gefühle erklären.

Holly und Foaly sind von der Wandlung von Artemis gar nicht begeistert, daher müssen sie nun die Welt retten und nebenbei probieren Artemis wieder aufzubauen und zu heilen. Es war schön Foaly noch näher kennen zulernen, denn er gibt nun nicht mehr nur den Technik-Freak sondern auch den Kriegshelden und kommt dabei gar nicht schlecht weg. Holly ist wie immer sehr tough und schlagfertig, es scheint als könnte nichts diese kleine Elfe in die Knie zwingen, außer vielleicht ein liebesverrückter Artemis.

Doch wovor genau muss die Welt gerettet werden, wenn Artemis und Opal eingesperrt sind? Ja es gibt sie noch, die neuen fiesen Bösewichte die probieren ihr eigenes Leben auf Kosten der Anderen zu retten. Toll fand ich, dass dieser Bösewicht eine Brücke zur Vergangenheit baut und wir einen kleinen "Aha"-Effekt haben. Und fast könnte man behaupten, dass es romantische Motive sind die ihn antreiben.

Das Ende des siebten Bandes fand ich dann irgendwie lasch gegenüber dem Aufbau der Spannung, irgendwie fehlte mir noch der kleine Kick.

Der Schreibstil ist gewohnt toll und flüssig, und man kommt auch nach langer Pause wieder gut in die Geschichte rein. Das Cover passt farblich und vom Stil zu den Vorgängern, auch wenn ich sagen muss, dass ich mir gern etwas "Modernes" gewünscht hätte.

Fazit:
Ein tolles neues Abenteuer rund um Artemis Fowl und seine Freunde. Mich konnte die Geschichte von Anfang an begeistern und mitziehen. Ein tolle Fortsetzung die, wie alle Bände zuvor, keinen gemeinen Cliffhanger zurücklässt.
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am 16. Juni 2014
Ich habe 2009 "Artemis Fowl" kennen- und schätzen gelernt, habe in einem Rutsch Band 1-5 gelesen und kurz darauf kaufte ich das Hardcover vom "Zeitparadox". Aber nach Band 6 war dann erstmal Schluss für mich und Artemis. Klar, es gab ja auch keinen weiteren Band, aber mir hat das Zeitparadox nicht gefallen, es war irgendwie ab der Hälfte nicht besonders schön zu lesen, es setzte ein "too much" Effekt ein und mit der Zeit vergaß ich Artemis.
Zwischenzeitlich widmete sich Eoin Colfer der Anhalter-Reihe welches ich auch gelesen habe.
Nun war Urlaubszeit und ich suchte einen Strandschmöker. Sah, das es einen abschliessenden Teil 8 von Artemis gibt und musste mich natürlich erstmal dem siebten Teil widmen. Die Bewertungen verhiessen nichts gutes, nachdem ich schon Teil 6 mittelmässig fand. Jetzt habe ich den Roman zuende gelesen und finde ihn nicht nur besser als Teil 6 sondern allen vorherigen Teilen absolut ebenbürtig.
Man merkt die kleine Pause zwischen Teil 6 und 7, die wohl auch der Autor zugunsten "und übrigens noch was" eingelegt hat.
Es gibt ein paar Rückblicke und Erklärungen für die, die die alten Teile nicht mehr so gut in Erinnerung haben - so wie ich halt. Hie und da merkt man dem Autor auch den Schreibstil des Anhalter-Teils an.
Artemis Fowl selbst hat keine so große Rolle in den Buch, aber die mit seiner Störung fand ich gelungen ebenso wie das Drama um Turnball und seiner Frau. Wie woanders beschrieben haben bis auf wenige Ausnahmen eigentlich alle (noch lebenden) Figuren ihren (Kurz)Auftritt. Die technischen Spielereien sind mit dem Einzug von "Apps" auch im hier und heute angekommen,werden aber nur selten erwähnt und wirken nicht gekünstelt.
Das Buch lies sich sehr gut lesen und hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Ein unfertiges Ende kann ich nicht entdecken, obwohl ein paar offene Fäden umherschwirren. Freue mich jetzt auf den achten Teil und dort kommt dann (hoffentlich) alles zum Schluß.
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am 30. Mai 2013
Artemis merkt im siebten und vorletzten Band der Serie selbst, dass mit ihm etwas nicht in Ordnung ist: da ist nicht nur seine zunehmende Paranoia, er ist auch noch auf die Zahl 5 fixiert, und hat panische Angst vor der Zahl 4, dem chinesischen Symbol für den Tod. Für Holly Short. Ist klar, dass er unter dem ominösen "Atlantis-Komplex“ leidet, der in erster Linie durch Schuldgefühle hervorgerufen wird und sich im ersten Stadium durch heftige Zwangsstörungen äussert. Sein vorübergehender Ausfall macht es nicht leichter, die Welt zu retten, als Oberschurke Nr. 2 (Turnball Root, Commander Roots grosser skrupelloser Bruder) den Ausbruch aus seinem Gefängnis plant…

Obwohl ich finde, dass dieser Atlantis-Komplex gar keine schlechte Metapher für die beunruhigenden Vorgänge ist, die sich im Laufe der Pubertät im Geist und Körper so abspielen, ist dieser Band wirklich keine Glanzleistung. Er leidet unter viel zu wenig Handlung pro Seite, und die wenige Handlung klingt wie ein Aufguss bereits bekannter Elemente. Ein wirklich positiver Aspekt ist, dass Eoin Colfer gegen die belletristischen Gesetze verstößt, die es (angeblich, meine Meinung ist das nicht!) verbieten, dass der Schurke ohne Wenn und Aber lieben kann. Turnball Root kann!

Ich hoffe, dass der Abschlussband (ich habe ihn noch nicht gelesen) das grandiose Finale wird, das die Serie verdient!
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