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am 12. Juni 2005
Jeder mir bekannte Live-Mitschnitt eines Arcade Fire-Konzerts der letzten Mai-Tour hatte neben den jedem und jeder im Saal bekannten Songs von »Funeral« auch mindestens zwei weitere Songs, die die rätselhaften Namen »Old Flame« und »No Cars Go« trugen. Auch in Wien war es nicht anders, und die angesprochene, von Arcade Fire 2003 in einem Schuppen zu Demozwecken selbst produzierte EP war wenige Minuten nach Konzertende ausverkauft. Es blieb ein schales, ungewisses Fragezeichen, da waren also diese Songs, die aus einem anderen Universum als »Funeral« kamen, einen gänzlich anderen Status hatten als der Wahnsinn, den »Funeral« auf sich vereinte. Neben der unfassbaren Live-Performance des Kollektivs aus Kanada war diese kleine Scheibe das Einzige, das uns beweisen konnte, dass »Funeral« keine Eintagsfliege ist, sondern dass diese Band auch mehr als ein Album auf dem Niveau verbringen kann.
Und diese besagte Demo-EP bringt alles in allem sieben Beweise, dass sie es kann. Sieben weitere, kleine Perlen, Stücke der großen Tragödie und der kleinen Wunder, des leichten Wahnsinns und der erschütternden Präzision, sieben weitere kleine Meisterwerke, die sich nicht scheuen trunken und betrunken auszuteilen, was »between the click of the light and the start of the dream« passiert. Die »Neighborhood« als ex- und implizites Thema fehlt, Bewegung und Familie scheint hier zentraler zu sein. Und die auf »Funeral« vielleicht erahnten Berührungen mit Broken Social Scene werden mit dem weihnachtlich-ekstatischen Stimmen-Fiasko »Headlights Look Like Diamonds«, welches Anfangs erstaunliche Parallelen zu »Almost Crimes« aufweist, konkretisiert. Wo die Ziehharmonika stärker in den Vordergrund rückt, ist das Weiterdenken zu »Laika« erfühlbar, und dass Regine öfter singt ist einer der vielen Gründe, warum diese EP gegenüber »Funeral« ganz eigenständig angesehen werden kann. Mal ehrlich: wäre es »nur« ein Anhängsel oder ein Rohentwurf davon, wäre es schon großartig, oder? Eben.
Die schön unüberladene Produktion, das perfekt-simple Songwriting, die abgrundtiefen Texte fügen diesem kanadisch-vielköpfigen Universum mit jedem Song eine neue Zwiebelschale hinzu, und lassen mit jedem Durchlauf mehr staunen, dass sich bis zum »Funeral«-Hype niemand finden wollte, der diesen sieben Songs den Weg hinaus in die Welt ebnen wollte. Auf der anderen Seite war es vielleicht auch besser so, wer weiß. Aber nur noch eins: Wären die beiden live erprobten Songmonumente »Old Flame« und »No Cars Go« zusammen mit dem dritten, »Headlights Look Like Diamonds«, auch auf »Funeral« zu finden gewesen, dann müsste selbiges verboten werden, so gut wäre es. Die anderen vier Stücke sind nur genial, leider.
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am 30. Mai 2013
Immer wieder erfrischend und mit hohem Wiedererkennungswert...diese Arcade Fire!
Schöne akustische Abwechslung zum gefühlten Einheits-Sumpf-Sound dieser Zeit!
Selbst meine 15jährige Tochter steht drauf!
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am 30. Juli 2010
Diese erste EP von Arcade Fire wird manchmal einfach vergessen, dabei ist so fast schon ein vollwertiges Debüt-Album. Vermutlich nicht so überschäumend wie Funeral, aber doch genauso liebenswert. Hier findet sich auch eine frühere Version von "No Cars Go", das für Neon Bible noch einmal neu aufgenommen wurde. Aber auch die anderen Stücke bestechen durch die gleiche Außergewöhnlichkeit, die auch die mittlerweile 3 Longplayer-CDs versprühen. Einfach mal reinhören.
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am 28. Dezember 2013
Mal wieder ein grandioses Album! Einfach mal reinhören und Spaß haben! Klare Empfehlung und ein Muß für alle Arcade Fire Fans.
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