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Arbeit und Struktur von [Herrndorf, Wolfgang]
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Arbeit und Struktur Kindle Edition

4.7 von 5 Sternen 88 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 9,99

Länge: 448 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Der allertollste Text aber, ein unfassbar genauer, anrührender, humorvoller, wahrhaftiger Text sind die Tagebucheinträge, die Wolfgang Herrndorf nach Ausbruch der Krankheit ins Internet gestellt hat. Dieses akribische Protokoll des Lebens mit der Krankheit war eben kein Text über das Sterben, sondern einer über das Leben. (die tageszeitung)

Bei aller Hochschätzung für Herrndorfs Romane – sein Blog Arbeit und Struktur steht ihnen an literarischem Rang nicht nach. Es gibt in der Geschichte der Tagebücher nichts, was ihm gleichkäme an Takt, Wärme, dunklem Witz, Sarkasmus und stillem Grauen. (Michael Maar)

Kurzbeschreibung

«Dann Telefonat mit einem mir unbekannten, älteren Mann in Westdeutschland. Noch am Tag der Histologie war Holm abends auf einer Party mit dem Journalisten T. ins Gespräch gekommen, dessen Vater ebenfalls ein Glioblastom hat und noch immer lebt, zehn Jahre nach der OP. Wenn ich wolle, könne er mir die Nummer besorgen.
Es ist vor allem dieses Gespräch mit einem Unbekannten, das mich aufrichtet. Ich erfahre: T. hat als einer der Ersten in Deutschland Temodal bekommen. Und es ist schon dreizehn Jahre her. Seitdem kein Rezidiv. Seine Ärzte rieten nach der OP, sich noch ein schönes Jahr zu machen, vielleicht eine Reise zu unternehmen, irgendwas, was er schon immer habe machen wollen, und mit niemandem zu sprechen.
Er fing sofort wieder an zu arbeiten. Informierte alle Leute, dass ihm jetzt die Haare ausgingen, sich sonst aber nichts ändere und alles weiterliefe wie bisher, keine Rücksicht, bitte. Er ist Richter.
Und wenn mein Entschluss, was ich machen wollte, nicht schon vorher festgestanden hätte, dann hätte er nach diesem Telefonat festgestanden: Arbeit. Arbeit und Struktur.»

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2631 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 448 Seiten
  • Verlag: Rowohlt E-Book; Auflage: 1 (6. Dezember 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00G0LD4C4
  • Text-to-Speech (Vorlesemodus): Aktiviert
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Screenreader: Unterstützt
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 88 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #15.770 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
2013 erschoss sich der Schriftsteller und Maler Wolfgang Herrndorf am Berliner Landwehrkanal. An einem der letzten Tage, wo es ihm aufgrund der fortschreitenden als tödlich diagnostizierten Krankheit noch möglich war. Seit der Diagnose Hirntumor drei Jahre zuvor dokumentierte er das Ringen mit diesem Tumor in einem Blog, der auf seinen Wunsch nach seinem Tod als Buch veröffentlicht worden ist.
Herzzerreißend kann man so ein Szenario ruhig nennen. Herzzerreißend, weil der Leser mit dem Wissen um den selbst herbeigeführten, der Erkrankung Widerstand leistenden, Tod Wolfgang Herrndorfs jedem Eintrag besonders nachspürt. Herrndorf ringt mit der verbleibenden Zeit, die er zwischen drei Monaten und drei Wochen einkreist. Drei Jahre nach der Diagnose überlebt er durch Operationen. Er ringt in dieser Zeit phasenweise auch um seinen Verstand, die neuropsychiatrischen Auswirkungen des Tumors verstören ihn, er ringt um Worte, Gedanken, um nahestehende Menschen, um Haltung gegenüber dem nahenden Tod, er ringt mit Panik und Angst und er analysiert mit großem Humor, absurde, schmerzliche Situationen, Alltag, Persönliches. Herrndorf arbeitet, wann immer es ihm trotz der Behandlungen möglich ist. Arbeit und Struktur verordnet er sich selbst. Das gleichnamige Logbuch ist kein Tagebuch, es ist eine literarische Überlebensstrategie, die tödlich endet.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
ich liebe dieses buch es ist so offen, ehrlich, direkt und ungeschönt!
und ganz und gar nicht deprimierend, sogar im gegenteil...
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Die Gewissheit steht auf Seite 206: '"Prof. Moskopp erklärt, es sei ein Glioblastom. Das ist etwas Gehirneigenes, das bildet keine großen Metastasen, wächst nur sehr schnell, lässt sich nicht endgültig bekämpfen und ist zu hundert Prozent tödlich.'"

Aber es gewährt ' medizinisch verzögert ' eine gewisse Frist, die Wolfgang Herrndorf nutzen wir, so intensiv wie keine andere Phase in seinem Leben.

Im Gegensatz zum Gros deutscher Gegenwartsautoren hatte Wolfgang Herrndorf bereits nachgewiesen, dass er literarisch Erfrischendes zu schreiben versteht; aber wie jeder echte Könner zweifelte er an seiner Kompetenz. ' Was für ein immens mutiger und kraftvoller Akt dann, letztlich das eigene Sterben und sterbende Schreiben in einem Blog zu dokumentieren ' ohne jeden finsteren Narzissmus, schon gar ohne Rührseligkeiten, gleichwohl auch ohne geschäftlich-technische Kälte, sondern in allem echt. Mindestens ich kenne keinen ähnlichen Versuch, der eine solche Achtung verdient ' eben nicht nur als Protokoll, sondern als erstklassiges literarisches Ereignis. Das Wissen um den nahen Tod ' an sich ja schon existentielles Drama genug! ' bedingt offenbar eine immens erhöhte Sensibilität gegenüber all den fragilen Kleinigkeiten des Lebens rundum. Herrndorf lauscht eher weniger in sich hinein, als dass er die Welt noch feinfühliger zu belauschen beginnt, all die noch verbleibenden Morgen und Abende, den Plötzensee, den Himmel über Berlin '

Der Titel ist Programm. Konfrontiert mit dem unweigerlich das Leben kostenden Glioblastom im Hirn ' im Hirn!
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Von kati am 18. Dezember 2016
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Was für eine Geschichte. Sicher nicht unbedingt Vorweihnachtszeitlektüre, ich musste das Buch hin und wieder schweratmend zur Seite legen. Ein absolut ehrlicher und gleichermaßen trauriger Roman über das Leben, die Freundschaft und den Umgang mit dem Tod.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Arbeit und Struktur zu bewerten ist doch recht schwierig, da es auch das persönlichste Buch ist. Auf jeden Fall keine leichte Lektüre, aber das wollte der Autor auch nicht damit vermitteln. Auf jeden Fall für diejenigen Interessant, die sich näher mit den Werken von Wolfgang Herrendorf und dem Autor selbst beschäftigen wollen.
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Format: Taschenbuch
Nur nebenbei habe ich damals vom Erfolg "Tschiks" gehört - schließlich verfolgt mich ein generelles Misstrauen gegenüber allen Büchern, die palettenweise in den großen Buchhandlungen angeboten werden - meist zurecht, meine ich. Außerdem bezeichnet man mit "Tschik" hierzulande (Österreich) umgangssprachlich Zigaretten ("Oida, host an Tschik?"), sodass ich vermutete, es handle sich dabei um ein weiteres dieser Schenkelklopfer-Humor-Bücher, die so gar nicht in mein literarisches Beuteschema fallen. Dann las ich es vor Kurzem dann doch, dann auch gleich "In Plüschgewittern", und da ich von beiden begeistert war (und mittlerweile auch "Sand" bestellt habe), musste ich natürlich auch sein Blog "Arbeit und Struktur" lesen.

Diese Aufzeichnungen über Herrndorfs letzten drei Lebensjahre beginnen, trotz der lebensbedrohlichen, eigentlich in kürzester Zukunft lebensbeendenden Diagnose, so locker selbstironisch, sarkastisch und flapsig hingeschrieben wie seine Romane es sind. Seine nihilistische Einstellung - verkürzt etwa: "Es existiert nichts, nur der Augenblick, und wenn das Universum irgendwann dahin ist, hat also nichts existiert" - hilft ihm dabei natürlich sehr. So finden sich in den Eintragungen poinitierte Anspielungen und Polemiken ("Daß eine Gesellschaft es sich leisten kann, eine Millionenstadt einen Tag lang lahmlegen zu lassen durch den Besuch eines Mannes, der eine dem Glauben an den Osterhasen vergleichbare Ideenkonstruktion als für erwachsene Menschen angemessene Weltanschauung betrachtet, erstaunlich. Und herzlichen Dank. In hundert Jahren kennt dich kein Mensch mehr, römischer Irrer. Mich schon.
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