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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Juni 2011
Ich bin langjähriger Liebhaber klassischer Musik und kenne natürlich die klassischen Ballette als Musikstücke; besonders hat mich das Genre als solches aber bislang noch nicht interessiert.

Das vorliegende Werke jedoch hat eine "ansteckende" Wirkung. Ich kann es jedem empfehlen, der nur einigermaßen bereit ist, sich auf das Thema einzulassen. Es beginnt bereits mit der Einleitung, in der die Autorin dem Leser verdeutlicht, was ein Ballett als Kunstwerk eigentlich darstellt, nämlich eine über Generationen tradierte Aufführungspraxis eines bestimmten Stücks, die von Einzelpersönlichkeiten und Traditionen geprägt, von Schülern memoriert und zwischen Generationen weitergegeben wird. Wenn die Autorin verdeutlich, wie sorgfältig Bewegungsabläufe, Ausdrucksgesten und Pantomimisches von den Tänzern untereinander beobachtet und verinnerlicht werden, wird auch das Interesse des Lesers hell wach. Historische Aufführungen, von denen keine Videoaufzeichnung existiert, leben so in der Erinnerung wieder. Dies beeindruckt zutiefst.

Genauso packend ist auch der Hauptteil des Buches gestaltet: Es beginnt bei der Hochzeit der Maria von Medici, als erstmals - in Anlehnung an die italienischen "balli" - höffische Tanzszenen zum Einsatz kommen und setzt einen ersten Schwerpunkt bei Ludwig XIV. Hier zeigt sich die zweite Stärke des Buches: Es ist bis ins kleinste Detail recherchiert und an keiner Stelle oberflächlich. So werden etwa die Entwicklungsstadien des klassischen Balletts sehr sorgfältig in drei Stadien von der höflichen "belle dance" über die von Molière und Lully entworfene Mischform aus Komödie und Ballett bis hin zu den Opern Lullys mit Balletteinlage nachvollzogen. Es schließen sich Kapitel zum Einzug des Balletts (mit Hilfe französischer Tänzerinnen) in England an, während sich die Darstellung in den späteren Kapiteln zunächst auf die großen Ballette (ab Giselle) und danach auf die großen Tänzer selbst und ihre gestalterischen Fähigkeiten verlegt. Die Darstellung ist deshalb so packend, weil die Autorin in ihrer Darstellung mehrere Punkte vereinigt: Die Ereignisse werden in eine historische Kontinuität gestellt; die Zeitumstände sind so sorgfältig und detailliert recherchiert, dass der menschliche Funke bei einzelnen hier referierten Begebenheiten überspringt, und die Autorin kennt sich selbst als Tänzerin mit den technischen Aspekten so gut aus, dass sie dem Leser die Errungenschaften der diversen Künstler vermitteln kann.
Fazit: Hier liegt eine gut geschriebene, spannend erzählte und selten anregende Ballettgeschichte vor, die ich rundum empfehlen kann.
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am 9. Mai 2014
Wonderful and interesting book about the History of ballet. I found it very useful during my dance teacher's training.

Many thanks for the great Amazon service as usual:-)
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