Apocalyptica


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Apocalyptica - Shadowmaker

Apocalyptica - Shadowmaker
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Biografie

Wenn es für Kunst jeglicher Art und Ausprägung einen Konsens gibt, dann den, dass diejenigen mit einer einzigartigen Vision am ehesten bestehen. Und was die Kunstrichtung Heavy Metal angeht, haben nur wenige Bands den Geist aufsässiger Individualität über die vergangenen zwei Jahrzehnte besser eingefangen, als die finnischen Titanen von Apocalyptica.

Seit seiner Gründung 1993 hat das Cello-Quartett die Grenzen zwischen Rock, Metal und Klassik auf wahrhaft beispiellose Weise neu definiert: Sie haben nicht nur das Regelwerk umgeschrieben, sondern gleich einen ganz neuen, eigenen Folianten ... Lesen Sie mehr

Wenn es für Kunst jeglicher Art und Ausprägung einen Konsens gibt, dann den, dass diejenigen mit einer einzigartigen Vision am ehesten bestehen. Und was die Kunstrichtung Heavy Metal angeht, haben nur wenige Bands den Geist aufsässiger Individualität über die vergangenen zwei Jahrzehnte besser eingefangen, als die finnischen Titanen von Apocalyptica.

Seit seiner Gründung 1993 hat das Cello-Quartett die Grenzen zwischen Rock, Metal und Klassik auf wahrhaft beispiellose Weise neu definiert: Sie haben nicht nur das Regelwerk umgeschrieben, sondern gleich einen ganz neuen, eigenen Folianten verfasst. Ursprünglich von vier echten Virtuosen an Helsinkis Sibelius Akademie ins Leben gerufen, über den Verlauf von sieben gefeierten Studio-Alben (von denen sie weltweit mehr als vier Millionen Exemplare verkauft haben), haben sie sich den Ruf als Band erarbeitet, die in der Lage ist, sowohl Heavy-Fans als auch Liebhaber eher traditioneller musikalischer Sphären in höchster Euphorie zu einen. Von Bogen-zerfetzender Geschwindigkeit bis hin zu ausladenden, Gänsehaut-verursachenden Wellen aus Sound ist Apocalypticas Klangpalette so üppig wie vielfältig: Coverversionen von Metallica, Wagner-Tribute, internationale Symphonieorchester und Kollaborationen mit Bandmitgliedern von Slipknot, Soulfly und Bush – alles fällt bequem in den Zuständigkeitsbereich der Band.

Jetzt, mit dem Release der mit Spannung erwarteten achten Platte „Shadowmaker“, setzen die Cellisten Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Drummer Mikko Sirén an, ihren aufregend einehmenden Krach mit größerem Eifer denn je detonieren zu lassen.

„Vor diesem Album haben wir ungefähr sechzehn Jahre pausenlos gearbeitet“, erklärt Eicca. „Wir hatten das Gefühl, dass wir diesmal eine Auszeit brauchten, um die Kreativität in der Band neu anzufachen. Es ist immer ein Risiko, wenn man so regelmäßig Alben veröffentlicht, dass die Leute immer neue Musik erwarten und man schließlich nur noch dieses Begehren erfüllt. Ich glaube, dass ein bisschen Abstand fantastisch für uns war, die Stimmung innerhalb der Band war nie besser und die Leidenschaft nie größer. Wir wollten die Vision für uns selbst klar definieren – Musik muss aus einer Sehnsucht und Freude heraus entstehen. An diesem Material zu arbeiten war das reinste Vergnügen und ich denke, dass sich das in der Qualität des fertigen Produkts widerspiegelt.“

Es ist dieser verjüngte Geist, der Apocalyptica antrieb, ein Album zu schreiben, das geschickt eingewobenen Feinheiten eine Energie einhaucht, die so gespannt ist wie die Pferdehaare ihrer Cellobögen. Zum Bersten gefüllt mit Killer-Refrains, köstlich dunklen Untertönen und dem guten alten Vollgas Speedmetal-Tempo, ist „Shadowmaker“ ein Werk, das alle Aspekte menschlicher Emotion berührt, während es eine durchgängige musikalische Sensibilität aufrecht erhält, die unverkennbar von dieser Band ist und von keiner anderen.

„Bei diesem Album galt unsere größte Leidenschaft der Suche nach dem Kern unserer Band“, beschreibt Eicca. „Früher haben wir darum gekämpft, alles so klingen zu lassen, wie wir es in unserem Inneren fühlen. Diesmal hatten wir top, top Leute, die mit uns daran gearbeitet haben, das zu erreichen. Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Mastodon) zum Beispiel hat das Album produziert und er ist großartig; er spricht tatsächlich die gleiche musikalische Sprache wie wir. Unsere Überzeugung war, dass wir diese Platte nur würden machen können, wenn wir die allerbesten Leute hätten, die daran mitarbeiten. Die Theorie, dass man sich als Band nur entwickeln kann, wenn man sich mit Menschen umgibt, die einen herausfordern, hat hier ganz sicher gestimmt!“

Die andere bedeutende Herausforderung, der sich die Band gestellt hat, war die Einführung eines einzigen Sängers für das gesamte Album; etwas, das sie noch nie zuvor getan hatten. Der frühere „Scars On Boradway“-Gitarrist Franky Perez ist der Mann, der sich nicht nur für die Studiosessions zu „Shadowmaker“, sondern auch für die absehbaren Tournee-Engagements häuslich hinter dem Mikrofon eingerichtet hat.

„Gastsänger zu haben, die reinkommen und ihr Ding machen, hat in der Vergangenheit großen Spaß gemacht“, bemerkt Eicca. „Aber es kann auch bedeuten, dass man ein wenig den Fokus verliert, wenn man im Studio ist. Franky war fantastisch, er hat eine grandiose Stimme und passt glänzend zu uns und unserem Sound, wir könnten nicht glücklicher sein. Plus, es wird großartig für die Leute sein, die Songs auch auf Tour von ihm gesungen zu hören. Wir freuen uns einfach alle unglaublich darauf, dass die Menschen das Album hören. Ich habe das Gefühl, dass es unser bisher stärkstes ist, das neue Material ist einfach so kraftvoll.“

Mit diesem klar gesetzten gesanglichen Fokus war die Band in der Lage, die Inhalte der Texte noch nachdrücklicher auf den Punkt zu bringen. Das Entwickeln von sowohl persönlichen Erzählperspektiven als auch breiter angelegten philosophischen Themen war eine Aufgabe, auf die sich die Finnen gefreut haben.

„Es gibt eine Vielzahl von möglichen Interpretationen für das Wort ‘Shadowmaker’“, erklärt Eicca. „Einerseits kann es für Menschen stehen, deren Energie so negativ ist, dass sie alles Positive, das man versucht in die Welt zu tragen, ersticken. Im weiteren Sinne geht es aber um die Ahnung, dass es diese gesichtslosen, namenlosen Leute gibt, die die Welt in der wir leben kontrollieren, und in unserem Namen eine Menge schlechter Entscheidungen treffen. Man kann den Titel auf unterschiedlichen Ebenen verstehen und es macht mir Spaß, die Vielschichtigkeit dieser Stimmung mit unserer musikalischen Botschaft zu verbinden.“

Für langjährige Fans stellt „Shadowmaker“ Apocalypticas bisher ehrgeizigstes und zielstrebigstes Projekt dar; darüber hinaus ist es ein Album, das sicher auch neue Anhänger, weit über ihre große Fanbase hinaus, überzeugen wird.

„Wenn man Musik macht, muss man sich selbst motivieren“, fasst Eicca zusammen. „Ich bin extrem stolz auf alles, was wir bis hierher erreicht haben, aber ich freue mich auch auf das, was wir noch erreichen können. Als wir anfingen, haben die Leute versucht uns runterzuziehen, indem sie sagten, dass wir mit unseren Instrumenten nur eine Eintagsfliege sein könnten – aber wir haben umso härter zurückgeschlagen. Wir werden niemals aufgeben. Wir wollen Musik machen, die so gut wie irgend möglich ist, und die anders ist als der Mainstream. Wenn man das als Künstler nicht fühlen kann, gibt es keinen Grund überhaupt irgendwas zu machen. Seien wir ehrlich, niemand will Durchschnitt sein.“

Mit einer zweiundzwanzigjährigen Karriere im Rücken und ihren eindrucksvollsten Arbeiten noch vor sich, kann Apocalyptica tatsächlich niemand vorwerfen, durchschnittlich zu sein.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn es für Kunst jeglicher Art und Ausprägung einen Konsens gibt, dann den, dass diejenigen mit einer einzigartigen Vision am ehesten bestehen. Und was die Kunstrichtung Heavy Metal angeht, haben nur wenige Bands den Geist aufsässiger Individualität über die vergangenen zwei Jahrzehnte besser eingefangen, als die finnischen Titanen von Apocalyptica.

Seit seiner Gründung 1993 hat das Cello-Quartett die Grenzen zwischen Rock, Metal und Klassik auf wahrhaft beispiellose Weise neu definiert: Sie haben nicht nur das Regelwerk umgeschrieben, sondern gleich einen ganz neuen, eigenen Folianten verfasst. Ursprünglich von vier echten Virtuosen an Helsinkis Sibelius Akademie ins Leben gerufen, über den Verlauf von sieben gefeierten Studio-Alben (von denen sie weltweit mehr als vier Millionen Exemplare verkauft haben), haben sie sich den Ruf als Band erarbeitet, die in der Lage ist, sowohl Heavy-Fans als auch Liebhaber eher traditioneller musikalischer Sphären in höchster Euphorie zu einen. Von Bogen-zerfetzender Geschwindigkeit bis hin zu ausladenden, Gänsehaut-verursachenden Wellen aus Sound ist Apocalypticas Klangpalette so üppig wie vielfältig: Coverversionen von Metallica, Wagner-Tribute, internationale Symphonieorchester und Kollaborationen mit Bandmitgliedern von Slipknot, Soulfly und Bush – alles fällt bequem in den Zuständigkeitsbereich der Band.

Jetzt, mit dem Release der mit Spannung erwarteten achten Platte „Shadowmaker“, setzen die Cellisten Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Drummer Mikko Sirén an, ihren aufregend einehmenden Krach mit größerem Eifer denn je detonieren zu lassen.

„Vor diesem Album haben wir ungefähr sechzehn Jahre pausenlos gearbeitet“, erklärt Eicca. „Wir hatten das Gefühl, dass wir diesmal eine Auszeit brauchten, um die Kreativität in der Band neu anzufachen. Es ist immer ein Risiko, wenn man so regelmäßig Alben veröffentlicht, dass die Leute immer neue Musik erwarten und man schließlich nur noch dieses Begehren erfüllt. Ich glaube, dass ein bisschen Abstand fantastisch für uns war, die Stimmung innerhalb der Band war nie besser und die Leidenschaft nie größer. Wir wollten die Vision für uns selbst klar definieren – Musik muss aus einer Sehnsucht und Freude heraus entstehen. An diesem Material zu arbeiten war das reinste Vergnügen und ich denke, dass sich das in der Qualität des fertigen Produkts widerspiegelt.“

Es ist dieser verjüngte Geist, der Apocalyptica antrieb, ein Album zu schreiben, das geschickt eingewobenen Feinheiten eine Energie einhaucht, die so gespannt ist wie die Pferdehaare ihrer Cellobögen. Zum Bersten gefüllt mit Killer-Refrains, köstlich dunklen Untertönen und dem guten alten Vollgas Speedmetal-Tempo, ist „Shadowmaker“ ein Werk, das alle Aspekte menschlicher Emotion berührt, während es eine durchgängige musikalische Sensibilität aufrecht erhält, die unverkennbar von dieser Band ist und von keiner anderen.

„Bei diesem Album galt unsere größte Leidenschaft der Suche nach dem Kern unserer Band“, beschreibt Eicca. „Früher haben wir darum gekämpft, alles so klingen zu lassen, wie wir es in unserem Inneren fühlen. Diesmal hatten wir top, top Leute, die mit uns daran gearbeitet haben, das zu erreichen. Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Mastodon) zum Beispiel hat das Album produziert und er ist großartig; er spricht tatsächlich die gleiche musikalische Sprache wie wir. Unsere Überzeugung war, dass wir diese Platte nur würden machen können, wenn wir die allerbesten Leute hätten, die daran mitarbeiten. Die Theorie, dass man sich als Band nur entwickeln kann, wenn man sich mit Menschen umgibt, die einen herausfordern, hat hier ganz sicher gestimmt!“

Die andere bedeutende Herausforderung, der sich die Band gestellt hat, war die Einführung eines einzigen Sängers für das gesamte Album; etwas, das sie noch nie zuvor getan hatten. Der frühere „Scars On Boradway“-Gitarrist Franky Perez ist der Mann, der sich nicht nur für die Studiosessions zu „Shadowmaker“, sondern auch für die absehbaren Tournee-Engagements häuslich hinter dem Mikrofon eingerichtet hat.

„Gastsänger zu haben, die reinkommen und ihr Ding machen, hat in der Vergangenheit großen Spaß gemacht“, bemerkt Eicca. „Aber es kann auch bedeuten, dass man ein wenig den Fokus verliert, wenn man im Studio ist. Franky war fantastisch, er hat eine grandiose Stimme und passt glänzend zu uns und unserem Sound, wir könnten nicht glücklicher sein. Plus, es wird großartig für die Leute sein, die Songs auch auf Tour von ihm gesungen zu hören. Wir freuen uns einfach alle unglaublich darauf, dass die Menschen das Album hören. Ich habe das Gefühl, dass es unser bisher stärkstes ist, das neue Material ist einfach so kraftvoll.“

Mit diesem klar gesetzten gesanglichen Fokus war die Band in der Lage, die Inhalte der Texte noch nachdrücklicher auf den Punkt zu bringen. Das Entwickeln von sowohl persönlichen Erzählperspektiven als auch breiter angelegten philosophischen Themen war eine Aufgabe, auf die sich die Finnen gefreut haben.

„Es gibt eine Vielzahl von möglichen Interpretationen für das Wort ‘Shadowmaker’“, erklärt Eicca. „Einerseits kann es für Menschen stehen, deren Energie so negativ ist, dass sie alles Positive, das man versucht in die Welt zu tragen, ersticken. Im weiteren Sinne geht es aber um die Ahnung, dass es diese gesichtslosen, namenlosen Leute gibt, die die Welt in der wir leben kontrollieren, und in unserem Namen eine Menge schlechter Entscheidungen treffen. Man kann den Titel auf unterschiedlichen Ebenen verstehen und es macht mir Spaß, die Vielschichtigkeit dieser Stimmung mit unserer musikalischen Botschaft zu verbinden.“

Für langjährige Fans stellt „Shadowmaker“ Apocalypticas bisher ehrgeizigstes und zielstrebigstes Projekt dar; darüber hinaus ist es ein Album, das sicher auch neue Anhänger, weit über ihre große Fanbase hinaus, überzeugen wird.

„Wenn man Musik macht, muss man sich selbst motivieren“, fasst Eicca zusammen. „Ich bin extrem stolz auf alles, was wir bis hierher erreicht haben, aber ich freue mich auch auf das, was wir noch erreichen können. Als wir anfingen, haben die Leute versucht uns runterzuziehen, indem sie sagten, dass wir mit unseren Instrumenten nur eine Eintagsfliege sein könnten – aber wir haben umso härter zurückgeschlagen. Wir werden niemals aufgeben. Wir wollen Musik machen, die so gut wie irgend möglich ist, und die anders ist als der Mainstream. Wenn man das als Künstler nicht fühlen kann, gibt es keinen Grund überhaupt irgendwas zu machen. Seien wir ehrlich, niemand will Durchschnitt sein.“

Mit einer zweiundzwanzigjährigen Karriere im Rücken und ihren eindrucksvollsten Arbeiten noch vor sich, kann Apocalyptica tatsächlich niemand vorwerfen, durchschnittlich zu sein.

Diese Biografie wurde von den Künstlern oder deren Vertretern bereitgestellt.

Wenn es für Kunst jeglicher Art und Ausprägung einen Konsens gibt, dann den, dass diejenigen mit einer einzigartigen Vision am ehesten bestehen. Und was die Kunstrichtung Heavy Metal angeht, haben nur wenige Bands den Geist aufsässiger Individualität über die vergangenen zwei Jahrzehnte besser eingefangen, als die finnischen Titanen von Apocalyptica.

Seit seiner Gründung 1993 hat das Cello-Quartett die Grenzen zwischen Rock, Metal und Klassik auf wahrhaft beispiellose Weise neu definiert: Sie haben nicht nur das Regelwerk umgeschrieben, sondern gleich einen ganz neuen, eigenen Folianten verfasst. Ursprünglich von vier echten Virtuosen an Helsinkis Sibelius Akademie ins Leben gerufen, über den Verlauf von sieben gefeierten Studio-Alben (von denen sie weltweit mehr als vier Millionen Exemplare verkauft haben), haben sie sich den Ruf als Band erarbeitet, die in der Lage ist, sowohl Heavy-Fans als auch Liebhaber eher traditioneller musikalischer Sphären in höchster Euphorie zu einen. Von Bogen-zerfetzender Geschwindigkeit bis hin zu ausladenden, Gänsehaut-verursachenden Wellen aus Sound ist Apocalypticas Klangpalette so üppig wie vielfältig: Coverversionen von Metallica, Wagner-Tribute, internationale Symphonieorchester und Kollaborationen mit Bandmitgliedern von Slipknot, Soulfly und Bush – alles fällt bequem in den Zuständigkeitsbereich der Band.

Jetzt, mit dem Release der mit Spannung erwarteten achten Platte „Shadowmaker“, setzen die Cellisten Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Drummer Mikko Sirén an, ihren aufregend einehmenden Krach mit größerem Eifer denn je detonieren zu lassen.

„Vor diesem Album haben wir ungefähr sechzehn Jahre pausenlos gearbeitet“, erklärt Eicca. „Wir hatten das Gefühl, dass wir diesmal eine Auszeit brauchten, um die Kreativität in der Band neu anzufachen. Es ist immer ein Risiko, wenn man so regelmäßig Alben veröffentlicht, dass die Leute immer neue Musik erwarten und man schließlich nur noch dieses Begehren erfüllt. Ich glaube, dass ein bisschen Abstand fantastisch für uns war, die Stimmung innerhalb der Band war nie besser und die Leidenschaft nie größer. Wir wollten die Vision für uns selbst klar definieren – Musik muss aus einer Sehnsucht und Freude heraus entstehen. An diesem Material zu arbeiten war das reinste Vergnügen und ich denke, dass sich das in der Qualität des fertigen Produkts widerspiegelt.“

Es ist dieser verjüngte Geist, der Apocalyptica antrieb, ein Album zu schreiben, das geschickt eingewobenen Feinheiten eine Energie einhaucht, die so gespannt ist wie die Pferdehaare ihrer Cellobögen. Zum Bersten gefüllt mit Killer-Refrains, köstlich dunklen Untertönen und dem guten alten Vollgas Speedmetal-Tempo, ist „Shadowmaker“ ein Werk, das alle Aspekte menschlicher Emotion berührt, während es eine durchgängige musikalische Sensibilität aufrecht erhält, die unverkennbar von dieser Band ist und von keiner anderen.

„Bei diesem Album galt unsere größte Leidenschaft der Suche nach dem Kern unserer Band“, beschreibt Eicca. „Früher haben wir darum gekämpft, alles so klingen zu lassen, wie wir es in unserem Inneren fühlen. Diesmal hatten wir top, top Leute, die mit uns daran gearbeitet haben, das zu erreichen. Nick Raskulinecz (Foo Fighters, Mastodon) zum Beispiel hat das Album produziert und er ist großartig; er spricht tatsächlich die gleiche musikalische Sprache wie wir. Unsere Überzeugung war, dass wir diese Platte nur würden machen können, wenn wir die allerbesten Leute hätten, die daran mitarbeiten. Die Theorie, dass man sich als Band nur entwickeln kann, wenn man sich mit Menschen umgibt, die einen herausfordern, hat hier ganz sicher gestimmt!“

Die andere bedeutende Herausforderung, der sich die Band gestellt hat, war die Einführung eines einzigen Sängers für das gesamte Album; etwas, das sie noch nie zuvor getan hatten. Der frühere „Scars On Boradway“-Gitarrist Franky Perez ist der Mann, der sich nicht nur für die Studiosessions zu „Shadowmaker“, sondern auch für die absehbaren Tournee-Engagements häuslich hinter dem Mikrofon eingerichtet hat.

„Gastsänger zu haben, die reinkommen und ihr Ding machen, hat in der Vergangenheit großen Spaß gemacht“, bemerkt Eicca. „Aber es kann auch bedeuten, dass man ein wenig den Fokus verliert, wenn man im Studio ist. Franky war fantastisch, er hat eine grandiose Stimme und passt glänzend zu uns und unserem Sound, wir könnten nicht glücklicher sein. Plus, es wird großartig für die Leute sein, die Songs auch auf Tour von ihm gesungen zu hören. Wir freuen uns einfach alle unglaublich darauf, dass die Menschen das Album hören. Ich habe das Gefühl, dass es unser bisher stärkstes ist, das neue Material ist einfach so kraftvoll.“

Mit diesem klar gesetzten gesanglichen Fokus war die Band in der Lage, die Inhalte der Texte noch nachdrücklicher auf den Punkt zu bringen. Das Entwickeln von sowohl persönlichen Erzählperspektiven als auch breiter angelegten philosophischen Themen war eine Aufgabe, auf die sich die Finnen gefreut haben.

„Es gibt eine Vielzahl von möglichen Interpretationen für das Wort ‘Shadowmaker’“, erklärt Eicca. „Einerseits kann es für Menschen stehen, deren Energie so negativ ist, dass sie alles Positive, das man versucht in die Welt zu tragen, ersticken. Im weiteren Sinne geht es aber um die Ahnung, dass es diese gesichtslosen, namenlosen Leute gibt, die die Welt in der wir leben kontrollieren, und in unserem Namen eine Menge schlechter Entscheidungen treffen. Man kann den Titel auf unterschiedlichen Ebenen verstehen und es macht mir Spaß, die Vielschichtigkeit dieser Stimmung mit unserer musikalischen Botschaft zu verbinden.“

Für langjährige Fans stellt „Shadowmaker“ Apocalypticas bisher ehrgeizigstes und zielstrebigstes Projekt dar; darüber hinaus ist es ein Album, das sicher auch neue Anhänger, weit über ihre große Fanbase hinaus, überzeugen wird.

„Wenn man Musik macht, muss man sich selbst motivieren“, fasst Eicca zusammen. „Ich bin extrem stolz auf alles, was wir bis hierher erreicht haben, aber ich freue mich auch auf das, was wir noch erreichen können. Als wir anfingen, haben die Leute versucht uns runterzuziehen, indem sie sagten, dass wir mit unseren Instrumenten nur eine Eintagsfliege sein könnten – aber wir haben umso härter zurückgeschlagen. Wir werden niemals aufgeben. Wir wollen Musik machen, die so gut wie irgend möglich ist, und die anders ist als der Mainstream. Wenn man das als Künstler nicht fühlen kann, gibt es keinen Grund überhaupt irgendwas zu machen. Seien wir ehrlich, niemand will Durchschnitt sein.“

Mit einer zweiundzwanzigjährigen Karriere im Rücken und ihren eindrucksvollsten Arbeiten noch vor sich, kann Apocalyptica tatsächlich niemand vorwerfen, durchschnittlich zu sein.

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