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Kundenrezensionen

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am 5. September 2015
Die Aphorismen zur Lebensweisheit waren für mich ein Abenteuer des Spasses zum lesen. Es ist sehr schwer Schopenhauer zu kritisieren weil jede Zeile von seinem Texten ein Volltreffer ist.
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am 15. März 2017
Ein Klassiker der Philosophie / Weltliteratur in einer sehr schönen Ausgabe. Die Gestaltung des Umbandes sowie die zusätzlichen Informationen über den Autor und sein Leben machen diese Ausgabe lesenswert. Der Inhalt dürfte hinlänglich bekannt sein, wer dieses Buch nicht gelesen hat verpasst ein wichtiges und äußerst anregendes Kapitel der Philosophie.
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am 18. Mai 2017
Da ich ein sehr großer Schopenhauerfan bin, musste ich dieses Buch natürlich auch lesen.
Ich finde es fazinierend wie Schopenhauer seiner Zeit voraus war.
Für jeden der gemütliche und anregende Stunden verbingen will.
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am 6. November 2010
Der Buchtitel könnte für den modernen Leser missverständlich sein, denn die Schrift ist keine Sammlung von Epigrammen nach Art von Oscar Wilde, sondern eine frei assoziierte Kontemplation ohne strenger Gliederung, von welcher der Autor anmerkt: "Mit der Vollständigkeit fällt aber auch die systematische Anordnung größtenteils weg. Über beide tröste man sich damit, dass sie, in Dingen dieser Art, fast unausbleiblich die Langweile in ihrem Gefolge haben.".
Die Frage, der Schopenhauer in dem Traktat nachgeht ist, wie man sein Leben in einer von dem Willen getriebenen Welt am besten zubringt. Der Epigraph, den der Philosoph seinem Werk voranstellt, beschreibt prägnant seinen Lösungsansatz: "Das Glück ist keine leichte Sache: es ist sehr schwer es in uns, und unmöglich, es anderswo zu finden." Die Antwort also wäre, sich so weit wie möglich dem Diktat des blinden Willens zu entziehen und sich selbst als Inspirationsquelle zu genügen. Das höchste Glück wäre der Prozess der Eigen- und Welterkenntnis unter der Nebenbedingung der weitestgehenden Befreiung von Außenzwängen. Eine Reihe von (größten-)teils brillanten und anregenden, teils eher ridikülen Reflektionen zu praktischer Organisation des Lebens und zu mentaler Hygiene verdeutlicht und präzisiert diese Ansicht.
Die Schrift verrät einen ausgewiesenen Einzelgänger, der von der Menschheit nicht viel hält. "Denn monoton, wie ein solches eintöniges Horn, ist der Sinn und Geist der allermeisten Menschen: sehn doch viele von ihnen schon aus, als hätten sie immerfort einen und denselben Gedanken, unfähig irgendeinen anderen zu denken." Und das ist nicht mal die drastischste im Buch vorkommende Charakterisierung des Menschengeschlechts. Aber der Leser muss nicht zwangsläufig die extreme Misanthropie des Autors teilen, um das Buch gut zu finden.
Schopenhauer behandelt das Verhalten sich selbst gegenüber und den anderen gegenüber, daneben thematisiert er die Selbst- und Weltwahrnehmung in unterschiedlichen Lebensphasen. Der mäandernde Gedankenschweif geht dabei hier und da mit einer Redundanz der Aussagen einher. Der Schreibstil lässt im Verfasser einen im 18. Jahrhundert geborenen erkennen, die Sätze sind oft etwas länger als sie - ohne Einbußen für den Inhalt - sein könnten. Dennoch hat die Schrift einen Rhythmus inne, so dass ihre Rezeption nicht anstrengt. Sie ist reich an pointierten Metaphern, und die vielen altmodischen Wörter - wie Truism, exzellieren, Imbizillität - verleihen den "Aphorismen" einen aparten Charme.
Durchdacht eingebaute Anmerkungen erleichtern das Leseverständnis. Die Begriffserklärungen - z. B. für die oben erwähnten nicht mehr gebräuchlichen Begriffe sowie Übersetzungen - findet man dabei unten auf der gleichen Seite, weiterführende Infos zu einem Thema sind nach dem Haupttext platziert. Ein informativer etwa 30-seitiger Umriss des Lebens und der Theorien von Schopenhauer schließt das Buch ab.
Der einzige Kritikpunkt zum Werk wäre folgender: Manchmal wünschte ich mir vom Autor mehr Nonchalance in den Betrachtungen, wie z. B. beim Thema Ruhm. Denn wozu sich über etwas auslassen, das eher keine Rolle spielt?
Ansonsten wunderbar. Der Mann ist zwar ein wunderlicher Kauz, aber unbestreitbar ein smarter Denker. Das Buch zählt zu Recht zum Kanon der Lebensratgeber.
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am 23. Juli 2015
Bücher helfen, zu innerem Reichtum zu gelangen, dem Reichtum des Geistes. Spätestens im Alter bleiben nämlich nur die Geisteskräfte, weil die körperliche Kraft naturgemäß nachlässt. Geistreichen Menschen stehen die edelsten Genüsse offen, die anderen versagt bleiben. Sie sind somit eine unerschöpfliche Quelle des Glücks.

Milliarden Menschen suhlen sich inmitten einer implementierten Scheinwelt voller trügerischem Glanz, während indes einige wenige wache Geister genau darunter leiden. Ja, heutzutage existiert alles, was Konsumherzen erfreut. Nur Familie, entspannte, spontane Freizeit, wahre Kreativität und echte Liebe sind mitnichten vorhanden, jene Werte, die unabkömmlich für ein zufriedenes, erfülltes menschliches Leben sind. Konsequent betrachtet erkranken Bürger bereits im Kindesalter, dank eingesetzter Mikrowellenstrahlen, gezielter Luftvergiftung sowie psychologischer Kriegsführung. Konsumgüter stumpfen Herzen ab, rauben Menschen empathische Fähigkeiten; folglich wird aus Sanftmut reine Habgier.

Wie viel Leid und Unglück bliebe der Menschheit erspart, wenn sich nur mehr Menschen mit den geistigen Genüssen befassen könnten und an der Weisheit dieses Buches orientieren würden.

Dieses Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen - ein absolutes MUSS! Was für ein Meisterwerk ...
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HALL OF FAMEam 18. Februar 2009
Schopenhauer bezeichnete sich selbst einmal als 'Kaspar Hauser der Philosophie', sprich: als verkanntes Genie, das zu Lebzeiten von seinen wissenschaftlichen Kollegen und der gebildeten Öffentlichkeit gemieden wurde. Bekannt war er höchstens als Pessimist, Frauenhasser und Philosoph der schlechten Laune. Dann jedoch fasste er sich ein Herz und schob am Ende seiner Schaffensperiode mit den Parerga und Paralipomena bewusst einfach formulierte Nachträge und Anmerkungen zu seiner Philosophie nach. Damit erlangte er schlagartig Berühmtheit. Plötzlich wurde Schopenhauer international gelesen, diskutiert und zu einem der bedeutendsten Philosophen des 19. Jahrhunderts erklärt. Diese Welle der Anerkennung verdankte sich vor allem den Aphorismen zur Lebensweisheit, einer Schrift innerhalb der Parerga und Paralipomena. Seine negative Weltsicht gibt Schopenhauer zwar auch hier nicht auf, aber immerhin findet er Mittel und Wege, sie in Ratschläge für ein angenehmes Leben umzuwandeln, die bis heute lesenswert und praktikabel sind.
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am 9. Oktober 2002
Nun, dieses Buch war das erste ernsthafte philosophische Werk, das ich gelesen habe und bisher fand ich kein anderes, das seiner Weisheit gleichkommt. Dieses Buch muss man ganz langsam lesen, Satz für Satz, nicht hastig, besser mehrmals die Zeilen lesen, denn der Inhalt ist recht komprimiert und mann muss erst das gelesene Häppchen verdauen, sich an ihm ergötzen bis man zum nächsten schreitet. Ich war höchst beeindruckt von der sprachlichen Elleganz, in die Schopenhauer seine äußerst humorvollen und bissigen Sarkasmen kleidet. Das geht unter die Haut, das gräbt sich ein ins Gehirn, das muss man essen! Ich fand das Buch auch gar nicht pessimistisch, wie einige der Schopenhauer-Kritiker behaupten, nein, eher realistisch: mit einer ungeheuren Menschenkenntnis verrät er uns die Wahrheit über den Menschen, die ja oft schmerzt. Das empfinden wir dann als Pessimismus, der keiner ist. Bei der sehr amüsanten Lektüre dieses Buches wurden mir viele Sinnlosigkeiten unseres menschlichen Treibens klar.
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am 11. Juli 2004
Dieses Buch war meine erste Schopenhauer-Lektüre und es hat mein Leben dermaßen auf den Kopf gestellt, dass es einem fast unheimlich werden kann. Es ist eine populärphilosophische Schrift, also auch für philosophische Laien bestens geeignet. Wer dieses Werk allerdings wirklich verstanden hat, wird süchtig werden nach Schopenhauers Werken - so ging es mir zumindest.
Es gibt allerdings einige Dinge die mir an dieser Ausgabe (Inselverlag) nicht passen:
1. Schopenhauer zur Rechtschreibung: "[...] Meinen Fluch über Jeden, der, bei künftigen Drucken meiner Werke, irgend etwas daran wissentlich ändert, sei es eine Periode, oder auch nur ein Wort, eine Silbe, ein Buchstabe, ein Interpunktionszeichen."
Dieser Wille Schopenhauers wurde in dieser Ausgabe mißachtet, die Rechtschreibung wurde unserer Zeit (Zwecks Leserfreundlichkeit?) angepasst. Ich bevorzuge seine Schriften im Original, denen ist ein gewisser altertümlicher Flair zu eigen. (zum Beispiel sein=seyn usw...)
2. Die fremdsprachigen Zitate (und das sind viele) werden alle erst im Anhang übersetzt, so dass man ständig hin und her blättern muß. Das gilt natürlich nicht für solche Menschen, die des Lateinischen, Griechischen, Französischen und Englischen mächtig sind.
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am 2. Dezember 2009
Vorweg gleich das wesentliche: Ich glaube, niemand der Schopenhauer kennenlernen möchte und dieses Buch kauft wird davon enttäuscht werden. Klare Worte, sprachlich wunderbar verpackte Einteilung des Unerklärbarem so das am Schluss etwas auf das Wesentliche reduziertes dasteht das wir ja schon immer wussten. Vordergründig plumpe Vorurteile die sich (zumeist) als bestechende Analysen über unser menschliches Verhalten entpuppen werden abgelöst von allereinster Existenzphilosophie. Ein Genuss für die Augenblicke an welchen man sich an sein Innerstes wagen möchte.
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am 29. August 2008
Mit diesem schmalen Bändchen in der Innentasche der Kutte kann man das Leben getrost auf sich regnen lassen und dabei Gelassenheit üben. Schopenhauer verfasst eine Art Vademekum, indem er Grundeinsichten, die nur das Hauptwerk vermittelt, als qualifizierte Lebenshilfe zugänglich macht, so wie er ja ohnehin Wert darauf legt, dass wir nur über die Anschauung lernen und nicht aus dem Abstrakten heraus. In einer Zeit, deren Mainstream die Präsentation über die Substanz stellt, ist es besonderes wohltuend, schlüssig hergeleitet zu bekommen, dass dem, was einer IST, höherer Wert zukommt, als dem, was einer HAT oder nur VORSTELLT. Für Schopenhauer geht die Essenz der Existenz voraus. Wie einer ist, so handelt er. Das Wesentliche ist Anlage. Alles andere bleibt Wunsch. Immerhin: Man kann sich in seinen Festgelegtheiten, also in seinem inneren eigentümlichen Vermögen, aber ebenso in seinen Grenzen, quasi sokratisch selbst erkennen. Dass es keinen freien Willen gibt und die Kausalität wesensabhängig regiert, sollte nicht als einengend, sondern kann als verlässliche Sicherheit angesehen werden. Amor fati! Sein kommt vor Schein, Wissen vor Meinen, das Was bestimmt das Wie, und unser Handeln weist uns verlässlicher aus als das bloße Gerede oder die eitle Fassade. Wer in sich selbst eine feste Heimstatt findet und weiß, dass er für sein Glück zuerst allein zu sorgen hat, wer seine Lage ebenso erkennt wie seine Defekte, wird eigenverantwortlich leben können, von anderen nicht coabhängig alles erwarten und weniger schnell den Stab über das ihm nächste Mängelwesen brechen.
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