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Apfeldiebe: Roman (EDITION 211) Gebundene Ausgabe – 1. November 2011

4.6 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Prolog. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

PROLOG

Er löschte seine Taschenlampe, einfach so. Nur eine winzige Bewegung seines Daumens und alles veränderte sich. Er und sein Gegenüber verschwanden – zwei Kinder, die es plötzlich nicht mehr gab, ebenso wenig wie Felswände, Staub und jede Erinnerung an die Welt da draußen. Da oben, in der wirklichen Welt, da tickten die Uhren weiter, hier aber blieben sie stehen, und er selbst hatte sie angehalten. Er wagte kaum noch zu atmen, seine Finger zitterten, als er nach dem tastete, was nun ihm gehören sollte. Konnte man dieses Glück fassen? Ja, wusste er, ja. Glück existierte, wenn manchmal auch an Orten, an denen ein normales Kind nie und nimmer danach gesucht hätte. Aber gerade da schien sich sein Glück wohlzufühlen, hier, tief unter alten Mauern vergraben, zwischen Steinen versteckt und scheu. Und neben sich das Unglück des Anderen. Oder gab es gar kein Glück und kein Unglück? Handelte es sich vielleicht um denselben Zustand und es kam einzig darauf an, aus welcher Richtung man sich ihm näherte? Dies hielt er für möglich, allerdings nicht für wichtig genug, diesen Gedanken bis zu einem Ende zu verfolgen.
Er beugte sich nach vorn und konnte die Angst, das Unglück des Anderen riechen. Roch er selbst ebenso, wenn …? Ein Kopfschütteln, die Erinnerung zerkrümelte und verlor sich im Dunkeln. Er hasste jeden Gedanken daran. Jeden.
»Wir sind ganz allein, nur du und ich«, flüsterte er. »Spürst du mich?« Der Kopf unter seinen Händen nickte. »Kannst du mich riechen?« Es dauerte einen Augenblick, aber dann nickte der Gefragte erneut. »Hast du Angst?« Es war unnötig, auf die Antwort zu warten. Natürlich hatte er Angst. Der Gefangene wollte etwas sagen, aber das dem Kind über den Kopf gestülpte und teilweise in den Mund gestopfte T-Shirt verhinderte dies, zum Glück. Nein, sie mussten sich ganz still verhalten, da oben durfte niemand etwas hören, kein einziges Wort. Sollten die anderen doch trinken und essen, er selbst verspürte keinen Durst, jedenfalls keinen Durst, welchen Flüssigkeit zu löschen vermochte.
Seine Finger berührten eine Stirn und der Gefangene presste die Augen so fest zusammen wie er nur konnte. Die Hand wanderte über die Augenhöhlen hinweg, über Nase und Mund, hin zum Hals. Mit den Augen konnte er nichts sehen, seine Finger sahen für ihn. Er spürte angespannte Sehnen und einen winzigen Kehlkopf unter dünner Haut. Niemand sah sie jetzt, nicht einmal sie selbst. Niemand!
Macht. Fünf winzige Buchstaben nur, allerdings in der richtigen Reihenfolge angeordnet ein Wort, das ganze Welten verändern konnte. Er registrierte die eigene Erregung, staunte über dieses Gefühl. Sein Atem ging schnell und schien genauso zu zittern wie seine Hände. Fühlte sich so Macht an?
Er wusste genau, was jetzt in diesem Augenblick im Kopf seines Opfers vorgehen musste – Wissen, welches den Wert dieses Momentes ins Unfassbare steigerte. Es tat so gut, einmal auf der anderen Seite stehen zu dürfen, mächtig zu sein.
Seine Finger wanderten über nackte Arme, über Bauch und Brust des Kindes bis zu dessen Hals. Nur er und der Gefangene, sonst nichts. Kein Erwachsener, der ihm die Macht aus den Händen riss, er konnte tun und lassen was er wollte, ein Herr über Leben und Tod.
Schauer jagten über den Rücken des Jungen, seine Hand legte sich um einen schlanken, von jedem Schutz befreiten Hals. Er wartete, wollte diesen Augenblick genießen, wollte ihn auskosten, so lange und so intensiv dies nur ging. Der Gefangene zitterte, schluckte, wand sich und konnte doch nicht entfliehen. Er gehörte ihm, nur ihm.
Mit dieser Gewissheit im Kopf und dem Gefühl, genau das Richtige zu tun, drückte er zu.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Nina2401 TOP 500 REZENSENT am 22. Dezember 2011
Format: Gebundene Ausgabe
Als ich dieses Buch zur Hand nahm, habe ich nicht geahnt, dass es mich so berühren würde. Der Klappentext klingt sehr vielversprechend und spannend. 5 Jungen haben Ferien und wollen ein Abenteuer erleben. Sie erkunden eine Ruine und dann geschieht das Unfassbare, sie werden verschüttet. Niemand weiß, wo sie sind, nur ein alter Mann ahnt es, aber er sagt nichts, handelt es sich bei den Jungs doch um die Apfeldiebe, die ständig seine Obstwiese plündern.

Es ging erstmal ganz gemütlich los, ich konnte in Ruhe alle Protagonisten kennenlernen, die sehr detailliert beschrieben wurden. Auf der einen Seite die Jungs, die unterschiedlicher nicht sein können und auf der anderen Seite der alte Seiler, ein eigenbrötlerischer Einsiedler, der mir aber gerade wegen seiner kauzigen Art sympathisch ist.
Der Schreibstil ist sehr eigenwillig und ich musste mich erstmal daran gewöhnen, an die langen Schachtelsätze und an die kurzen Einwortsätze. Aber das dauerte nicht lange, denn Michael Tietz schreibt sehr mitreißend und spannend. Die fast schon poetischen Landschaftsbeschreibungen - man merkt, dass Michael Tietz hier jeden Stein kennt - stehen im krassen Gegensatz zu den Beschreibungen der Taten und Gedanken der Kinder, das finde ich sehr faszinierend und ist für mich eins der Sahnehäubchen in diesem Buch. Ein weiteres Sahnehäubchen sind die Überschriften zu den einzelnen Kapiteln, die mit sehr viel Feingefühl ausgewählt wurden.
Die Geschichte steigert sich immer mehr, es wurden einige Cliffhänger eingebaut und nur der dem alten Seiler gewidmete Strang brachte - für mich - wieder etwas Ruhe.
Das Buch hat mich sehr aufgewühlt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Lange erwartet habe ich das neue Buch des Autors Michael Tietz, der im Januar 2010 mit seinem Debüt "Rattentanz" wie eine Bombe einschlug.
"Apfeldiebe" ist im Gegensatz zu diesem Erstling ein Roman, kein Thriller. Hält jedoch das hohe Niveau des Autors mit Leichtigkeit.

Kurzbeschreibung laut amazon.de:
Fünf Jungen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Ferien. Und eine Entdeckung, die das Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten verwandelt sich Hoffnung in Panik, wird Freundschaft zu Wahnsinn.
Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein alter Mann, der nur noch auf seinen Tod wartet.

Tietz begeistert, berührt und schockt. Aber er entführt auch. Sein Schauplatz, die Roggenbacher Burgruine, beschreibt er mit sorgfältig bis ins kleinste Detail, sodass vor dem inneren Auge ein bildgewaltiges Szenario entsteht, welchem man sich nur schwer entziehen kann.
Ebenso gekonnt baut Tietz Spannung auf. Verschiedene Handlungsstränge wechseln sich ab, gleichzeitig findet ein Perspektivwechsel statt, der den Handlungsbogen straff hält.
Der Leser kann sich diesem gekonnt konstruierten Netz aus spannenden Wendungen, Perspektivwechseln und dem flotten Erzählstil nicht entziehen.

Zudem fesselt der Autor seine Leserschaft durch hervorragend ausgearbeitete Protagonisten, die er einfühlsam, eindrucksvoll und überaus glaubwürdig ' ja fast schon ' zelebriert. Er lebt seine Figuren. Das spürt man in jedem einzelnen Kapitel.
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Format: Gebundene Ausgabe
Kurzbeschreibung:
Fünf Jungen wie sie unterschiedlicher nicht hätten sein können. Ferien. Und eine Entdeckung, welche die Leben der Kinder radikal verändern wird. Was als Spiel, als Abenteuer für einen Tag beginnt, endet mit dem spurlosen Verschwinden der Fünf und einem Kampf auf Leben und Tod. Denn völlig von der Außenwelt abgeschnitten, verwandeln sich Hoffnung in Panik und Freundschaft in Wahnsinn. Und der einzige Mensch, der etwas über den Verbleib der Jungen ahnt, ist ein alter Mann. Ein nur noch auf den eigenen Tod wartender alter Mann.

Zum Autor:
Michael Tietz ist gelernter Krankenpfleger, er lebt mit Frau, Sohn und Hund im Südschwarzwald. Mit seinem Thriller Rattentanz landete er auf Anhieb einen Bestseller.

Meine Meinung kurz & knapp:
Bereits mit seinem Debütroman Rattentanz konnte mich Michael Tietz schwer begeistern, daher freute ich mich nun sehr auf sein zweites Buch Apfeldiebe. Es ist schwer, diesen in ein bestimmtes Genre einzuordnen, da zwar sehr viel Spannung enthalten ist, aber Apfeldiebe auch nicht unbedingt als Krimi oder Thriller anzusehen ist.

Das Buch spielt in Wittlekofen, einem kleinen Dorf in Baden-Württemberg. Hier haben die Schulkinder gerade große Ferien und die fünf Jungen Alex, Max, Kasi, Rufus und Timi begeben sich auf eine zunächst harmlos anmutende Expedition zur Burgruine Roggenbach. Doch was als Abenteuer beginnt, verwandelt sich schnell in einen Kampf ums Überleben.

Michael Tietz beschreibt mit eindringlichen und prägnanten Worten das Schicksal der fünf Jungen, die alle ihre eigenen Ecken und Kanten besitzen und somit für den Leser wunderbar auseinanderzuhalten sind.
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