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Antrag auf ständige Ausreise: und andere Mythen der DDR Taschenbuch – Oktober 2007

2.6 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jakob Hein, geboren 1971 in Leipzig, wuchs in Berlin auf, wo er heute als praktizierender Arzt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen lebt. Neben den Bestsellern »Mein erstes T-Shirt«, »Formen menschlichen Zusammenlebens« und »Herr Jensen steigt aus« erschienen unter anderem von ihm sein autobiografisches Familienporträt »Vielleicht ist es sogar schön«, »Gebrauchsanweisung für Berlin«, »Antrag auf ständige Ausreise«, »Der Alltag des Superhelden«, »Vor mir den Tag und hinter mir die Nacht« und zuletzt der Roman »Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand«.


Kundenrezensionen

2.6 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Satire soll boshaft sein. Verspotten soll sie Torheiten, gesellschaftliche Missstände anprangern, scheinheilige Welten zerreißen und sie der Lächerlichkeit preisgeben. Ihr typisches Stilmittel ist ironisierende Übertreibung im Gewand einer naiven, scheinbar objektiven Beobachtung. Geht ihr aber beim Übertreiben die Fantasie durch, so kippt die Satire um und wirkt dann mythisch, besonders wenn das Anzuprangernde bereits in neblig nostalgischer Ferne zu verschwimmen scheint. Gullivers Reisen, ursprünglich eine beißende Satire auf die europäische und besonders die englische Gesellschaft, wird heute als abenteuerliche Fantasie gelesen. Swifts Brobdingnager und Liliputaner sind nicht mehr Spottgestalten sondern magisch mythische Wesen einer Märchenwelt.

Der Reiz der fiktiven DDR Berichte Jakob Heins, (er nennt sie bereits Mythen), ist ihr rhetorischer Drahtseilakt zwischen Satire und Mythos. Erzählte man uns, dass Erich Honecker persönlich mal einen Antrag auf ständige Ausreise aus der DDR stellte, so würden wir herzlich lachen über diesen Witz. Hein jedoch ist ein begnadeter "Lügner": Honeckers "offizieller Antrag" ging im "Juli 1989 bei der Abteilung Inneres der Stadt Bernau" ein; "formal war das Schreiben vollkommen in Ordnung"; "es war auf dem besten in der DDR erhältlichen Schreibmaschinenpapier" mit einer "Schreibmaschine der Marke Erika" verfasst und "die Unterschrift glich exakt der Honeckers". Ohne mit der Wimper zu zucken, mit einem Pokergesicht und entwaffnender Nüchternheit, erläutert Hein die historischen Hintergründe, umwickelt sie kunstvoll mit selbstgesponnenem Garn, deutet alles außerordentlich plausibel, und am Ende? Also doch! Honecker wollte die DDR verlassen...
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Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 29. November 2007
Format: Taschenbuch
Jacob Hein lebt in Berlin, hat dort auch seine Jugend verbracht, ist heute Schriftsteller und Arzt, genauer gesagt Psychiater. Sein literarisches Debüt war "Mein erstes T-Shirt" es erzählt autobiografische Episoden aus seiner Kindheit und Jugend in der DDR. Über seinen Roman "Herr Jensen steigt aus" sagte Elke Heidenreich "Komisch, leicht, lustig und irgendwie auch gruselig zu lesen." In seinem aktuellen Buch geht es um die DDR und zwar um "Antrag auf ständige Ausreise" und andere Mythen der DDR. Es werden 30 Mythen aus der Vergangenheit der DDR erzählt. Die Helden, das merkt man dem schmalen Buch an, sind ihm alle irgendwie ans Herz gewachsen. Heute, wo über Internet jederzeit alle Daten abrufbar sind, gibt es vielleicht wieder so eine Lust nach Fiktion und Mythen, die eben nicht nachvollziehbar sind. Andererseits war die DDR ja ohnehin schon zu einem mythischen Reich verkommen.
Da will der DDR Mathematiker Scharfstein die überlieferte Zahlensystematik revolutionieren, wird von Ulbricht zurückgepfiffen und wandert dann ihn den imperialistischen Westen aus. Da wird die kulturelle Zusammenarbeit zwischen Schriftstellern und Betrieben propagiert. Da versucht die "Mattscheiben Schauspieltruppe" im "Tal der Ahnungslosen" für Menschen ohne Westempfang ein Fußballspiel wieder zugeben. In der "Legende auf vier Rädern" wird berichtet, dass im Gegensatz zu kapitalistischen Unternehmen neue Käuferschichten das Letzte waren, was man sich im VEB Sachsenring wünschte. Laut "Jamaika Plan" sollte das Volk durch ein gesteuertes Drogen-Programm beruhigt werden. Auch der "äußerst heikle Antrag" von Erich Honecker auf "ständige Ausreise aus der DDR", zwecks Übersiedlung in die liebe Heimat, das Saarland, ist eine Fiktion.
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Format: Taschenbuch
Seine letzten beiden Bücher waren um ein vielfaches besser. Aber "Vielleicht ist es soagr schön" und gerade "Herr Jensen steigt aus" sind so nicht zu schlagen. Gerade letzteres ist ein Werk, dass man gelesen haben sollte.
Aber nun zurück zu den "Mythen". Dieses Buch ist das, was ich im Vorfeld erwartet hatte. Man schmunzelt bisweilen, gelegentlich lächelt man. Doch vieles ist zu sehr schon ausgereizt und in den Medien breitgetreten worden. Und als ehemaliger DDR-Bürger kennt man den Kram eh schon. Da hat wohl der Verlag Druck gemacht, dass er mal wieder was von Hein drucken kann. Hein hätte sich mal lieber mit der heutigen Zeit auseinander setzen sollen. Vielleicht mit dem Mythos soziale Marktwirtschaft. Bei "Herr Jensen" ist es ihm wunderbar gelungen. Für gute und auch intelligente lustige Sachen kann ich Uschmann lesen, oder auch den Jaud. Es tut mir leid, aber die Themen sind, wie ich schon erwähnt habe, ausgelaugt. Was wesentlich Neues kann da nicht mehr kommen. Man kann dieses Buch lesen, keine Frage. Aber man wird es auch leider wieder schnell vergessen. Und das ist eigentlich nicht der Zweck eines guten Buches. Aber ich bin da bei Jakob Hein mal zuversichtlich, dass wieder was 5sterne mäßiges rauskommt. Er hat es ja bewiesen, und das nicht nur einmal.
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Format: Taschenbuch
Kann das wirklich alles wahr sein?
In „Antrag auf ständige Ausreise“ erzählt der 1971 in Leipzig geborene Jakob Hein 30 Geschichten aus dem DDR-Alltag. So soll beispielsweise in der Abteilung Inneres der Stadt Bernau ein Antrag auf ständige Ausreise eingegangen sein. Antragssteller: Erich Honecker.
Auch soll im August 1973 ein Redakteur des Fernsehsenders DDR 2 in die Bredouille geraten sein, da er Urlaubsvertretung für seinen Chef machen sollte und bei der Zensurbehörde niemand zu erreichen war, der ihm sein Programm genehmigte. Aus Angst vor falschen Beiträgen wiederholte der Peter Salewski dieser Geschichte einfach das Programm der Vorwoche und – nichts geschah.
In „Bilder aus dem Kosmos“ soll die DDR Kameras für eine Mission der Sputnik 5 geliefert haben. Diese Technik sollte den Weltraumflug der Hunde Belka und Strelka dokumentieren, doch das, was man dann sah, war so furchtbar, daß man es der Öffentlichkeit nicht zeigen konnte.
Allen Kapitel sind Zeichnungen eines Berliner Graphikers beigefügt, doch die wenigsten von ihnen sind lustig, hübsch oder wenigstens informativ.
Manche Geschichten basieren auf wirklichen Absonderlichkeiten des DDR-Alltages, so beispielsweise dem Doping beim Sport oder dem Planerfüllungs-Soll in der Wirtschaft, der Rest allerdings fußt offenbar auf der Phantasie des Autors, auch wenn das nicht ausdrücklich gesagt wird.
Im ganzen ist das Buch unnötig. Es gibt zahlreiche echte Absonderlichkeiten aus dem DDR-Alltag zu berichten, da muß man sich nicht noch welche einfallen lassen.
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