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Anständig Essen: Ein Selbstversuch Taschenbuch – 18. Juni 2012

4.6 von 5 Sternen 252 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ein gut lesbares Buch, das zum Nachdenken anregt – auch für Nicht-Vegetarier." (Brigitte)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt in der Märkischen Schweiz. Bereits ihr Debüt »Regenroman« war ein sensationeller Erfolg. Auch ihre folgenden Romane »Dies ist kein Liebeslied«, »Die entführte Prinzessin« und »Taxi« waren Bestseller und sind in 14 Sprachen übersetzt. Zudem veröffentlichte sie zwei erfolgreiche Sachbücher zu aktuellen Themen. Für ihre Arbeit ist Karen Duve bereits mehrfach ausgezeichnet worden, die Presse feiert sie als »Ausnahmetalent unter den Autoren ihrer Generation« (Stuttgarter Zeitung).

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Auf dieses Buch habe ich schon monate lang gewartet, und das Warten hat sich erstens gelohnt und zweitens hat das Buch gehalten was es versprochen hat!
Karen Duve schildert sehr humorvoll aber kritisch ihren Selbstversuch so anständig wie möglich zu essen.
Sie versucht sich dabei als "Öko", Vegetarierin, als Veganerin und endet letzendlich als Frutarierin die u.a.auch Prahna unter die Lupe nimmt.
Auf ihrer ethisch kulinarischen Reise muss sie zuerst auf ihr geliebtes Cola verzichten, rettet Hühner und lernt kubistisch vegane Hähnchennachbauteile kennen.
Immer mit dabei ihre Mitbewohnerin Jiminy Grille, die zuerst als moralisches Vorbild voranschreitet und sich ebenfalls diesem Selbstversuch stellt.
Besonders bewegend ist dabei die Krankheitsgeschichte ihres Hundes, der an einem Tumor leidet.
Karen Duve ist hin und hergerissen zwischen Ethik, Moral, Essengelüste,ihrem Hobby - dem Reisport, neuen Erkenntnissen und der Erschütterung darüber was uns die Lebensmittelindustrie da auf Kosten anderer Lebewesen eigentlich auftischt.
Sie schildert, wie ihr Gedanke sich ethisch korrekt ernähren und kleiden zu wollen teilweise auf Unverständnis stößt und wie sie oft gezwungen ist sich zu rechtfertigen oder Gespräche mit ihren Mitmenschen in hitzige Diskussionen ausarten. ...All das, worin man sich als Veganer/Vegetarier immer wieder selber findet.
Sie verpasst ihrem Experiment eine Prise Humor, aber ohne jedoch irgendetwas ins Lächerliche zu ziehen oder respektlos zu erscheinen. Sie liefert nebenbei auch noch eine große Menge an aktuellen Informationen, etwa über die Haltung der sogenannten "Nutztieren", die den Leser jedoch nicht überfordern werden.
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4 Kommentare 236 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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Format: Gebundene Ausgabe
In ihrem Buch "Anständig essen" beschreibt Karen Duve ihren Ernährungs-Selbstversuch
von Bio-Kost über Vegetarismus und Veganismus bis hin zur frutarischen Kost.
Wobei weniger gesundheitliche Aspekte, sondern eher ethisch/moralische Gründe,
die Haupttriebfeder ihres Handelns darstellen.

Das Buch ist durchweg gut zu lesen, unterhaltsam und spart auch nicht mit Selbstzweifeln.
Auch für Allesesser, die sich rein aus Interesse mit dem Thema beschäftigen möchten,
kann ich das Buch empfehlen.

Dadurch, dass die Autorin das Ganze als Selbstversuch beschreibt, habe ich nie das
Gefühl bekommen moralisch unter Druck gesetzt zu werden.

Die (anfänglichen) Schwierigkeiten der Nahrungsmittel-Auswahl und -Beschaffung werden
in dem Buch, spätestens ab der Stufe der veganen Ernährung, deutlich beschrieben.
Die Gründe für die jeweiligen Ernährungsformen werden ausführlich dargestellt,
auf diese Art und Weise transportiert das Buch viele Informationen und Fakten.

Das Literatur-(und Link-) Verzeichnis ist umfangreich und bietet die gute Möglichkeit der
weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema.

Nach der Lektüre des Buches kann allerdings niemand mehr sagen: "Ich habe von nichts gewusst."

Für mich persönlich war das Buch der Ausgangspunkt für die vegetarische Ernährung.

Danke, Frau Duve.

Barni G.
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Format: Gebundene Ausgabe
Karen Duve beschreibt in ihrem Buch wie sie allmählich einen Wandel ihrer Eß- und Lebensgewohnheien durchläuft. Aus der "möglichst-billig-hauptsache-satt-und schmeckt" Konsumentin wird eine Käuferin die sich kritisch mit dem auseinandersetzt was sie denn so täglich zu sich nimmt und was das für Umwelt, Tiere, Pflanzen und andere Menschen, unseren ganzen Planeten, bedeutet.
Der Satz " Es gibt noch etwas Schlimmeres, als das Denken zu veweigern - die Zusammenhänge zu kennen, ohne daraus die Konsequenzen zu ziehen." Das trifft genau den Nagel auf den Kopf - wer von uns ist nicht Meister im Verdrängen wenn es darum geht wo unser Fleisch, unsere Eier, etc. herstammen ?
Nach dem Buch fällt es mir schwer zu alten Eß-Gewohnheiten zurückzukehren. Zukünftig werde ich meinen Konsum von Eiern, Milch und Käse kritisch überdenken und auch die vegane Lebensweise testen. So Schritt für Schritt wie Karen Duve das machte kann ich mir das auch vorstellen - Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut.
Ein lesenswertes Buch für alle die schon länger ein ungutes Gefühl beim Einkauf im Discounter haben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Obwohl der Rezensent persönlich weit entfernt ist vom Vegetarismus und vom Veganertum, in Maßen Fleisch und Wurst isst und das auch moralisch nicht verwerflich findet, verfolgt er mit Interesse die in den letzten Monaten und Jahren immer stärker werdende Debatte um die Massentierhaltung und die Kritik von mehr oder weniger radikalen Tierschützern daran. Einige TV-Talkshows zu diesem Thema brachten mir wenig Aufschluss, außer der Erkenntnis, wie unversöhnlich sich Gegner und Befürworter des Fleischkonsums des Menschen da gegenüberstehen. Eine Mitte scheint es in dieser Debatte, die fast schon religiöse und stellenweise fundamentalistische Züge angenommen hat, nicht zu geben.

Es gibt nur pro und contra und das unerbittlich.

Deshalb war ich auf das neue Buch von Karen Duve sehr gespannt, die mich mit ihrem letzten Roman "Taxi" sehr überzeugte. Ehrlich und erfrischend unideologisch dokumentiert sie in "Anständig essen" einen Selbstversuch, der sie von einer eher gedankenlosen Fleischesserin zu einer überzeugten Vegetarierin gemacht hat, die nun auf dem Land zusammen mit Menschen und Tieren lebt.

Zuvor allerdings hat sie alle im Angebot befindlichen Arten, sich zu ernähren nicht nur selbst ausprobiert, sondern auch ihre jeweilige Weltsicht studiert und analysiert. Das ist eine der großen Stärken dieses Buches, dass es auch für Menschen wie den Rezensenten nachvollziehbare und unideologische Informationen liefert, die dem Leser die freie Entscheidung ermöglichen.

Es ist beeindruckend, wie schonungslos und kritisch die Autorin hier nachvollziehbar mit ihren eigenen Gewohnheiten umgeht und wie sie, wie schon in ihren Romanen, mit einem ihr eigenen Humor die ganze Sache betrachtet.
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