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Ansichten eines Clowns: Roman Taschenbuch – 1. Januar 1967

4.4 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen

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Pressestimmen

»Nie hat Böll sich seiner Mittel souveräner bedient und trotzdem den Kampf mit dem Scheinchristentum und Hartherzigkeit verbissener geführt als in diesen Ansichten eines Clowns.« (Joachim Kaiser Süddeutschen Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Synopsis

Includes the full German text, accompanied by German-English vocabulary. Notes and a detailed introduction in English put the work in its social and historical context. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ein Roman des unspektakulären Alltags, ein Roman der großen Gegensätze: arm und reich, schuldig und unschuldig, Wahrheit und Lüge. Hans ist am Ende: die Trennung von seiner Frau gibt ihm den Rest. Seine oberflächliche, gekünstelte und liebesunfähige Mutter hat in seinem Innern eine große Leere hinterlassen. Nun erliegt er dem Schmerz seiner unerfüllten Bedürfnisse und versinkt in Alkohol, Melancholie und Selbstmitleid.

Ein Spielverderber ist er, im goldenen Wirtschaftswunderland will er es den anderen nicht gleichtun, will sich nicht hinter Materialismus und geschickten Lügen verstecken. Sohn wohlhabender Industrieller - und er wird Clown. Umringt von maskierten Menschen will er selbst keine Maske tragen. Voller unverstandener Traurigkeit und leider auch viel Selbstmitleid steht er einem Volk von Wichtigtuern und Heuchlern entgegen. Rigide und unglaubhaft praktizierter Katholizismus verwoben im verlogenen Parteiensumpf (Zeiten also, in denen CSU und CDU sich das heuchlerische C im Namen genehmigten). Mit Schlagfertigkeit, Sarkasmus und triefendem Selbstmitleid rechnet er ab mit seiner Familie und den falschen Katholiken. Aber: Wahrheiten machen einsam, ebenso Traurigkeit und Sarkasmus, wenn man sie an der Oberfläche trägt. Kläglich kommt von klagen, Hans wirkt jetzt so.

Leise und verletzlich gleiten Bölls Worte. Er lässt die Menschen durch ihre Gedanken, Zweifel und Gespräche erstehen. Grosse Wortgewalt ist Bölls Sache nicht, ebenso wenig verwendet er viel Zeit für Beschreibungen von menschlichen Äußerlichkeiten. Der eigenen Fantasie wird viel Raum gelassen.
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Von Ein Kunde am 15. August 1999
Format: Gebundene Ausgabe
Bölls Roman von den „Ansichten eines Clowns" erzählt in 25 monologische Kapiteln das Geschehen von zwei Stunden aus der Sicht einer einzelnen Person. In diesen zwei Stunden führt der Protagonist des Romans, der Clown Schnier, im wesentlichen Telefongespräche, um sich Geld zu borgen und zu erfahren, wo seine frühere Geliebte ist. (Diese hat ihn verlassen und einen anderen geheiratet.) In die Schilderungen fließen assoziativ verknüpfte Erinnerungen hinein, die bis in den Zweiten Weltkrieg reichen. Böll benutzt dabei in der Regel eine recht einfache Sprache und bedient sich umgangssprachlicher Ausdrücke. Mit oftmals auch sehr bissiger Ironie kritisiert er sowohl die gesellschaftlichen und politischen als auch die geistigen und religiösen Verhältnisse, die zum Zeitpunkt des Entstehens (1962) in der Bundesrepublik herrschen. Dabei kritisiert er besonders den Egoismus, die Oberflächichkeit und die Unaufrichtigkeit des Menschens. Da sich die Menschen in diesem Land aber auch nach Erscheinen des Buches nicht wesentlich geändert haben, ist die Kritik heute noch so aktuell wie damals und somit hat auch dieses Buch nichts an Aktualität verloren. Gut geschrieben ist es allemal und somit des Lesens wert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Taschenbuch
Wäre die Zeit eine andere gewesen - nicht so nahe am zweiten Weltkrieg -, hätte Böll schon für dieses Werk den Nobelpreis verdient. Wie mit einem Skalpell seziert er die deutsche Nachkriegsgesellschaft, ihre doppelbödige Religiosität und das Nachschwingen des Nationalsozialismus.
Dabei wählt er als Protagonisten den Vertreter eines für mich ganz und gar untypischen Berufs im Deutschland der Sechziger: einen Clown. Wie dieser sein eigenes Leben, seine Familie und die schwierige Beziehung zu seiner Frau reflektiert, gehören für mich zu den ganz großen Werken der deutschen Literatur.
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Format: Taschenbuch
Hans Schnier, von Beruf Clown, tingelt als freischaffender Künstler durch die frühe Bundesrepublik. Das Buch setzt ein, als Marie, seine erste und letzte große Liebe, ihn verläßt. In der Hoffnung, sich selbst und Marie wiederzufinden, kehrt er mit dem letzten Geld, das er besitzt, in seine Heimatstadt Bonn zurück. Einsam, depremiert und sich nach Marie verzehrend, trifft er im katholischen Bonn unweigerlich auf die eigene Vergangenheit. Da sind jene Tage im reichen Elternhaus, an denen die Kinder hungrig zu der Köchin schleichen, um sich Kartoffeln kochen zu lassen. Die Luft ist von Geiz geschwängert, der Vater poussiert mit einer Geliebten.
Schnier telefoniert mit Verwandten, Freunden und Bekannten. Ein rettendes Ufer ist nicht in Sicht, Geldbörsen und Herzen sind eng zugespannt. Die ein- und ausfahrenden Züge des Bonner Bahnhofs werden zum Symbol der Hoffnunglosigkeit,- der Clown sitzt mit der Gitarre auf der Straße und bettelt. Alles Züge, in die er nicht einsteigen kann...
Ein großartiges Buch. Die Geschichte einer Jugendliebe, die Geschichte gelebter Träume im konservativen Kleinstadtmilieu. Und das bringt den Künstler zu Fall. Der Augenblick wird zur Ewigkeit und der Protagonist mutiert zum Zyniker. Ist ein Mensch wie Schnier lebensunfähig?
Der schöne Schein der Wohlstandsrepublik ist angekratzt. Böll hat einen klaren Blick und viel Sympathie für den Individualisten, den Nichtangepaßten. Mutig, tolerant, einfühlsam. Ebenso wir andere Bücher Bölls.
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