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Kommentar: Vollst. dt. Erstausg. kart. München : Heyne, 2010. 384 S. ; 19 cm Geringe Gebrauchsspuren. Tolles Exemplar. Preisaufkleber klebt noch auf dem Buch. Als Mängel-Exemplar gekennzeichnet. Kleiner Kratzer auf dem Buchr?cken. Nur einmal gelesen. ISBN: 345343496X
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Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte Taschenbuch – 12. Juli 2010

4.4 von 5 Sternen 14 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Eine Zombie-Komödie mit Hirn.« (Kirkus)

Klappentext

»Brownes Buch verbindet Humor, Gewalt, eine überraschend gefühlvolle Liebesgeschichte und eine großartige Erzählerstimme zu einer intelligenten Gesellschaftssatire.« Publishers Weekly

»Definiert auf brillante Weise die Zombiekultur des 21. Jahrhunderts.« Publishers Weekly

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Kundenrezensionen

4.4 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Ein bisschen habe ich ja die Sorge, dass Zombies die neuen Vampire werden sollen und die Bücherwelt demnächst ebenso überrollen wie die Blutsauger in den letzten Jahren. "Anonyme Untote" ist nur eins von vielen Werken, in dem neuerdings diese eher unattraktiven, gern mal Körperteile verlierenden Wesen die Hauptrolle spielen. Aber es ist nicht nur unterhaltsam und amüsant, es hält uns auch auf clevere und subtile Weise einen Spiegel vor, indem deutlich gemacht wird, wie schlecht die Menschheit gern mit unliebsamen Minderheiten umgeht.
Außerdem verfügen die Hauptfiguren nicht über übernatürliche Fähigkeiten und mutieren nach ihrer Verwandlung zum Untoten zu Superhelden oder knallharten ErmittlerInnen. Sie sind, wie man sich Zombies vorstellt: untot, gammelig, bestialisch stinkend, abstoßend. Wenn da nicht der kleine, aber feine Unterschied zu den bekannten Filmzombies wäre... Brownes Zombies erzeugen zwar in unmittelbarer Nähe Brechreiz, aber auch Mitleid. Denn sie fühlen und denken noch genauso wie vor ihrem (Un-)Tod. Leider haben sie keinesfalls dieselben Rechte wie zuvor, eigentlich haben sie nun gar keine Rechte mehr und vegetieren, wenn sie das fragwürdige Glück haben, nicht als Versuchskaninchen zu enden, vor sich hin.

So geht es auch Andy, der von seinen Eltern aus Scham in deren Weinkeller verbannt wurde. Trost findet er nur in seiner Selbsthilfegruppe, eben den titelgebenden "Anonymen Untoten", wo er unter seinesgleichen sein kann. In ihm schwelt aber die ganze Zeit Widerstand gegen die Unterdrückung der Zombies und als er mehr oder weniger durch Zufall entdeckt, wie es ihm wieder besser gehen kann, nimmt er den Kampf auf, zusammen mit seiner neuen Herzdame Rita und seinen untoten Freunden.

Wenn alle Zombie-Geschichten so gehaltvoll und gleichzeitig vergnüglich sind wie diese, lasse ich mich doch mal gern von einem neuen Hype überrollen...
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Format: Taschenbuch
Zombies, oder wie sie sich selbst nennen Überlebende, welche denken können und sich in einer Selbsthilfegruppe treffen um sich zu therapieren, das hört sich erst einmal ziemlich schräg an. Meine Erwartungen waren da erst einmal nicht allzu hoch, doch die Geschichte ist überzeugend gut geschrieben. Das Buch liest sich fast von selbst und die Zeit vergeht dabei wie im Flug. Beim lesen musste ich immer wieder schmunzeln oder gar herzhaft lachen, aber es gibt auch einige eher nachdenklich machende Momente. Zum Ende hin wo sich die Handlung überschlägt, wird die Geschichte zu einer Tragik Komödie, ohne Happy End.

Diese Untoten sind keine klischeehaften B-Movie Zombies, welche die Arme ausgesteckt dahin torkeln und Gehirn, Gehirn stammeln. Diese können denken und sprechen und haben doch keinerlei Rechte. Die Sozialversicherungsnummer wurde ihnen bei ihren Tod aberkannt, somit können sie sich auch nicht ihren Lebensunterhalt erarbeiten, sie haben keine Krankenversicherung usw. Sie haben den Status von entlaufenen Tieren und stehen auf einer Stufe mit Hunden und Katzen und genauso werden sie auch behandelt. Werden sie auf der Straße aufgegriffen, kommen sie ins Tierasyl und müssen hoffen das sie die Familie abholt. Wenn sich keiner erbarmt, werden sie vernichtet oder für Versuche benutzt. Für die Gesellschaft sind sie nur ein großes Ärgernis und wenn die Lebenden die Zombies zerstückeln oder flambieren, wird kein Gericht dagegen etwas unternehmen.

Obwohl auch sie Menschen essen, hofft man das Andy und seine Freunde immer genug Fleisch auf dem Teller haben.
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Format: Taschenbuch
Der Klappentext ließ auf eine makabre Story bzw. schwarzen Humor schließen - und für sowas bin ich prinzipiell immer zu haben.

Andy ist nach einem Autounfall "wiedererweckt" worden und seitdem ein Zombie. Seine Stimmbänder sind schon leicht verwest, also trägt er eine Tafel um den Hals, mit der er sich verständlich machen kann.
Formulierungen wie "er faulte vor sich hin" oder auch Passagen wie "Halloween steht vor der Tür, was mir diesmal noch passender erscheint als in den Vorjahren. Schließlich muss ich mich nicht mal verkleiden" brachten mich recht bald zum schmunzeln. Auch die beginnende Liebesgeschichte zu einer Zombine aus seiner Selbsthilfegruppe ließ auf eine unterhaltsame Fortsetzung hoffen.

Dann aber werden weitere Details über Andy bekannt: bei dem Autounfall starb Andys Frau und die gemeinsame Tochter lebt nun bei seiner Schwägerin und ein Umgang mit ihm wird verboten. Weil ihm seine Tochter so fehlt, versucht er öfter anzurufen - er selbst kann zwar nicht sprechen, aber er hofft jedesmal wenigstens die Stimme seiner Tochter hören zu können.

Ab da fand ich das Buch leider gar nicht mehr lustig und war kurz davor abzubrechen. Bisher hatte ich aber auch noch keinen Zombie-Roman in den Händen, also beschloß ich weiterzulesen (zumal ich nach so wenigen Seiten auch ungern schon abbreche).

Ohne zuviel verraten zu wollen: ab der Mitte des Buches vollzieht die Geschichte eine Wendung, die die Geschichte für mich dann wieder interessanter machte - das letzte Drittel habe ich dann in einem Rutsch weggelesen.
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