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Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern von [Precht, Richard David]
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Anna, die Schule und der liebe Gott: Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern Kindle Edition

3.8 von 5 Sternen 131 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Man muss Precht nicht zustimmen, aber er zwingt zum Nachdenken. Ein erster Schritt zu einer besseren Schule." (Glaube und Leben / Der Sonntag)

Kurzbeschreibung

Der Verrat des Bildungssystems an unseren Kindern.


Unsere Kinder, die heute eingeschult werden, gehen im Jahr 2070 in Rente. Doch wir überfrachten sie mit Wissensstoff, den sie für ihr Leben kaum brauchen werden. Statt ihnen dabei zu helfen, Neugier, Kreativität, Originalität, Orientierung und Teamgeist für eine immer komplexere Welt zu erwerben, dressieren wir sie zu langweiligen Anpassern. Demgegenüber stehen die Erkenntnisse der modernen Entwicklungspsychologie, der Lerntheorie und der Hirnforschung, die an unseren Schulen bis heute kaum berücksichtigt werden. Denn nur was mit Neugier gelernt wird, wird unseren Kindern wichtig und bedeutsam. Und nur was ihnen bedeutsam ist, weckt ihre Kreativität und spornt die Leistungsbereitschaft an. Der Philosoph und Bestsellerautor Richard David Precht fordert: Unsere Schulen müssen völlig anders werden als bisher. Wir brauchen andere Lehrer, andere Methoden und ein anderes Zusammenleben in der Schule. Mit einem Wort: Wir brauchen keine weitere Bildungsreform, wir brauchen eine Bildungsrevolution!



Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 874 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 353 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (22. April 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00BOAFXUC
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen 131 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #20.805 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition
Mit "Anna, die Schule und der liebe Gott" legt Precht eine radikale Kritik des deutschen Schulsystems vor, die zwar viele Missstände durchaus zutreffend charakterisiert, insgesamt aber wenig Neues bringt und unter überzogenen Pauschalaussagen leidet. Der Rezensent ist hin- und hergerissen.

Einerseits ist es natürlich begrüßenswert, dass es Precht aufgrund seiner medialen Präsenz als Bestsellerautor gelingt, ein breites Publikum für die wichtige Frage der Zukunft unseres in weiten Bereichen antiquierten Schulsystems zu interessieren. Andererseits leidet das Buch unter überzogenem Alarmismus und wenig fundierten Vorstellungen über die Zukunft von Schule und Unterricht. In Teilen sinkt der Schreibtischrevolutionär Precht dabei auf Stammtischniveau ab, obwohl seine Kritik an überholten Unterrichtsformaten, einem ungerechten Beurteilungssystem, des fragwürdigen Systems der Jahrgangsklassen, der überzogenen Stofffülle, der Konzentration auf Selektion statt Förderung und vielem mehr, durchaus zutreffend ist.

Nur hat man solche Analysen schon sehr viel fundierter an anderer Stelle gelesen. Etwa in Jutta Allemendingers hervorragenden Studie Schulaufgaben: Wie wir das Bildungssystem verändern müssen, um unseren Kindern gerecht zu werden. Prechts unterkomplexe Darstellung wegweisender Ideen bezieht sich - ohne dass dies dem Laien deutlich wird - auf Konzepte von Autoren wie Ken Robinson
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Format: Gebundene Ausgabe
Reformen brauchen wir, wenn etwas aus der Form geraten ist, andere Züge und Konturen annimmt, – wobei die Richtung in Prozessen noch korrigier- oder modifizierbar wäre. Revolutionen sind dann von nöten, wenn das (Schul-)Gebilde den gesellschaftlichen Erfordernissen von Grund auf widerspricht, ein Neuaufbau dringlich wird, wenn Folgen oder auch Schäden absehbar werden, die in ihren Konsequenzen einen unsäglichen Missstand für die Zukunft projizieren, aber durch kluge und rechtzeitige Änderung von Grundbedingungen sehr wohl abzuwenden sind. Wenn Fachleute und Verwalter zu Verwahrern von Missständen werden, wenn der eigene notwendige innerseelische Antrieb für die „gute Sache“ den rationalen Überlegungen anderer Zwecke geopfert wird – einem sicheren Auskommen (Entschädigungsaufwand), einem selbstgerechten, vordergründigen, ungeprüften Dienst nach Vorschrift, einer natürlich-ökonomisierten Anstrengungsminimierung des Arbeitsaufwands –, dann entsteht Schaden: für Lehrer, die seelisch leer werden, weil ihnen der Sinn ihrer Tätigkeit abhanden kommt; für Schüler, die ausbrennen (Burn-Out), anstatt sich an der Freude des Lernens selbst entzünden zu dürfen; für Eltern, die ihren Kindern beim Verlust der gestohlenen Kindheit und deren Selbstentwicklung keinen Ersatz bieten können.

Richard David Prechts Buch ist ein notwendiges Einmischen in gesellschaftliche Fehlleitungen. Seine Abhandlung orientiert sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen (insbesondere Physiognomie und Gehirn des Menschen), ist abseits parteisüchtiger Vorlieben und Positionen, der Sache verschrieben: einer gesamtgesellschaftlichen Mammut-Aufgabe. – Und wir brauchen diese Neuorientierung.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Precht beschreibt in klaren und durchaus unterhaltenden -ohne dabei in Banalität abzurutschen- Worten die Missstände des deutschen Schulsystems, die jedem normal denkenden und über das Niveau eines Goldfisches hinaus interessiertem Bürger gegenwärtig sind. Jemandem wie mir, der nach 25 jähriger Tätigkeit in der Wirtschaft wieder in dieses System hinein schaut, wird wieder und besonders deutlich, dass sich nichts, aber auch gar nichts -und vor allem nicht zum Guten- geändert hat. Dennoch zeigt Precht Wege auf, wie "das Verbrechen an unseren Kindern" -und nichts anderes ist dieses Schulsystem!- gemindert und sogar durchgreifend modifiziert werden könnte.
Das Buch zu lesen macht Spaß, wenn es auch nicht "so nebenbei" inhaliert werden kann; zu anspruchsvoll sind dafür die komplexen, auch Hintergrunde aufzeigenden Zusammenhänge, zu ausgefeilt und mit vielen Zwischentönen versehen ist dafür der Schreibstill von Precht. Doch das Werk regt zum Nachdenken an, wenn auch die Hoffnung nicht groß ist, dass diejenigen, die tätig werden könnten, tatsächlich tätig werden. Das System ist durchsetzt von Systembewahrern, die natürlich ihr eigenes system nicht zu hinterfragen bereit sind.
Das Buch aber regt jeden Interessierten an, wenn er mit dem Kopfschütteln über den IST-Zustand fertig ist, an der einen oder anderen Ecke doch eine kleine Stellschraube zu drehen!
Besonders im ersten Teil hat das Buch aber auch lange Abschnitte, die für den medizinisch Ungebildeten schwer nachvollziehbar bzw. auch zu behalten sind. Precht zeigt die ganzen neurologischen und der Gehirnforschung zuzurechnenden Zusammenhänge des Lernens auf, das erfordert dann doch recht viel Geduld beim lesen.
Dennoch: Dieses Buch ist ein Muss für Kultusmitarbeiter, für Lehrer und auch für Eltern!
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