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Anna Karenina Taschenbuch – 2003

4.4 von 5 Sternen 98 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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"Gestern abend sagte er mir, daß er einen Typ von Frau im Sinn habe, verheiratet, der obersten Schicht zugehörig, die sich aber selbst verloren hat." Hier ist nicht von einem gebeichteten Seitensprung die Rede, sondern es ist dies die allererste Erwähnung von Tolstois Ehefrau über den geplanten neuen Roman ihres Gatten. Sechs lange Jahre hatte er an Krieg und Frieden gearbeitet. Nun hatte sich Leo Tolstoi, müde und enttäuscht über die hämische Reaktion, auf sein Gut zurückgezogen.

Doch bald schon arbeitete er am zweiten großen Roman seines Lebens, Anna Karenina. Zu vielschichtig und psychologisch feinst verwoben ist dieses riesige, 1878 erschienene Werk, um es hier auch nur ansatzweise zu erfassen. Erzählt wird die Geschichte der adligen Familie Karenin, einer dekadenten, in gesellschaftlichen Normen erstarrten Sippe. Die Kälte ihres Gatten treibt die sensible Anna dem wesentlich jüngeren Grafen Wronskij in die Arme. Diese stark sexuell orientierte Beziehung endet im Fiasko. Schließlich richtet Anna sich selbst, aber auch ihren Mann und den Geliebten zugrunde.

In der anderen großen Figur des Romans, dem Gutsbesitzer Lewin, hatte sich Tolstoi selbst verewigt. Dessen Rückzug aus der Moskauer Gesellschaft und seine Selbstbescheidung auf ein bäuerlich schlichtes Leben verkörperten auch Tolstois Ideale.Das Selbstmordmotiv legte den Vergleich mit Flauberts Madame Bovary nahe. Jedoch erreicht Flaubert bei weitem nicht Tolstois Realismus und dessen tiefe psychologische Aufarbeitung von Schuld, Verstrickung, Haltlosigkeit und Verantwortung im Umgang mit seinen Figuren. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Die Bearbeitung durch Palma verdient sich Bestnoten, da es tatsächlich gelungen ist, diesem Klassiker der Weltliteratur trotz Komprimierung seine Seele zu lassen." (HEILBRONNER STIMME) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
Anna Karenina ist nicht nur ein "vollkommenes Kunstwerk" (Karasek) oder ein akribisches Porträt des zaristischen Russland, wie es die Kritik ihm zuschreibt. Die Bedeutung dieses Romans als eines der wuchtigsten und gewaltigsten Werke der Weltliteratur liegt an ganz anderer Stelle, nämlich in der einzigartigen Präzision, mit der Tolstoj noch der feinfühligsten Nuance der menschlichen Psyche nachzuspüren vermag.
Wenn man es schafft, eine Geschichte zweier Familien, die durch eine weitere Familie verknüpft ist, auf mehr als 1200 Seiten zu erzählen, braucht man schon einen langen Atem, wie ihn heute keiner mehr aufbringt. Tolstoj zeichnet nicht nur zwei chronologische Familiengeschichten auf, sondern demonstriert an seinen Figuren eine psychologische Beobachtungsgabe, die in der Weltliteratur nicht ihresgleichen hat und heute noch genauso aktuell ist wie damals. Daneben werden auch soziale Entwicklungen auf dem Lande diskutiert, Szenen aus der adeligen Gesellschaft mischen sich mit bäuerlichem Landleben und Jagdszenen und auch mal Peinlichkeiten, wenn plötzlich die Hunde anfangen, zu denken.
Aber wie gesagt: die Bedeutung dieses Werks besteht in seiner einzigartigen Einfühlsamkeit in die Seelen der Protagonisten.
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Format: Taschenbuch
"Anna Karenina", entstanden in den 70er Jahren des 19. Jahrhunderts, zählt zu den bedeutendsten Werken des russischen Schriftstellers Lew Tolstoi. Die häufige Bezeichnung als Eheroman wird dem Anspruch des Buches jedoch nicht gerecht. Der Autor versteht es vielmehr, individuelle Beziehungsproblematiken in den gesellschaftspolitischen Hintergrund einzuarbeiten und so einen gesellschafts- und sozialkritischen Roman zu verfassen sowie ein sehr detailliertes Bild vom damaligen Rußland zu zeichnen. Wie kaum einem anderen gelingt es ihm, mehrere Handlungsstränge nebeneinander herlaufen zu lassen, sie in einen Zusammenhang zu bringen, abzustimmen und dabei das Hauptaugenmerk auf das Schicksal der Anna Karenina nicht zu verlieren. Anna scheitert an den Normen, Schranken und Konventionen, die ihr in den Adelskreisen des zaristischen Rußland im 19. Jahrhundert auferlegt sind. Gefangen in einer Ehe, die jeglicher Liebe und Zuneigung entbehrt, scheint sie zu zerbrechen an der Entscheidung zwischen ihrem Sohn und ihrem Liebhaber, die der Fortgang der Handlung ihr abverlangt. Anna Karenina hat keine Chance, auszubrechen. Tolstoi stellt die Forderung nach dieser Chance mit seinem Roman. Tolstoi vermeidet eine Schwarz-Weiß-Zeichnung seiner Figuren. Die sehr genaue Konstruktion ihrer Gedanken- und Handlungswelt ermöglicht es dem Leser, sich in die verschiedenen Figuren hineinzudenken, ihnen nachzuempfinden und ihr jeweiliges Schicksal mitzuerleben. "Anna Karenina" lebt von ihrer Emotionalität. Trotz seines recht immensen Umfangs wird der Roman an keiner Stelle zu lang, sondern beeindruckt vom Anfang bis zum Schluß. Und am Ende bleibt das Gefühl, eine großes und erhebendes Werk gelesen zu haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Format: Gebundene Ausgabe
Zu dem Buch noch etwas nicht Bekanntes dazuschreiben, ist fast unmöglich. Wenn man es 20 oder 30-mal liest, spürt man, was eienen immer wieder aufs Neue fasziniert. L.N. Tolstoi ist einfach ein Meister der Poesie. Das Buch habe ich auf slowenisch (als slawische Sprache doch näher dem Original) und deutsch gelesen.
Mein Teil ist immer wieder die Levin-Kitty "Storry". Levins Liebe, seine Verletzheit, Unsicherheit, Zweiffeln... Da fehlen die Worte. Als Gutsherr ist er ein Bär, als verliebter Mann ein Kind - mit grossem Herzen. Wie er seiner Kitty an der Schultafel nur mit Anfangsbuchstaben wieder seine Liebe gesteht! Gottseidank, man wartet und bangt mit ihm und ihr.
Der Anna Teil zeigt die Normen der Gesellschaft (sind sie nicht irgendwie doch noch da - mit Fotos gewürzt). Eine Frau kann einen Verehrer haben - bis zu... Die Annas sind heute noch da, nur die Grenzen zeichneten damals nur die Männer. Karenin gibt sich nur einmal gnadig, als Anna fast stirbt, da kann sie aber seine¨"Gabe" nicht annehmen. Von da aus kann die Geschichte nur so enden - am Banhof, wo alles beginnt. Anna ist am Ende "nur eine neurotische Frau", die zusehr liebt, die zwischen Liebhaber und Sohn keinen bekommen kann. Mit Wronsky kann ich nicht fühlen, mit seiner Mutter schon gar nicht. Mit Levin immer, er kann nie zufrieden und glücklich sein, das wäre zu leicht. Wie der Tolstoi selbst. Immer perfekt.
Das Buch zeigt ja soviele Familien - "glückliche gleichen sich, jede unglückliche...", Schicksale, man liest es immmer wieder zum ersten mal.
Bitte, geben sie Ihren Kindern die s.g. Klassiker zu lesen, nicht nur als Pflicht (Abiturbuch, hm, für viele ein Lastbuch).
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