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Anleitung zum Alleinsein Taschenbuch – 2. April 2007

3.9 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Über die Einsamkeit des Schriftstellers in der Gesellschaft schrieb Wolfgang Borchert einmal, dass diese eine Last, ein Privileg, und eine Verantwortung zugleich darstelle. Von ihrer hohen Warte aus, so Borchert, sehen Literaten mehr als gewöhnliche Mitmenschen, deren Blick meist zu sehr vom Alltag verstellt ist. Doch ist die Aussicht nicht nur ein Genuss, sondern vielmehr auch dringliche Aufforderung, das Gesehene jenen mitzuteilen, die dazu nicht in der Lage sind. Und das gilt vor allem für all die Unzulänglichkeiten, Missstände und Ungerechtigkeiten, die den Schriftstellern ins Auge fallen mögen.

Borcherts Vorstellung von der moralischen und gesellschaftlichen Verantwortung, die sich mit literarischer Sensibilität verbünden sollte, mag den meisten heute ziemlich anachronistisch erscheinen. Dass sie in der Literatur -- in der deutschen zumal -- eher selten geworden oder, was noch schlimmer ist, als Aufforderung zum hemmungslosen Moralisieren missverstanden wird, ist selbst ein Missstand, den es durchaus literarisch zu hinterfragen lohnte. Natürlich haben sich die Zeiten geändert, und wenn Jonathan Franzen heute von der Einsamkeit des Schreibens spricht, dann ist damit weniger die Entrückung der Literatur vom Leser, sondern eher das Gegenteil, die Entfremdung des Lesers von der Literatur gemeint. Auch Franzen meint, die Literatur werde heute mehr denn je gebraucht -- doch sie wird immer weniger beachtet, weil sie hinter den Spektakeln der Bildmedien verschwindet.

So jedenfalls klagte der amerikanische Autor bereits 1996 in einem viel gerühmten Essay, der das Herzstück dieser Sammlung äußerst lesenswerter Artikel, Aufsätze und Rezensionen bildet. Inzwischen ist Franzen mit seinem zu recht auch in Deutschland gefeierten dritten Roman, Die Korrekturen, ein international bekannter und anerkannter Schriftsteller geworden, und seine Lesungen rund um die Frankfurter Buchmesse 2002 waren sämtlich ausverkauft. Doch auch, wenn Franzen im Vorwort seiner Anleitung zum Einsamsein einige seiner recht verbitterten Thesen der 90er-Jahre relativiert, immer noch behauptet er mit einiger Überzeugungskraft, dass Literatur Aufmerksamkeit nur mit hoher Qualität erringen kann. Statt Anpassung an den Markt der schnellen Sensationen und billigen Effekte fordert Franzen, ähnlich wie sein Kollege (und Freund) David Foster Wallace, die Rückbesinnung der Literatur auf das Literarische selbst: auf die Kraft der Sprache, den Sog der Erzählung und die Macht der Identifikation.

Während Franzen dies in Die Korrekturen eindrucksvoll gelingt, zeigen ihn die Essays in seiner Anleitung zum Einsamsein als ebenso feinfühligen Beobachter persönlicher Schicksale wie scharfsinnigen Kritiker amerikanischer Verhältnisse. Die erstaunliche Spannbreite von Franzens Themen wird dabei nur übertroffen von der Souveränität, mit welcher er diese vor seinen Lesern ausbreitet. Die "erste Lektion, die einem das Leser erteilt," heißt es an einer Stelle, "handelt von der Kunst des Einsamseins". Für diese Kunst hat Jonathan Franzen eine vorzügliche Anleitung geschrieben. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Wen es nach Einblicken in das Innenleben eines Schriftstellers gelüstet, der wird durchaus auf seine Kosten kommen. Auf- und anregender noch ist das disparate, lebendige und vielschichtige Bild der amerikanischen Gesellschaft, das sich aus Jonathan Franzens Beobachtungen zusammensetzt: Zustandsschilderungen, in denen gnadenloses Kritik, mitfühlende Wärme, Trauer und selbstironische Identifikation so nahe beieinander liegen, dass kein papierenes Amerika-Klischee, ob gut oder böse, dazwischen mehr Platz findet. (Süddeutsche Zeitung)

Der Mann, der hier schreibt, ist allein und versucht, im Gewirr von Politik, Medien und Literatur seinen Standort zu bestimmen. Als großen Romancier kennen wir ihn bereits. Nun enthüllt sich in diesen nachdenklichen und zweifelnden Essays ein Autor von anmaßender Bescheidenheit: Er teilt uns Bedeutendes mit über unsere Welt, eine Welt, die «am Ende» ist. Mit Jonathan Franzen sind wir glücklich dazuzugehören. (FAZ)

Sind gute Bücher überhaupt noch von Belang? Dieses Buch ist es. (TIME)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ein Einstieg, wie ein Paukenschlag. Franzen erhält ein schön verpacktes Valentine-Paket von seiner Mutter, rosa Grußkarte, zwei Schokoriegel, ein Drahtherzchen - und der Bericht von der Gehirnautopsie seines Vaters. Der folgende, biographische Bericht über dessen schleichend fortschreitende Alzheimererkrankung illustriert drastisch und an einem buchstäblich pathologischen Beispiel, was wirkliches Alleinsein bedeuten kann: völlige Trennung von der Außenwelt, bis der körperliche Tod nur noch der letzte, unbedeutende Schritt ist. Das alles wird immer persönlich, aber nie zu intim oder gar voyeuristisch geschildert.
Der erste Essay setzt sofort den Maßstab, an dem sich alle folgenden Texte messen lassen müssen - und können! Franzens Thema ist das Streben nach Alleinsein, aber nicht nach Einsamkeit. Der gleichzeitige Wunsch, eins zu sein mit der Welt, beim sicheren Gefühl, anders zu sein: "I want to be the same but different." Und Franzen beschreibt Lesen als Ausweg aus diesem Gefühlsdilemma: "It's a group of two, the faithful writer and the trusting reader. We're different but the same." Dieses Buch ist eine genauso sachliche wie warmherzige Erleuchtung für alle, die dieses Gefühl kennen und die sich deshalb in Büchern wohl fühlen.
Endlich fühle ich mich verstanden und weiß, warum ich mich neben einer in der U-Bahn neben mir telefonierenden Frau unbehaglich fühle. Endlich weiß ich, warum ich nicht für Bekannte oder Freunde arbeiten möchte. Und schließlich fühle ich mich verstanden, wenn mir Fragen wichtiger als Antworten sind.
Und vor allem weiß ich, dass ich nicht alleine bin im Wunsch nach Alleinsein.
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Format: Taschenbuch
Das Buch "Anleitung zum Einsamsein" hatte ich in depressiver Stimmung in der Buchhandlung gegriffen ohne die Inhaltsangabe zu beachten. Auf was hoffte ich? Natürlich auf den Bericht eines Menschen, dem es noch schlechter geht. Als das jedoch hat sich diese Essay-Sammlung nur bedingt heraus gestellt. Zum Glück. Es ist nämlich ein sehr interessanter und vielseitiger Band. Wie der Titel jedoch impliziert hat Franzen den in den Vordergrund gestellten Essay "Why bother?" tatsächlich in depressiver Stimmung geschrieben. Der sogenannte "Harper`s Essay" sorgte in den amerikanischen Medien für viel Aufregung. Er schreibt über die Zeit zwischen dem 2. und 3. Roman, in der ihm jegliche Motivation und Inspiration fehlte. Auch andere seiner Essays handeln von der Unzufriedenheit mit der eigenen Person oder der Umwelt, sein Weg dieser zu entkommen ist der Rückzug in die Welt der Romane, als einsamer Leser. Die 13 Essays stammen aus dem Zeitraum von 1994 bis 2001. Von der Zeit des noch beinahe unbekannten Autors bis hin zum verehrten bei Oprah empfohlenen Literaten. Die Essays sind somit teils wie eine Art Tagebuch. Man sieht Franzen im Zeitraffer beim leben zu. Dabei lernt man den Autor um einiges besser kennen, wer also seine Romane gerne gelesen hat und etwas über die Person dahinter erfahren will, für den ist dieser Band ein Glücksgriff. Jedoch zeigen die Essays zugleich auf kritische Weise den momentanen Zustand Amerikas auf. Ein sehr interessanter ausführlicher Essay beschreibt das marode Postsystem Chicagos. Am Ende überlegt Franzen ob die Privatisierung der Post eine Lösung darstellt. Nein, möchte man ihm zurufen, dadurch wird alles nur noch schlimmer!Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Die "Anleitung zum Einsamsein" vereint dreizehn Essays von Jonathan Frenzen, die überwiegend vor seinem Roman "Die Korrekturen" entstanden sind. In ihnen spannt er den Bogen von Gedanken über Amerikanische Städte und Literatur, zu reportagehaften Erzählungen vom Chicagoer Postskandal und einer neuen Bundesstrafanstalt in Florence, zu der Alzheimer-Erkrankung seines Vaters und seinem eigenen Leben als der bekannte Autor der "Korrekturen" - alle miteinander verbunden durch das Thema der Bewahrung von Individualität und Komplexität in einer lärmenden und aufreibenden Massenkultur. Wobei die Literatur für Franzen ein Zufluchtsort und Lesen die Kunst des Einsamseins ist.
In seinen Essays zeigt sich Jonathan Franzen als genauer und ironischer Beobachter, der seine Gedanken in eine klare und geschliffene Sprache bringen kann. Mit diesem Buch ist man gerne ein paar Stunden allein.
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Format: Taschenbuch
"Das Buch muss dem Leser etwas geben, nicht der Leser dem Buch."

Egal ob ich diese Einschätzung Franzens teile oder nicht - wenn ein Schriftsteller glaubwürdig und einzigartig seine Werke präsentiert, dann muss man sich nicht zwischen Annahme und Ablehnung entscheiden, sondern man kann auch die Zwischenstufe der Anerkennung betreten, eigentlich die angenehmste von allen dreien.

In diesen Essays, entstanden in den 5 Jahren vor der Wahl George W. Bushs zum Präsidenten der Vereinigten Staaten, hat Franzen viele unterschiedliche Aspekte Amerikas, seiner Kultur, seines Werdegangs und seiner (möglichen) Zukunft offen gelegt und behandelt. Einige von ihnen kann man als philosophisch-globale lesen, andere verraten gerade dem Nichtamerikaner einiges über die Systemprobleme und -eigenheiten der amerikanischen Gesellschaft; auf jeden Fall bekommt man einen kleinen Ausblick darauf, was es heißt, Amerikaner in den Gefilden nahe New York und Chicago zu sein - ohne das explizit darüber geredet wird.

Franzen ist ein eindrucksvoller und trotzdem angenehmer Essayist. Er ist ehrlich und menschlich und doch erblickt man deutlich den Schriftsteller, den subtilen Former und gekonnten Erzähler. Egal ob er über so persönliche Themen wie seinen Vater schreibt oder eine Haftanstalt in Colorado: er schafft es fast immer die richtige Distanz oder Nähe perspektivisch anzunehmen, mal ist er uns als Person gegenwärtig, dann erleben wir seinen Text als Reportage, hinter der er immer wieder durchscheint, wenn er es für angemessen hält.
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