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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
72
4,0 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 1. August 2012
Inhalt:
Safe Haven, Wisconsin: Seltsame Dinge geschehen eines Nachts in dem kleinen Ort. Ein lauter Knall, ein abgestürzter Hubschrauber und dann gewinnt die Gemeinde mitten in der Nacht auch noch im Lotto und alle versammeln sich. Doch der Schein trügt, denn in Safe Haven versteckt sich jemand, der unter allen Umständen gefunden werden soll - und dafür ist manchen Menschen jedes Mittel recht. Eine Nacht des Grauens beginnt für die Einwohner...

Meine Meinung:
Der Klappentext des Buches verwirrt etwas, so hätte ich mich auf einen Thriller eingestellt, wenn ich nicht vorher einige Rezensionen gelesen hätte. Doch statt einem Thriller wird hier harte Brutalität geboten, irre Menschen, die die Erlaubnis zum Töten haben. Und nichts ist, wie es scheint...

Zu Beginn wird man mit vielen Charakteren konfrontiert, angefangen bei 2 Hausbewohnern, dem Sheriff, über 2 Feuerwehrmänner, die Verlobte von einem der beiden und eine Kellnerin und ihr Sohn. Doch nach und nach dezimiert sich die Zahl und es wird überschaubar.

Auf den ersten Seiten lernt man nicht nur viele Personen kennen, sondern es wird die Schreckenschraube hart angezogen, denn der Autor geht gleich in die Vollen und es spielen sich sehr unangenehme Bilder im Kopf des Lesers ab. Und auch später wird kaum etwas ausgelassen, aber immerhin mal ein Buch, dass ohne Sex und/oder sexuelle Gewalt auskommt.

Vorteilhaft ist, dass sich die Sichtweisen in dem Buch ändern, so kriegt man die Geschehnisse einmal aus der Sicht der einen Person (z.B. Sheriff) und dann aus der Sicht einer anderen erzählt, so wechseln sich die Charaktere ab und auch von den Gegner erfährt man einiges.
Unangenehm ist, dass ein Kind involviert ist, aber der Kleine schlägt sich tapfer und auch aus seiner Sicht wird das Ganze einmal erzählt.

Je weiter man vorrückt, desto mehr fiebert man mit den Übriggebliebenen mit. Man lernt sie etwas kennen, doch das rasche Erzähltempo lässt keine tieferen Einblicke zu. Denn der Autor fliegt nur so durch die Handlung, aber bleibt dabei detailliert und man fühlt sich als Leser nicht gehetzt, sondern spannend unterhalten, sodass einem selbst die Seiten durch die Finger gleiten und man nicht wirklich aufhören kann und will. Zwischendrin kommen auch desöfteren Gefühle des Unwohlseins und auch der ein oder andere Schauer läuft einem über den Rücken.

Der Grund der Invasion ist einleuchtend (zumindest halbwegs), da die Idee eines Supersoldaten keineswegs neu ist. Aber wie genau das in dem Buch funktioniert - lest es selbst! Der Plot hat mich wie die ganze Geschichte überzeugt und ich bete nur, dass mir niemals solche Personen begegnen, denn dass es sie gibt, würde ich nicht ausschließen.

Wer dieses Buch liest, sollte sich auf eine spannende und vor Blut und Leichen triefende Lektüre gefasst machen - mit einem Schuss Authenzität, auch wenn man immer weiß, dass es Fiktion ist.
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am 4. Oktober 2012
Nachdem ich die ganzen Bewertungen gelesen hatte, dachte ich das ist es. Ich muss sagen ich stehe auf Bücher wo das Blut unten rausläuft, würde mir aber nie solche Filme anschauen.
Was soll ich sagen, das Buch ist gut, aber noch lange nicht so "Brutal" wie hier manche schreiben, natürlich nur aus meiner Sicht, andere sehen es anders. Es wird viel angedeutet
aber für das Detail braucht man dann doch noch Phantasie.

Das Buch ist gut geschrieben, es ist immer viel los und wird echt nie Langweilig.
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am 10. Juli 2014
Es wird nicht unbedingt "Angst" bzw. Spannung erzeugt, wenn alle Geschehnisse vollkommen an den Haaren herbeigezogen sind.
Vollkommen unrealistisch und absurd.
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am 2. Mai 2012
Als ich von Jack Kilborns Roman "Angst" hörte, war ich zunächst ob der geschilderten Brutalität skeptisch. Für gewöhnlich halte ich nichts von Werken, die Brutalität oder Obszönität in den Fokus einer Erzählung stellen, denn oft soll dadurch der ein oder andere Mangel an der Substanz des Werkes kaschiert werden. Die vielen positiven Bewertungen brachten mich als Fan des Thriller/Horror-Genres aber doch dazu, mal einen Blick zu riskieren.

Fangen wir mit einer kurzen Storyeinführung an:

Im eigentlich idyllischen Dörflein "Safe Haven" (Klischeealarm!) geht ein Militärhubschrauber nieder. An Bord: 5 der irrsten Subjekte, die auf dem amerikanischen Kontinent zu finden sind. Sie sind bis an die Zähne bewaffnet und wollen sich amüsieren...
Für die Bewohner der kleinen Gemeinde beginnt ein knallharter Alptraum. Was wollen die Eindringlinge? Und wie sind sie zu stoppen?

Die Sotry im ganzen ist nicht brandneu, dient aber ohnehin nur als Rahmen für die Schlachterei, die sich da nun abspielen soll. Und davon gibt es eine Menge: Gorehounds kommen voll auf ihre Kosten. Kilborn lässt die 5 Figuren allerlei wirklich, wirklich abartige Dinge anrichten und scheut sich nicht, diese ausreichend im Detail zu schildern. Für meinen Geschmack überschreitet er dabei ein ums andere mal die Grenze zwischen erzählerisch motivierter Gewalt und purer Effekthascherei. Verzeihen kann man ihm das in diesem Fall deswegen, weil das Thema Terror, Angst und Gewalt hier nicht vollständig zum Selbstzweck abgespult wird, sondern tatsächlich eine Atmosphäre generieren soll und so zum Erzählelement wird. Auch wenn er dabei wie gesagt zuweilen übertreibt, gelingt es ihm schon, alleine durch die pure Härte der Schilderung den geneigten Leser in eine angespannte Stimmung zu versetzen. Auch Empathie zu den wirklich bemitleidenswerten Opfern stellt sich schnell ein.
Zusammen mit dem recht flüssigen Erzählstil ergibt sich damit ein Roman, der einen nicht so schnell loslässt. Während man also so die Seiten durchblättert, ist man leicht von der doch etwas dünnen Story abgelenkt. Ganz überspielen kann er das aber am Ende nicht. Auch die Charaktere und ihre Motivationen hätte Kilborn vielleicht noch ein bißchen besser beleuchten können, so bleibt alles ein bißchen platt und austauschbar.

Fazitär habe ich lange überlegt, ob ich dem Buch gute drei Sterne oder gerade noch so vier Sterne gebe. Ich habe mich letztendlich für die drei Sterne entschieden, weil ich doch in letzter Zeit viele Romane gelesen habe, die mir besser gefallen haben und das Buch abgesehen von den wirklich krassen Schockeffekten doch eher gewöhnlich bleibt.
Das soll aber nicht heißen, dass sich der Kauf für so manchen nicht lohnen könnte: Gorehounds, Fans des Horrorschocker-Genre oder Leser auf der Suche nach einer kurzweiligen, krassen Geschichte ohne all zu viel Tiefgang können durchaus einen Blick riskieren. Letztere sollten aber unbedingt (!) einen robusten Magen und ein stabiles Gemüt mit sich bringen. Wer allerdings nur ein begrenztes Lesebudget aufweisen kann, sollte sich vielleicht eher nach einem geeigneterem Buch umsehen. Ich schließe noch mit einer ausdrücklichen Warnung: Das Buch gehört nicht in die Hände von zartbesaiteten Lesern oder Kindern/Jugendlichen.
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am 14. Dezember 2010
Jack Kilborns Debüt Roman Angst" ist keinesfalls etwas für zarte Gemüter, denn den Leser erwartet ein richtiger Horror Schocker. *Angst* ist Genre übergreifend, und somit mehr eine Mischung aus Scott Siglers Science-Fiction Romanen und dem Horror, wie zum Beispiel in Jack Ketchums Beutegier und Beutezeit. Dabei verharmlost auch der Titel dieses Werk ein Stück weit und die im Klappentext erwähnten Schwerstverbrecher, sind keinesfalls einfach nur" Schwerverbrecher. Auch ich habe mich vom Titel und dem Klappentext in die Irre führen lassen, denn ich erwartete einen Thriller. Das war aber nicht weiter schlimm, da ich absolut positiv überrascht wurde. Wer auf Horror steht, ich zähle mich natürlich dazu, kommt bei diesem Werk voll auf seine Kosten. *Angst* legt schon ab der ersten Seite richtig los, und hält die ganzen 400 Seiten das hohe Level an Action, Brutalität und Tempo, und die Story liest sich schneller als eine Stenotypistin schreibt. Die linke Gehirnhälfte leistet Schwerstarbeit, um die rasch hintereinander folgenden Informationen verarbeiten zu können, die durch das schnelle Lesen darauf einprasseln, und das Stammhirn kämpft mit aller Macht darum, die Atmung des Lesers aufrecht zu erhalten. Kilborn packt den Leser am Schopf und wirft ihn hinein, hinein in die Kleinstadt Save Hafen, um das dort vorherrschende Grauen hautnah mitzuerleben. Leser mit einem empfindlichen Magen sollten lieber die Finger von diesem Werk lassen, denn hier wird nichts verharmlost, nichts schön geredet oder seicht umschrieben. Auch ein beklemmendes Gefühl in der Brust und Herzschmerz sind vorprogrammiert, obwohl ich denke, dass er sich anders äußert als vielleicht bei *Rosarot in Seattle* und *Flammende Versuchung*.
Natürlich ist Angst kein literarischer Hochgenuss und man darf nicht jedes Wort und jeden Handlungsstrang auf die Goldwaage legen und nach einer logischen Erklärung suchen, aber das ist ja nicht das erklärte Ziel beim Horror. Vielmehr soll er Angst, Gänsehaut und Unbehagen erzeugen, und das funktioniert hier nach meinem Empfinden wirklich sehr gut. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt.
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am 22. Dezember 2010
Safe Haven - vom Wortlaut "Safe Heaven", welch Ironie -, Wisconsin. Ein kleines
Dörfchen, völlige Idylle. Bis eines späten Abends ein riesen lauter Knall die
harmonische Stille durchbricht. Ein schwarzer Militärhubschrauber stürzt ab (Zufall?) und
explodiert. An Bord die fünf schrecklichsten und brutalsten Serienkiller, die
die USA je gesehen hat. Sie haben überlebt und machen sich nun auf den Weg ins
Dorf um zu foltern, quälen, misshandeln und abzuschlachten!

Dieses Buch ist mit Abstand das brutalste, was ich dieses Jahr gelesen habe.

Das Buch ist knappe 400 Seiten stark und was so ruhig und harmonisch beginnt, verläuft
bis zum Ende umso brutaler.

Die ersten Seiten lang hat es mich sehr an Filme wie "Wrong Turn" erinnert, da der
Hubschrauber im Wald abstürzt und dort das erste Gemetzel stattfindet. Daher
dachte ich anfangs noch, das Buch wird nicht heftiger als diese 0-8-15
Teenager-verirren-sich-im-Wald-und-werden-abgeschlachtet-Movies. Doch das ganze
wandelt sich sehr schnell zu einem wahren Höllentrip.

Der gesamte Horror zieht sich durch ohne ein einziges Kapitel, sodass der Lese
keine Pause zum durchschnauben bekommt und eine wahnsinnige Hektik entsteht,
welche den Leser packt und nicht mehr loslässt. Die Ereignisse überschlagen
sich. Hinzu kommt, dass aus mehreren Perspektiven erzählt wird und diese sich
abwechseln, sodass man gezwungen ist, weiter zu lesen, um an der abgebrochenen
Stelle endlich erfahren zu können, wie es weiter geht.

Die Charaktere sind sehr authentisch. Neben ein paar Cops gibt es hauptsächlich
Bewohner, welche unsere Hauptfiguren sind. Es ist demnach in keiner Weise ein
Kriminalroman, wo das meiste Geschehen und Tun von den Polizisten bzw Agents
geschieht. Nein, hier erleben wir die Schlacht aus der Sicht der Nachbarn,
Mitbewohner, Freunde und Ehepartner.

Wer nach der Hälfe des Buches glaubt, brutaler geht es nicht, wird sich wundern. Gerade
im letzten Drittel ist das Buch so hart, dass ich wirklich für eine FSK 18
plädieren würde.

Absolut NICHTS für schwache Nerven!

Wer auf Splatter, Horror und indizierte Filme steht, wird ANGST lieben und nicht mehr
beiseite legen können! Gerade das Kopfkino wird extrem angeregt und man bekommt
Angst vor seinen eigenen Gedanken.

Mehr von dem Autor!
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am 13. Mai 2012
finger weg von diesem buch! geld- und lebenszeitverschwendung! es ist so holzschnittartig strukturiert, so vorhersehbar konstruiert, inhaltlich so atemberaubend weit hergeholt und über alle maßen unglaubhaft, dass die primitiven dialoge und die oberflächliche figurenzeichnung gar nicht mehr überraschen. ich verstehe nicht, wie dieses machwerk (und das ist noch milde formuliert) überhaupt gut bewertet werden kann. da ist nichts, aber auch gar nichts lesenswertes dran. pulp. schund. einen stern gibt es, weil man den geben muss.
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am 3. Februar 2011
Dieses Buch ist der absolute Hammer! Auf keinen Fall ist es neofaschistisch oder pornografisch...

Es fängt gleich im ersten Kapital super spannend an. Ein Hubschrauber stürtzt ab. Die fünf überlebenden Verbrecher haben ein Ziel und suchen den Bruder des Sheriffs, mit allen Mitteln. Mit allen Mitteln bedeutet, dass die Einwohner der Kleinstadt gefoltert werden bis aufs Brutalste um diese zum Reden zu zwingen: (Haut abziehen bei lebendigem Leibe, Zehen abbeissen, Gesplitterte Knochen im Arm hin-u.her ziehen, Messer im Ohr langsam drehen). Die Folter geht so weit, dass die Menschen nahezu den Folterer anbetteln ihrem Leben ein Ende zu setzen.

Was wollen diese Soldaten von dem Bruder des Sheriffs??? Sehr spannend!

Ein Wissenschaftler pflanzt zum Tode verurteilten Verbrechern einen Chip ins Gehirn, gibt ihnen Drogen und werden dann zu Kampfmaschine-Soldaten ausgebildet.

Zwischen der Kellnerin Fran und dem Feuerwehrmann Josh könnte sich eine Liebesgeschichte anbahnen, doch beide müssen Folter erleben auch psychologischer Art und versuchen zu überleben. Eine Wendung auf Josh bezogen erfährt die Geschichte, womit man nicht gerechnet hätte.

Das Ende ist sehr überraschend.

"Angst" ist nicht weniger oder mehr gewaltvoll als die Bücher von z. B. Richard Laymon oder von Jack Ketchum (Evil). Von daher ist das Buch "Angst" für alle Horror oder Psycho-Krimi-Fans ein absolutes muß!

Hier werden deshalb nur 4 Sterne vergeben, weil man nicht glauben kann, dass ein Mensch mit von Folter zerquetschten Nieren und mit Taschenmesser abgeschnittenem Bein trotzdem noch weiterleben kann...

Dieses Buch wird sicherlich in einem Ruck durchgelesen. Vor lauter Spannung kann man es kaum aus den Händen legen.

Viel Spaß beim Adrenalinkick.
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am 28. Juli 2011
Ich verstehe jetzt, warum sich der Autor dieses Pseudonym ausgesucht hat: Jack Kilborn.

Ein neuer Stern oder King ist geboren. Das Buch fesselt von der ersten Minute - wenn man auf das Genre steht. Ich verstehe die Kritiken nicht (zum Beispiel von Paul, der es als langweilig und vorhersehbar empfand und es fast ungelesen weg legte...)

Ist es blutig?: Ja.
Krampft Dein Herz manchmal?: Ja.
Ist es nichts für schwache Gemüter?: JA.

Wenn ihr es gerne blutig und grauenvoller habt (wie "Mom and Dad") dann bitte LESEN. Sonst kann ich Euch noch "Die Mutter" empfehlen. ;)
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am 28. Juni 2011
...wird hier geboten von der der ersten bis zur letzten Zeile.

Zur Info vorneweg ist der Autor ein Pseudonym für einen Drehbuchschreiber. Das steht im Buch, und ich hab mich damit bisher auch zufrieden gegeben und nicht weiter im Netz gesucht.
Ich komme später dazu, warum ich das am Anfang erwähne.

Zu der Story will ich nicht viel erzählen, denn umso mehr ich schreibe, umso mehr nehme ich die Spannung einem pot. Lesers der das Buch noch nicht kennt.
Soviel sei verraten dass ein verschlafenes Nest von einem Hubschrauberabsturz heimgesucht und dann von einer umheimlichen Truppe, nämlich der überlebenden Besatzung, heimgesucht wird.
Und da gehts ab, und zwar ziemlich heftig.
Was sich am Anfang ein wenig nach Horror und Fantasy anliest, wird später mehr Richtung Thriller gehn.

Für zarte Gemüter sei gesagt, dass es nicht so brav wie bei Agathe Christie zugeht, manche Schilderungen sind schon heftig, also die Warnung muss sein.

Mir gefällt der Schreibstil und wie der Autor es schafft wirklich immer am Gas zu hängen und dabei immer interessante Wendungen und neue Aspekte Stück für Stück zu offenbaren.
Eine gut durchdachte Story, Respekt!
Da merkt man den Drehbuchschreiber -
denn so liest es sich für mich. Wie ein Drehbuch für einen Film ala "Transformeres" oder "Bad Boys" oder "Die Hard". Sprich volles Popcornkino in Buchform!

Möchte diese Rezi auch nutzen um auf hier manch geäusserte Kritik einzugehn.
Dass manches unrealistisch ist, wie viele Normalos im Buch von Anfang an mit Verletzungen konfrontiert werden sich aber das halbe Buch weiter kämpfen und wie das ein Mensch aushalten kann etc. pp.
Das wäre ja nicht realistisch.
Stimmt, das ist es sicherlich nicht!
Daher auch mein Hinweis über die Filme.
Man erinnert sich u.a. an die "Die Hard" Filme. Der vorletzte Teil zum Beispiel.
Als Bruce Willis völlig verkatert u.a. mit nem Taxi durch nen gut besuchten Central Park brettert. Logo, dass niemand dabei an- oder umgefahren wird.
Wie er allgemein in der Filmreihe verprügelt angeschossen von Treppen gestossen und sonstwas wird.
Mit unzähligen Wunden trotzdem New York, einen Flughafen oder ein Hochhaus mehr oder weniger allein rettet.
Gegen eine Überzahl an Gegner natürlich...
Und er letztendlich einen normalen Bullen spielt.
Wie realistisch ist das bitte?
Und das hier ist dasselbe, halt nur in Buchform:

Unterhaltung!

Ich kann hier nicht nen Vergleich mit der Realität ziehn.

Und wenn ich mit dieser Erwartungshaltung rangehe, dann werde ich nicht enttäuscht, sondern lasse mich mitziehn in die Fantasie und die klug herausgearbeitete Story von Herrn Kilborn.

Ja, sie macht Lust auf mehr und ist zudem auch angenehm übersetzt.

Fazit: Gut gemachte Story, packend geschrieben, perfekt für den Urlaub und sich reinziehn lassen und schwer das Buch aus der Hand zu nehmen.
Gerne mehr von der Sorte!
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