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In Anführungszeichen: Glanz und Elend der Political Correctness (edition suhrkamp) von [Dusini, Matthias, Edlinger, Thomas]
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In Anführungszeichen: Glanz und Elend der Political Correctness (edition suhrkamp) Kindle Edition

3.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Kindle Edition
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EUR 15,99

Länge: 297 Seiten

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein „schwuler“ Außenminister in Deutschland und ein „schwarzer“ US-Präsident repräsentieren nicht nur Staatsmacht, sondern zugleich einen Etappensieg der „Gutmenschen“. Die qualmenden und hinternklopfenden Mad Men von einst werden in Gender-Ausschüssen in die Mangel genommen, während es für muslimische Frauen Bikini-Burka-Kreuzungen zu kaufen gibt. Das gesellschaftliche Leben scheint weder länger ohne „politisch korrekte“ Nachjustierungen noch ohne die selbstheroisierenden Entrüstungen über angeblichen Tugendterror auszukommen.

Anhand zahlreicher Fallbeispieler aus Politik, Kunst und Kultur analysieren die Autoren die aktuellen Ambivalenzen, alten und neuen Gegner und teils unvermuteten Komplizenschaften dieser Kulturrevolution – einer Revolution, die ganz leise und ohne Anführer die Mitte der Gesellschaft erobert und eine/n allgegenwärtige/n Zeitgenossen/In zum Subjekt hat: das Opfer.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Matthias Dusini, geboren 1967 in Meran, ist Kunstkritiker bei der Zeitschrift Falter in Wien.

Thomas Edlinger, geboren 1967 in Wien, wirkt dort als Radiomacher (u. a. moderiert er dasKulturmagazin Im Sumpf auf FM4), freier Kulturjournalist und Kurator.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1174 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 297 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 1 (16. Juli 2012)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B008HS0BA6
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Nicht aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #293.860 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

3.6 von 5 Sternen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
DIE AUTOREN
Matthias Dusine und Thomas Edlinger, beide Jahrgang 1967, sind Journalisten und Autoren. Sie haben das vorliegende Buch gemeinsam verfasst. Man merkt deren Schreiberfahrung den Texten an. Die sind überwiegend flüssig geschrieben, an einigen Stellen provozierend und ironisch. Davon zeugen schon einige Kapitelüberschriften. Es ist jedoch auch der Versuch erkennbar, an einigen Stellen durch etwas umständliche Formulierungen den Eindruck seriöser gehobener wissenschaftlicher Arbeit zu erwecken. Sätze über mehre Zeilen, gespickt mit sozio-psychologischen Begriffen hätte man durchaus vermeiden bzw. einfacher formulieren können.

DER INHALT
Es geht, wie der Untertitel ausdrückt, um das sogenannte politisch korrekte Formulieren von Texten und um entsprechendes Verhalten. Das Anführungszeichen oder Gänsefüßchen diene dazu, Begriffe des Gegners "mit spitzen Fingern anzugreifen wie ein Stück verdorbene Wurst". Man würde einen gebräuchlichen Begriff verwenden, aber sich mit Gänsefüßchen gleichzeitig nicht mit ihm identifizieren. Sie seien "ein funktionierendes Element der Opferrhetorik" und würden auf "Schlachtfelder gegenwärtiger und vergangener Auseinandersetzungen" verweisen.

Beginnen sollte man die Lektüre von hinten, ab Seite 255 mit dem "Glossar der politischen Korrektheiten", eigentlich: Unkorrektheiten. Man kommt bei den ironisch bis zynischen Definitionen um ein Schmunzeln nicht herum. Hier ein paar Kostproben: "Frutarier: Der Frutarier ist das freudlose Gegenbild des schmatzenden Fastfoodfressers. Er würzt seine karge Kost mit dem Kraut der Moral und süßt sie mit grenzenlosem Mitgefühle.
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Format: Taschenbuch
Hallo,

auf Empfehlung kaufte ich mir das Buch von Matthias Dusini und Thomas Edlinger. Als recht empfindlicher Mensch und als Kritiker zu arg getriebener Political Correctness war ich sehr neugierig auf dieses Buch und wurde nicht enttäuscht. Im im wahrsten Sinne des Wortes normalen Leben gibt es auch mir zuviel der Einstellung, dass man sich die Hose bis über den Kopf zieht und sich dann Schläge unterhalb der Gürtellinie verbietet (so formulierte es mal ein Bekannter sehr zutreffend). Und genau darum geht es, um Scheinheiligkeit, konstruierte Opfer-Täter-Logiken, Narzissmus und Verlogenheit in vielen politischen und kulturellen Diskursen. Das Buch ist nichts für schwache Nerven, es fordert heraus, provoziert, ironisiert, legt aber stets eine scharfe Analyse zugrunde und es bevormundet meiner Meinung nach in keiner Weise. All denen, die hinter die Kulissen der zumeist oberflächlich und doch oft interessengeleitet geführten Diskussionen über Burka und Kopftuch, Palästina oder auch den Holocaust schauen wollen, sei dieses Buch ans Herz gelegt. Sie merken an den Themen, es geht ans Eingemachte. Anhand von kulturellen Erscheinungen wie z.B. dem Slutwalk, dem Karikaturenstreit oder auch Filmen und TV-Serien zeigen die Autoren auf, um was es eigentlich geht. Sie entwerfen für den Leser meiner Meinung nach eine mögliche Beobachterposition, die ein tieferes Verständnis kulturellen Treibens nahelegt und mittels derer eine differenziertere Sicht aktueller Auseinandersetzungen leichter möglich wird. Ein über 40 Seiten starkes "Glossar der politischen Korrektheit" am Ende rundet das 297 Seiten starke Buch ab.
Auch vom Sprachlichen her absolut empfehlenswert!

Viele Grüße
Stephan Peters
Politologe, Kommunikationsberater und Rhetoriktrainer
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Format: Taschenbuch
Das Buch bietet im Großen und Ganzen einen guten Überblick über v. a. soziologische und feministische Literatur zum Thema Political Correctness (PC) und schafft dabei die Gratwanderung, den Diskurs über dieses Thema, der ansonsten oft ins Polemische und Emotionale abdriftet, lange neutral zu halten. Sehr erhellend war für mich, wie der Wandel und die kulturellen Unterschiede dessen, was man als korrekt empfindet, am Beispiel von verschiedenen Filmen illustriert wurden.

Sehr interessant war für mich auch, dass die Autoren aufzeigen konnten, wie eng der PC-Begriff mit der Stilisierung von (vermeintlichen oder tatsächlichen) gesellschaftlichen Opfern einerseits und mit dem Wuchern narzisstischer Verhaltensweisen auf individueller und psychologischer Seite andererseits verknüpft ist.

Die zwischendurch lässige Sprache mit etlichen apodiktisch wirkenden Aussagen in den beiden Teilen des Essays fand ich zumeist in Ordnung, auch wenn nicht jeder Satz mit seinem avancierten Wortgeklingel einer genaueren Überprüfung standhalten würde, wie ein Rezensent hier bereits bemerkte.

Richtig auf den Wecker gegangen ist mir dagegen das Glossar am Ende, wo die beiden Autoren so richtig heraushängen lassen, wie cool sie in Wahrheit sind bzw. zu sein glauben. (z. B.: "Schweden: Das Saudi-Arabien der PC". "Kameradenschwein: Co-Autoren, die den Diskurslandser allein hinter den feindlichen Linien zurücklassen.") - Diesen unnötigen Blödsinn im Buch stehen zu lassen, ist ein Versäumnis des edition suhrkamp-Lektorats.
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