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Anarchie und Evolution: Glaube und Wissenschaft in einer Welt ohne Gott Gebundene Ausgabe – 13. Oktober 2011

3.6 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

GREGORY WALTER GRAFFIN, geb. 1964, ist Sänger und Songwriter der legendären Punkband Bad Religion, die er 1980 in Los Angeles gründete.
Graffin studierte Zoologie und promovierte an der Cornell-Universität. Seither ist er neben seiner Musikerkarriere als Dozent für Biologie und Paläontologie an der Universität von Kalifornien in Los Angeles tätig. Er lebt in Ithaca, New York, und Los Angeles.
STEVE OLSON ist ein preisgekrönter Wissenschaftsautor und Verfasser des Buches Herkunft und Geschichte des Menschen: Was die Gene über unsere Vergangenheit verraten, das 2002 auf der Shortlist für den National Book Award stand. Olson ist Autor für die National Academy of Science sowie für andere Organisationen und zahlreiche naturwissenschaffliche Zeitschriften.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Selbstverständlich liegt der Reiz dieser Lektüre im scheinbaren Widerspruch zwischen Greg Graffins zwei Leidenschaften. Ein Punk darf nicht schlau oder gar gelehrt sein und ein Evolutionsforscher sollte möglichst mit Fliege und Hornbrille hinterm Mikroskop vegetieren. Diese Klischees nutzt der Verlag natürlich als Verkaufsstrategie. Ein zweites Widerspruchspaar wird konstruiert: Der uralte Konflikt zwischen Religion und Naturwissenschaft.
Dabei hat das Buch dieses ganze Brimbamborium gar nicht nötig. Ich habe mich selten so gut und niveauvoll unterhalten gefühlt!
Allerdings wirkt es mir streckenweise so, als habe Graffin zu viel des Guten gewollt, quasi das 2 in 1 seiner Leidenschaften. Bei Shampoo und Spülung mag das ja funktionieren, bei Evolution und Punk wirkt es dann bisweilen aber arg konstruiert. Eben genau, weil es für mich da überhaupt keinen Widerspruch gibt.
Nichtsdestotrotz zücke ich hier gern verdiente vier Sterne und empfehle das Buch Bad Religion - Fans ebenso wie dem aufgeschlossenen Biologen.
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Negativ:
- mir missfällt dieser bemühte Vergleich Evolution/Punk Rock
- ich weiß nicht, ob der Titel so gut gewählt ist; suggeriert er doch, dass dies ein Buch über Punk, Evolution und Atheismus ist - dafür schlägt mir Prof. Graffin zu zahme Töne in punkto Intelligent Design und Kreationismus an. (Könnte aber auch an der Übersetzung liegen.)
- was ist das Buch jetzt genau? Sachbuch, Bandgeschichte, Autobiographie? Alles wäre gut, aber die Kombi ist etwas seltsam.
- zumindest in der deutschen Ausgabe: ein sehr betulicher Erzählstil.

Positiv:
+ die evolutionsbiologischen Sachpunkte dürften auch für interessierte Laien gut verständlich sein
+ Bad Religion-Fans erfahren etwas über Bandentstehung, -geschichte, -probleme, -inspirationen; alle anderen überlesen die Absätze einfach ;-)
+ ich könnte mir vorstellen, dass "Anarchie und Evolution" auch Leute, die bislang weder mit Biologie noch mit dem kritischen Überdenken von Religion was am Hut hatten zum Nachdenken anregt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Greg Graffin nennt sich Naturalist. Er ist kein Religionsskeptiker oder Gott-Infragesteller im strengen Sinn. Für die Erklärung der Welt und ihrer Entwicklungen braucht er Gott nicht. Er braucht ihn nicht, um einen Sinn im Leben zu haben. Einziger Sinngeber ist für ihn die Natur. Damit ist er etwas anderes, ja mehr als ein Atheist. Und er ist ganz sicher kein alles verleugnender Nihilist. Er entwirft ein Weltbild, das ich weniger für punkartig im Sinne von rebellisch halte, viel eher ist es einfach ein Infragestellen gängiger in alten religiösen Traditionen verankerter Denkklischees.

Ich halte das vorliegende Buch für eine interessante Mischung aus analytischer Biografie und populärwissenschaftlicher Abhandlung über die Geheimnisse der Evolutionsbiologie. Einerseits erklärt Greg Graffin den Begriff der Evolution und klärt die Frage, wie neue Arten entstehen, wodurch sie entstehen und was den Artenreichtum bzw. die Entstehung biologischer Varianten fördert. Als Verfechter des "Interaktionismus" vertritt er die Meinung, das sich jede Entwicklung stets als ein komplexes Wechselspiel aus Natur und Umwelt vollzieht. Darüber hinaus verrät der Punkrocker und Hochschullehrer sehr eloquent und mit viel philosophischem Geist, warum sein Spagat zwischen der Musik und seiner Arbeit als Forscher und Dozent für Evolutionsbiologie gar nicht so ungewöhnlich ist.
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Format: Gebundene Ausgabe
Dieses Buch beinhaltet für mich einen entscheidenden Widerspruch. Denn Anarchie und Evolution, die sich im Sinne Graffin's gegenseitig ergänzen und bereichern sollten, schliessen sich nach meiner Sichtweise gegenseitig aus. So wie ich Anarchie verstehe, akzeptiert sie keine Dominanz eines einzelnen Prinzips über andere Prinzipien, egal welcher Natur oder Herkunft. Deshalb kann sie sich auch nicht auf die Evolution berufen. Der einzige sinnvolle Schluss des Punks ist für mich, radikaler Anti-Evolutionär zu sein. Und der Begriff Naturalist scheint mir etwas gar schwammig, denn schliesslich ist auch der Mensch integraler Bestandteil aller natürlichen Prozesse. Somit bedeutet Anarchist zu sein bzw. Punk, dass man alle bisherigen Denkweisen radikal überdenken und hinterfragen soll, kombiniert mit Provokation gegenüber allem und jedem. Getrieben einzig und allein vom Geist des guten Menschseins. Dies wiederum ist der Grundsinn jeder Religion. Folglich sollte man als Punk bzw. Anarchist genau das Gegenteil von Evolutionsgläubig sein, nämlich kosmo-religiös, wenn man will, und kosmo-politisch. Der bekannteste Ausspruch des Punk ist nicht umsonst: "Punk's not dead!", was einer ironisierender Umformung von Nietzsche's Zitat "Gott ist tot" entspricht. Punk ist demnach eine kosmo-politische und kosmo-religiöse (vom Ursprung her anglo-kulturelle) Bewegung, die Ihre Anti-Haltung gegenüber dem Christentum lediglich Ihrer gegenwärtigen philosophischen Funktion verdankt. Diese scheint mir in der heutigen Zeit des Nihilismus nutzlos geworden und überdenkenswert. Der Begriff "Punk" bedeutet "verfault". Auch dies ist eine ironisierende Anspielung auf den Bio-Determinismus: Was verfault ist, stellt ein "Abfallprodukt" der ökologischen bzw., im übertragenen Sinn, gesellschaftlichen Prozesse dar.
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