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Der Amokläufer: Novelle von [Zweig, Stefan]
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Der Amokläufer: Novelle Kindle Edition

4.8 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Preis
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Kindle Edition
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Kindle Edition, 1. Januar 2013
EUR 0,99

Länge: 202 Seiten Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert PageFlip: Aktiviert

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Im März des Jahres 1912 ereignete sich im Hafen von Neapel beim Ausladen eines großen Überseedampfers ein merkwürdiger Unfall, über den die Zeitungen umfangreiche, aber sehr phantastisch ausgeschmückte Berichte brachten. – Viele Jahre sind seitdem vergangen und die Ferne der Jahre erlaubt mir wohl, das Vertrauen eines Gespräches zu nutzen, das jener seltsamen Episode unmittelbar vorausging.

Spannende und ergreifende Novelle von Stefan Zweig über Macht, Liebe und Tod als eBook für eReader, Tablet und Smartphone.

1. Auflage 2013 - Umfang im Print: 66 Seiten. Redimus Verlag - www.redimus-verlag.de

Buchrückseite

Die Gestalten dieser Erzählungen sind - wie Madame de Prie - »eigentlich oberflächliche Charactere«, die sich durch ihr leidenschaftliches Temperament selbst in »seltsamste Umstände« bringen, in Situationen, die sie nicht meistern können, die ihnen plötzlich ausweglos erscheinen.

Geschichte eines Unterganges - Das Kreuz - Ein Verbummelter - Der Amokläufer - Die Mondscheingasse - Leporella - Episode am Genfer See.


Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 195 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 202 Seiten
  • Verlag: Redimus Verlag (1. Januar 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AWASVPE
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #12.859 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Die Geschichte des Arztes, der in den holländischen Kolonien Indiens Dienst tut, beschreibt mit ungeheurem Feingefühl das gegensätzliche Spiel von Fernweh und Heimweh. Auf der einen Seite werden die Verlockungen, die die ferne Kolonie auf den in Deutschland in Unehre geratenen Arzt ausübt, psychisch fein gezeichnet. Auf der anderen Seite jedoch wird ebenso fein und nachvollziehbar geschildert welche geistigen Qualen er fern der Heimat, fern der Kultur und fern der geistigen Herausforderung und des Ansporns leidet. Diese Leiden entladen sich in einer für Ihn einmaligen Begegnung mit einer europäischen Frau, die alle Eigenschaften europäischer Kultur in sich vereint, nach denen er lechzt wie ein Verirrter in der Wüste nach Wasser. In seinem Bestreben, diesen Moment zu halten und gebührend auszukosten verhält er sich irrational, geradezu gierig und manövriert sich unversehens in eine für Ihn ausweglose Situation; eine Situation, die die Chance europäischen Kontaktes an ihm, dem hilflosen, vorüberstreichen lässt wie ein Schiff am gestrandeten. Diese Verzweiflung treibt ihn in die Tat eines Amokläufers, der sein Leben direkt und das der europäischen Frau indirekt, beendet.
Insgesamt eine feine, auf jeder Zeile packende Erzählung, die sowhol Faszination als auch Tristess des Lebens eines Europäers in der Kolonie darstellt.
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Format: Taschenbuch
Der Zwang in Der Amokläufer Die bedeutendsten Werke Stafan Zweigs waren die, die sich mit dem politischen Niedergang Europas befassen. Sein pazifistisches Wesen paßte nicht zu der Epoche der Weltkriege und des disintegrativen Nationalismus. Umsomehr suchte er in den feinfühligsten und hintergründigsten seiner Novellen einen Weg, die Depressionen, die das selbstmörderische Europa in ihm hervorrief, in Worte zu kleiden. Wenngleich seine moralischen Appelle, zu denen sich Schriftsteller seit je veranlaßt sehen, nicht zu einem Stillstand der mörderischen Kriegsmaschinerie führten, so blieben sie immerhin Zeugnis einer Zeit, die alles blühende und schaffende knechtete. Die Erzählung "Der Zwang", die in dem Band "Der Amokläufer" gebunden ist, verdeutlicht den inneren Kampf, dem sich ein Mensch mit Verstand zu Zeiten des zweiten Weltkrieges stellen mußte. Der Kampf im Innern um die Entscheidung, von außen oder von innen gegen das zu wirken, das sein Verstand, seine Ethik und seine Intelligenz verabscheut. Die Erzählung "Der Zwang" beschreibt psychologisch fein gezeichnet die innere Semantik zwischen moralisch fernem Ziel und menschlich naher Angst. Der Protagonist der Erzählung sieht sich in der Zwickmühle. Auf der einen Seite möchte er seinem selbstgesteckten Ziel, seiner Verantwortung als Intellektueller gerecht zu werden, genügen. Auf der anderen Seite jedoch plagen ihn die gleichen Ängste, die Menschen im Krieg aller Klassen plagen. Täglich schwankt seine Stimmung. Erst forsch entschlossen, sich dem Wahnsinn zu entziehen, dann ebenso forsch entschlossen, sich mitreißen zu lassen und sich somit legaler Konsequenzen zu entziehen.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Es ist das Jahr 1912, als im Hafen von Neapel während einer Überführung einer Leiche aus Indien mit dem Sarg bei dem Verladen vom Schiff Oceania auf ein anderes Boot etwas Unglaubliches passiert...

Es ist eine sagenhafte Geschichte, die ein verzweifelter Mensch während einer Schiffsreise von Kalkutta nach Europa einem Mitreisenden erzählt. Sie berichtet aus dem Leben eines Arztes, der einst durch widrige Umstände in den Bann einer Frau gerät und seinen anschließenden negativen und charakterlichen Veränderungen, die schließlich zu einer mehr oder weniger unfreiwilligen Flucht für zehn Jahre nach Indien führen. Hier fristet er in der Nähe von Batavia zwischen Plantagen, Dickicht und Sumpf ein zurückgezogenes und ärmliches Leben als mäßig praktizierender Arzt mit Alkohol umgebenen Träumen, eines Tages wieder zurück nach Europa zu können.

Der heimliche Besuch einer vornehmen jungen Engländerin aus reichem Hause wirft den Arzt aus der Bahn, verlangt sie etwas von ihm was mit seinem Ehrenkodex und Schwur als Arzt nicht vereinbar ist. Er weist das dringende Anliegen dieser stolzen und verheirateten Frau selbst nach ihrer lukrativen Bestechung ab. Stattdessen fordert er von der Verzweifelten ein Betteln und Bitten und giert danach ihren Hochmut zu brechen und beschwört damit ein Unheil sondergleichen herauf. Er gerät in ihren unglückseligen Bann und läuft anschließend in einen Amok der Leere.

Ich beziehe mich hier nur auf die spannende "Amokläufer-Geschichte", die der Schriftsteller Stefan Zweig verfasst und mich in eine Begeisterung gezogen hat.
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Von K. Schneider TOP 1000 REZENSENT am 20. Januar 2015
Format: Kindle Edition
Der Ich-Erzähler trifft, eingebunden in eine knappe Rahmenhandlung, auf der Schiffspassage von Indien nach Europa in einer schlaflosen Nacht an Deck einen Fremden an, der ihm in zwei aufeinanderfolgenden Nächten die verworrene Geschichte seiner Flucht aus Asien anvertraut: die Geschichte eines auf einen abgelegenen Posten versetzten Kolonialarztes, der der Frau, die ihn vergeblich um Hilfe bei der Abtreibung der Folgen eines Fehltrittes ersuchte, verfällt. Er folgt der stolzen und reichen Frau, der die gesellschaftliche Vernichtung droht, wie in der Raserei eines Amokläufers, ohne sie noch einmal sprechen und Hilfe anbieten zu können. Erst als sie nach einem verpfuschten Abort im Sterben liegt, harrt er, freilich hilflos, bei ihr bis zum Ende aus. Zugleich sind alle Personen im Umkreis des Geschehens zerrüttet: der Mann, der seine Ehefrau, der junge Liebhaber, der die Geliebte verlor; der Arzt selbst, der an dem Widerstreit zwischen Stolz, Pflichtgefühl, Leidenschaft und Trauer zerbrach. Die Frau und der Fötus sind tot.

Wie in den frühen Erzählungen (Brennendes Geheimnis / Angst) interessieren Stefan Zweig auch hier zu allererst die Bedrängnisse der menschlichen Seele. Der Unterschied liegt aber darin, dass die Psychologie jetzt dort angekommen ist, wo sie hingehört: in den Personen, nicht in dem auktorial-dozierenden Erzähler. Das Ergebnis ist eine ungemein fesselnde Erzählung, in der die Qualen und Obsesionen des Berichtenden mit Händen zu greifen sind. Eine Meisterernovelle, auch wegen der so plastischen und gewandten Sprache.
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