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Ammonia Avenue
 
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Ammonia Avenue

19. September 2008 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 19. September 2008
  • Erscheinungstermin: 19. September 2008
  • Label: Arista/Legacy
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 1:03:28
  • Genres:
  • ASIN: B001SN1520
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.283 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Kundenrezensionen

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Top-Kundenrezensionen

Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Anfang der Achtziger hatten Songwriter/Keyboarder/Sänger/Konzeptionist Eric Woolfson, Produzent/Programmierer Alan Parsons und ihr "Project" (Gitarrist Ian Bairnson, Bassist/Sänger David Paton, Drummer Stuart Elliott sowie die Sänger Lenny Zakatek, Chris Rainbow und Colin Blunstone) den Dreh raus. Mit "The Turn of a Friendly Card" und "Eye in the Sky" legten sie zwei Alben vor, die auf perfekte Weise anspruchsvolle, progressive Ideen mit radiokompatiblen Melodien verbanden. "Eye" war dabei das glattere, leichter konsumierbare Album, wenn auch noch mit Haken und Ösen (die verschachtelten Orchester-Arrangements von "Silence and I" oder der unheimliche Mittelteil von "Psychobabble"). Das Project war in den Achtzigern angekommen, und mit dem Titelsong hatten sie ihren größten Singlehit bis dahin gelandet. Wer konnte es ihnen verdenken, dass "Ammonia Avenue" genau diese Tendenz weiter forcieren würde?

Gleich der Anfang kommt einem schon bekannt vor. Etwa eine Minute ominöses Geplänkel, bevor dann ein Midtempo-Song mit E-Piano, gezupften akustischen Gitarren und einem stetigen "Puls" anfängt. Klingt vertraut? Trotz der Ähnlichkeiten zu "Eye in the Sky" hat "Prime Time" allerdings genügend Eigenständigkeit, um nicht wie eine bloße Wiederholung des Erfolgsrezepts zu klingen. Gerade die Hinleitung zum Refrain ("something in the air…") und das Gitarrensolo sind toll. Noch erfolgreicher wurde "Don't Answer Me", melodisch schon fast ein Schlager, arrangiert und produziert im Stil von Phil Spector und mit Mel Collins' Saxofonsolo veredelt.
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Format: Vinyl
Reissues haben offensichtlich Saison. Nach Pink Floyd finden sich nun auch viele Alben von Altmeister Alan Parsons in den Regalen der Plattenladen – glücklicherweise auch als hochwertige 180-Gramm Vinyl-Pressungen. Dass Parsons zu den anerkanntesten Tonmeistern zählt, dürfte sich herumgesprochen haben – er arbeitete für die Beatles, Pink Floyd und viele andere Künstler. Aber auch er selbst ist bis in die 90er Jahre sehr umtriebig, komponierte Meisterwerke wie „I Robot“ oder „Tales of Mystery and Imagination“.
Mit „Ammonia Avenue“ näherte sich Parsons deutlich dem Mainstream der 80er an – aber eben nur an. Schaffte es „Don't answer me“ in die Spitzen der internationalen Charts, sind die wahren Highlights des Albums das rockig dynamische „You don't believe“ , das erdige Instrumentalwerk „Pipeline“ und das melancholische Titelthema „Ammonia Avenue“ mit Eric Woolfson als Interpret. Sie offenbaren Elemente früherer Alben, die elegante Kombination moderner mit klassischen Instrumenten, wirken jedoch weniger düster und mythisch. Im Vergleich zur Disc aus 84 strahlt die aktuelle LP in völlig neuem Glanz. Schlagzeug, Hi-Hats, alles ist wie von einem Nebel befreit, klingt straffer und klarer. Die Überarbeitung kommt dynamischer, aufgeräumter und zugleich freier ohne dass je das Gefühl aufkommt, der Meister hätte in irgendeinem Bereich übertrieben. Ein Tuning, das dem Meister würdig ist. Auch Woolfson und die anderen Interpreten fühlen sich sichtlich wohl, tönen ausgewogen und farbig wie ehedem, haben aber nun einen nachvollziehbar größeren Raum um sich zu entfalten.
Gewiss hat Parsons größere Werke geschaffen, doch kann man „Ammonia Avenue“ als das letzte Album seiner kreativsten Phase bezeichnen: inhaltlich weit über dem Durchschnitt, klanglich nun, insbesondere als Vinyl ganz ausgezeichnet. knut isberner
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Format: Audio CD
Ammonia Avenue
(1984)

Mit dem 1984er Album "Ammonia Avenue" verabschiedete sich das Alan Parsons Project weitgehend von den orchestralen Klängen vergangener Zeiten. Einen thematischen roten Faden gibt es hier wie schon bei "Eye in the sky" ebenfalls nicht. Man widmete sich nun mehr und mehr radiotauglichen Songs und gefälligen Popmelodien. Allerdings ist der Klang nun auch schon etwas steriler geworden. Anstelle eines lebendigereren Orchestersounds herrschen stellenweise schon elektrische Perkussion und doch eher spärlich arrangierte Lieder vor, wofür das Lied "One good reason" ein Beispiel ist.

"Ammonia Avenue" bietet ansonsten mit dem sehr eingängigen "Don't answer me" einen von Eric Woolfson selbst interpretierten erfolgreichen Singlehit, mit "Since the last goodbye" eine ausgezeichnete Ballade, die von Chris Rainbow gesungen wird und mit dem grandiosen Titelstück ein Hauch Alan Parsons Project der vergangenen Tage. Es läßt das Album mit der für APP typischen Wehmut und dem nötigen orchestralen Bombast ausklingen und gehört mit zu den besten Werken, die das Alan Parsons Project überhaupt aufgenommen hat - was es zum echten Klassiker werden läßt.

Daneben gibt es gut anzuhörende Popsongs wie "Dancing on a highwire", bei dem Colin Blunstone mal wieder zum Zug kommt, das thematisch interessante "You don't believe" über unsere Alter Egos im Spiegelbild mit Lenny Zakatek, der beim rockigen "Let me go home" erneut ans Mikro tritt und natürlich das obligatorische Instrumental "Pipeline" das entspannt daherkommt und sich nahtlos in die Reihe anderer APP-Instrumentals einreiht.
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